4.061m

Gran ParadisoMit 4061 m ist der Gran Paradiso der höchste Berg der Grajischen Alpen und der höchste Berg, der vollständig auf italienischem Boden steht. Zu seinen Gunsten steht der Gran Paradiso im zweitältesten Nationalpark der Alpen.

Gran ParadisoAnreise zum Gran Paradiso

Mit dem Auto

Über die Autobahn von München aus können Sie über Lindau bis nach Bregenz fahren, von wo aus Sie über St. Gallen bis nach Aosta fahren können. In Aosta müssen Sie der Beschilderung bis nach Pont folgen, wo Sie Ihr Auto auf dem Parkplatz abstellen können.

Mit der Bahn

Wer mit der Bahn unterwegs ist, kann von den Turiner Bahnhöfen Porta Nuova und Porta Susa problemlos jede Stunde einen Zug in Richtung Aostatal nehmen, von wo aus Sie die Tour starten können!

Mit dem Bus

Auch wer mit dem Bus anreisen möchte, kann zunächst bis nach Turin fahren, von wo aus regelmäßig Busse wie zum Beispiel die GTT Linie zur piemontesichen Seite des Nationalparks „Gran Paradiso“ fährt!

Geschichte

Gran ParadisoAm 4. September 1860 wurde der Gran Paradiso erstmals durch J.J. Cowell, W. Dundas, J. Payot und J. Tairraz bestiegen. Die Erstbesteiger nahmen den heutigen Normalweg, der über den Ghiacciaio del Gran Paradiso führt!

Der Nationalpark, in dem der Gran Paradiso steht, wurde 1922 als erster italienische Nationalpark errichtet. Er liegt im Aostatal und Piemont und erstreckt sich über eine Fläche von über 70.000 Hektar.

Allgemeines

Gran ParadisoWer den Gran Paradiso über den Normalweg besteigen möchte, kommt an der Rifugio Vittorio Emanuele II vorbei, welche von den meisten Bergsteigern als Übernachtungsmöglichkeit genutzt wird!

Diese ist eine Schutzhütte der Sektion Turin des CAI ( Club Alpino Italiano) und liegt auf einer Höhe von 2732m. Durch den italienischen König Vittorio Emanuele II. kam die Rifugio Vittorio Emanuele II zu ihrem Namen.

Nachdem Vittorio Emanuele II. 1854 das Gebiet des heutigen Nationalparks „Gran Paradiso“ als Jagdrevier erwarb, bewachte er dieses konnte dadurch die im Nationalpark lebenden Steinböcke schützen.

Diese Routen gibt es

Normalweg

Wenn Sie sich wie viele andere auch für den Normalweg entschieden haben, müssen Sie zunächst zur Rif. Vittorio Emanuele II. (2719m) (Hier empfiehlt es sich die benötigten Plätze zu reservieren, da die Hütte auch überlaufen sein kan!) aufsteigen, wo Sie am besten eine Nacht Ruhe einlegen, bevor Sie den Gran Paradiso besteigen.

Hinter der Hütte müssen Sie das Blockfeld queren und auf der linken Seitenmoräne des Glacier du Grand Paradiso auf ein kleines Hochtal steigen, von wo aus Sie dem schneebedeckten Bach nach Osten bis auf ca. 3150m folgen müssen.

Dort müssen Sie zur Schulter des Glacier du Grand Paradiso abbiegen, von wo aus Sie den Firngrat erreichen. An dieser Stelle trifft man auf den Normalweg vom Rif. Chabod, welcher über den Glacier de Laveciao führt.

Weiter geht es vorbei an der Becca de Montcorve zum Fenétre de Roc (3994m) und in Kletterei im I. Schwierigkeitsgrad zur Scharte zwischen Felsturm und Madonnenstatue (4058m).

Die berühmte Madonnenstatue erreichen Sie mit einer Kletterei im II. Schwierigkeitsgrad.

Über Rif. Chabod

Eine weniger begangene Route ist die über den Spaltenreichen Gletscher. Um diesen landschaftlich sehr schönen Weg zu gehen, müssen Sie zunächst von Pravieux aus bis zum Rifugio Federico Chabod (2.750 m) aufsteigen.

Von dort aus müssen Sie über einen Rücken unter der Nordwand des Gran Paradiso bis zum Laveciau-Gletscher steigen, den Sie über mehrere Spalten bis zum Eselsrücken (3.650 m) überqueren müssen. An dieser Stelle trifft die Route auf den Normalweg, dem Sie dann auch bis zum Gipfel folgen können.

Weiter geht es also vorbei an der Becca de Montcorve zum Fenétre de Roc (3994m) und in Kletterei im I. Schwierigkeitsgrad zur Scharte zwischen Felsturm und Madonnenstatue (4058m).

Wenige Meter weiter erreichen Sie im II. Schwierigkeitsgrad die Madonnenstatue!

Gran Paradiso Nordwand

Sehr erfahrene Bergsteiger können den Gran Paradiso auch über die Nordwand besteigen. Dazu müssen Sie dem Weg über die Rif. Chabod zunächst bis zur Einstiegsstelle folgen. Die Nordwand hat eine Wandhöhe von ca. 400 m und muss in längere Passagen über 50 Grad bezwungen werden!

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