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Alpiner Notruf
Ein Bergunfall kündigt sich nicht an - und genau daher zählt jede Sekunde. Der Alpine Notruf ist das entscheidende Bindeglied zwischen einem Notfall im Gebirge und der rettenden Hilfe. Denn ohne die richtige Nummer erreicht selbst der beste Rettungshubschrauber sein Ziel nicht rechtzeitig. Teilweise gelten je nach Land unterschiedliche Notrufnummern, mit denen man direkt zu der passenden Leitstelle gelangt. Es lohnt sich deshalb, diese vor jeder Tour zu kennen und auch schon im Handy einzuspeichern.
Inhaltsverzeichnis
Ob in den bayerischen Alpen, im Tiroler Hochgebirge oder im Schweizer Wallis: Die richtige Notrufnummer kann im Ernstfall Leben retten. Zwar gibt es mit der 112 den europaweiten Notruf, allerdings kann die Weiterleitung zur passenden Dienststelle wertvolle Zeit kosten, weshalb es lohnenswert ist, die direkte Notrufnummer vor Ort eingespeichert zu haben.
Der europaweite Notruf

Die 112 ist der sogenannte Euronotruf. Dies ist ein länderübergreifendes Notrufsystem der Europäischen Union sowie einigen weiteren Ländern, beispielsweise Andorra. Dadurch ist dieser auch im Alpenraum eine passende Anlaufstelle. Der Anruf ist kostenlos und verbindet mit einer Leitstelle, die anschließend passende Behörden informieren kann. Selbst wenn das eigene Mobilfunknetz keinen Empfang hat, wechselt das Gerät automatisch auf verfügbare Fremdnetze.
Das solltest du über den Alpinen Notruf wissen
Drei Infos, die wichtig für dich sein könnten:
- Die 112 gilt europaweit und funktioniert kostenlos auch im Fremdnetz - verbindet aber nicht immer direkt mit der Bergrettung
- In Österreich erreicht man die Bergrettung direkt unter der 140, in der Schweiz ist die Rega unter 1414 erreichbar
- Ohne Empfang hilft das Alpine Notsignal: 6 Zeichen pro Minute (Pfiff, Ruf oder Lichtsignal), danach eine Minute Pause - wiederholen bis Antwort kommt
Gut zu wissen
Notruf-Apps wie die Rega-App (Schweiz) oder die SOS-EU-Alp App können automatisch GPS-Koordinaten an die Leitstelle übermitteln - das spart im Ernstfall wertvolle Minuten und erleichtert die Ortung erheblich.
Im alpinen Kontext hat die 112 dennoch eine wichtige Einschränkung: Sie verbindet nicht immer direkt mit der Bergrettung, sondern zunächst mit der allgemeinen Leitstelle, die den Einsatz dann koordiniert. Bei Touren in bestimmten Regionen lohnt es sich deshalb, einige spezialisierte Nummern einzuspeichern, die den Weg zur Bergrettung abkürzen und wertvolle Zeit sparen können.
Länderspezifische Alpine Notrufnummern
Die 112 ist zwar in vielen Ländern erreichbar, aber nicht immer der direkteste Weg zur Hilfe. In Österreich und der Schweiz beispielsweise gibt es spezialisierte Bergrettungsleitstellen, die unter den Nummern 140 bzw. 1414 direkt erreichbar sind. Der Anruf muss somit nicht erst über eine allgemeine Notrufzentrale weitergeleitet werden. Gerade in zeitkritischen Situationen kann dieser eine Schritt einen wichtigen Unterschied machen.
Alpine Notrufnummern nach Land
| Land | Nummer | Dienst | Aus dem Ausland |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 112 | Integrierte Leitstelle / Bergwacht | 112 |
| Österreich | 140Direkt | Bergrettung Österreich | 112 |
| Schweiz | 1414Direkt | Rega - Alpine Rettung | +41 333 333 333 |
| Schweiz (Wallis) | 144 | KWRO / Rettungsdienst | +41 144 |
| Italien / Südtirol | 112 | Integrierte Leitstelle / Bergrettung | 112 |
| Frankreich | 15 / 112 | SAMU / Bergrettung | 112 |
| Liechtenstein | 144 | Bergrettung | +423 144 |
| Slowenien | 112 | Bergrettung | 112 |
Die 112 funktioniert in allen EU-Ländern kostenlos - teilweise auch ohne SIM-Karte und im Fremdnetz. Für eine direkte Verbindung zur Bergrettung empfehlen sich in Österreich die 140 und in der Schweiz die 1414 (Mit Schweizer Telefon).

Nur weil in den Bergen kein Empfang besteht, bedeutet das nicht automatisch, dass jede Möglichkeit der Kontaktaufnahme verloren ist. Bei fehlender Netzabdeckung wechselt das Mobiltelefon automatisch auf verfügbare Fremdnetze - selbst dann, wenn der eigene Anbieter keinen Empfang hat. Zusätzlich lässt sich in einigen Fällen die 112 auch ohne SIM-Karte und ohne PIN-Eingabe wählen. Aufgrund des Notrufmissbrauchs ist dies aber in vielen Ländern - darunter Deutschland, Schweiz & Frankreich - nicht mehr möglich.
Funktioniert gar nichts mehr, gibt es mit dem Alpinen Notsignal eine bewährte Methode, um auf sich aufmerksam zu machen. Das Signal besteht aus sechs gleichmäßigen Zeichen pro Minute - sei es durch Pfiffe, Rufe, Lichtsignale oder sichtbare Bewegungen -, gefolgt von einer einminütigen Pause, bevor die Sequenz wiederholt wird. Die Antwort der Rettungskräfte erfolgt mit drei Zeichen pro Minute und bedeutet, dass Hilfe auf dem Weg ist.
Bei der Tourenplanung sollten zudem immer eine Pfeife, ein Signalspiegel oder eine Stirnlampe mitgeführt werden, da diese drei kleinen Hilfsmittel im Notfall die Reichweite der eigenen Signale erheblich vergrößern können. Ebenso wichtig ist es, einer Vertrauensperson die geplante Route und die voraussichtliche Rückkehrzeit zu hinterlassen, damit im schlimmsten Fall eine gezielte Suche eingeleitet werden kann, selbst, wenn du keine Möglichkeit zum Anrufen einer Rettungsstelle hast.
Die 5 W-Fragen beim Notruf
Ein Notruf ist nur so hilfreich, wie die dabei übermittelten Informationen es zulassen. Leitstellen sind darauf angewiesen, sich in kürzester Zeit ein klares Bild der Lage zu machen. Genau dafür haben sich die fünf W-Fragen als bewährtes Schema etabliert. Natürlich kann es vorkommen, dass man in Gefahrensituationen nicht mehr klar denken kann - Genau dafür wird dann die zuständige Person der Leitstelle all das Fragen, was für sie wichtig ist. Entdecke hier die 5-W Fragen:
- Wer ruft an?
- Was ist passiert?
- Wo ist es passiert?
- Wie viele Personen sind betroffen?
- Warten auf Rückfragen
Das Verhalten nach dem Absetzen des Notrufs ist mindestens genauso wichtig: Niemals zuerst auflegen - das übernimmt die Leitstelle. Bei Bedarf stellt sie noch Rückfragen. Wer seine GPS-Koordinaten vorab in einer Wander-App gespeichert hat, kann diese im Ernstfall schnell und präzise durchgeben.
Hilfreiche Notruf-Apps für den Berg

Moderne Notruf-Apps sind im alpinen Gelände längst mehr als nur eine nette Zusatzfunktion - sie können gegenüber einem klassischen Anruf den entscheidenden Vorteil bieten. Der Grund: Beim Absetzen eines Notrufs übermitteln viele dieser Apps automatisch die aktuellen GPS-Koordinaten an die zuständige Leitstelle. Das beschleunigt die Ortung erheblich und macht Suchaktionen gezielter.
Rega-App Schweiz
In kürzester Zeit wird der Notruf ausgelöst und der GPS-Standort und weitere hilfreiche Infos automatisch an die Rega übermittelt - die schnellste Lösung für alpine Notfälle in der Schweiz.
SOS-EU-Alp Tirol, Südtirol, Bayern
Die SOS EU ALP App ermöglicht eine Standortbestimmung per Koordinaten, welche direkt an eine passende Leitstelle übermittelt werden können.
112 Where ARE U Europaweit
Die Notruf-App 112 Where ARE U überträgt, sofern möglich, automatisch den Standort sowie alle wichtigen in der App hinterlegten Infos an die Leitstelle der 112.
ECHO SOS Weltweit
Die ECHO SOS App kann automatisch GPS-Daten sowie weitere Informationen, beispielsweise einen Notfallpass an die zuständige Leitstelle übermitteln.
Wer regelmäßig in den Bergen unterwegs ist, sollte die passende App für sein Zielland bereits vor der Tour installieren und einrichten - und nicht erst im Notfall. Denn wenn Stress und Zeitdruck zusammenkommen, kann eine vorbereitete App mit einem einzigen Tipp die zuverlässigere Wahl sein als ein manuell gewählter Notruf mit unsicherer Standortangabe.
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