Jeder Bergfan kennt das Gefühl – Wenn sich der Urlaub so langsam dem Ende neigt, man auf der Autobahn sitzt und die letzten Blicke auf die Berge hat. Schon dann beginnt so langsam das Bergweh, das mit der Zeit immer stärker wird. Doch was kann man machen, um die Sehnsucht nach den Bergen zumindest ein wenig zu stillen?!

Wie kommt Bergweh überhaupt zustande und warum faszinieren uns die Berge so sehr?! – Fragen über Fragen, die man sich als Bergfan immer mal wieder stellt, sobald die ersten Anzeichen von Bergweh auftreten.

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Erinnerungen

Es ist zwar nicht ganz das, was man eigentlich machen möchte, dennoch hat man zumindest die Möglichkeit, an die schönen Bergtage zurückzudenken. Wenn du also das nächste Mal Bergweh hast, schaue dir alte Erinnerungsbilder von vergangenen Touren an.

Dadurch siehst du nicht nur deine geliebten Berge, sondern kannst auch nochmal zurückdenken an die schöne Zeit, die du in den Bergen hattest. Gleichzeitig wird es vielleicht auch deine Vorfreude auf weitere Touren wecken – Und bekanntlich ist Vorfreude ja die schönste Freude.

Planen

Bergweh bekommt man immer dann, wenn man gerade nicht in den Bergen ist. Doch nur weil du gerade nicht in den Bergen bist, heißt es noch lange nicht, dass du nie wieder dorthin kommst. Eigentlich ist es ja ziemlich sicher, dass du so schnell wie möglich wieder in den Höhen unterwegs sein wirst.

Warum also nicht schonmal die Vorfreude wecken und ein paar neue Touren planen?! Dabei kannst du vielleicht auch mal etwas ganz neues ausprobieren. Fernwanderwege, Hüttentouren oder sogar eine andere Bergsportart. In den Bergen sind keine Grenzen gesetzt – Also nimm dir ein kleines Notizbuch zur Hand und plane deine nächsten Bergtouren.

Bergauszeit

Obwohl du nicht in den Bergen bist, hast du die Möglichkeit, wann immer du möchtest, eine kleine Bergauszeit zu nehmen. Dafür gibt es bei uns nicht nur auf Instagram täglich wunderschöne Bergmomente, sondern auch auf Youtube Bergauszeiten, die zum Träumen einladen.

Doch nicht nur zum Träumen – Schalte dabei deinen Ton an, setze dich entspannt hin und genieße die Geräusche der Natur, während du in Gedanken auf dem Weg in die Berge bist.

Geschichten

In den Bergen trifft man immer wieder auf unglaubliche Geschichten – Sowohl auf heldenhafte Taten, als auch tragische Unfälle und Rückschläge. Extrembergsteiger und Abenteurer erzählen in ihren Büchern davon. Sie nehmen dich dabei mit auf eine gedankliche Reise in die Berge und lassen dich daran teilhaben, was sie in den Bergen erlebt haben.

Die mitreißenden Erzählungen, die meist auf wahren Gegebenheiten beruhen, werden dir sicherlich dabei helfen, dich ein wenig vom Bergweh zu lösen. Denn schon beim Lesen lenkst du dich ab und bist zumindest in Gedanken in den Bergen.

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Warum faszinieren uns die Berge so sehr?

Eine Frage, für die es wahrscheinlich keine allgemeine und richtige Antwort gibt. Denn warum wir in die Berge gehen und was uns an den Bergen so gut gefällt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dennoch gibt es immer wieder Gemeinsamkeiten, die man unter Bergfans erkennen kann.

Der Alltag ist stressig, man hat kaum mehr Zeit die Dinge zu machen, die einem Spaß machen und vor allem, wenn man im Büro arbeitet, werden einem die Nachrichten und Mitteilungen nur so zugeworfen. Man ist fast den gesamten Tag einer lauten Geräuschkulisse ausgesetzt und kann dieser in den Bergen aus dem Weg gehen.

Denn in den Bergen gibt es die Stille, die einsamen Wege und wunderschönen Aussichten. Sie lassen dich an andere Dinge denken – An die wichtigen, die wir in unserem Alltag häufig vergessen. Und währenddessen sind die Berge auch Prüfsteine. Sie geben dir Herausforderungen und testen deine Grenzen, während du die wohl schönsten Orte dieser Welt entdecken kannst.

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Warum bekommen wir Bergweh?

Die Auszeiten für uns selber, die wir in den Bergen bekommen, tun uns gut. Die sportlichen Herausforderungen trainieren unseren Geist, lassen uns wachsen und die Aussichten zeigen uns, auf was für einem wunderschönen Planeten wir leben. Doch wenn man nun wieder nach Hause fährt, womöglich gar nicht mehr den Blick auf die Berge hat und nicht mehr die wunderschönen Aussichten genießen kann, wächst mit dem jedem Tag die Sehnsucht danach.

Das Bergweh wird größer, wir denken öfters an die Berge und versuchen uns dadurch in den gleichen Zustand zu versetzen, den wir in den Bergen hätten.

Bergweh – Gut oder schlecht?

Eigentlich ist es doch eine ganz tolle Sache, wenn man Bergweh hat. Es zeigt uns, dass wir die Berge lieben, lässt uns an sie denken und verleitet uns zu Dingen, die wir normalerweise vielleicht gar nicht getan hätten. Dadurch bleibt unsere Bergliebe immer bestehen und wächst mit jedem Tag.

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