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Mammut El Cap

Der Kletterhelm. Eines der wichtigsten Gegenstände beim Klettern. Ich hatte bis vor kurzem noch keinen. Im Sommer werde ich aber in die Schweiz fahren, um dort auf 10 4000er zu klettern und spätestens da sollte ich einen haben. Ich habe mich nach langer Zeit für den Mammut El Cap entschieden. Warum erzähle ich dir jetzt.

Mammut El Cap

Ich habe fast eine Stunde nach einem Kletterhelm gesucht, der gut passt, viel aushält und nicht allzu teuer ist. Auf Amazon habe ich mir die Rezensionen von anderen Nutzern durchgelesen, welche den Helm schon haben. Sie waren eigentlich alle so gut wie positiv.

Vor allem, dass er gut passt. Manche haben geschrieben, dass er sehr gut aussieht und da musste ich ihn mir holen 😀
Zuerst gebe ich dir mal ein paar Details, die der Helm hat:

  • Robuste Kunststoff-Hartschale in progressivem Design
  • Neuartiger 2K-EPS-Kern für verbesserte Dämpfungseigenschaften
  • 13 Belüftungsöffnungen für optimalen Klimakomfort; Ergonomische Innenform mit angenehmer Polsterung
  • Leichtes und einfach verstellbares Headband zum schnellen Anpassen; Headband in der Höhe und Grösse verstellbar
  • Durchgehendes, voll verstellbares Kinnband für optimalen Halt; 4 Stirnlampenclips

Mammut El Cap

Test

Und jetzt mal zu meinem Test. Am Anfang dachte ich, dass er nicht passt, weil hinten ein bisschen Platz ist. Aber nach ein paar malen tragen muss ich sagen, dass der Helm sehr gut passt. Manche fanden es schlecht, dass der Helm vorne eine ‚Kappe hat,‘ weil sie gesagt haben, dass dann die Gletscherbrille nicht mehr darauf passt.

Ich habe es aber auch mit einer Gletscherbrille getestet und bei mir hat sie dazwischen gepasst. Es kann sein, dass eine Skibrille zu groß ist, aber bei Gletscherbrillen sollte man sich keine Sorgen machen.

Mammut El Cap

Außerdem gibt es auf dem Mammut El Cap 4 Clips, bei denen man eine Stirnlampe befestigen kann. Auch hier muss ich sagen, dass sie super gehalten hat und das sie nicht verrutscht ist. An den Seiten gibt es auch Belüftungsöffnungen, mit denen es bis jetzt noch nicht zu warm wurde.

Den Helm kannst du hinten verstellen. Dafür gibt es kein Rad, welches du drehen musst, sondern es ist eine Art Schnalle. Diese Schnalle finde ich aber besser als das Rad, weil ich den Helm noch steller verstellen kann.

Mammut El Cap

An den Seiten vom Mammut El Cap befindet sich jeweils ein Schriftzug. Dort steht Mammut und vorne ist das Logo nochmal klein abgedruckt.

Fazit

Ich finde der Mammut El Cap ist ein sehr guter Kletterhelm. Er sitzt gut, er hält viel aus und er ist vor allem nicht so teuer. Es kommt darauf an, welche Farbe und Größe du nimmst. Ich kann ihn dir also sehr empfehlen! Bis jetzt habe ich noch nichts Schlechtes am Helm gefunden. Falls ich noch etwas bemerken werde, werde ich den Beitrag aktualisieren.

Viel Spaß bei deinen Abenteuern mit dem Helm.

Bis zum nächsten Mal

Oli

 

Abenteuerfotografie

Es ist 6 Uhr. Ich wache gerade auf und bin noch sehr müde. Eigentlich wollte ich die Klettertour schon gestern machen. Dazu wollte ich sogar noch in der Wand biwakieren. Das wurde aber leider verhindert. Die Tour werde ich Freiklettern, weil es einfach mehr Spaß macht. Es ist eine größere Herausforderung und macht somit auch mehr Spaß.

Obwohl ich schon sehen kann, dass die Sonne gerade aufgeht, werde ich einfach nicht wach. Ich bekomme meine Augen fast nicht auf. Das geht bestimmt jedem so 😀 Also schlafe ich einfach noch weiter. Aber aus irgendeinem Grund wache ich nach 20 Minuten wieder auf. Das war noch nie so. Wenn ich mal einschlafe, dann aber richtig 😀 Aber wenn ich sowieso schon wach bin, dann kann ich auch die Tour gehen. Außerdem ist gestern mein Kletterhelm angekommen. Den kann ich auf der Tour testen.

Das wichtigste wird eingepackt und schon kann es losgehen. Bis zu der Einstiegsstelle sind es fast 2 km. Aber das ist nicht so schlimm. Auf dem Weg dorthin kann ich sehr schöne Bilder machen. Der Weg geht an einem Bach vorbei und in den ersten Sonnenstrahlen sieht es so schön aus. Vor diesem Bach kommen aber erstmal ein paar Wiesen und Felder, auf denen ich einen Hasen gesehen habe. Die Wiese ist auch noch ganz nass vom Tau, aber es ist eigentlich ganz schön dort durchzulaufen, weil es schon 13 Grad Celsius warm sind.

Der Bach sieht in den Sonnenstrahlen einfach wunderschön aus. Da musste ich die Kamera auspacken und Bilder machen.

Wie vermutet sehe ich keinen Menschen auf dem Weg. Die wollen am Samstag alle ausschlafen 😀 Aber das finde ich nicht so schlimm. Ohne die Menschen kann ich einfach alles hören. Den Bach, der fast hundert Meter unter mir fließt oder die Vögel, die schon alle am Singen sind. Der Weg ist orange gefärbt und am Wegesrand stehen ein paar Blumen, die in dem Licht einfach super aussehen. Da habe ich natürlich auch ein paar Bilder gemacht!Manche Bilder kannst du unter der Kategorie Bilder finden. Sonst sind es zu viele in diesem Beitrag.

Nach ca. 300 Meter bin ich endlich an der Einstiegsstelle angekommen. Dort muss ich nur noch über den Bach springen und schon kann es losgehen. Den Helm ziehe ich an und die Kamera packe ich unter den Rucksack, sodass ich die besten Momente einfangen kann. Die Kamera stört beim Freiklettern zwar ein bisschen, aber es ist okay. Die Route ist nicht so schwer. Zuerst muss ich ein steiles Stück hochgehen, bei dem der ganze Boden voller Laub ist. Es ist zwar nicht nass, trotzdem rutsche ich immer wieder ein Stück runter.

Freiklettern oder Klettern ?!

Endlich habe ich die Wand gefunden. Die Sonne leuchtet von rechts immer noch so, als ob sie gerade aufgeht und ich kann endlich klettern. Die Felsen haben zwar sehr scharfe Steine aber es geht trotzdem. Wenn ich nach rechts gucke, habe ich immer eine Aussicht, wie man sie in anderen Ländern erwartet. Es sieht ein bisschen so aus, als ob ich im Regenwald bin. Alles ist voller grüner Bäume und ich stehe auf diesem Grat, der aus den Baumwipfeln hervorragt. Da mache ich die erste Pause. Ich setze mich auf einen etwas geraden Platz und trinke etwas. Den Eistee habe ich vorher extra in die Thermosflasche umgefüllt, damit er während der Tour immer noch kalt ist. Und das war er auch. Es gibt gerade nichts Schöneres, als bei dem Sonnenaufgang dort zu sitzen und den Eistee zu trinken 😀 Freiklettern finde ich ein bisschen schwieriger. Aber mit dieser Herausforderung machen die Pausen mehr Spaß als ohne.

Freiklettern

Auf dem Weg nach oben habe ich immer wieder tolle Aussichten. Da mache ich mal eine Pause und ruhe mich ein bisschen aus

Aber bei der Klettertour habe ich natürlich auch an euch gedacht. Da ich Free solo unterwegs bin habe ich keinen dabei, der von mir Bilder machen kann. Also stelle ich das Stativ mit der Kamera auf die Felsen, mache den Selbstauslöser an und setze mich schnell wieder hin. Manchmal dauert es sogar bis zu drei Versuche, bis ich ein gutes Bild gemacht habe. Freiklettern und dann noch Free Solo 😀 Was gibt’s besseres ;D

Nach dieser Pause kann es endlich weitergehen. Vor mir kommt jetzt eine höhere steile Wand. Das weiß ich, weil ich schon im Winter mit Steigeisen und Eispickel dort war. Ich nehme also das Stativ mit der Kamera, meinen Rucksack und gehe ein Stück höher. Plötzlich höre ich an der Seite etwas Lautes. Durch die Bäume kann ich noch erkennen, wie ein Reh wegspringt und schon war es wieder leise. Manchmal rief das Reh noch. Das hört sich echt komisch an. Das Reh hat sich wahrscheinlich auch erschrocken, als es mich gesehen hat. Ich glaube es wollte an dem Samstag auch mal ausschlafen 😀

Freiklettern

An der schwierigsten Stelle angekommen mache ich erstmal ein Bild für euch!

Jetzt muss ich mich aber konzentrieren. Ich stelle die Kamera wieder auf und mache zuerst ein paar Bilder, bevor ich losklettere. Wie schon gesagt sind die Steine sehr scharf und die dicken Bergschuhe machen das Klettern noch schwieriger. Aber so muss es jetzt klappen. Ich habe keine anderen Schuhe dabei. Mit diesen Bergschuhen muss ich also an die kleinen Tritte. Ich ziehe mich ein bisschen an die Wand und so klappt es dann auch. Manchmal wächst auf den Tritten zwar ein bisschen Gras, aber das geht schon. Außer ganz oben. Da ist es dann nochmal richtig schwierig. Ich muss mich hochziehen und rutsche mit einem Fuß von der Wand ab. Das sollte jetzt besser nicht passieren! Eigentlich hat man beim Klettern und Freiklettern Kletterschuhe mit. Ich habe aber noch keine und deshalb musste es auch so klappen 😀

Wenn ich mich hochziehen will kippe ich nach vorne und musste mich mit dem Kopf am Felsen abstützen. Zum Glück ist hier niemand, der das sehen kann 😀

Gipfel

Am Gipfel ist die Aussicht dann natürlich am schönsten. Der endlose Wald und der Bach, den ich sogar von dort aus hören kann. Jetzt wünsche ich mir nicht anderes, außer Freiklettern zu gehen und genau dort an diesem Platz zu sein. Ich mache mit meinem Handy ein paar Videos für Instagram, damit ihr wisst, wo ich gerade bin und was ich mache. Ich trinke den letzten Schluck aus und mache mich zum Abstieg bereit. Beim Gipfel denken die meisten, dass sie es schon geschafft hätten. Aber der Abstieg ist fast das schlimmste. Vor allem beim Freikettern. Da hast du dann keine Hilfe. Wenn ich zu schnell gehe, dann kann es passieren, dass ich kopfüber nach vorne falle und die steile Wand komplett runter falle. Da hilft mir auch kein Erste Hilfe Koffer, den ich im Rucksack habe.

Die Aussicht vom Gipüfel ist die schönste. Vor allem mit diesem endlosen Wad.

Zum Glück gibt es ein paar Stellen, bei denen ich ganz normal gehen kann. An den Bäumen sehe ich ein paar Falter, die ich vorher noch nie gesehen habe. Aber es wundert mich, dass das Licht heute so gut ist. Ich habe das Gefühl, dass die Sonne seit dem ich losgegangen bin aufgeht. Und das ist schon drei Stunden her. Jetzt höre ich zum ersten Mal seit langem etwas. Nicht nur die Steine, die beim Freiklettern runterfallen, sondern auch einen Hund. Er bellt und bellt die ganze Zeit. Vielleicht hat er gerade auch ein Reh entdeckt.

Jetzt sehe ich die Wand zum letzten Mal und schon geht es wieder durch das Laub nach unten. An der Seite sehe ich aber eine Rinne, bei der es so aussieht, als ob dort mal eine Steinlawine runtergekommen wäre. Manchmal fliegen sogar ein paar Steine nur haarscharf an mir vorbei. Gut das ich einen Helm dabeihabe. Beim Abstieg wäre jetzt ein Seil auf jeden Fall hilfreich. Aber das benutze ich beim Freiklettern nicht.

Das nehme ich beim nächstem Mal mit, wenn ich dort auch schlafe.

Die Tour werde ich machen. Wenn das Wetter gut ist, dann geht es direkt los 😀

Jetzt geht es wieder am Bach entlang und um ca. 10 Uhr bin ich wieder Zuhause. Dank dieser Aussicht würde ich der Tour 5 von 5 Sterne geben.
Ich hoffe dir hat dieser Beitrag über die Klettertour gefallen. Wenn ja dann würde es mich total freuen, wenn du diesen Beitrag teilen würdest. Bis zum nächsten Mal

Oli 😀

 

Alpen im Frühling

Du willst dir die Berge auch in’s Wohnzimmer holen? Das geht nicht immer ganz so leicht aber wenn es draußen mal wieder richtig ungemütlich ist und du keine Lust hast rauszugehen, dann habe ich ein paar Filme für dich, mit denen du das warten auf deine nächste Bergtour verkürzen kannst. 🙂

Everest

Das ist wohl der bekannteste Film von denen, die ich dir vorstellen werde.. Es geht darum, dass mehrere Teams auf den Everest klettern wollen. Doch dabei passieren einige Dinge, über die man im Vorraus nicht sehr viel wusste. Es sterben sehr viele Menschen. Das solltest du wissen, wenn du diesen Film siehst. Einige Bergsteiger waren schon oft beim Mount Everest und wollen es nochmal versuchen, weil sie es vorher nicht geschafft haben. Aber nicht nur die Natur ist ein Problem. Sondern auch die anderen Bergsteiger. Ich will dir nicht zu viel verraten. Wenn du willst, kannst du dir hier mal den Trailer angucken.

Fazit

Ich finde diesen Film besonders gut, weil es auch um andere Dinge geht, außer den Berg dafür zu beschuldigen, dass Bergsteiger sterben. Es geht auch darum, dass es zu viele unerfahrene Menschen auf so hohen Bergen gibt. Das dadurch manchmal sogar ein Stau entsteht und deshalb auch Menschen sterben können. Ich kann jedem den Film empfehlen. Es gibt keine Stellen, an denen man Blut oder sonstige Grausamkeiten sieht. Außerdem gibt es sehr schöne Aufnahmen von der Landschaft. Und das ist ja wohl das wichtigste, wenn man einen Film über den Mount Everest guckt 😀

Hier kannst du ihn dir kaufen: Everest [dt./OV]

Summit

Der zweite Film ist wahrscheinlich schon ein bisschen unbekannter. Es geht darum, dass verschiedene Teams auf den K2 wollen. Für manche gilt er als gefährlichster Berg der Welt. In dem Film geht es um das Jahr 2008, an dem dort über 11 Bergsteiger starben. Es ist wie in einem Horrorfilm. Einer nach dem anderen stirbt und somit zeigt der Film auch die Gefahren, die es in den Bergen gibt. Hier kannst du dir auch den Trailer zu diesem Film angucken.

Fazit

Der Film beruht auf wahren Begebenheiten. Es werden oft Originalaufnahmen gezeigt. Genau das finde ich so gut an dem Film. Die Bergsteiger werden im Film auch noch Interviewt. Es passt sehr gut in den Film rein und so kann man sich auch besser in ihre Lage versetzen, als sie dort am zweithöchstem Berg der Welt waren. Ich kann auch diesen Film jedem empfehlen, der sich dafür interessiert. Summit ist für Kinder ab 6 freigegeben.

Hier kannst du ihn dir kaufen: The Summit

Der Aufstieg

Das ist wahrscheinlich der unbekannteste Film. Es geht darum, dass ein Mann seiner Freundin verspricht, für sie den Mount Everest zu besteigen. Er ist unerfahren, in der Stadt aufgewachsen und war so gut wie nie in den Bergen. Man kann es eigentlich nicht glauben, aber der Film beruht auch auf wahren Begebenheiten. Der Bergsteiger kennt sich überhaupt nicht mit Bergsteigen aus und lernt am Mount Everest auch das erste Mal, wie man Eisklettert. Dabei lachen ihn alle anderen außer sein Sherpa aus. Sein Sherpa hilft ihm. Zwischendurch ist der Film auch immer mal wieder sehr lustig. Hier kannst du den Trailer angucken. Er ist leider auf Französisch mit englischem Untertitel. Aber der Film ist auf Deutsch.

Fazit

Der Aufstieg ist auch einer meiner Lieblingsfilme, weil es in ihm nicht darum geht, dass fast alle Bergsteiger sterben. In den anderen Filmen geht es immer darum, dass Bergsteiger sterben oder vermisst werden. Aber hier geht es um etwas ganz anderes. Falls du mal Lust auf einen Bergsteiger-Film hast, in dem es nicht um`s sterben geht, dann kann ich ihn dir sehr empfehlen.

Das waren meine Lieblingsfilme. Welche sind deine Lieblingsfilme über`s Bergsteigen? Es würde mich freuen, wenn du mir dazu einen Kommentar schreibst 😀 Bis zum nächsen Mal!

Oli

Sie lesen gerade: Meine Lieblingsfilme über`s Bergsteigen!

Gletscherkurs

 Die ganze Geschichte hat mit meinem 15 Geburtstag angefangen. Ich liebe die Berge und überlegte mir, was ich mir zum Geburtstag wünschen soll. Nach einiger Zeit dachte ich an einen Gletscherkurs. Das wäre doch mal cool 😀 Da wir im Oktober Herbstferien haben musste der Kurs aber im Oktober stattfinden.

Dachsteingletscher Gletscherkurs

Hier seht ihr unseren Bergführer, der uns immer alles gezeigt hat 😀

Doch das war schwierig, da es in den Bergen sehr früh schneit. Mit viel Schnee wäre es zu gefährlich, da man dann die Gletscherspalten nicht sieht, in die man dann sehr leicht reinfallen kann. Ich bekam den Kurs zum Geburtstag und war so froh, dass ich schon im August damit anfing, Ausrüstung für den Kurs zu kaufen.

Dann ging es endlich los. Ich fuhr mit meiner Mutter und meinem Bruder zum Dachstein, wo der Kurs stattfand. Wir waren aber schon einen Tag früher da, was aber nicht Schlimm war, da wir an dem freien Tag schon auf den Dachsteingletscher fuhren.

Es war sehr warm, und wir konnten sogar ohne Jacke auf dem Gletscher rumlaufen. An dem Tag wanderten wir zu der Seethalerhütte auf 2740 m. Wir wollten nur etwas trinken, aber hatten nicht genug Geld mit. Zum Glück war der Hüttenwirt so nett, dass wir ihm das Geld im Hotel geben konnten. Er wohnte im gleichen Hotel wie wir, weshalb das kein Problem war.

Dann war es soweit. Am nächsten Tag traf ich die anderen aus der Gruppe, die alle aus Österreich waren. Ich war der einzige Deutsche, was aber kein Problem war. Am ersten Tag kontrollierten wir die Ausrüstung und bekamen die Leihausrüstung, die sogar gratis war.

Wir wurden in die Zimmer aufgeteilt und ich war sehr froh mit meinem Mitbewohner 😀 Insgesamt waren wir 4 Teilnehmer, was sehr angenehm war, weil sich der Bergführer um jeden kümmern konnte.

Am gleichen Tag lernten wir noch Dinge wie Wetterkunde, Karten lesen und Gletscherkunde.

Am nächsten Tag fuhren wir dann auf den Gletscher. Es war sehr kalt, windig und es Schneite.

Dachsteingletscher Gletscherkurs

Zuerst mussten wir zu unserem Platz laufen. Das war bei diesem Wetter schon eine Herausforderung!

Wir hatten einen bestimmten Übungsplatz, der am Rand einer Spalte war.

In den nächsten Tagen lernten wir, wie man mit Steigeisen geht, wie man am Seil geht und wie man sich selber oder andere aus der Gletscherspalte rettet. Doch bevor wir uns vom Seil “ ablösen “ konnten überprüfte unser

Bergführer Jochen den Platz. Er suchte nach Gletscherspalten. Zum Glück war dort keine, weshalb es nicht gefährlich wurde. Das Wetter war leider immer dann schlecht, als wir auf dem Gletscher waren. Trotzdem war es sehr cool.

Am letzten Tag war das Wetter so schlecht, dass wir zu einem Klettergarten gefahren sind, wo wir gelernt haben, wie man sich selber aus einer Gletscherspalte rettet. Wenn ihr auch mal so einen Kurs machen wollt empfehle ich euch die Kurse von Freiluftleben. Es hat echt viel Spaß gemacht, obwohl das Wetter so schlecht war 😀

Damit mir nicht zu kalt wurde hatte ich immer ein T-Shirt, einen Pulli und eine Regenjacke an. Dazu hatte ich eine warme Hose und eine wasserdichte Hose an. Die Schuhe und Handschuhe sind unten verlinkt. Viel Spaß 😀

Schnee im Hunsrück

Ich wollte schon immer mal meine Steigeisen und Eispickel, die ich beim Gletscherkurs gekauft habe, bei mir Zuhause ausprobieren. Das ist aber nicht so einfach. Weil dafür muss es erstmal kalt sein. Am besten so kalt, dass der Bach einfriert. Oder es muss einfach schneien. Weil ich will ja nicht mit den Steigeisen auf Steinen klettern. Das kann ich ja auch im Sommer machen. Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie ich im Hunsrück Eisklettern gehe…

Was habe ich mitgenommen, wo bin ich geklettert, wie konnte ich klettern. Das sage ich euch alles im Beitrag.

Vorbereitung

Was habe ich alles mitgenommen?

Ich habe eigentlich fast genau die Sachen, die ich auch beim Gletscherkurs benutzt habe mitgenommen. Wenn du die ganze Ausrüstungsliste sehen willst, klicke einfach hier. Ich habe auch nichts dagegen, wenn du dir den Beitrag auch durchliest. Aber erstmal bleiben wir bei diesem Beitrag.

Ich habe also meine Steigeisen eingepackt. Das war das wichtigste. Ich liste euch mal auf, was ich noch mit hatte.

  • Eispickel
  • Warme Primaloft Jacke
  • Stativ
  • Kamera
  • Großen Rucksack
  • Wasserdichte Hose
  • Essen und Trinken
  • Helm
  • Handy
  • Handschuhe

Das waren alle Sachen, die ich mithatte. Der Helm war sehr wichtig. Weil wenn ich da einmal ohne Helm runtergefallen wäre, wäre es kein Spaß! ;D Mit dem Handy konnte ich nicht nur Bilder machen, sondern auch Hife rufen, wenn etwas passiert wäre. Aber zum Glück ist nichts passiert 😀 Essen und Trinken ist klar, warum ich es mithatte. Ich hatte auch Tee mit, der leider ein bisschen zu heiß war. Daran habe ich mich verbrannt und das waren die größten Schmerzen bei der Tour. 😀 In den Rucksack habe ich auch das Stativ reingetan, damit ich beim Klettern freie Hände hatte. Bei den Klamotten ist es auch klar und das Stativ hatte ich mit, weil ich alleine unterwegs war und trotzdem gute Fotos für euch machen wollte 😀

Los geht`s

Ich hatte also alles in den Rucksack gepackt, den Helm am Rucksack fest gemacht und schon konnte es losgehen. Ich bin von Zuhause losgegangen und musste ungefähr eine halbe Stunde laufen, um am Anfang anzukommen. Es war Dienstag und wegen Karneval hatte ich keine Schule. Das war natürlich schon ganz gut. Aber dann hatt es nachts auch noch angefangen zu schneien. Besser konnte es doch gar nicht werden. Die Wettervorhersage sagte eigentlich gutes Wetter vorraus. Deshalb habe ich die Ausrüstung am Abend vorher noch nicht eingepackt. Aber ich habe meinen Wecker zum Glück um 7:30 Uhr gestellt. Also hatte ich genug Zeit, um die Sachen zu packen und alles vorzubereiten. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, könnt ihr oft sehen, wenn ich so etwas mache. Wenn ihr mir noch nicht folgt, dann macht das mal. 😀 Hier könnt ihr klicken. Dann seht ihr schon meinen Instagram Account.

Der Schnee war noch ganz frisch, und wie es so ist, knierschte der Schnee unter meinen Füßen. Es war ungefähr Minus 5 Grad und so blieb der Schnee auch liegen. Leider haben wir im Hunsrück keine richtigen Berge. Es sind eigentlich nur Hügel. Also ging ich erstmal den Hügel runter und kam zu dem Bach. Der war auchnicht eingefroren!  Das heißt also schonmal, dass ich nicht auf dem Bach klettern kann. Aber es lag genug Schnee. Es gab immer mal wieder einzelne Stellen am Bach, bei denen das Wasser eingefroren war. Das waren dann schon 4/5 cm dicke Eisklumpen. Das konnte doch nur ein gutes Zeichen sein.

Ich ging ca. 10 Minuten am Bach entlang, bis ich zu dem Anfang kam, an dem ich klettern konnte. Ich kletterte 20-30 Meter nach oben und machte da dann erstmal eine Pause. Ich wollte eigentlich den Tee trinken, aber verbrannte mich natürlich. Hier seht ihr mal die Aussicht, wie es an meiner kleinen Haltestelle aussah. 😀

 

Hier auf dem Foto siehst du den Weg, den ich nach oben geklettert bin. Es war rutschig. Deshalb war es sehr gut, dass ich die Steigeisen anhatte. Es war aber nicht nur rutschig, sondern es war auch steil, wobei mir der Eispickel geholfen hat. Ich habe aber nur einen Eispickel, weil ich sowieso nicht Eisklettern gehe. Noch nicht 😀 Aber bestimmt irgendwann.

Hier seht ihr mal die Aussicht, die ich hatte, als ich meinen etwas zu warmen Tee getrunken habe ;D Auf den Bäumen lag noch Schnee, aber die Sonne ist nicht mehr rausgekommen. Dafür hat es aber noochmal angefangen zu schneien.

Ich zeige euch jetzt noch drei Bilder, die ich mit der Handy Fernsteuerung für meine Kamera gemacht habe. Das ist ziemlich praktisch, weil ich dann nicht den Selbstauslöser anmachen muss, der sowieso viel zu wenig Zeit hat, um ein gutes Foto zu machen. Ihr könnt mir mal in die Kommentare schreiben, wie ihr die Bilder findet.

 

Wo bin ich geklettert?

Ich bin einfach im Wald geklettert. Am besten sucht ihr euch im Winter, wenn kein Schnee liegt, einen guten Platz, wo ihr klettern könnt. Weil im Winter könnt ihr durchdie Bäume gucken und sehen, wo es Felsen gibt, weil es dann keine Blätter an den Bäumen gibt.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn ihr noch Fragen habt, stellt sie gerne. Schreibt mir dazu einfach einen Kommentar. Bis zum nächsten mal!

Dachstein Gletscher im Herbst

Ihr wollt vielleicht den Dachstein Gletscher besuchen ? Ist er einen Besuch wert ? Ich sage euch, warum ihr es machen solltet 😀

Ich war im Oktober auf dem Dachstein Gletscher. Es war ein perfekter Tag. Es war schönes Wetter und die Anreise war auch gut. Ich habe im Berghotel Türlwandhütte übernachtet. Die Zimmer waren schön und das Frühstück war sehr lecker. Das Berghotel Türlwandhütte ist ungefähr 100 m. von der Seilbahn entfernt, die auf den Dachstein Gletscher führt. Die Seilbahn hatte ab 7:50 geöffnet und die letzte Fahrt war um 16:50. Das kommt aber auf die Jahreszeit an.  Die Seilbahn bezwingt 1000 Höhenmeter in ungefähr 5-6 Minute. Das tolle an der Seilbahn sind die „Terassen.“ Man kann sich entweder in die Gondel, oder auf die Gondel stellen. Die Gondel war auch an dem schönen Tag nicht sehr voll. Für alle Bergretter Fans ist der Besuch am Dachstein Gletscher natürlich Pflicht ;D Dort werden fast alle Bergretter Folgen gedreht. Auf dem Bild sieht die Fahrt sehr hoch aus, aber dafür hat man in der Gondel eine super Aussicht.

Man kann aber natürlich nur an schönen Tagen auf die Terasse. Wir hatten das Glück und konnten darauf. Es war zwar schön warm, aber es wurde später ein bisschen kühler, weil dort ein starker Wind war. Also wenn ihr mit der Terasse fahren wollt, dann nehmt euch lieber eine Jacke mit.

Oben angekommen ist ein großes Restaurant, bei dem man nach langen, oder kurzen Ausflügen etwas essen kann. Wir hatten natürlich noch kein Hunger. Also gingen wir einfach mal den Weg lang. Dann kamen wir auch endlich zum Schnee. Endlich. Es gab viele Skifahrer, die dort am Trainieren waren.

Deshalb sind wir hier aber nicht hingekommen. Wir gingen also ein bisschen weiter und kamen zu einem kleinen Wanderweg, der im Schnee war. In den Bergen muss man natürlich auch immer aufpassen. Auf dem Dachstein Gletscher gibt es auch Gletscherspalten. Am nächsten Tag habe ich sogar einen Gletscherkurs gemacht. Hier könnt ihr davon lesen. Es gibt auch einen Weg, auf dem es keine gefährlichen Stellen gibt, aber ihr solltet auf jeden Fall auf dem Weg bleiben. Es gibt immer wieder Schilder, die darauf hinweisen. Den Weg kann man aber nicht übersehen, weil diese Schilder am Rand stehen und weil man die Spur auf dem Boden sieht.

Wenn man auf dem gesichertem Weg läuft, dann kann man aber nichts falsch machen. An Tagen, an denen die Sonne scheint, sollte man darauf achten, das man Sonnenschutz mit hat. Es war immernoch kühl, aber die Sonne hat trotzdem gebrannt. Nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch an Bewölkten Tagen.  An manchen Stellen ist der Weg steil, aber er ist nicht schwer. An sonnigen Tagen hat man auch eine super Aussicht. Aber nicht nur das, sondern es laufen auch mehr Leute auf dem Gletscher. Der Weg führt übrigens zu der Seethalerhütte auf 2740 m. Wir sind auch zu dieser Hütte gewandert und tranken dort eine kalte Apfelsaftschorle. Eine kalte Apfelsaftschorle auf 2700m auf einem Gletscher ? Genau. Es wurde so warm, das wir unsere Jacken auszogen und etwas kaltes zum trinken brauchten. Aber jetzt nochmal zum Weg. Schon von der Skipiste aus, hatte man eine super Aussicht.

Man konnte in die Täler gucken, in denen natürlich noch kein Schnee lag. Das dachten wir. Direkt am nächsten Tag, hatte es fast 5 cm. geschneit. Also packt euch auch im Herbst Wintersachen ein.

Man konnte aber nicht nur die Täler sehen, sonder auch die Menschen, welche zur Seethalerhütte oder auf den hohen Dachstein klettern wollten. Hier seht ihr mal, wie es aussieht. Das war auch der Weg, auf dem wir zur Seethalerhütte gingen.

Der Weg sieht aber länger aus, als er ist. Wir waren nach ca. 30 Minuten bei der Seethalerhütte. Der Weg war gar nicht so rutschig wie gedacht. Trotzdem sollte man keine Sandalen anziehen 😀 Zwischendurch kamen uns immer mal wieder Skifahrer entgegen. Manche „liefen“ den Berg sogar mit ihren Skiern hoch. Daran sieht man auch, dass es nicht sehr steil ist. Mit der Höhe hatten wir auch keine Probleme. Ich habe eigentlich keinen Unterschied bemerkt. Doch man sah immer wieder Gletscherspalten, die am Wegrand in den Boden eingeschnitten waren. Wenn man nur wegen den Gletscherspalten zum Dachstein kommt, dann sollte man darauf achten, dass es an den Tagen zuvor nicht geschneit hat. Weil wenn es vorher schneit, dann kan es vorkommen, dass man die Gletscherspalten nicht mehr sieht, weil sie von Schnee überdeckt sind. Wir hatten aber auch immer wieder eine gute Sicht auf die umliegenden Berge.

Das Foto habe ich noch am Anfang gemacht. Hier sieht man die Skilifte, von denen es ein paar auf dem Dachstein gibt.

Hier sieht man noch die Spuren von den Langläufern, die zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich Mittagspause gemacht haben.

Wenn ihr den Weg bei gutem Wetter geht, habt ihr die Chance, den Gipfel vom hohen Dachstein zu sehen. Der hohe Dachstein sah sehr hoch aus, dafür, dass er nur ein paar hundert Meter höher ist. Wir standen mit Staunenden Gesichtern vor ihm. Nach einiger Zeit sahen wir zwei kleine Punkte. Waren das etwa Leute ? Ja. Das waren zwei Bergsteiger, die kurz vor dem Gipfel waren. Wir sahen aber immer mehr Leute. Manche waren gerade am Eisklettern, und manche gingen einen Klettersteig. Ihr könnt mir ja mal in die Kommentare schreiben, ob ihr die beiden Kletterer seht. Eigentlich wollte ich in den nächsten Tagen auch auf den Hohen Dachstein, was aber nicht ging, weil es den ganzen Tag schneite.

Wir haben aber nicht nur Kletterer auf dem Hohen Dachstein gesehen, sondern auch welche, die gerade wieder runtergekommen sind.

Dann ist man nach ein paar Minuten schon bei der Seethalerhütte. Dort gibt es auch ein Gipfelkreuz. Man hat eine sehr weite Sicht. Aber dort will man natürlich auch was essen. Die Seethalerhütte ist eigentlich sehr schön. Die Gebetsflaggen erinnern einen ein bisschen an Nepal.

Aber wir hatten ein Problem. Wir hatten nicht genug Geld mit. Wir haben die Apfelsaftschorlen schon getrunken und merkten dann, dass wir ein paar Euro zu wenig mit hatten. Also gingen wir zum Hüttenwirt und erzähltem ihm das. Er sagte sofort, dass es kein Problem ist, und das wir ihm das Geld im Berghotel Türlwandhütte geben konnten. Da hatten wir sehr viel Glück, dass wir im gleichem Hotel übernachtet haben. Also wenn ihr mal so ein Problem habt, würde ich ihn einfach mal fragen. Dann müsst ihr ihm das Geld aber auch zurück geben. Er arbeitet genau so viel wie ihr dafür. Das ist mein kleiner Geheimtipp ;D

Am Ende kann ich sagen, dass eigentlich jeder auf den Dachstein Gletscher kann. Solange das Wetter stimmt und man auf dem Weg bleibt, sollte es für niemenden ein gefährlich werden. Mit Babys solltet ihr wegen der Höhe aufpassen, aber sonst denke ich, dass die Höhe auch kein Problem sein sollte.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ihr geht auch mal auf den Dachstein Gletscher.

Bis zum nächsten mal

Oliver