Kaiserschmarrn selber machen

Wenn man gerade nicht in die Berge kann und somit auch kein leckerer Kaiserschmarrn aufgetischt wird, gibt es nur eine Lösung für dieses Problem. Man muss sich die Zutaten selber kaufen und den Tiroler Kaiserschmarrn selber machen. Auch wenn er dann nicht so gut wie auf einer urigen Berghütte schmeckt, so ist er dennoch ein guter Trost für all diejenigen, die schon wieder Bergweh haben.

Durch den hohen Kohlenhydrat- und Fettgehalt, ist der Tiroler Kaiserschmarrn ein sehr wichtiger Bestandteil der alpinen Küche geworden. Dadurch gilt er nämlich als Kraftnahrung und ist eine sehr sättigende Speise. Bevor er als Dessert angeboten wurde, war er vor allem für Bergbauern auf großer Höhe wichtig. Erst nach 1800 wurde der Kaiserschmarrn immer mehr versüßt und somit zu einem Dessert.

Zutaten für den Tiroler Kaiserschmarrn

  • 6 Eier
  • 300g Mehl
  • 250ml Milch
  • 1Pck. Vanillezucker
  • 2 EL Puderzucker
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Rosinen
  • 2 cl Rum
  • Apfelmus oder Preiselbeeren
  • Butter zum Anbraten

In dem Rezept, welches wir dir hier vorstellen, verwenden wir sowohl keinen Zucker, als auch keinen Rum. Somit ist der Kaiserschmarrn nicht ganz so zuckerhaltig, sodass man beim Essen kein schlechtes Gewissen haben muss, da man zuvor keine Höhenmeter gegangen ist. Auch bei der Beilage kann man sich je nach Belieben zwischen Apfelmus und Preiselbeeren entscheiden.

Zubereitung

1. Im ersten Schritt werden die Eier nach Eiweiß und Eigelb in zwei Schüsseln getrennt.

2. Anschließend vermischt man zuerst das Mehl, den Zucker, den Puderzucker, den Vanillezucker, das Salz und das Eigelb in einer großen Schüssel. Danach gibt man langsam die Milch hinein und verrührt den Teig ständig, sodass keine Teigklumpen entstehen. Sobald man die Masse gut verquirlt hat, kann man diese für 30 Minuten ruhen lassen.

3. In der Zeit, wo der Teig ruht, kann man das übrig gebliebene Eiweiß steif schlagen. Zusätzlich empfiehlt es sich, schon hier die Rosinen im Rum einzuweichen. Diejenigen, die kein Alkohol trinken, können sie auch einfach in einem kleinen Glas mit Wasser einweichen.

4. Sobald das Eiweiß steif geschlagen ist, kann man in den nächsten Schritt übergehen. Dafür verrührt man den Teig aus Schritt 2 nochmal gründlich und hebt dann den Eischnee langsam unter.

5. Wenn der Teig fertig vermischt ist, kann man ihn in die Pfanne geben. Dafür ein wenig Butter erhitzen, zum schmelzen bringen und den Teig anschließend wie bei Pfannenkuchen in die Pfanne gießen.

6. Dadurch wird der Teig zunächst von einer Seite aus gebacken. Auf der Seite, wo der Teig noch flüssig ist, kann man nun je nach Belieben die eingeweichten Rosinen hinzugeben. Wenn er so langsam fester wird, kann man den Teig einmal wenden. Wem das nicht gelingt, kann auch einfach jetzt schon zu Schritt 7 gehen.

7. Nun muss man ein zweites Küchenutensil zur Hand nehmen und mit den beiden Utensilien den Teig in kleine Stücke auseinanderreißen. Wem das Wenden nicht gelungen ist, kann den Teig in kleine Stücke reißen, sobald die eine Seite einigermaßen gebacken wurde. Zum Schluss brät man die kleinen Teigfetzen noch bis zu einer guten Bräune an, gibt ein wenig Puderzucker hinzu und lässt diesen karamellisieren.

8. Nun kann man den Tiroler Kaiserschmarrn noch mit Puderzucker bestäuben, ein wenig Apfelmuß oder Preiselbeeren dazugeben und ihn servieren.

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