Es gibt doch nichts schöneres, als ein Wochenende mit der ganzen Familie in den Bergen zu verbringen. Das denken sich zumindest häufig die Eltern, allerdings sieht es beim Nachkommen meist anders aus. Wer hat schon Lust in seinen Sommerferien 6 Stunden lang einen Berg hochzulaufen, wenn man sich in der Zeit mit seinen Freunden treffen könnte?!

Um die nächsten Ferien in einer schönen Atmosphäre verbringen zu können, stellen wir euch heute die wichtigsten Tipps vor, auf die ihr achten solltet, wenn es darum geht, mit Kindern wandern zu gehen. Denn dann gibt es doch wirklich nichts Schöneres, als mit der ganzen Familie, die auch Spaß daran hat, neue Wanderwege zu erkunden und die Faszination der Berge zu genießen.

Wandern mit KindernFamilienurlaub mal anders

Wie wäre es denn, wenn ihr euch mit zwei Familien zusammenschließt und gemeinsam in den Urlaub fahrt? Dann könntet ihr zumindest gemeinsam Wandern gehen. Am besten wäre es, wenn ihr die andere Familie aus dem Kindergarten oder der Schule kennt und sich eure Kinder gut verstehen.

Dann macht es nicht nur mehr Spaß für die Eltern, die sich ein wenig Unterhalten können, sondern auch die Kinder sind motivierter wandern zu gehen, da sie ihre Freunde mit dabei haben. Während der Wanderung können sie dann miteinander spielen, ihre volle Energie rauslassen und die Natur mit ihren Freunden erkunden.

Spannende Wege

Wahrscheinlich gibt es nichts Langweiligeres für ein Kind, als stundenlang über ein Feldweg zu gehen, wo es nichts interessantes gibt. Viel spannender wäre es dann doch, wenn man sich mal für andere Wanderungen entscheidet und zum Beispiel durch eine Schlucht wandert. Dort sind selbst Kinder meist erstaunt davor, wie groß und laut doch die Wasserfälle sind.

Es gibt viele spektakuläre Schluchten, die nicht nur spannend sind, sondern auch an heißen Tagen eine tolle Erfrischung sind. Es müssen jedoch nicht nur Schluchten sein, sondern es können auch Erlebniswanderungen für Kinder, einfache Klettersteige oder Wanderungen mit tierischen Begleitern sein.

Wandern mit KindernBelohnung für die Motivation

Wir erwischen uns doch oft selbst dabei, wie wir bei manchen Dingen nur voran kommen, wenn wir uns selbst belohnen. Warum sollte man es dann nicht auch mit den Kindern machen, wenn sie mal wieder keine Lust auf’s Wandern haben?! Vor allem mit Energieriegeln, kleinen Trinkpäckchen oder Spielzeugen funktioniert das sehr gut.

Wenn der kleine Knirps nächstes Mal also wieder trotzend hinter euch herläuft, zeige ihm den Energieriegel und sage ihm, dass er diesen bekommt, sobald ihr an der Alm angekommen seid. Und wie der Zufall will, kann er plötzlich wieder schnell gehen und den Berg Hochrennen, sodass man fast nicht mehr hinterherkommt.

Geocaching

Eine echte Schatzsuche ist wohl das größte für jedes Kind. Besonders, wenn man dabei noch mit einem High Tech Gps Gerät unterwegs ist. Geocaching funktioniert so, dass man sich die Koordinaten der Caches im Internet raussucht. Diese gibt man dann anschließend in das Gps Gerät, welches man sich mittlerweile in vielen Outdoorläden ausleihen kann ein und folgt den Hinweisen.

Diese Hinweise werden mit Punkten auf der elektronischen Karte angezeigt. Sobald man am Zielpunkt angekommen ist, befindet sich dort ein sogenannter Cach. Dies ist ein meist Wasser-geschützter Behälter, indem sich ein Logbuch, sowie einige kleine Geschenke befinden. Nachdem sich der große Abenteurer in das Logbuch eingetragen hat, tauscht man anschließend noch ein Geschenk aus der Kiste mit einem selbst mitgebrachten aus, sodass auch die nächsten Abenteurer einen schönen Schatz finden.

Kinder zum Wandern motivierenEine Nacht im Zelt

Nicht nur ein riesengroßes Abenteuer, sondern auch ein unvergessliches Erlebnis ist es, eine Nacht unter dem Sternenhimmel zu verbringen. Je nach Region kann man sein Zelt entweder in der freien Natur abstellen 0der auf extra dafür vorgesehenen Zeltplätzen. So gut wie jedes Kind kann man mit diesem Vorschlag zum Wandern motivieren.

Wenn man dann noch ein kleines Lagerfeuer mit Stockbrot macht, ein oder zwei Freunde des Kindes mitnimmt und ein kleines Brettspiel mit dabei hat, ist es nicht nur für das Kind toll, sondern auch jedes Elternteil wird dieses unglaubliche Abenteuer nie wieder vergessen. Die Nacht unter dem Sternenhimmel ist eine tolle Erinnerung, an die sich jeder gerne zurückerinnert.

Der kleine Entdecker

Auf langen Wanderungen gibt es so viel zu entdecken, dass man fast nie alles auf einmal sehen konnte. Besonders schön für Kinder ist es, wenn sie ihre eigene Forscherausrüstung mit dabei haben und die Natur erkunden können, wie sie es möchten. Ausgesprochen toll sind Bechergläser, in denen sie verschiedene Tier und Pflanzenarten mit einer Lupe beobachten können.

Und auch Bestimmungsbücher, ein Kompass und eine eigene Kamera, mit der sie ihre Entdeckungen festhalten können, sind tolle Utensilien, mit denen man die Wanderung und Erinnerung des Kindes an die Natur um einiges verschönern kann.

Wanderungen mit KindernKeine Hektik

All die schönen Dinge bringen leider nur sehr wenig, wenn das Kind mit Ach und Krach den Berg hoch gerufen wird. Wenn man schon eine kleine Forschungsstation im eigenen Rucksack hat, dann möchte man sich natürlich auch die Zeit dafür nehmen, verschiedene Pflanzen und Tiere zu untersuchen, um sie anschließend bestimmen zu können.

Dies ist also ein Punkt, der eher an die Eltern gerichtet ist. Lasse deine Kinder das Tempo vorgeben und versuche nicht mit Hektik den Berg hochzukommen. Denn auch du bist ja selber im Urlaub und würdest gerne mit Ruhe die wunderschöne Bergwelt genießen.

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