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Das Sonntagshorn ist der höchste Berg der Chiemgauer Alpen und liegt genau an der Deutsch- österreichischen Grenze. Mit seinen 1.961 Metern ragt er in den Himmel und bietet unglaublich schöne Blicke direkt vom Gipfel aus über die umliegende Bergwelt bis zum Kaisergebirge.

Die Routen bis zum Gipfel haben wunderschöne Naturlandschaften zu bieten. Am Wasser entlang führt der Weg über tolle Almwiesen, Wälder sowie durch wildromantische Täler bis zum höchsten Punkt. Da das Sonntagshorn durch keinerlei Seilbahnen erschlossen ist, kann man hier eine ruhige Atmosphäre genießen.

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Spannend zu wissen

Der Name Sonntagshorn leitet sich von Sonnendach ab, da die Südseite des Berges einem Dach ähnelt, das stark von der Sonne bestrahlt wird.

Doch nicht nur in den Sommermonaten ist das Sonntagshorn ein beliebtes Ausflugsziel. Vor allem im Winter lohnt sich eine Skitour auf den höchsten Chiemgauer Berg, wenn man in eine unbeschreiblich schöne Winterlandschaft eintaucht und fernab des Trubels vom alltäglichen Stress abschalten kann.

Anreise zum Sonntagshorn

Parkplatz: Adresse: Infos:
Wander Parkplatz Sonntagshorn
5091 Unken, Österreich
Auf dem Parkplatz gibt es ein kleines Toilettenhaus

Mit dem Auto

Wenn du mit dem Auto zum Sonntagshorn anreisen möchtest, musst du zunächst von Bad Reichenhall über Schneitzelreuth der B21 folgen. Dadurch erreicht man nach einiger Zeit die kleine Gemeinde Unken, in der man bis zur Ortsmitte fahren muss. Dort biegt man rechts ab und gelangt dadurch ins Heutal. In diesem startet die Wanderung auf dem Parkplatz beim Heutalbauer.

Mit der Bahn

Wer sich dazu entschieden hat, mit der Bahn zum Sonntagshorn anzureisen, muss zunächst bis zum Bahnhof Salzburg fahren. Dort kann man umsteigen, anschließend mit der Buslinie 260 nach Saalachtal fahren und dort erneut umsteigen. Über öffentliche Verkehrsmittel erreicht man dann das Heutal, wo die Wanderung am Parkplatz startet.

Mit dem Bus

Auch mit dem Bus kann man zum Sonntagshorn anreisen, da die Region rund um den höchsten Berg der Chiemgauer Alpen teilweise für den öffentlichen Verkehr erschlossen ist. Fahren Sie dafür bis ins Saalachtal, von wo aus man anschließend mit Bussen das Heutal erreichen kann. Dort startet die Wanderung auf den Gipfel des Sonntagshorn.

Geschichte

Unterhalb des Gipfels vom Sonntagshorn befindet sich auf bayerischer Seite ein Höhlensystem, das in der Vergangenheit immer wieder erforscht wurde. Trotz dessen gibt es auch heute immer noch einige Informationen, die nicht bekannt sind. Darunter Beispielsweise auch, wo der Ausgang der Höhle ist.

Besonders bedeutend für die Erforschung der Höhlen war das Jahr 1949. Zu dieser Zeit versuchten Toni Dürnberger und Hans Herbst das immer noch kaum erforschte Höhlensystem zu erkunden.

Gestoßen sind sie während ihrer 16-stündigen Tour auf eine Blechdose und ein Holzkreuz von früheren Expeditionen. Aber auch über das Aussehen des Höhlensystems konnten die beiden teilweise Klarheit schaffen. So haben sie herausgefunden, dass es in dem System mindestens zwei Wasserfälle, Tropfsteinhöhlen und mehrere einzelne Höhlen gibt.

Aktivitäten & Ausflüge in der Nähe

Am Sonntagshorn entfaltet sich eine Landschaft voller Möglichkeiten. Im Winter verwandelt sich die Gegend mit dem Skigebiet Winklmoosalm-Steinplatte in ein weißes Paradies für Skifahrer und Snowboarder. Die gut präparierten Pisten bieten sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen ideale Bedingungen. Im Sommer locken die vielfältigen Wanderwege, die durch die malerische Bergwelt der Chiemgauer Alpen führen.

In der wärmeren Jahreszeit zieht der Chiemsee Wassersportbegeisterte an. Hier kann man segeln, windsurfen oder bei einer ruhigen Kajakfahrt die Natur genießen. Mountainbike-Trails und Kletterrouten bieten sportliche Herausforderungen, während der nahe Naturpark Weißbach mit seiner artenreichen Flora und Fauna zum entspannten Entdecken einlädt.

Spannende Ausflüge in der Umgebung:

Diese Routen gibt es

Hinweis: Unsere Berichte über die Berge enthalten absichtlich keine genauen Angaben zur Schwierigkeit der Routen. Es ist unerlässlich, dass du dir selbst eine realistische Einschätzung der Bedingungen vor Ort machst. Wir sind kein Tourenportal und wollen lediglich aufzeigen, über welche Wege eine Besteigung möglich ist.

Inmitten der malerischen Alpen lockt das Sonntagshorn mit Wegen, die durch idyllische Landschaften führen und den Wandergeist wecken. Ganz gleich, ob du die Stille der Natur suchst oder auf der Suche nach einer anstrengenden Herausforderung bist – die Touren bieten Vielfalt und Atemberaubendes in jedem Schritt. Besonders beliebt ist die Route vom Heutal auf das Sonntagshorn, wo der Pfad, gesäumt vom Rauschen des Lahnerbachs, in die Höhe zieht. Ein Zwischenstopp an der Hochalm gibt Kraft für die weiteren Schritte bis zur Kapelle und darüber hinaus, wo die Alpenpanorama-Aussicht jedes Wanderherz höherschlagen lässt.

Ruhpolding hingegen setzt auf Traditionspfade, beginnend beim Holzknechtmuseum. Nachdem die Schwarzachenalm hinter dir liegt, folgst du dem murmelnden Bach, der dich wie ein treuer Begleiter zur Mittleren Kraxenbachalm führt. Es ist eine Reise, bei der das Grün der Almen und die Stille der Bergwelt deine Sinne umschmeicheln. Der Pfad, der schließlich beim Kessel unterhalb der Nordwand des Sonntagshorns mündet, führt durch eine Landschaft, die mit jedem Höhenmeter schroffer und fesselnder wird. 

Zu den bekanntesten Routen auf das Sonntagshorn, gehören folgende:

  • Vom Heutal auf das Sonntagshorn
  • Von Ruhpolding aus bis zum Gipfel
  • Vom Parkplatz in Melleck aus

Die Reise zum Sonntagshorn endet nicht beim Erreichen des Gipfels – es ist der gesamte Aufstieg, der das Herz eines jeden Naturfreundes erfüllt. Jede Route ist ein Versprechen von frischer Bergluft, körperlicher Betätigung und Seelenfrieden. Wenn der Pfad sich dem Himmel neigt und die Welt unter dir immer kleiner wird, weißt du, warum das Wandern im Chiemgauer Alpen so magisch ist.

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