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Höfats

Im Herzen des Allgäu, ragt die faszinierende Höfats aus einer wunderschönen Berglandschaft empor. Sie ist ein 2.259m hoher Berg, dessen Besteigung zu den anspruchsvollsten in den Allgäuer Alpen gehört.

Grund dafür sind vor allem die steilen Hänge des Berges. Erfahrene Alpinisten, die es dennoch in etwa 4:00 Stunden bis zum Gipfel schaffen, werden dafür mit einem atemberaubenden Panoramablick auf die wunderschöne Bergwelt der Region belohnt.

Mit einigen weiteren Gipfeln, wie dem des Rauheck, trennt die Höfats als Bergkamm das Oytal vom wunderschönen Dietersbachtal. Dieses ist ein Seitental des Trettachtales bei Oberstdorf im Allgäu und beeindruckt durch eine herrliche Naturlandschaft. Wer sich die Besteigung der Höfats nicht zutraut, sollte dennoch einen Blick aus naher Entfernung auf sie werfen, da sie von weitem einer wunderschönen Krone gleicht.

Anreise zur Höfats

Mit dem Auto

Wenn Sie mit dem Auto zur Höfats anreisen möchten, empfiehlt es sich, zunächst über die B19 nach Oberstdorf zu fahren. Dort angekommen, geht es immer der Beschilderung nach in Richtung Golfplatz. Die letzte Parkmöglichkeit befindet sich auf dem kostenpflichtigen Parkplatz Renksteg, wo die Tour zum Gipfel startet.

Mit der Bahn

Wer mit der Bahn in die Berge reisen möchte, muss zunächst bis nach Oberstdorf fahren. Dort steigt man um und fährt mit dem Linienbus 9763, der auch als Bergsteigerlinie bekannt ist, bis zum Christlessee. Dadurch verkürzt sich die Tour um 5 km.

Mit dem Bus

Bei der Anreise mit dem Bus, ist Oberstdorf das erste Ziel. Dort steigt man in den Linienbus 9763 um und fährt anschließend weiter bis zum Christlessee. Die Buslinie ist auch als Bergsteigerlinie bekannt und kann die Tour durch die Fahrt zum See um 5 Kilometer verkürzen.

Mit dem Fahrrad

Sehr sportliche Alpinisten tendieren auch gerne dazu, ein Stück der Tour mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dafür fährt man bis zum Bergbauerndorf Gerstruben und startet von diesem aus die Tour auf die Höfats. Dadurch entfällt allerdings der schöne und spektakuläre Steig durch den Hölltobel, der unter Wanderern und Bergsteigern sehr beliebt ist.

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Geschichte

Nachdem im Jahre 1848 erstmals eine Gipfel-Besteigung durch den Botaniker Otto Sendtner bekannt wurde, stellte sich im Jahre 1853 heraus, dass der Westgipfel der Höfats, bereits vor dessen Besteigung von Einheimischen aus Gerstruben erreicht wurde.

Während niemand so wirklich wusste, woher der Name der Höfats stammt, versuchte August Kübler im Jahre 1909 die Erklärung durchzusetzen, dass sich der Name des Berges vom Sprichwort „Wo alles sich hebt, wo alles emporragt herleiten soll. Nach einiger Recherche, konnte Thaddäus Steiner diese These jedoch widerlegen.

Erst später, im 21. Jahrhundert, stellte Thaddäus Steiner die Vermutung auf, dass sich Höfats von „Höchatz'' ableitet, was übersetzt so viel wie hoch gelegene Weide'' bedeutet. Nach Oberstdorfer Mundart wird ein mittelhochdeutsches „ch'' oft als „f'' ausgesprochen, weshalb seine These bisher die plausibelste ist.

Allgemeines

Aufgrund ihrer geringen Höhe, wird die Höfats häufig von vielen Bergsteigern unterschätzt. Immer wieder kommt es zu Abstürzen und Problemen bei der Orientierung, weshalb die Besteigung nur für erfahrene Bergsteiger und Wanderer geeignet ist.

Die Gefahren der Höfats sind vor allem die vielen exponierten Passagen,  die steilen Hänge und die Vegetation. Da der Berg mit Gras überzogen ist, kann die Besteigung besonders bei Regen oder Schnee zu einer sehr rutschigen und gefährlichen Angelegenheit werden.

Diese Routen gibt es

Disclaimer: Unsere Bergportraits enthalten bewusst keine genauen Einschätzungen zur Schwierigkeit der jeweiligen Route. Eine gesunde Selbsteinschätzung und Beurteilung der Bedingungen vor Ort ist unbedingt notwendig! Wir sind kein Tourenportal und möchten viel eher aufzeigen, über welche Routen eine Besteigung möglich wäre.

Höfats Überschreitung

Die Überschreitung der Höfats, startet am Christlessee und führt zunächst über die Trettachbrücke in Richtung Hölltobel. Nach der Durchquerung des Tobels, führt der Weg vorerst bis zum wunderschönen Bergbauerndorf Gerstruben, wo man wunderbar eine Rast einlegen kann.

Anschließend geht es weiter ins Gerstrubental und später über die Höfatswand bis zu einem Grashang, auf dem man einige Höhenmeter zurücklegt. Einige Kletterpassagen später, erreicht man dann den Gipfel der Höfats.

Nach einer wohlverdienten Pause am höchsten Punkt mit traumhafter Aussicht, steigt man anschließend über den Falkenberg (2.003 m) und den Älpelesattel (1.780 m) bis zur Dietersbach-Alpe ab. Von dort aus wandert man zum Schluss den Schildern nach bis zum Ausgangspunkt am Christlessee zurück.

Über den Südgrat

Die Tour über den Südgrat startet auf dem Parkplatz Renksteg, von wo aus man zu Beginn der Straße in Richtung Gerstruben folgt. Durch den Hölltobel und über den Tobelweg, geht es immer weiter in Richtung Bergbauerndorf Gerstruben. Vorbei an der Alpe-Dietersbach, steigt man immer weiter durch den Wald bis zum Älpelesattel auf.

Anschließend muss man etwas weiter oben nur noch dem schmalen Pfad in Richtung Südgrat folgen. Der immer steiler werdende Südgrat erfordert absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Auf diesem steigt man durch die Schlüsselstelle, die für viele Bergsteiger bereits der frühzeitige Umkehrpunkt ist, bis zum Südostgipfel der Höfats (2.258 m) auf.

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