Insgesamt 13 Nationalparks erstrecken sich auf über sechs Länder quer durch die Alpen. Von Bergen geprägt, gleicht die dortige Landschaft einem einzigartigen Gemälde. Hohe Berggipfel, weite Almwiesen und rauschende Flüsse. Wer der Natur ganz nah kommen will, sollte sich einen Besuch in einem der Nationalparks nicht entgehen lassen.

Denn auch wenn die Alpen sich sowieso schon von ihrer schönsten Seite aus zeigen, unterscheiden sich die Nationalparks nochmal um einiges vom Rest des größten Gebirges Europas. Bestimmte Regeln sorgen dort nämlich dafür, dass die Natur ihrem ursprünglichen Lauf folgen kann und von keiner Menschenseele beeinflusst oder verändert wird.

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1. Nationalpark Berchtesgaden

Mit einer Fläche von 208 km² ist der Nationalpark Berchtesgaden nicht nur der größte, sondern gleichzeitig auch der einzige deutsche Nationalpark in den Alpen. Der 1978 ernannte Nationalpark, ist heute ein wichtiger Rückzugsort für die Natur und unter anderem für die Aufgaben des Naturschutzes, der Forschung, Erholung und Bildung verantwortlich.

Dadurch, dass im einzigen deutschen Alpen-Nationalpark sämtliche vom Menschen erbauten Dinge verboten sind, konnten sich im Nationalpark Berchtesgaden zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. Außerdem sind die über 250 Kilometer langen Wanderwege ein echtes Highlight für Bergsportler sowie Genusswanderer.

Zu den bekanntesten Orten im Nationalpark gehört der Malerwinkel mit dem wunderschönen Blick zum Königssee. Diesen kann man mithilfe von Elektrobooten überqueren und dabei traumhafte Blicke auf die gewaltige Watzmann Ostwand genießen. Der Schicksalsberg erhebt sich nämlich nur knapp über dem Königssee und gehört zu den höchsten Bergen des Landes.

2. Nationalpark Hohe Tauern

Den größten Nationalparks Österreichs, wie auch der Alpen, bildet der Nationalpark Hohe Tauern, der sogar Anteil an 3 österreichischen Bundesländern hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen des Landes lassen sich die Alpen hier nämlich noch von ihrer ursprünglichen Seite aus erkunden. Denn im Nationalpark Hohe Tauern, befinden sich unter anderem auch die höchsten Berge Österreichs.

Majestätische Gletscher, eindrucksvolle Täler und hohe Berggipfel. Hier zeigt sich die Natur von ihrer wildesten Seite und beeindruckt außerdem auch noch mit einem der höchsten Wasserfälle Europas. Das die Natur im Nationalpark Hohe Tauern noch immer sehr aktiv ist, zeigt sich manchmal in Form von starken Wetterstürzen, bei denen sich die malerische Landschaft in ein einziges Gewitter wandelt.

Genau für solche Tage gibt es dann zahlreiche interessante Museen, in denen man den Nationalpark von einer ganz anderen Seite aus erkunden kann.

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3. Nationalpark Gesäuse

Erst im Jahre 2002 gegründet, war der Nationalpark Gesäuse für eine lange Zeit ein relativ unbekannter Schutzraum. Mittlerweile zählt er jedoch schon zu den bekanntesten Nationalparks Österreichs und ist durch seine großen Flächen nicht nur zu einem wichtigen Bestandteil des ökologischen Systems, sondern auch zu einem wichtigen Bestandteil des Tourismus geworden.

Denn durch den wunderschönen Fluss Enns, entstand vor vielen Jahren ein scharf eingeschnittenes Tal, welches man heutzutage sogar mit dem Floß erkunden kann. Doch auch an Land hat der Nationalpark Gesäuse eine Menge zu bieten. So kann man dort traumhaft schöne Berg- und Wandertouren unternehmen, klettern gehen oder in die faszinierende Tierwelt eintauchen und diese beobachten.

4. Nationalpark Triglav

Der Nationalpark Triglav stellt nicht nur den einzigen Alpen-Nationalpark Sloweniens dar, sondern ist gleichzeitig auch das größte Schutzgebiet des Landes. Benannt nach dem gleichnamigen Berg, kann man hier einzigartige Ausblicke, kristallklare Bergseen und faszinierende Alpentäler erkunden.

Durch die große Vielfalt an verschiedenen Gegebenheiten, hat man im Triglav Nationalpark auch die Möglichkeit, viele unterschiedliche Aktivitäten zu unternehmen. Ob es dich nun in die luftigen Höhen der höchsten Gipfel, auf die rauschenden Flüsse oder zu einer Erkundungstour mit dem Fahrrad zieht – Im Triglav Nationalpark findet jeder etwas Passendes für sich.

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5. Nationalpark Mercantour

Zu den eher unbekannteren Schutzgebieten gehört der Nationalpark Mercantour, der sich Nahe Nizza in den französischen Seealpen befindet. Die fast unmittelbare Lage zum Meer, fasziniert immer mehr Menschen und macht eine Kombination aus Urlaub am Meer, sowie in den Bergen in einem Radius von weniger als 100 Kilometern möglich.

Außerdem befindet sich mit dem Lac d’Allos neben sechs Dreitausendern gleichzeitig auch noch der höchste natürliche Nationalpark Europas im Mercantour. Wer nach einer traumhaft schönen Wanderung am See angelangt ist, kann sich dort ein wenig erfrischen und mit Blick auf die umliegenden Berggipfel entspannen.

Interessante Bücher zum Thema

*Wandern in den Nationalparks der Alpen*

*Reisebildband Alpen: 100 Highlights Alpen. Alle Ziele, die Sie gesehen haben sollten. Ein Reiseführer zu den Naturparadiesen und für den perfekten Urlaub in den Bergen*

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