2.592m

HochvogelDer 2.592 m hohe Hochvogel im Allgäu ist in den letzten Jahren immer bekannter geworden. Dies liegt nicht nur daran, dass man viele Möglichkeiten im Aufstieg hat, sondern dies liegt eher daran, dass es am Hochvogel vermehrt zu Felsstürzen gekommen ist. Mittlerweile gibt es am Gipfel eine riesige Felsspalte, welche darauf hindeuten lässt, dass in den nächsten Jahren ein ganzer Teil des Gipfels ins Tal donnern könnte!

Anreise zum Hochvogel

Hochvogel NormalwegMit dem Auto

Wenn Sie mit dem Auto anreisen möchten, können Sie bis nach Hinterstein zum Ortsende fahren und dort auf dem kostenpflichtigen Parkplatz parken. Von dort aus müssen Sie dann mit dem Bus bis zum Giebelhaus fahren, von wo aus Ihre Tour auf den Hochvogel startet.

Die Strecke bis zum Giebelhaus kann gegebenenfalls auch zu Fuß zurückgelegt werden. Der Bus verkürzt den Aufstieg so aber um einige Kilometer!

Mit der Bahn

Wenn Sie mit der Bahn anreisen, können Sie bis zum Hauptbahnhof in Sonthofen fahren. Von dort aus müssen Sie einen Bus bis nach Hinterstein nehmen. Wenn Sie in Hinterstein am Ortsende angekommen sind, müssen Sie nochmal umsteigen und mit einem weiteren Bus bis zum Giebelhaus fahren, von wo aus Ihre Tour startet!

Mit dem Bus

Mit dem Bus können Sie direkt nach Hinterstein zum Ortsende fahren. Dort müssen Sie umsteigen und mit einem anderen Bus bis zum Giebelhaus fahren, von wo aus Ihre Tour startet.

Mit dem Fahrrad

Mit dem Fahrrad können Sie über Hinterstein bis zum Giebelhaus fahren. Dort müssen Sie Ihr Fahrrad abstellen und zu Fuß den Schildern zum Hochvogel folgen.

Geschichte

Hochvogel Wanderung1869 war vermutlich Hermann von Barth der erste Mensch, der jemals auf dem Gipfel des Hochvogels stand. Er ging von Sonthofen aus die ganze Strecke bis zum Gipfel zu Fuß. Diese bemerkenswerte Tour legte er an einem Tag zurück.

Da er eine Pause machen musste, um genügend Konzentration für den Abstieg zu haben, schlief Hermann von Barth auf dem Gipfel des Hochvogels. Heutzutage gibt es das Prinz Luitpold Haus, welches für eine oder mehrere Nächte vor der Besteigung des Hochvogels dienen kann.

Am 14. Dezember 1945 stürzte an der Westflanke des Hochvogels ein Flugzeug ab. Dies war eine amerikanische B-17, ein viermotoriger Bomber, der über Allgäu flog. Nachdem alle sechs Besatzungsmitglieder starben, konnte man Ihre Überreste wegen der gefährlichen Lage erst Monate später finden.

Der Absturz war auf einen Navigationsfehler zurückzuführen, welcher die Maschine in einen Schneesturm führte!

Allgemeines

Wie die meisten Berge im Allgäu besteht der Hochvogel aus Hauptdolomit. Hauptdolomit ist zum Teil sehr brüchig, was man auch an den vielen großen Felsstürzen am Hochvogel sehen kann. Im Zusammenhang mit erosiven Kräften können jedoch sogar aus Hauptdolomit markante Gipfel entstehen.

Diese Routen gibt es

Hochvogel NormalwegÜber das Prinz Luitpold Haus

Die Besteigung des Hochvogels über das Prinz Luitpold Haus wird auch als Normalweg bezeichnet. Wer diese Route wählt, ist auf den Spuren des Erstbesteigers Hermann von Barth unterwegs.

Die Tour startet am Giebelhaus. Von dort aus müssen Sie zunächst über eine asphaltierte Straße den Schildern nach in Richtung Prinz Luitpold Haus wandern. Später gibt es links von der Straße einen kleinen Weg, der in den Wald einführt. Diesem müssen Sie stetig folgen, bis Sie am Prinz Luitpold Haus angekommen sind.

Im Prinz Luitpold Haus wird meistens eine Nacht Pause eingelegt, da der weitere Aufstieg ziemlich anstrengend sein kann.

Nach der Nacht im Prinz Luitpold Haus können Sie einfach den Schildern nach vorbei an Felsen und Geröll bis zum Gipfel des Hochvogels aufsteigen. Der Weg ist auch beschildert.

Auf dem Gipfel angekommen, können Sie sowohl die tolle Aussicht mit den vielen Bergen genießen, als auch den riesigen Riss im Gipfel beobachten. In diesem Riss drinnen liegen und hängen viele Messgeräte, die Klarheit über die Felsstürze am Hochvogel bringen sollen!

Von Hinterhornbach

Wenn Sie von Hinterhornbach auf den Hochvogel gehen möchten, müssen Sie in Hinterstein kurz vor der Jochbachbrücke auf dem Parkplatz parken. Der Blick von der Brücke in die Klamm ist sehr lohnenswert. Sie müssen jedoch nicht über die Brücke gehen, sondern dem Wanderweg Nr. 421 bis zur Schwabegghütte folgen. Von hier aus haben Sie eine gute Sicht auf die Süd-Ost-Wand des Hochvogels.

Von der Schwabegghütte aus müssen Sie über Gras und Latschen bis zu einer Weggabelung auf ca. 1980m wandern. Dort müssen Sie rechts abbiegen und über den Fuchsensattel und durch das Fuchskar auf den Normalweg gehen, welchem Sie dann bis zum Gipfel folgen. Das letzte Stück geht durch viel Geröll und Schrofen, was den Aufstieg nochmal um einiges erschwert!

Meine Empfehlung an Sie

*Wanderführer Allgäu: Das Allgäu für Gipfelstürmer. Die 35 schönsten Touren mit Gipfelglück-Garantie. Wandern im Allgäu. Das Beste fürs Tourenbuch: Jubiläumsweg, Krottenkopf, Hochvogel, Rubihorn*

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