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Outdoor Blogs

Outdoor Blogs

Es gibt sehr viele Outdoor Blogs, für die man mehrere Stunden braucht, um sie alle mal durchzuschauen und durchzulesen. Es gibt viele Touren, Bilder und Produkttests, die sehr toll geschrieben und fotografiert sind. Wir haben dir mal eine Liste mit allen Outdoor Blogs, die du unbedingt kennen solltest, erstellt. Schaue dort gerne einmal vorbei und hinterlasse einen Kommentar.

Bergsteigen

  • Ulligunde – Super tolle Bilder und Texte über ihre Abenteuer aus den Bergen
  • 46°North – Tolle Touren und Projekte, die zum Fernweh anregen
  • Bergsteigen-lernen – Für alle Bergsteiger, die noch am Anfang sind und die ersten Schritte in Richtung alpines Gelände machen wollen
  • Alpin-Blog – Viele Sportarten und tolle Gallerien auf einen Blick
  • Molldu – Bilder sagen mehr als tausend Worte. Vor allem wenn man in den Bergen ist
  • Biwak – Faszinierende Bilder für Berg- und Skitourbegeisterte
  • aufundab – Tolle Tipps und Tricks rund um das Thema Abenteuer
  • Wuide Buam – Steile Wände und senkrechte Passagen lassen ihnen das Herz höher schlagen
  • Bergheimat – Ein toller persönlicher Blog aus den Bergen
  • Obsig – Klassisches Bergsteigen wie es auch Reinhold Messner gefällt
  • Patruckel – Touren von den höchsten und schönsten Klettersteigen dieser Welt
  • Berghasen – Zwei Powerfrauen aus den Bergen
  • Wusa on the Mountain – Trailrunning vom allerfeinsten
  • Berg und Ball – Bergtouren wie man sie sich wünscht
  • Philip Steiner – Spektakuläre Aufnahmen von den schönsten Touren
  • Gipfelstürmer – Spannende Touren zum lesen mit professionellen Bildern
  • Faszination Berge – Unsere schönsten Erlebnisse und Geschichten aus den Bergen

Wandern

  • Outdoorsüchtig – Wanderungen für jeden, der sich in der Natur wohl fühlt
  • Herzallgäuerliebst – Schöne Touren und Geschichten aus dem Allgäu
  • Eifelsüchtig – Interessante Wanderungen und Tipps für Eltern, die ihre Kinder zum wandern inspirieren möchten
  • Gipfelglück – Ein persönlicher Blog für jeden Outdoorfan
  • Kalte Schnauze – Geschichten von einem Vierbeiner, der die Natur liebt
  • Gipfelfieber – Bergtouren, die man sich nicht entgehen lassen sollte
  • Sehn-Sucht-Berge – Ein Blog für jeden, der gerade nicht in den Bergen ist, sich aber nach diesen sehnt
  • TheHikeTribe – Tolle Wanderungen aus der ganzen Welt
  • Abenteuer Berge – Touren aus den Bergen, die den Alltag um einiges verschönern
  • Borderherz – Sie stellen die schönsten Touren zum wandern mit Hunden und Kindern vor und zeigen dabei die schönsten Plätze in der Natur

Fotografieren

  • Stephan Wiesner Blog – Stephan macht traumhafte Aufnahmen und liebt die Natur, wie man in seinen Youtube Vlogs sieht
  • Nathan Welton – Sportliche Aufnahmen von Wanderern, Bergsteigern, Kletterern und vielem mehr
  • Benjamin Zapf – Der vielleicht beste Fotograf in den Allgäuer Alpen
  • Hansi Heckmair – Ein Top Fotograf mit einer Leidenschaft für’s Sportklettern
  • Robert Bösch – Ausgefallene und sehr kreative Bilder aus den Bergen
  • Bergfotografen – Faszinierende Bilder aus den Bergen, von denen jeder Bergfan träumt

Kennst du noch mehr Outdoor Blogs, die hier drinnen stehen sollen bzw. hast du sogar selber einen oder mehrere Outdoor Blogs, welche du in die Liste aufnehmen möchtest? Dann schreibe gerne einen Kommentar mit dem Namen von deinem Blog 🙂

 

 

Stubai Eispickel

Der Eispickel gehört zu den wichtigsten Ausrüstungsteilen, die ein Bergsteiger haben muss.  Neben dem Klettern im Eis, kannst du ihn auch als Stütze bei schmalen Gratwanderungen verwenden. Da ich dieses Jahr auf dem Elbrus war und die nächsten Jahre viele weitere Hochtouren vor habe, möchte ich dir gerne den Stubai Eispickel, den ich auf den Touren verwendet habe vorstellen.

Stubai Eispickel

Den Eispickel von Stubai habe ich das erste Mal auf dem Dachsteingletscher benutzt. Dort war ich nicht Eisklettern oder sonstiges, sondern ich habe einen Gletscherkurs gemacht, bei dem ich gelernt habe, wie ich jemanden aus einer Gletscherspalte retten kann. Dabei habe ich den Eispickel unter anderem beim bauen des T-Ankers verwendet, damit ich daran das Rettungsseil befestigen konnte, um den verunglückten aus der Spalte retten zu können.

Eispickel

Die Spitze unten am Eispickel. Mit allen Details!

Aussehen

Das Aussehen ist nicht das wichtigste, aber die Details sind wichtig. Die gebe ich dir jetzt. Ich werde den ihn von unten bis oben beschreiben. Ich hoffe auch, dass die Bilder dir dabei helfen.

Unten am Eispickel gibt es eine kleine Metallspitze, die man besonders gut in den Schnee rammen kann. An der einen Seite dieser Metallspitze ist eine geriffelte Seite, um den bestmöglichen Halt im Schnee zu haben und in der Mitte ist ein kleines Loch, an dem du gegebenenfalls eine Handgelenksschlaufe befestigen kannst.

Über der Spitze ist ein Schutz aus Plastik. Dieser fühlt sich sehr robust und nach guter Qualität an, allerdings zerkrazt das Plastik relativ schnell, wenn man den Eispickel in den Schnee steckt. Für mich ist es jedoch kein großes Problem, da mich die Kratzer nicht beim Laufen oder Klettern stören.

Eispickel

Schriftzug und Logo von Stubai.

Nach dem unteren Teil des Eispickels gibt es eine Gummischicht, die die Hälfte des Eispickels bedeckt. Diese Gummischicht ist sehr hilfreich, da der Eispickel vor allem bei tiefen Temperaturen nicht so schnell aus der Hand rutscht und die Hand selber auch nochmal vor dem kalten Metall geschützt ist.

Etwas oberhalb dieser Gummischicht ist der Eispickel ein bisschen verbogen. Keine Angst: das ist Absicht ; ) Ich bevorzuge diese Form eher, da ich mit so einem ‚Verbogenen‘ Eispickel besser in’s Eis schlagen kann. Auf dieser Fläche ist dann auch Der Schriftzug und das Logo von Stubai abgebildet.

Darüber kommt dann auch schon die Spitze, die man dann in’s Eis oder in den Schnee schlägt. Sie hat auch wieder eine geriffelte Seite und ein großes Loch in der Mitte, durch das du gegebenenfalls eine Handgelenksschlaufe durchziehen kannst.

Eispickel

Der Gummischutz zum Festhalten!

Vor- Nachteile

Nachdem ich dir den Eispickel nun beschrieben habe, würde ich dir gerne meiner Erfahrungen nach die Vor- und Nachteile des Stubai Eispickel auflisten.

Vorteile:

  • Geringes Gewicht, sodass ich ihn problemlos für eine lange Zeit in der Hand halten kann
  • Sehr gute Größe (das kommt jedoch auch auf deine eigene Körpergröße an)
  • Viel Platz zum Greifen – Auch die Gummischicht ist sehr groß
  • Scharf genug, um den bestmöglichen Halt haben zu können
  • Sieht gut aus ;D

Nachteile:

  • Farbe von Metall an der Spitze geht schnell ab
  • Das Plastikteil am unteren Ende zerkratzt sehr schnell

Wie du siehst gibt es nur wenige Nachteil. Ich habe auch lange überlegt, ob die beiden Punkte überhaupt Nachteile sind, da sie dich nicht beim Bergsteigen oder Eisklettern stören.

Eispickel

Die Spitze oben am Eispickel.

Informationen

  • STUBAI Eisgerät
  • STUBAI Pickel
  • Hochalpines Gerät
  • Einsteigereisgerät
  • Eisklettergerät
  • Gewicht inkl. Verpackung: 680g.

Fazit

Ich muss wirklich sagen, dass der Eispickel von Stubai für meine Verhältnisse der perfekte Allrounder ist. Ich habe ihn schon auf dem Dachstein Gletscher bei -20°C, auf der Walliser Gipfelparade in der Schweiz und auf 5.600m auf dem Elbrus benutzt und habe bis jetzt noch keine wirklichen Fehler gefunden, die man verbessern könnte.

Hier kannst du den Eispickel auf Amazon kaufen

Stubai Eispickel auf Amazon *

 

Mammut El Cap

Der Kletterhelm. Eines der wichtigsten Gegenstände beim Klettern. Ich hatte bis vor kurzem noch keinen. Im Sommer werde ich aber in die Schweiz fahren, um dort auf 10 4000er zu klettern und spätestens da sollte ich einen haben. Ich habe mich nach langer Zeit für den Mammut El Cap entschieden. Warum erzähle ich dir jetzt.

Mammut El Cap

Ich habe fast eine Stunde nach einem Kletterhelm gesucht, der gut passt, viel aushält und nicht allzu teuer ist. Auf Amazon habe ich mir die Rezensionen von anderen Nutzern durchgelesen, welche den Helm schon haben. Sie waren eigentlich alle so gut wie positiv.

Vor allem, dass er gut passt. Manche haben geschrieben, dass er sehr gut aussieht und da musste ich ihn mir holen 😀
Zuerst gebe ich dir mal ein paar Details, die der Helm hat:

  • Robuste Kunststoff-Hartschale in progressivem Design
  • Neuartiger 2K-EPS-Kern für verbesserte Dämpfungseigenschaften
  • 13 Belüftungsöffnungen für optimalen Klimakomfort; Ergonomische Innenform mit angenehmer Polsterung
  • Leichtes und einfach verstellbares Headband zum schnellen Anpassen; Headband in der Höhe und Grösse verstellbar
  • Durchgehendes, voll verstellbares Kinnband für optimalen Halt; 4 Stirnlampenclips

Mammut El Cap

Test

Und jetzt mal zu meinem Test. Am Anfang dachte ich, dass er nicht passt, weil hinten ein bisschen Platz ist. Aber nach ein paar malen tragen muss ich sagen, dass der Helm sehr gut passt. Manche fanden es schlecht, dass der Helm vorne eine ‚Kappe hat,‘ weil sie gesagt haben, dass dann die Gletscherbrille nicht mehr darauf passt.

Ich habe es aber auch mit einer Gletscherbrille getestet und bei mir hat sie dazwischen gepasst. Es kann sein, dass eine Skibrille zu groß ist, aber bei Gletscherbrillen sollte man sich keine Sorgen machen.

Mammut El Cap

Außerdem gibt es auf dem Mammut El Cap 4 Clips, bei denen man eine Stirnlampe befestigen kann. Auch hier muss ich sagen, dass sie super gehalten hat und das sie nicht verrutscht ist. An den Seiten gibt es auch Belüftungsöffnungen, mit denen es bis jetzt noch nicht zu warm wurde.

Den Helm kannst du hinten verstellen. Dafür gibt es kein Rad, welches du drehen musst, sondern es ist eine Art Schnalle. Diese Schnalle finde ich aber besser als das Rad, weil ich den Helm noch steller verstellen kann.

Mammut El Cap

An den Seiten vom Mammut El Cap befindet sich jeweils ein Schriftzug. Dort steht Mammut und vorne ist das Logo nochmal klein abgedruckt.

Fazit

Ich finde der Mammut El Cap ist ein sehr guter Kletterhelm. Er sitzt gut, er hält viel aus und er ist vor allem nicht so teuer. Es kommt darauf an, welche Farbe und Größe du nimmst. Ich kann ihn dir also sehr empfehlen! Bis jetzt habe ich noch nichts Schlechtes am Helm gefunden. Falls ich noch etwas bemerken werde, werde ich den Beitrag aktualisieren.

Viel Spaß bei deinen Abenteuern mit dem Helm.

Bis zum nächsten Mal

Oli

 

Alpen im Frühling

Du willst dir die Berge auch in’s Wohnzimmer holen? Das geht nicht immer ganz so leicht aber wenn es draußen mal wieder richtig ungemütlich ist und du keine Lust hast rauszugehen, dann habe ich ein paar Filme für dich, mit denen du das warten auf deine nächste Bergtour verkürzen kannst. 🙂

Everest

Das ist wohl der bekannteste Film von denen, die ich dir vorstellen werde.. Es geht darum, dass mehrere Teams auf den Everest klettern wollen. Doch dabei passieren einige Dinge, über die man im Vorraus nicht sehr viel wusste. Es sterben sehr viele Menschen. Das solltest du wissen, wenn du diesen Film siehst. Einige Bergsteiger waren schon oft beim Mount Everest und wollen es nochmal versuchen, weil sie es vorher nicht geschafft haben. Aber nicht nur die Natur ist ein Problem. Sondern auch die anderen Bergsteiger. Ich will dir nicht zu viel verraten. Wenn du willst, kannst du dir hier mal den Trailer angucken.

Fazit

Ich finde diesen Film besonders gut, weil es auch um andere Dinge geht, außer den Berg dafür zu beschuldigen, dass Bergsteiger sterben. Es geht auch darum, dass es zu viele unerfahrene Menschen auf so hohen Bergen gibt. Das dadurch manchmal sogar ein Stau entsteht und deshalb auch Menschen sterben können. Ich kann jedem den Film empfehlen. Es gibt keine Stellen, an denen man Blut oder sonstige Grausamkeiten sieht. Außerdem gibt es sehr schöne Aufnahmen von der Landschaft. Und das ist ja wohl das wichtigste, wenn man einen Film über den Mount Everest guckt 😀

Hier kannst du ihn dir kaufen: Everest [dt./OV]

Summit

Der zweite Film ist wahrscheinlich schon ein bisschen unbekannter. Es geht darum, dass verschiedene Teams auf den K2 wollen. Für manche gilt er als gefährlichster Berg der Welt. In dem Film geht es um das Jahr 2008, an dem dort über 11 Bergsteiger starben. Es ist wie in einem Horrorfilm. Einer nach dem anderen stirbt und somit zeigt der Film auch die Gefahren, die es in den Bergen gibt. Hier kannst du dir auch den Trailer zu diesem Film angucken.

Fazit

Der Film beruht auf wahren Begebenheiten. Es werden oft Originalaufnahmen gezeigt. Genau das finde ich so gut an dem Film. Die Bergsteiger werden im Film auch noch Interviewt. Es passt sehr gut in den Film rein und so kann man sich auch besser in ihre Lage versetzen, als sie dort am zweithöchstem Berg der Welt waren. Ich kann auch diesen Film jedem empfehlen, der sich dafür interessiert. Summit ist für Kinder ab 6 freigegeben.

Hier kannst du ihn dir kaufen: The Summit

Der Aufstieg

Das ist wahrscheinlich der unbekannteste Film. Es geht darum, dass ein Mann seiner Freundin verspricht, für sie den Mount Everest zu besteigen. Er ist unerfahren, in der Stadt aufgewachsen und war so gut wie nie in den Bergen. Man kann es eigentlich nicht glauben, aber der Film beruht auch auf wahren Begebenheiten. Der Bergsteiger kennt sich überhaupt nicht mit Bergsteigen aus und lernt am Mount Everest auch das erste Mal, wie man Eisklettert. Dabei lachen ihn alle anderen außer sein Sherpa aus. Sein Sherpa hilft ihm. Zwischendurch ist der Film auch immer mal wieder sehr lustig. Hier kannst du den Trailer angucken. Er ist leider auf Französisch mit englischem Untertitel. Aber der Film ist auf Deutsch.

Fazit

Der Aufstieg ist auch einer meiner Lieblingsfilme, weil es in ihm nicht darum geht, dass fast alle Bergsteiger sterben. In den anderen Filmen geht es immer darum, dass Bergsteiger sterben oder vermisst werden. Aber hier geht es um etwas ganz anderes. Falls du mal Lust auf einen Bergsteiger-Film hast, in dem es nicht um`s sterben geht, dann kann ich ihn dir sehr empfehlen.

Das waren meine Lieblingsfilme. Welche sind deine Lieblingsfilme über`s Bergsteigen? Es würde mich freuen, wenn du mir dazu einen Kommentar schreibst 😀 Bis zum nächsen Mal!

Oli

Sie lesen gerade: Meine Lieblingsfilme über`s Bergsteigen!

Hanwag Ferrata Combi gtx

Hanwag Ferrata Combi gtx Test

Zum Bergsteigen braucht man richtige Schuhe. Da reichen oft auch keine normalen Wanderschuhe. Ich habe die Hanwag Ferrata Combi gtx getestet und möchte sie dir nun vorstellen!

Ich war mit dem Hanwag Ferrata Combi gtx schon auf 4500 Metern und ich habe ihn auch schon bei -20 Grad Celsius getestet.

Warum Bergschuh statt Wanderschuh?

Hanwag Ferrata Combi gtx

Der Hanwag Ferrata Combi Gtx von Unten. Schönes Profil!

Viele denken, dass man sich nur so teure Bergschuhe kauft, weil die Füße in ihnen wärmer sind. Das ist natürlich auch ein wichtiger Punkt. Es ist aber nicht der einzige.

Der Hanwag Ferrata Combi gtx ist sehr fest und stabil. Damit ich dort auch Steigeisen befestigen kann. Normale Wanderschuhe sind sehr weich. Man kann die meisten mit den Händen verbiegen. Das geht beim Hanwag Ferrata Combi gtx nicht.

Die Sohle von ihm ist extrem fest. Damit ich auf Gletschern oder auf Schnee laufen kann brauche ich meistens Steigeisen. Die kann ich an normalen Wanderschuhen nicht befestigen, weil sie einfach abfallen würden.

Warum der Hanwag Ferrata Combi gtx?

Hanwag Ferrata Combi gtx

Der Hanwag Ferrata Combi gtx von der Seite!

Ich war in einem Outdoorgeschäft und habe dort sehr viele Schuhe anprobiert. Beim ersten Mal war es ein bisschen komisch, als ich mit einem so festen Schuh gegangen bin.

Es hat sich so angefühlt, als ob ich Skischuhe anhätte.

Am Ende habe ich mich aber für den Hanwag Ferrata Combi gtx entschieden, weil er der bequemste war und weil er vom Preis her nicht übertrieben teuer ist.

Ich konnte mit ihm am besten laufen. Und ich finde auch, dass er von der Farbe her nicht schlecht aussieht 😀 Das sollte aber nicht das wichtigste sein.

Außerdem wurde er von anderen Kunden und Testpersonen auch sehr gut bewertet.

Fakten über den Hanwag Ferrata Combi gtx

Der Hanwag Ferrata Combi gtx ist in der Kategorie C und ist somit auch Steigeisenfest!

Gewicht laut Hersteller: 1500 g (UK 7,5)

Membran: Gore-Tex

Steigeisenfest: Ja

Eine Besonderheit ist, dass der Hanwag Ferrata Combi gtx auch Steigeisenfest ist. Deshalb habe ich ihn mir auch gekauft.

Ich denke diesen Schuh kann man bis zu einer Höhe von 4900 Meter anziehen. Darüber würde ich mir persönlich schon einen anderen Schuh holen, der dann auch für Expeditionen geeignet ist.

Es kommt aber drauf an, wo man auf dieser Höhe ist und wie das Wetter vor Ort ist. Ich glaube, wenn man zum Beispiel in Peru auf den el Misti (ca.5800m.) klettert, dann kann man dort auch noch mit dem Hanwag Ferrata Combi gtx unterwegs sein.

Wenn man aber auf dem Elbrus (ca.5600m.) in Russland unterwegs ist, dann würde ich schon wieder einen anderen Schuh kaufen.

Hanwag Ferrata Combi gtx

Hanwag Ferrata Combi gtx von oben. Es ist genug Platz im Schuh!

 

 

Ich bin auch schon oft im ‚Flachland‘ mit dem Hanwag Ferrata Combi gtx gewandert. Es waren dann keine Klettertouren, sondern einfach nur ein paar Wanderungen in Rheinland-Pfalz. Dabei fande ich ihn auch besser, als normale Wanderschuhe. Vor allem weil er an den Knöcheln so hoch ist.

Er ist auch total wasserdicht. Damit bin ich schon durch hunderte Bäche gelaufen. Und er hält meine Füße immernoch trocken.

Hanwag Ferrata Combi gtx

Hanwag Ferrata Combi gtx von vorne. Lange Schnürsenkel sind sehr wichtig!

Es gibt aber auch wenige Nachteile. Zum Beispiel, dass man nicht so viel Gefühl hat. Weil er so fest ist. Aber dafür knickt man auch nicht so leicht um. Also du merkst bestimmt, dass dieser Schuh eigentlich der perfekte Allrounder Bergschuh ist.

Du kannst ihn überall benutzen. Zumindest bis zu einer bestimmten Höhe.

Deshalb kann ich dir den Hanwag Ferrata Combi gtx nur empfehlen. Vor allem wenn du mit dem Bergsteigen anfängst!

Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Schuh und hoffe das er dir genau so gut gefällt 😀

Bis zum nächsten Mal

Oli


 

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Schnee im Hunsrück

Ich wollte schon immer mal meine Steigeisen und Eispickel, die ich beim Gletscherkurs gekauft habe, bei mir Zuhause ausprobieren. Das ist aber nicht so einfach. Weil dafür muss es erstmal kalt sein. Am besten so kalt, dass der Bach einfriert. Oder es muss einfach schneien. Weil ich will ja nicht mit den Steigeisen auf Steinen klettern. Das kann ich ja auch im Sommer machen. Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie ich im Hunsrück Eisklettern gehe…

Was habe ich mitgenommen, wo bin ich geklettert, wie konnte ich klettern. Das sage ich euch alles im Beitrag.

Vorbereitung

Was habe ich alles mitgenommen?

Ich habe eigentlich fast genau die Sachen, die ich auch beim Gletscherkurs benutzt habe mitgenommen. Wenn du die ganze Ausrüstungsliste sehen willst, klicke einfach hier. Ich habe auch nichts dagegen, wenn du dir den Beitrag auch durchliest. Aber erstmal bleiben wir bei diesem Beitrag.

Ich habe also meine Steigeisen eingepackt. Das war das wichtigste. Ich liste euch mal auf, was ich noch mit hatte.

  • Eispickel
  • Warme Primaloft Jacke
  • Stativ
  • Kamera
  • Großen Rucksack
  • Wasserdichte Hose
  • Essen und Trinken
  • Helm
  • Handy
  • Handschuhe

Das waren alle Sachen, die ich mithatte. Der Helm war sehr wichtig. Weil wenn ich da einmal ohne Helm runtergefallen wäre, wäre es kein Spaß! ;D Mit dem Handy konnte ich nicht nur Bilder machen, sondern auch Hife rufen, wenn etwas passiert wäre. Aber zum Glück ist nichts passiert 😀 Essen und Trinken ist klar, warum ich es mithatte. Ich hatte auch Tee mit, der leider ein bisschen zu heiß war. Daran habe ich mich verbrannt und das waren die größten Schmerzen bei der Tour. 😀 In den Rucksack habe ich auch das Stativ reingetan, damit ich beim Klettern freie Hände hatte. Bei den Klamotten ist es auch klar und das Stativ hatte ich mit, weil ich alleine unterwegs war und trotzdem gute Fotos für euch machen wollte 😀

Los geht`s

Ich hatte also alles in den Rucksack gepackt, den Helm am Rucksack fest gemacht und schon konnte es losgehen. Ich bin von Zuhause losgegangen und musste ungefähr eine halbe Stunde laufen, um am Anfang anzukommen. Es war Dienstag und wegen Karneval hatte ich keine Schule. Das war natürlich schon ganz gut. Aber dann hatt es nachts auch noch angefangen zu schneien. Besser konnte es doch gar nicht werden. Die Wettervorhersage sagte eigentlich gutes Wetter vorraus. Deshalb habe ich die Ausrüstung am Abend vorher noch nicht eingepackt. Aber ich habe meinen Wecker zum Glück um 7:30 Uhr gestellt. Also hatte ich genug Zeit, um die Sachen zu packen und alles vorzubereiten. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, könnt ihr oft sehen, wenn ich so etwas mache. Wenn ihr mir noch nicht folgt, dann macht das mal. 😀 Hier könnt ihr klicken. Dann seht ihr schon meinen Instagram Account.

Der Schnee war noch ganz frisch, und wie es so ist, knierschte der Schnee unter meinen Füßen. Es war ungefähr Minus 5 Grad und so blieb der Schnee auch liegen. Leider haben wir im Hunsrück keine richtigen Berge. Es sind eigentlich nur Hügel. Also ging ich erstmal den Hügel runter und kam zu dem Bach. Der war auchnicht eingefroren!  Das heißt also schonmal, dass ich nicht auf dem Bach klettern kann. Aber es lag genug Schnee. Es gab immer mal wieder einzelne Stellen am Bach, bei denen das Wasser eingefroren war. Das waren dann schon 4/5 cm dicke Eisklumpen. Das konnte doch nur ein gutes Zeichen sein.

Ich ging ca. 10 Minuten am Bach entlang, bis ich zu dem Anfang kam, an dem ich klettern konnte. Ich kletterte 20-30 Meter nach oben und machte da dann erstmal eine Pause. Ich wollte eigentlich den Tee trinken, aber verbrannte mich natürlich. Hier seht ihr mal die Aussicht, wie es an meiner kleinen Haltestelle aussah. 😀

 

Hier auf dem Foto siehst du den Weg, den ich nach oben geklettert bin. Es war rutschig. Deshalb war es sehr gut, dass ich die Steigeisen anhatte. Es war aber nicht nur rutschig, sondern es war auch steil, wobei mir der Eispickel geholfen hat. Ich habe aber nur einen Eispickel, weil ich sowieso nicht Eisklettern gehe. Noch nicht 😀 Aber bestimmt irgendwann.

Hier seht ihr mal die Aussicht, die ich hatte, als ich meinen etwas zu warmen Tee getrunken habe ;D Auf den Bäumen lag noch Schnee, aber die Sonne ist nicht mehr rausgekommen. Dafür hat es aber noochmal angefangen zu schneien.

Ich zeige euch jetzt noch drei Bilder, die ich mit der Handy Fernsteuerung für meine Kamera gemacht habe. Das ist ziemlich praktisch, weil ich dann nicht den Selbstauslöser anmachen muss, der sowieso viel zu wenig Zeit hat, um ein gutes Foto zu machen. Ihr könnt mir mal in die Kommentare schreiben, wie ihr die Bilder findet.

 

Wo bin ich geklettert?

Ich bin einfach im Wald geklettert. Am besten sucht ihr euch im Winter, wenn kein Schnee liegt, einen guten Platz, wo ihr klettern könnt. Weil im Winter könnt ihr durchdie Bäume gucken und sehen, wo es Felsen gibt, weil es dann keine Blätter an den Bäumen gibt.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn ihr noch Fragen habt, stellt sie gerne. Schreibt mir dazu einfach einen Kommentar. Bis zum nächsten mal!

Calmont im Herbst

Der steilste Weinberg Europas heißt Calmont, befindet sich in Bremm und ist fast 400 m. hoch.

Also entschieden wir uns einfach mal los zu fahren und zu gucken, wie weit wir kommen. Es war leider schon spät und das Wetter war auch nicht besonders gut. Einen guten Sonnenuntergang konnten wir vergessen. Aber hauptsache wir waren da. Es war ein bisschen schwierig den Parkplatz zu finden, weil wir nicht genau wussten, wo Bremm anfängt. Die Beschildung war einfach schlecht. Vor allem zum Calmont zu gehen war schwieriger als gedacht. Aber als wir den Weg fanden war es eigentlich ganz einfach. Der Weg war am Anfang noch nicht so steil, bei dem schlechtem Wetter war er aber sehr rutschig.

Nach fast 300 Metern kam direkt eine kleine Hütte, bei der man eine Pause machen konnte. Aber warum sind wir hier hin gekommen. Um Pausenn zu machen ? Nein 😀 Wir sind hier hin gekommen, um zu wandern und fotografieren. Die Sonne war schon am Untergehen und die Wolken rissen ein wenig auf, wodurch wir doch einen schönen Sonnenuntergang hatten. Wir hatten immer eine gute Sicht auf die Mosel, die vor allem beim Sonnenuntergang schön aussah. Vor der Hütte mussten wir zuerst einen geraden Weg lang gehen, der an einem Bahnhof vorbeiging. Der Bahnhof sah ein bvisschen verlassen aus, so als ob dort seit Jahren keiner mehr war. Später sahen wir aber doch einen Zug, der zum Bahnhof kam.

Calmont

Der Weg wurde immer steiler und steiniger. Später kann man sich überlegen, ob man den normalen Weg hoch geht, oder den Klettersteig geht, der bestimmt mehr Spaß gemach hätte. Wir konnten ihn aber nicht gehen, weil wir keine Klettersachen mit hatten. Aber du kannst den Calmont auf jeden Fall auch so hoch laufen. Dafür brauchst du keine extra Sachen. Vielleicht ein Paar Wanderschuhe und das wars schon. Später bin ich alleine weiter gegangen, weil keiner mehr Lust hatte im fast dunkeln dort hoch zu laufen. Aber für meinen Blog mache ich doch alles 😀

Ich sah immer wieder die Sonne, die zwischen den Wolken hervor kam. Die Dörfer sahen im Sonnenuntergang auch schön aus, was ich nicht gedacht hätte, weil im Dorf selber sahen sie nicht so schön aus, wie von dort oben. Hier müsste ich auch mal Zelten 😀 Die anderen Weinberge wurden auch von der Sonne angestrahl, was besonders schön aussah. Wir sind dort sogar mit unserem Hund hochgegangen. Obwohl er schon ein bisschen älter ist, war es nicht zu schwer für ihn.

Calmont

Doch plötzlich kam die Todesangst… Was?? Todesangst auf einem Weinberg? Genau. Ich meine aber bestimmt nicht das, was ihr meint. Ich hatte überhaupt keine Angst. Auf dem Calmont gibt es einen Platz, der Todesangst heißt. Dort ist eine große Fahne, bei der man bei windigem Wetter sehr gut aufpassen sollte, weil sich die Fahne dreht. Ich weiß nicht ob dort schonmal etwas passiert ist. Aber wenn sich die Fahne anfängt zu drehen, dann kann es passieren, dass man getroffen wird und dort runterfällt. An den Seiten geht es ziemlich steil runter. Es heißt ja nicht umsonst steilster Weinberg Europas.

Ab dort bin ich leider nicht mehr weiter gegangen, weil es einfach viel zu spät war. Unter den Bäumen war es noch dunkler als sonst und ich musste ja auch alles wieder zurück gehen. Nächstes mal gehe ich aber auf jeden Fall bis ganz oben. Ein Tipp von mir ist auf jeden Fall mal bei schönem Wetter zu gehen, und das du am besten ganz früh aufstehst, um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, oder die Stirnlampe einzupacken und nach dem Sonnenuntergang wieder runterzugehen. Denn um Fotos zu machen, die sonst keiner macht, musst du Sachen machen, die sonst keiner macht.

Nach der kleinen Wanderung sind wir noch in ein Cafe gegangen, was ich aber nicht weiterempfehlen kann, weil die Bedinung nicht sehr nett war. Also entweder ihr versucht es dort einfach mal, oder ihr fahrt ein bisschen weiter nach Alken, wo es sehr schöne Cafes gibt. Aber wenn ihr in Bremm etwas essen wollt, dann geht am besten vorher zur Bank Geld abheben. Weil mit der Bank dort sieht es auch nicht so gut aus. Ihr merkt schon, dass es ein bisschen abgelegen liegt, aber dafür ist die Landschaft dort um so schöner. Und das beste ist, wenn du dir selber etwas zum essen machst. Dann hast du gar keinen Stress beim Restaurant suchen 😀

Also vielleicht überlegt ihr euch mal, ob ihr dort hin fahrt. Für die Landschaft lohnt es sich auf jeden Fall, aber um dort zu essen oder sonst etwas zu machen, würde ich eher woanders hinfahren.  Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Abonniert meinen Blog, um mehr Reisen und Fototipps zu lesen. Bis zum nächsten mal

Oliver 😀

Calmont

Calmont