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Klettersteig Schwierigkeitsgrade
Es gibt Klettersteige in unzähligen Varianten - von gemütlichen Wanderpfaden mit gelegentlichen Eisentritten bis hin zu senkrechten Felswänden, die nur für erfahrene Bergsteiger geeignet sind. Um diese enorme Bandbreite verständlich einzuteilen, gibt es Schwierigkeitsskalen für Klettersteige. Diese fassen unterschiedliche Faktoren einer Route in Schwierigkeitsgraden zusammen, sodass man besser einschätzen kann, ob ein Klettersteig zu den eigenen Fähigkeiten passt.
Inhaltsverzeichnis
Die bekannteste dieser Skalen ist die Schall-Skala, die von A (leicht) bis F (extrem) reicht und besonders im deutschsprachigen Alpenraum und einigen Klettersteigführern weit verbreitet ist. Daneben existieren weitere Skalen, beispielsweise die Hüsler-Skala, sowie länderspezifische Einstufungen oder verschiedene Farben, die den Schwierigkeitsgrad auf einem Klettersteig anzeigen.
Warum gibt es keine einheitliche Klettersteig-Skala?

Es existiert keine einheitliche Klettersteig-Skala, die überall verwendet wird - und das hat einen einfachen Grund: Klettersteige wurden nicht von einer zentralen Instanz erfunden, sondern über Jahrzehnte hinweg von verschiedenen Alpenvereinen, Bergführern und Tourismusorganisationen in unterschiedlichen Ländern gebaut und bewertet. Dabei entwickelten viele Regionen ihr eigenes System zum Bewerten der Schwierigkeit.
Besonders deutlich wird dies im Vergleich zwischen dem deutschsprachigen Raum und einigen anderen Alpenländern. Während in Österreich, Deutschland und der Schweiz die Schall-Skala (A-F) sowie die Hüsler-Skala (K1-K6) dominieren, nutzen Italien und Frankreich Bezeichnungen, die auch in anderen Bereichen verwendet werden, wie beispielsweise „F” (facile/leicht) oder „ED” (estrema difficoltà/extrem schwer).
Das solltest du wissen
Drei Fakten zu den Klettersteig Schwierigkeitsgraden, die viele überraschen:
- Weltweit existieren unterschiedliche Bewertungssysteme - Bestimmte Skalen haben sich dabei etabliert
- Verschiedene Faktoren können den Schwierigkeitsgrad erhöhen und den Klettersteig anspruchsvoller machen
- In der Regel wird die Schwierigkeit eines Klettersteiges anhand der anspruchsvollsten Stelle bemessen
Interessant
Die Schall-Skala ist vor allem im deutschsprachigen Raum verbreitet und wird auch in zahlreichen Klettersteigführern genutzt.
Dadurch, dass aber mittlerweile zahlreiche Klettersteige und Routen abgedruckt oder online veröffentlicht werden, hat man meist direkt an der Quelle auch eine Info dazu, was der Schwierigkeitsgrad aussagt. Generell ist mittlerweile im Alpenraum aber die Schall-Skala die vermutlich am weit verbreitetste Skala zum Einschätzen der Schwierigkeit eines Klettersteiges.
Die Schall-Skala (A-F)
Die Schall-Skala - Klettersteig Schwierigkeitsgrade A bis F
Übersicht aller sechs Stufen mit ungefährer Einordnung und Zielgruppe
Die Schall-Skala ist heutzutage besonders im deutschsprachigen Alpenraum und vielen Klettersteigführern sowie Topos verbreitet. Sie unterteilt das Gelände in sechs Stufen von A bis F und hat aber auch Zwischenstufen wie beispielsweise A/B, um die Schwierigkeit etwas besser eingrenzen zu können.
Wichtig zu verstehen ist, dass sich Klettersteigskalen meist auf die schwierigste Stelle einer Route beziehen. So kann ein als C bewerteter Klettersteig über weite Strecken moderat verlaufen und nur an einigen Schlüsselstellen die volle Schwierigkeit aufzeigen.
Die Hüsler-Skala (K1-K6)
Die Hüsler-Skala - Klettersteig Schwierigkeitsgrade K1 bis K6
Übersicht aller sechs Stufen mit ungefähren Anforderungen und Vergleich zur Schall-Skala
Neben der Schall-Skala hat sich insbesondere in der Schweiz ein zweites System etabliert: die nach dem Schweizer Autor und Fotograf Eugen E. Hüsler benannte Hüsler-Skala. Sie unterteilt Klettersteige in sechs Stufen von K1 bis K6 und orientiert sich dabei an ähnlichen Kriterien wie die Schall-Skala.
Die Werte der Schall-Skala und der Hüsler-Skala sollte man nicht blind gleichsetzen, da die Gewichtung einzelner Faktoren wie Ausdauer, Ausgesetztheit und technische Schwierigkeit je nach Bewerter variieren kann. Ein Blick auf aktuelle Tourenberichte ist daher immer wichtig und notwendig.
Klettersteig Schwierigkeitsgrade im Überblick
Wer Klettersteige auch in Italien, Frankreich oder Spanien begeht, stößt schnell auf unterschiedliche Bewertungssysteme, die auf den ersten Blick fremd wirken. Während in Österreich und Deutschland die Schall-Skala dominiert, nutzen andere Länder Bezeichnungen, die teilweise aus anderen Bereichen des Bergsports übernommen wurden.
In Italien und Frankreich sind Einstufungen wie F (facile/leicht), PD (peu difficile), AD (assez difficile), D (difficile), TD (très difficile) und ED (extrêmement difficile) gebräuchlich. Wer also einen italienischen oder französischen Via-Ferrata-Führer aufschlägt, sollte wissen, dass es dort teilweise andere Bewertungsskalen gibt. In der Regel wird aber in einem guten Klettersteigführer erklärt, welche Bezeichnung was bedeutet.
Klettersteig Schwierigkeitsgrade im europäischen Vergleich
Alle Skalen und die offizielle Farbkennzeichnung nach Alpenverein auf einen Blick

Ein offizieller Schwierigkeitsgrad beschreibt eine Route unter meist optimalen Bedingungen. In der Praxis spielen jedoch zahlreiche äußere und persönliche Faktoren eine Rolle, die das tatsächliche Erlebnis von der Papierform abweichen lassen können. Wer das berücksichtigt, kann seine Touren sicherer und realistischer planen.
Nasse oder vereiste Felsen verändern die Griffigkeit von Tritten und Klammern erheblich. So kann es passieren, dass ein B Steig bei Regen plötzlich Anforderungen stellt, die eher einem C entsprechen. Ähnliches gilt für die Tageszeit: Wer einen langen Steig in der Nachmittagshitze beendet, hat aufgrund der zunehmenden Erschöpfung deutlich weniger Reserven als am frühen Morgen. Auch die Höhenlage beeinflusst die Leistungsfähigkeit: Ab etwa 2.500 Metern macht sich der reduzierte Sauerstoffgehalt spürbar, was Ausdauer und Konzentration merklich beeinträchtigt.
Darüber hinaus spielt die Körpergröße eine oft unterschätzte Rolle: Klettersteige werden nicht für eine bestimmte Körpergröße gebaut. Deshalb können Trittabstände und Griffpositionen individuell anspruchsvoll sein. Psychologische Faktoren wie Ausgesetztheit und Höhenangst kommen erschwerend hinzu: Wir empfehlen dir daher, lieber zunächst mit einem einfacheren Klettersteig zu starten und mit der Zeit die Schwierigkeit zu erhöhen.
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