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8 Tipps für Mehrtagestouren:

Mehrtagestouren in den Bergen bieten eine einmalige Gelegenheit, die Natur intensiv zu erleben und dem Alltag zu entfliehen. Diese Art von Wanderung erfordert jedoch eine gründliche Vorbereitung, um sicher und gut ausgerüstet unterwegs zu sein. Von der detaillierten Routenplanung bis hin zur richtigen Ausrüstung gibt es viele Faktoren, die den Verlauf einer Tour beeinflussen können.

Inhaltsverzeichnis


Tipps 1-4
Tipps 4-8


Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zu einem reibungslosen und angenehmen Erlebnis. Mit sorgfältiger Planung und den richtigen Tipps kannst du die Herausforderungen meistern und die atemberaubende Schönheit der Bergwelt in vollen Zügen genießen. In diesem Beitrag findest du wertvolle Hinweise und praktische Tipps, die dir helfen, deine Mehrtagestour optimal zu gestalten und unvergessliche Momente zu erleben.

Reserviere Hütten im Voraus

Bei Mehrtagestouren in den Bergen ist es wichtig, die Hütten im Voraus zu reservieren. So hat man nach einem langen Wandertag einen sicheren Schlafplatz. Viele beliebte Hütten sind oft Monate im Voraus ausgebucht, vor allem in der Hochsaison. Wer rechtzeitig reserviert, vermeidet unangenehme Überraschungen und kann seine Wanderung entspannter genießen.

Neben der Bequemlichkeit hat eine Reservierung auch den Vorteil, dass du genau weißt, wo du jede Nacht übernachten wirst. Das erleichtert die Planung der Tagesetappen und hilft, die Route effizienter zu gestalten. Auch alternative Übernachtungsmöglichkeiten wie Notunterkünfte oder Zeltmöglichkeiten sollten im Hinterkopf behalten werden, für den Fall, dass etwas dazwischen kommt.

Teste deine Ausrüstung vor der Tour

Vor einer mehrtägigen Wanderung sollte die gesamte Ausrüstung ausgiebig getestet werden. Nichts ist schlimmer, als unterwegs festzustellen, dass die Wanderschuhe drücken oder der Rucksack nicht passt. Probiere deine Ausrüstung auf kürzeren Wanderungen aus, um sicherzustellen, dass alles richtig sitzt und funktioniert. So kannst du eventuelle Probleme rechtzeitig beheben.

Auch technische Geräte wie GPS und Kocher sollten auf Herz und Nieren geprüft werden. Ein reibungsloser Einsatz während der Tour erspart dir viel Ärger. Durch den Ausrüstungscheck gewinnst du Sicherheit und kannst dich voll und ganz auf die Wanderung in den Bergen konzentrieren.

Packe leicht, aber strategisch

Beim Packen für Mehrtagestouren ist es wichtig, leicht und strategisch zu packen. Überflüssiges Gewicht kann die Tour schnell zur Qual machen. Packe nur das Nötigste ein und setze auf multifunktionale Ausrüstung. Denke daran, die Kleidung in Schichten zu tragen, um flexibel auf wechselnde Wetterbedingungen reagieren zu können.

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Unserer Erfahrung nach ist für die meisten Mehrtagestouren ein Rucksack mit 50-70 Litern geeignet. Natürlich kann das jedoch davon abweichen.

Verteile das Gewicht gleichmäßig im Rucksack, um den Tragekomfort zu maximieren. Schwere Gegenstände sollten in der Nähe des Rückens und in der Mitte verstaut werden, leichtere Gegenstände außen und oben. Durch kluges Packen vermeidest du unnötiges Gewicht und kannst dich beim Wandern mehr auf die Schönheit der Natur konzentrieren.

Trainiere mit einem vollgepackten Rucksack

Für mehrtägige Wanderungen ist es wichtig, das Wandern mit einem gepacktem Rucksack zu üben. So gewöhnst du dich an das zusätzliche Gewicht und verbesserst deine Ausdauer und Kraft. Beginne mit kürzeren Strecken und steigere die Distanz langsam, um deinen Körper an die Belastung zu gewöhnen.

Neben der körperlichen Vorbereitung hilft dir das Training auch, den optimalen Sitz des Rucksacks zu finden und Druckstellen frühzeitig zu erkennen. Regelmäßiges Training mit vollem Gepäck macht dich fit für die Herausforderungen einer Mehrtagestour und sorgt dafür, dass du die atemberaubende Bergwelt bestens vorbereitet genießen kannst.

Plane ausreichend Wasserstellen ein

Bei der Planung von Mehrtagestouren ist es wichtig, ausreichend Wasserstellen einzuplanen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend für deine Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Informiere dich im Voraus über verfügbare Wasserquellen entlang der Route und markiere sie auf deiner Karte. Beachte dabei auch die Jahreszeit, denn manche Quellen können in den warmen Monaten austrocknen oder in den kälteren Monaten gefrieren.

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In unserem Beitrag erfährst du, ob du Wasser aus einem Bergbach trinken kannst.

Zusätzlich zur Planung der Wasserstellen solltest du immer eine zuverlässige Methode zur Wasseraufbereitung dabei haben, zum Beispiel einen Filter oder Tabletten. So kannst du auch unterwegs sicheres Trinkwasser gewinnen. Mit einer sorgfältigen Vorbereitung kannst du sicherstellen, dass du immer genug Wasser dabei hast und deine Tour ohne Dehydrierung genießen kannst.

Studiere die Route und mögliche Alternativen

Zu einer guten Tourenplanung gehört nicht nur das Studium der Hauptroute, sondern auch das Erkennen möglicher Alternativrouten. Kenne die Etappen deiner Mehrtagestour in- und auswendig und markiere die kritischen Punkte auf der Karte. Das gibt dir die Sicherheit, auch bei Wetterumschwüngen oder anderen unvorhergesehenen Ereignissen jederzeit den Überblick zu behalten.

Wenn du dir Alternativrouten einprägst, bist du flexibel und kannst schnell auf Herausforderungen reagieren. Vielleicht ist ein Weg wegen Steinschlags unpassierbar oder du fühlst dich körperlich nicht in der Lage, die geplante Route zu gehen. Mit einem Plan B im Gepäck kannst du deine Tour unbeschwert fortsetzen und kommst sicher ans Ziel.

Berücksichtige die Höhenanpassung

Bei der Planung von mehrtägigen Bergtouren ist die Höhenanpassung ein wichtiger Faktor. Die Höhenkrankheit kann schnell zur Gefahr werden, wenn du deinem Körper nicht genügend Zeit gibst, sich an die geringere Sauerstoffkonzentration zu gewöhnen. Plane deshalb genügend Zeit ein, um dich an die Höhe zu gewöhnen und überfordere dich nicht in den ersten Tagen.

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Entdecke in unserem Beitrag einige der häufigsten Gefahren in den Bergen.

Ruhetage und langsamere Etappen helfen deinem Körper, sich an die Höhe anzupassen und verringern das Risiko der Höhenkrankheit. Achte auf Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel und steige sofort ab, wenn sie sich verschlimmern. Ein langsamer Anstieg oder ein paar Akklimatisierungstouren können dabei helfen, den Körper langsam an die Höhe zu gewöhnen.

Bereite nahrhafte und leichte Mahlzeiten vor

Eine gute Tourenplanung umfasst auch die Vorbereitung nahrhafter und leichter Mahlzeiten. Achte darauf, Lebensmittel auszuwählen, die viel Energie liefern und gleichzeitig leicht zu transportieren sind. Getrocknete Früchte, Nüsse und Energieriegel sind ideale Snacks für unterwegs. Sie wiegen wenig und geben dir den nötigen Energieschub.

Für Hauptmahlzeiten eignen sich dehydrierte oder gefriergetrocknete Gerichte, die du einfach mit heißem Wasser zubereiten kannst. Denke auch an genügend Proteine und Kohlenhydrate, um deine Energiereserven aufzufüllen. Am besten ist es natürlich, die Hauptmahlzeiten in Berghütten einzuplanen, sodass man kein Essen mitnehmen muss.

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