LSF 30 / UVA & UVB
Sonnencreme & Lippenpflege
Warme Sonnenstrahlen auf der Haut, weicher Firn unter den Skiern und eine Bergwelt, die im Frühlingslicht regelrecht aufblüht: Beim Sonnenskilauf erlebt man zwei Dinge, die man selten zusammen erwartet - Wintersport von seiner schönsten Seite und das erste Gefühl vom Frühling. Meist zwischen Mitte März und Ende Mai verwandeln sich die Pisten in sonnengetränkte Abfahrten, die man unter den ersten warmen Strahlen des Jahres in vollen Zügen genießen kann.
Längere Tage, ruhigere Pisten, mildere Temperaturen und entspannte Stunden auf der Sonnenterrasse machen diese Zeit für viele Skifahrer zur schönsten der ganzen Saison. Es ist die Zeit, in der der Winter ganz gemächlich ausklingt - mit einer letzten Abfahrt durch gleißendes Licht und einem anschließenden Sonnenbad direkt vor der Hütte.

Als Sonnenskilauf wird meist das Skifahren in der Frühjahrsaison bezeichnet, wenn die Sonne bereits spürbar Kraft hat, die Temperaturen steigen und die Skitage eine ganz andere Qualität erhalten als im tiefsten Winter. Der Begriff steht dabei nicht nur für eine Jahreszeit, sondern für ein ganz bestimmtes Lebensgefühl auf der Piste.
Was ihn vom klassischen Winterskifahren unterscheidet, ist vor allem der Schnee selbst: Anstelle von Pulverschnee erwartet einen am Morgen griffiger Firn, der sich im Tagesverlauf langsam in weichen, beinahe cremigen Schnee verwandelt. Genau diese Veränderung macht jeden Sonnenskitag einzigartig - die Piste fühlt sich um 9 Uhr morgens völlig anders an als um 14 Uhr nachmittags.
Unsere Empfehlung
Sonnenskilauf ist ein besonderes Erlebnis - aber nur, wenn man gut vorbereitet auf die Piste geht. Mit diesen Punkten holst du das Beste aus jedem Frühjahrs-Skitag heraus:
Tipp
Beim Sonnenskilauf lohnt es sich, den Skitag bewusst kürzer zu planen: Wer gegen 14 Uhr von der Piste geht, trifft den Schnee noch in bestem Zustand - und hat den Nachmittag für die Sonnenterrasse.
Hinzu kommt eine Atmosphäre, die man auf der Piste nur im Frühling erlebt: Die Hütten sind leerer, die Stimmung ist gelassener und der Tag endet nicht selten mit einem Glas Wein oder Aperol Spritz auf der Terrasse, während die Abendsonne die Berggipfel in warmes Orange taucht. Sonnenskilauf ist einfach entspannter.

Die klassische Saison für den Sonnenskilauf beginnt Mitte März und zieht sich je nach Höhenlage bis weit in den Mai hinein. Ab einer Höhe von etwa 1.800 Metern sind die Bedingungen besonders ideal: Nachts gefriert der Schnee wieder und tagsüber erwärmt die Frühlingssonne die Pisten langsam. Genau diese Kombination aus kühlen Nächten und warmen Tagen sorgt für den charakteristischen Firn, der den Sonnenskilauf so besonders macht: Er ist griffig am Morgen und weich bis fast schon cremig am Nachmittag.
Entscheidend ist dabei weniger das Datum als die Höhenlage des Skigebiets. Während Skigebiete unter 1.500 Metern oft schon im März schließen, bieten beispielsweise Gletscherskigebiete in Österreich sogar ganzjährigen Skibetrieb mit optimalen Sonnenskilauf Bedingungen vor allem zwischen April und Juni an. Je höher das Skigebiet liegt, desto länger bleibt der Schnee tragfähig, desto stabiler sind die Pistenverhältnisse und desto entspannter lässt sich die Saison ausklingen, ohne auf Qualität verzichten zu müssen.
Klassische Saison
Mitte März bis Ende Mai - dann sind die Temperaturen mild, die Sonne stark genug und noch ausreichend Schnee auf den Pisten vorhanden.
Höhenlage entscheidet
Ab 1.800 Metern sind die Bedingungen ideal. Gebiete unter 1.500 Metern schließen oft schon im März, Gletscherregionen bleiben bis Juni geöffnet.
Gletscherskigebiete
Hintertuxer Gletscher und Zermatt bieten sogar ganzjährig Skibetrieb - mit den besten Sonnenskilauf-Bedingungen zwischen April und Juni.
Beste Tageszeit
Morgens ist der Schnee noch fest und griffig - das ist die beste Zeit für Abfahrten. Ab dem frühen Nachmittag wird er weicher, ideal für die Sonnenterrasse.
Innerhalb eines Tages spielt das Timing ebenfalls eine große Rolle. Die besten Pistenverhältnisse herrschen in den frühen Morgenstunden, wenn der Schnee noch etwas fester und griffiger ist. Ab dem frühen Nachmittag wird er zunehmend schwerer - ein natürlicher Hinweis, den Tag gemächlich ausklingen zu lassen - am besten auf der sonnigen Terrasse einer Berghütte.
Die Alpen bieten im Frühling eine beeindruckende Auswahl an Regionen, die sich hervorragend für Sonnenskilauf eignen. Österreich ist dabei besonders weit vorne mit dabei: Mit Gletschergebieten in Tirol, weitläufigen Verbundgebieten in Salzburg und sonnenverwöhnten Hängen in Kärnten hat das Land einiges zu bieten. Doch auch die Schweiz, Italien und Deutschland haben starke Argumente, wenn es um Skivergnügen in der Spätsaison mit echtem Frühlingsflair geht.
Alle Gebiete sind für Sonnenskilauf im Frühjahr bekannt und empfohlen.
Saisondaten und Öffnungszeiten können je nach Schneelage und Jahr variieren.
So unterschiedlich die Regionen auch sind, eines haben sie alle gemeinsam: Im Frühling erreichen sie ihre ganz eigene Hochform. Die Kombination aus stabilen Schneeverhältnissen in großen Höhen, langen Sonnenstunden und einer entspannten Atmosphäre auf den Pisten macht jeden dieser Orte zu einer lohnenden Wahl - je nachdem, ob man ein weitläufiges Skigebiet, einen Gletscher oder eine gemütliche Hüttenkultur bevorzugt.

Sonnenskilauf klingt entspannt - und das ist er auch, wenn man ein paar wichtige Dinge im Hinterkopf behält. Der größte Unterschied zum Winterskifahren liegt in den sich ständig verändernden Schneeverhältnissen. Diese teilen den Tag in zwei klar unterschiedliche Phasen: den griffigen Morgen und den weichen Nachmittag.
Wer früh auf die Piste geht, findet in der Regel festen Firn vor, der sich griffig fahren lässt. Ab dem frühen Nachmittag wird der Schnee zunehmend schwerer und cremiger, was etwas anspruchsvoller werden kann, für geübte Fahrer aber durchaus reizvoll ist. Wichtig ist außerdem der Sonnenschutz, denn die UV-Strahlung ist in den Bergen deutlich intensiver als im Flachland. Damit du keinen Sonnenbrand beim Skifahren bekommst, empfehlen wir dir Sonnencreme mit LSF 50.
Auf der Piste ist zuverlässiger Sonnenschutz unverzichtbar. Die folgenden Produkte sind speziell für den Einsatz im Hochgebirge geeignet und bieten optimalen Schutz vor intensiver UV-Strahlung und Schneereflektion.
Nicht zuletzt spielt die Kleidung eine entscheidende Rolle. Morgens können die Temperaturen noch deutlich unter null liegen, während es mittags auf der Sonnenterrasse frühlingshaft warm wird. Beim Sonnenskilauf ist daher das Zwiebelprinzip - also mehrere dünne Lagen statt einer dicken Jacke - die klügste Wahl.
Zum Sonnenskilauf gehört die Hütte genauso dazu wie der Firn selbst. Wenn die Abfahrten des Tages hinter einem liegen, verwandeln sich die Sonnenterrassen der Alpenregionen in entspannte Treffpunkte. Dort werden Skischuhe ausgezogen, Jacken abgelegt und Gläser erhoben. Ob ein klassischer Aperol Spritz, ein frisch gezapftes Bier oder ein heißer Tee mit Blick auf die Gipfel - der Nachmittag auf der Hütte hat beim Sonnenskilauf einen ganz besonderen Stellenwert.
Dazu kommen regionale Spezialitäten, die nach einem aktiven Tag auf der Piste noch einmal anders geschätzt werden: Kaiserschmarrn, Tiroler Gröstl oder eine deftige Suppe mit dem Panorama der Alpen im Hintergrund. Es ist genau diese Kombination aus Bewegung, Sonne und gemütlichem Beisammensein, die für viele den Sonnenskilauf zur schönsten Zeit der ganzen Skisaison macht.
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