2259m

HoefatsMitten im Allgäu gelegen steht die Höfats. Ein 2259 m hoher Berg, dessen Besteigung als eine der schwierigsten im Allgäu gilt! Dies liegt vor allem an der Steilheit des Berges. Wer jedoch auf dem Gipfel angekommen ist, kann eine atemberaubende Aussicht wie zum Beispiel auf das Nebelhorn genießen!

Anreise zur Höfats

HöfatsMit dem Auto

Wenn Sie mit dem Auto anreisen möchten, empfiehlt es sich zunächst über die B19 nach Oberstdorf zu fahren. Dort angekommen müssen Sie der Beschilderung zum Golfplatz folgen. Die letzte Parkmöglichkeit befindet sich auf dem kostenpflichtigen Parkplatz Renksteg!

Mit der Bahn

Wer mit der Bahn anreisen möchte, kann bis nach Oberstdorf fahren. Dort müssen Sie dann mit dem Linienbus 9763, welcher auch als Bergsteigerlinie bekannt ist bis zum Christlessee fahren. Dadurch verkürzen Sie die Tour um 5 km!

Mit dem Bus

Wenn Sie sich dazu entscheiden mit dem Bus anzureisen, können Sie zunächst nach Oberstdorf fahren. Auch dort müssen Sie dann umsteigen und mit dem Linienbus 9763, welcher auch als Bergsteigerlinie bekannt ist weiter bis zum Christlessee fahren. Dadurch können Sie die Tour um 5 km verkürzen!

Mit dem Fahrrad

Mit dem Fahrrad können Sie den Weg um einiges verkürzen, indem Sie bis zum Bergbauerndorf Gerstruben fahren, von wo aus Sie dann ihre Tour starten können. Dadurch entfällt aber der schöne und spektakuläre Steig durch den Hölltobel, der bei Wanderern und Bergsteigern sehr beliebt ist!

Geschichte

HoefatsNachdem im Jahre 1848 durch den Botaniker Otto Sendtner der Gipfel der Höfats bestiegen wurde, wurde im Jahre 1853 bekannt, dass der Westgipfel der Höfats schon vor der Besteigung des Botaniker Otto Sendter von Einheimischen aus Gerstruben bestiegen wurde!

Früher wurde viel darüber nachgedacht, woher die Höfats ihren Namen hatte. Dabei versuchte August Kübler bereits im Jahre 1909 die Erklärung durchzusetzen, dass sich der Name von dem Sprichwort „Wo alles sich hebt, wo alles emporragt“ herleitet. Diese Vermutung konnte jedoch Thaddäus Steiner nach langer Forschung widerlegen.

Später, im 21. Jahrhundert stellte Thaddäus Steiner die Vermutung auf, dass sich Höfats von „Höchatz“ ableitet, was übersetzt hochgelegene Weide bedeutet. Nach Oberstdorfer Mundart wird ein mittelhochdeutsches „ch“ oft als „f“ ausgesprochen, was seine These bisher als die plausibelste darlegt!

Allgemeines

höfatsWegen seiner geringen Höhe wird die Höfats von vielen Bergsteigern oft unterschätzt. Immer wieder kommt es zu Abstürzen und Orientierungsfehlern an der Höfats, was deutlich macht, dass die Besteigung nur für erfahrene Bergsteiger und Wanderer geeignet ist.

Die Gefahren an der Höfats sind vor allem die exponierten Stellen, sowie die Steilheit und die Vegetation. Da die Hänge der Höfats von Gras überzogen sind, können diese vor allem bei Regen und Schnee sehr schnell zu tödlichen Gefahren werden, da man dort sehr leicht ausrutschen kann!

Diese Routen gibt es

HoefatsHöfats Überschreitung

Die Tour startet am Christlessee und führt zunächst über die Trettachbrücke in Richtung Hölltobel. Nachdem Sie das Tobel durchquert haben, müssen Sie dem Weg vorerst noch bis zum wunderschönen Dorf Gerstruben, wo Sie auch eine Rast einlegen können folgen.

Von dort aus müssen Sie dann in das Gerstrubental einsteigen und später über die Höfatswand auf einem Grashang aufsteigen. Nach einigen Kletterpassagen erreichen Sie den Gipfel der Höfats.

Nach einer wohlverdienten Pause am Gipfel können Sie wieder über den Falkenberg (2003 m) und den Älpelesattel (1780 m) bis zur Dietersbach-Alpe absteigen und von dort aus den Schildern nach zurück durch das Dorf Gerstruben bis zum Augangspunkt am Christlessee wandern!

Über den Südgrat

Diese Tour startet auf dem Parkplatz Renksteg, von wo aus Sie zunächst der Straße Richtung Gerstruben folgen müssen. Durch den Hölltobel und über den Tobelweg geht es weiter Richtung Gerstruben. Vorbei an der Alpe-Dietersbach müssen Sie weiter durch den Wald zum Älpelesattel aufsteigen.

Weiter oben müssen Sie nur dem schmalen Pfad folgen, der Sie Richtung Südgrat führen wird. Der immer steiler werdende Südgrat erfordert absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit! Diesem folgen Sie dann durch die Schlüsselstelle, die für viele Bergsteiger schon der frühzeitige Umkehrpunkt war bis zum Südostgipfel der Höfats (2258 m).

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*Wanderführer Allgäu – Alpine Bergtouren: 45 anspruchsvolle Gipfel Ziele zum Wandern im Oberallgäu zwischen Ammergauer Bergen und Lechtaler Alpen*

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