×

Die 7 Weltwunder der Natur:

Die 7 Weltwunder der Natur sind Orte, an denen die Erde ihre Kraft, Vielfalt und Schönheit besonders eindrucksvoll zeigt. Die Auswahl entstand durch eine Abstimmung der New7Wonders Foundation, deren Ergebnisse im November 2011 verkündet wurden. Sie gilt heute als die bekannteste moderne Natur-Liste. Jeder dieser Orte erzählt eine eigene Geschichte über Klima, Geologie und Leben auf dem Planeten.

Inhaltsverzeichnis: Die 7 Naturwunder auf einem Blick


Tafelberg in Südafrika
Komodo-Nationalpark
Jejudo Insel
Amazonas-Regenwald
Halong-Bucht
Puerto Princesa Underground River
▼ Iguazú-Wasserfälle


Vom dichten Amazonas bis zum flachen Gipfel des Tafelbergs verbindet sie alle eine seltene Mischung aus Einzigartigkeit und Verletzlichkeit. Gleichzeitig ziehen die 7 Weltwunder der Natur Millionen Besucher an und zeigen, wie zerbrechlich spektakuläre Landschaften sind, wenn Schutz und nachhaltiger Umgang nicht Schritt halten können.

Welche sind die größten Naturwunder der Welt?

Die 7 Weltwunder der Natur

Die 7 Weltwunder der Natur sind eine Liste von besonders eindrucksvollen Orten des Planeten Erde. Im Jahr 2011 entstand die Auswahl, bestehend aus: Tafelberg in Südafrika, Komodo-Nationalpark, Jeju-Insel, Amazonas-Regenwald, Halong-Bucht, Puerto Princesa Underground River, Iguazú-Wasserfälle durch eine Abstimmung der New7Wonders Foundation.

Bei der Auswahl der 7 Weltwunder der Natur spielten Kriterien wie geologische Einzigartigkeit, biologische Vielfalt, landschaftliche Wirkung und globale Bedeutung eine zentrale Rolle. Aus mehr als 400 nominierten Orten ging die finale Auswahl durch eine internationale Abstimmung hervor, an der sich Millionen Menschen beteiligten, bis schließlich am 11.11.2011 das offizielle Ergebnis verkündet wurde.


Trotz dieses klaren Auswahlverfahrens bleibt die Bewertung von Natur immer auch eine Frage des persönlichen Empfindens. Manche lassen sich vor allem von gewaltigen Wasserfällen mitreißen, andere finden ihre Faszination in ruhigen Lavaformationen oder weitläufigen Urwäldern. Unabhängig davon macht die Liste jedoch deutlich, wie außergewöhnlich vielfältig und schützenswert unser wunderschöner Planet ist.

Tafelberg in Südafrika

Tafelberg in Südafrika

Der Tafelberg in Südafrika zählt zu den markantesten Landschaftsformen der 7 Weltwunder der Natur, denn sein flaches Gipfelplateau schwebt wie ein natürliches Monument über Kapstadt, der Hauptstadt von Südafrika. Aus mehreren Schichten, vor allem aber Sandstein entstanden, wirkt der Tafelberg zugleich massiv und überraschend elegant, während sich oft Wolken wie ein „Tischtuch“ über seine Kante legen. Seine besondere Geologie hat über Jahrtausende eine außergewöhnliche Pflanzenwelt hervorgebracht.

Rund um den Berg gedeiht das artenreiche Fynbos-Biom, eines der vielfältigsten Ökosysteme der Erde, das in unmittelbarer Nähe zum Atlantik wächst. Gleichzeitig verbindet der Tafelberg wilde Natur, urbane Kulisse und weite Ausblicke auf eine Weise, die ihn zu einem der einprägsamsten Naturorte weltweit macht.

Komodo-Nationalpark

Komodo Nationalpark

Der Komodo-Nationalpark in Indonesien zählt zu den sieben Weltwundern der Natur, denn hier lebt eine der außergewöhnlichsten Tierarten der Welt in freier Wildbahn. Die riesigen Komodowarane prägen mit ihrer urtümlichen Präsenz die kargen Inseln, während trockene Savannen, zerklüftete Küsten und steile Hügel eine Landschaft formen, die sich rau und zugleich faszinierend anfühlt. Durch vulkanische Prozesse ist der Archipel entstanden und hat dabei eine einzigartige Mischung aus Land- und Meereslebensräumen geschaffen.

Schon gewusst?

Komodowarane können bis zu 3 Meter lang und bis zu 150 Kilogramm schwer werden.

Unter der Wasseroberfläche setzt sich diese Besonderheit fort: Bunte Korallenriffe, Mantas und Haie machen das Gebiet zu einem der bedeutendsten marinen Hotspots Südostasiens. Gleichzeitig zeigt der Park, wie eng Artenvielfalt, empfindliche Ökosysteme und konsequenter Naturschutz miteinander verbunden sind.

Jejudo-Insel

Jejudo Insel

Jejudo, meist einfach Jeju genannt, gehört zu den 7 Weltwundern der Natur, weil sich hier Vulkanismus, Küstenlandschaft und subtropische Vegetation in seltener Harmonie verbinden. Im Zentrum erhebt sich der erloschene Vulkan Hallasan, dessen Kratersee und Hänge die Insel prägen. Rundherum entstanden Strände, bizarr geformte Felsen und weitläufige Lavahöhlen. Diese geologische Geschichte verleiht Jeju einen Charakter, der gleichzeitig wild, ruhig und überraschend vielfältig wirkt.

Entlang der Küste brechen Wellen gegen Basaltsäulen, im Inselinneren wechseln sich dichte Wälder und offene Grasflächen ab und überall wächst das Erbe der Haenyeo, der „Meerfrauen”, mit der Natur zusammen. Gerade diese Verbindung aus Naturgewalt, Artenreichtum und kultureller Identität macht Jeju zu einem der eindrucksvollsten Orte auf der Liste der 7 Weltwunder der Natur.

Amazonas-Regenwald

Amazonas Regenwald

Der Amazonas-Regenwald zählt zu den 7 Weltwundern der Natur, denn als größtes zusammenhängendes tropisches Waldgebiet der Erde prägt er das Klima ganzer Kontinente mit. Ein dichtes Netz aus Flüssen – angeführt vom Amazonas – durchzieht eine Landschaft, in der Bäume wie Kathedralen aufragen und in der Nebel zwischen den Kronen hängt. Über Jahrmillionen ist hier ein komplexes System entstanden, in dem Wasser, Vegetation und Atmosphäre untrennbar ineinandergreifen.


Zugleich beherbergt der Regenwald mehr Arten als fast jedes andere Ökosystem – von winzigen Fröschen bis zu Jaguaren. Diese enorme Biodiversität stabilisiert Böden, speichert Kohlenstoff und sichert die Lebensgrundlagen indigener Gemeinschaften. Gleichzeitig steht der Amazonas Regenwald ganz oben auf der Liste, wenn es um den Schutz von Tierarten und der Natur im Allgemeinen geht, was ihn zu einem wichtigen Bestandteil des Naturschutzes macht.

Halong-Bucht

Halong Bucht

Die Halong-Bucht in Vietnam zählt zu den sieben Weltwundern der Natur. Hier erheben sich Tausende Kalksteininseln wie erstarrte Wellen aus dem smaragdgrünen Meer. Wind, Wasser und Zeit haben über Millionen von Jahren eine labyrinthartige Landschaft geformt, in der steile Felsnadeln, versteckte Grotten und ruhige Lagunen nahtlos ineinander übergehen. Der Kontrast zwischen den zerklüfteten Kalksteinklippen und der spiegelglatten Wasseroberfläche verleiht der Bucht eine fast unwirkliche Stimmung.

Zwischen den Inseln liegen schwimmende Fischerdörfer, in denen die Menschen seit Generationen im Einklang mit dem Meer leben. Gleichzeitig bieten die Höhlen, Mangrovenbereiche und Riffe zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Dadurch ist die Halong-Bucht nicht nur spektakulär, sondern auch ökologisch von großer Bedeutung.

Puerto-Princesa-Subterranean-River-Nationalpark

Puerto Princesa Underground River

Der Puerto-Princesa-Subterranean-River-Nationalpark auf den Philippinen gehört zu den sieben Weltwundern der Natur, denn in ihm findet man einen der längsten schiffbaren unterirdischen Flüsse der Welt, der durch ein gewaltiges Karstgebirge fließt. Kalksteinformationen ragen wie erstarrte Skulpturen aus der Dunkelheit, während hoch über dem Wasser Fledermäuse und Vögel kreisen. Durch jahrtausendelange Erosion ist ein Höhlensystem entstanden, das sich direkt bis zum Meer öffnet und geologische Prozesse besonders eindrucksvoll sichtbar macht.


Gleichzeitig liegt der Fluss in einem geschützten Nationalpark, der dichte Regenwälder, Mangroven und artenreiche Küstenbereiche umfasst. Diese Verbindung aus geheimnisvoller Unterwelt und lebendiger Natur an der Oberfläche macht den Ort nicht nur spektakulär, sondern auch ökologisch äußerst wertvoll.

Iguazú-Wasserfälle

Iguazu Wasserfälle

Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien gehören zu den 7 Weltwundern der Natur. Mit rund 275 einzelnen Kaskaden bilden sie eines der mächtigsten Wasserfallsysteme der Erde. Der Río Iguazú stürzt hier in einem breiten Halbkreis über steile Basaltstufen, während Gischtwolken meterhoch in die Luft steigen und Regenbögen über den Abgrund spannen. Besonders eindrucksvoll ist die „Garganta del Diablo“, wo sich die Wassermassen mit donnerndem Tosen in die Tiefe ergießen.

Rund um die Wasserfälle erstreckt sich dichter, subtropischer Regenwald, in dem Tukane, Nasenbären und Schmetterlinge leben. Diese Verbindung aus gewaltiger Wasserkraft und lebendiger Wildnis macht die Iguazú-Wasserfälle nicht nur spektakulär, sondern auch ökologisch und landschaftlich außergewöhnlich bedeutend.

Beliebte Artikel, die dich interessieren könnten:

9 Regeln für den Nationalpark Besuch

9 Regeln für den Nationalpark Besuch

Alleine Wandern: Vorteile & Sicherheitstipps

Alleine Wandern: Vorteile & Sicherheitstipps

Gewitter in den Bergen: 8 wichtige Tipps

Gewitter in den Bergen: 8 wichtige Tipps

5 gute Gründe, einen Bergführer zu buchen

5 gute Gründe, einen Bergführer zu buchen

Abonniere kostenlos den Newsletter der Berge

Abonniere kostenlos unseren Newsletter und erhalte Neuigkeiten aus den Bergen, erfahre als erster von Gewinnspielen und neuen Beiträgen rund um die Berge.