Für Tot erklärt Beck Weathers
Informationen zum Buch „Für Tot erklärt“ von Beck Weathers

Autor: Beck Weathers

Erscheinungsjahr: 2015

Seitenanzahl: 254

Sprache: Deutsch

Verlag: dtv

Kategorie: Tragödie am Mount Everest

Worum geht’s?

In dem Buch „Für Tot erklärt“ von Beck Weathers spricht der Bergsteiger von seinem Leben und der größten Tragödie am Mount Everest. Am 10. Mai 1996 war der tödlichste Tag am höchsten Berg der Erde, als insgesamt acht Bergsteiger in einem Schneesturm ihr Leben verloren. Auch Beck Weathers galt am Anfang zu den Opfern des Sturms.

Wie durch ein Wunder erwachte Beck Weathers jedoch aus dem Kältekoma und konnte sich mit seiner letzten Kraft und schweren Erfrierungen zurück zum Lager schleppen. Während einige andere Bergsteiger dort oben für immer liegen blieben und es nicht mehr lebend raus geschafft haben, gelang Beck der Abstieg und ein späteres, mittlerweile wieder normales Leben.

Meine persönliche Meinung

Nachdem ich das Buch In eisigen Höhen“ von Jon Krakauer gelesen habe, war ich sehr von diesem einen Tag am Mount Everest fasziniert. Auch den Film zur Tragödie habe ich zuvor schon gesehen, bevor ich überhaupt das Buch „Für Tot erklärt“ von Beck Weathers gefunden habe.

Die Geschichte von Weathers ist selbstverständlich eine sehr extreme und emotionale. Wer einmal so etwas erlebt hat, wird dieses Geschehene auch nie wieder vergessen. Daher ist sein Buch auch sehr detailgetreu. Neben dem tödlichsten Tag am Everest spricht er allerdings auch über sein Leben außerhalb vom Bergsteigen und warum er mit dem Bergsteigen angefangen hat.

Wenn man mich fragen würde, hätte ich bis heute keine klare Antwort dafür, warum ich Hochtouren und Expeditionen gehe. Doch für Beck Weathers hatten die Touren ein ganz klares Ziel. Er wollte mit ihnen seine Depressionen bekämpfen und seine Familie wieder zusammenbringen. Doch was an diesem Tag passiert ist, hätte sich niemand nur vorstellen können.

Am Buch gefallen mir vor allem die Stellen von seinem Leben vor und außerhalb des Bergsteigens. Durch solche Informationen und Geschichten kann man sich meist besser in die Lage der Bergsteiger versetzen, auch wenn es in diesem Fall eine sehr extreme war. Doch die Gedanken und Erfahrungen vom Everest sind natürlich das Highlight des Buches.

Wenn man sich diese Geschichten durchliest, merkt man sofort, dass er selber diese Erfahrungen gemacht hat, da Weathers sehr authentisch schreibt. Meiner Meinung nach ist das Buch für jeden geeignet, der sich schon mit der Tragödie am Everest auseinandergesetzt hat oder sich damit auseinandersetzen möchte.

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