5 Gründe, warum du die Gumpen am Königssee nicht besuchen solltest

Die Gumpen am Königssee sind die bekanntesten und schönsten Naturpools im Nationalpark Berchtesgaden. Während sie vor einigen Jahren noch ein Geheimtipp der Einheimischen waren, stehen sie mittlerweile bei vielen ganz weit oben auf der Liste der Orte, die sie während eines Bergurlaubes im Berchtesgadener Land besuchen möchten. Weshalb du sie jedoch nicht besuchen solltest und warum die Wanderung zu den Gumpen am Königssee zum Alptraum werden kann, erfährst du hier.

Lebensgefahr/Gesperrt

Schon die Wanderung zu den Gumpen bringt viele Touristen an ihre Grenzen. Da sie ohnehin mittlerweile von der Nationalparkverwaltung gesperrt worden sind, ist die Wanderung zu den schönsten Naturpools am Königssee nicht mehr gestattet.

Der neueste Trend, sich in den Gumpen am Königssee fotografieren zu lassen, hat in den letzten Jahren bereits Todesopfer gefordert. Die nassen Steine, die Strömung und das steile Gelände können schon beim kleinsten Fehler zur tödlichen Gefahr werden, weshalb sie nun nicht mehr für Touristen erreichbar sind.

Touristen Hotspot

Wer in die Berge geht, sucht meist die Idylle, einsame Wanderwege und eine malerische Natur. Diese gibt es zwar zahlreich im Nationalpark Berchtesgaden, wer jedoch zu den Gumpen gewandert ist, traf dort auf den Massentourismus mit all seinen verschiedenen Folgen.

Schlange stehen um ein Foto zu bekommen, lautes Gequatsche und liegengelassener Müll. Statt dem Zwitschern der Vögel zu lauschen, haben sich dort zahlreiche Menschen mit Kameras angesammelt. Doch so schön die Bilder des Naturpools auch ausgesehen haben - All das was hinter der Kamera passiert ist, bekommt man als Außenstehender gar nicht mit.

Der Natur zuliebe

Laut der Verwaltung des Nationalpark Berchtesgaden sind im Jahre 2020 bis zu 400 Personen täglich zu den Gumpen gewandert. Eine Masse an Menschen, die der Natur nicht guttun kann. Denn so viele Naturliebhaber es auch geben mag - Unter all den 400 Menschen hat es jeden Tag auch welche geben, die ihren Müll liegen gelassen haben.

So kam es bereits dazu, dass man auf idyllischen Wanderungen durch die Berge des Nationalparks auf leere Zelte mit Schlafsäcken, kaputte Bierflaschen und jede Menge Müll gestoßen ist. Es ist ein Anblick, der nicht nur für uns Menschen unschön ist, sondern der vor allem auch den Pflanzen und Tieren schadet.

Es gibt so viel mehr

Nur weil man der Natur etwas Gutes tun möchte und darauf achtet, sich nicht in Lebensgefahr zu begeben, bedeutet längst noch nicht, dass man auf irgendetwas verzichten muss. Denn unweit der Gumpen befindet sich eine traumhafte, idyllische und wunderschöne Gebirgslandschaft, die wie aus dem Bilderbuch zu sein scheint - Der Nationalpark Berchtesgaden mit einer Fläche von 210 km².

Einsame Wanderwege, unglaublich schöne Aussichten und die saubere frische Bergluft erwarten dich, wenn du einfach mal nach etwas Neuem suchst. Weit gehen musst du dafür nicht. Denn bereits rund um den Königssee gibt es hohe Berggipfel, die nur darauf warten, erklommen zu werden.

Es betrifft immer mehr

Selbst wenn man die Absperrungen übertritt und die Gefahrenschilder umgeht, wünscht man niemandem, dass ihm etwas auf der Wanderung zu den Gumpen passiert. Leider kann man dies jedoch nicht beeinflussen. Falls du dich also in das abgesperrte Gelände begeben möchtest, denke vorher bitte noch einmal darüber nach, dass im Falle eines Unfalls nicht nur du betroffen bist.

Bei ihrer Rettung würde die Bergwacht ihr eigenes Leben für dich aufs Spiel setzen und vermutlich möchtest du auch nicht, dass jemand deiner Familie und Freunden schlechte Nachrichten überbringen muss.

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