blasen an den fuessen

Jeder der schonmal auf einer langen Wanderung war, kennt das plötzlich auftretende Gefühl des Stechens. Die leise Vorahnung verrät dann bereits, dass es nichts Gutes sein kann und der Blick auf die Füße bestätigt es. Denn sobald die ersten Blasen an den Füßen sind, macht das Wandern keinen Spaß mehr – Zumindest, wenn man nichts dagegen tut. Wie du Blasen an den Füßen vermeiden kannst und was du tun solltest, wenn du bereits welche hast, erfährst du hier.

blasen an den fuessen

Die richtigen Schuhe

Das wohl wichtigste und beste, was du im Vorfeld machen kannst, um Blasen an den Füßen zu vermeiden, ist es, die richtigen Schuhe auszusuchen. Dabei solltest du vor allem darauf achten, dass sie bequem sitzen und eine gute Qualität haben. Wenn du bereits Erfahrungen mit trockener Haut an den Füßen gemacht hast, kannst du auch eine passende Fußcreme kaufen oder dich im Schuhgeschäft über Einlegesohlen informieren.

Solltest du dann die passenden Schuhe gefunden haben, ist ein weiterer wichtiger Punkt, dass du sie vor deiner geplanten Wanderung auf kurzen Spaziergängen einläufst. Denn besonders bei Lederschuhen ist es häufig so, dass sie sich zunächst an deine Füße anpassen müssen, um keine Schmerzen zu verursachen.

Doppelt hält besser

Nicht nur der passende Wanderschuh mit einem angenehmen Tragekomfort ist wichtig, sondern auch das, was man darunter trägt. Denn manchmal ist es so, dass erst die Socken darüber entscheiden, ob du Blasen an den Füßen hast oder nicht. Ein kleiner Tipp von vielen Wanderern ist es, zwei Socken übereinander anzuziehen. Die sich unten befindende Socke dient dann dazu, die Reibung vom Schuh abzufangen und am Fuß zu minimieren.

Wem dieser Geheimtipp jedoch nicht so ganz geheuer ist, der kann sich auch direkt ein Blasenfestes Sockenpaar zulegen. Die Firma Wrightsock Beispielsweise hat genau dieses Prinzip umgesetzt und in ihren Socken integriert. Dadurch hat man zwar das Gefühl, nur eine Socke anziehen zu müssen, auf die Funktion verzichtet man allerdings trotzdem nicht. Ihre doppellagigen Socken sind nämlich so aufgebaut, dass sich die Innen- und Außensocke entgegengesetzt zueinander bewegen können. Dadurch reiben dann zwar die Socken aneinander, die Haut bekommt davon allerdings nichts ab.

blasen an den fuessen vorbeugen

Schuhe zuschnüren

Ein wichtiger Punkt, auf den man häufig gar nicht so wirklich achtet, ist es, wie man die Wander- Lauf- oder Kletterschuhe zuschnürt. Denn besonders bei dünnen, Beispielsweise Kletterschuhen, kann die richtige Schnürung einen großen Unterschied ausmachen.

Ist der Schuh zu locker zugeschnürt, führt es dazu, dass die Blasenbildung begünstigt wird. Denn sobald mehr Spielraum im Schuh ist, kann der Fuß auch immer stärker verrutschen und Reibung aufbauen. Ist der Schuh hingegen zu fest zugeschnürt, kann dies zu schmerzhaften Druckstellen am Fußrücken führen. Daher sollte man ein gutes Mittelmaß finden und sich beim Tragen des Schuhs immer wohlfühlen.

Den Fuß vorbereiten

Tatsächlich ist es auch möglich, die Füße auf lange Wanderungen vorzubereiten. Dies geht ganz einfach, indem man regelmäßig barfuß geht und die Füße vor der Tour mit einer speziellen Fußcreme versorgt. Das regelmäßige Barfußgehen sorgt dafür, dass die Füße spüren, welche Stellen beim Gehen besonders stark beansprucht werden und diese mit einer Schutzschicht, der Hornhaut bedecken.

Weißt du bereits, dass sich an bestimmten Stellen an deinen Füßen besonders leicht Blasen bilden, hilft es auch, diese Stellen vor der Wanderung oder dem nächsten Lauf abzudecken. Dies kann man ganz einfach mit speziellen Blasenpflastern oder ganz normalem Tape tun.

blasen an den fuessen vermeiden

Was tun bei einer Blase am Fuß?

Wenn du bereits Blasen an den Füßen hast, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, etwas dagegen zu unternehmen. Besonders wichtig ist es, dass du darauf achtest, wie groß und schmerzhaft die Blase ist. Denn diese beiden Faktoren haben auch Einfluss darauf, was du in dem Moment tun solltest.

Kleine Blasen

Bei ganz kleinen Blasen reicht es manchmal sogar aus, wenn du einfach die Schuhe wechselst und abwartest, bis die Blase von ganz alleine verschwindet. Da die meisten jedoch nicht den ganzen Tag barfuß rumlaufen können, ist es hilfreich, wenn du auch die kleinen Blasen mit Blasenpflastern oder Tape bedeckst. Pflaster mit Hydrokolloid-Technologie können im Falle des Platzens sogar das Blasensekret aufnehmen und dadurch schlimmere Entzündungen vorbeugen.

Größere Blasen

Größere Blasen machen das Laufen manchmal sogar unmöglich. Wenn du spürst, dass du eine größere Blase hast, kannst du diese aufstechen, um zumindest wieder besser gehen zu können. Sehr wichtig dabei ist allerdings, dass du sehr sauber und vorsichtig vorgehst. Denn sollte Dreck in die Blase kommen, könnte dies sogar zu schlimmeren Entzündungen führen.

Um die Blase dann aufstechen zu können, sollte man zunächst die Hände und den Fuß im besten Falle mit einem Desinfektionsspray sauber machen. Anschließend kann man eine sterile oder heiße Nadel verwenden, um die unangenehme Stelle aufzustechen und diese zum Schluss mit einer Kompresse abzutupfen. Steril verbunden, wird die Stelle dann nach einigen Tagen von ganz alleine verheilen.

blasen beim wandern

Auf Tour

Zwar ist die Theorie immer ganz einfach, in der Praxis sieht es dann allerdings meist ganz anders aus. Daher kannst du schon vor der Tour ein kleines Erste-Hilfe-Set zusammenstellen, in dem dann alle wichtigen Dinge in Wander-Format drinnen sind. Wenn du dann nach den ersten Kilometern Blasen an den Füßen spürst, ist es das Beste, wenn du deine Schuhe ausziehst, eine kleine Pause machst, die Füße eventuell ins kalte Wasser hältst und dann darüber nachdenkst, ob du die Tour wirklich weiter gehen solltest. Denn wie du ja bereits weißt, kannst du dich dann für die nächste große Tour besser vorbereiten.

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expedition ausruestung

Ob eine Expedition in die Antarktis, eine Mehrwöchige Klettertour oder eine Besteigung der höchsten Berge der Welt. Wer sich auf den Weg macht und bei einer Expedition seine eigenen Grenzen kennenlernen möchte, der muss die richtige Ausrüstung mit dabei haben. Denn Stürme, extreme Temperaturen und fiese Wetterlagen sind bei langen Expeditionen keine Seltenheit, wodurch die Ausrüstung oft über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

expedition ausruestung

Die richtige Ausrüstung bei Expeditionen

Da du bei Expeditionen oft für eine lange Zeit im Ausland bist, benötigst du neben der Ausrüstung in Form von Kleidung auch noch einige weitere bürokratische Dinge. Doch was genau du alles brauchst, hängt stark davon ab, wie lange du unterwegs bist, wohin die Expedition führt und wie das durchschnittliche Wetter in der Region ist. Da es in den Bergen meist aber relativ kalt ist und das Wetter schnell umschlagen kann, ist diese Expeditionspackliste vor allem für Expeditionen in kalten Regionen geeignet.

Allgemeines

  • Expeditionszelt
    • Zeltheringe (für Schnee)
    • Karabiner
    • Zeltlampe
    • Zeltofen
  • Isomatte
  • Expeditionsschlafsack
  • Rucksack (100l)
  • Expeditionsschlitten
  • Biwaksack
  • Duffel-Bags

Kleidung

expedition bekleidung

  • Funktionsunterwäsche (Merinowolle)
  • Funktionsshirts
  • Hochtourenhose (Gore-Tex)
  • Softshellhose
  • Regenjacke (Gore-Tex)
  • Fleecejacke
  • Daunenanzug
  • Wandersocken
  • Dünne Handschuhe
  • Gore-Tex Handschuhe
  • Fäustlinge
  • Mütze
  • Sturmhaube
  • Buff-Tuch
  • Kurze Hosen
  • Trekkingschuhe
  • Freizeit-Schuhe (Sandalen)
  • Expeditionsstiefel (Steigeisenfest)

Klettern

klettern ausrüstung

  • Einfachseil
  • Halbseil
  • Sicherungsgerät
  • Einzelne Karabiner
  • Schraubkarabiner
  • Expressschlingen
  • Klemmkeile
  • Abalakov-Fädler
  • Reepschnüre
  • Bandschlingen
  • Klettergurt
  • Kletterhelm
  • Kletterhandschuhe
  • Rad System Spaltenbergungsset
  • Chalk Bag

Bergsteigen

bergsteigen ausruestung

  • Steigeisen
  • Eispickel
  • Teleskopstöcke
  • Stirnlampe
  • Regenhülle für den Rucksack
  • Gletscherbrille
  • Kappe oder Stirnband
  • Gamaschen
  • Grödel
  • Sonnencreme/Lippenschutz

Eiskletter-Passagen

  • Eisgerät
  • Eisschrauben

Sonstiges

expedition ausruestung

  • Erste-Hilfe-Set
  • Kamera mit Aufladekabel
  • Akkus
  • Power-Bank
  • Smartphone mit Aufladekabel
  • Campingkocher
  • Gaskartuschen
  • Camping-Geschirr
  • Müllbeutel
  • Hygieneartikel
  • Trekkingnahrung
  • Wasserflasche/Thermoskanne
  • Mückenschutz
  • Schmerzmittel
  • Wanderkarten
  • GPS-Gerät

Wichtig fürs Ausland

  • Visum
  • Reisepass
  • Auslandswährung
  • Krankenkassenkarte
  • Personalausweis
  • Bargeld
  • Kreditkarte/EC-Karte
  • Auslandskrankenversicherung
  • Hotelunterlagen
  • Führerschein
  • Vignetten
  • Tickets aller Art (Flug- oder Bahnticket)
  • Wegbeschreibungen
  • Ablauf der Expedition

Selbstverständlich benötigt man bei den meisten Expeditionen nicht die gesamte oben aufgelistete Ausrüstung. Dennoch ist es sinnvoll, vor der nächsten längeren Bergtour oder Expedition durch die Liste zu gehen und abzuhaken, was man bereits gepackt hat und was nicht. Denn vor allem bei langen Auslandsaufenthalten in den Bergen hat man zahlreiche Rucksäcke und Duffel-Bags bis oben hingepackt, sodass man einmal sicher gehen muss, dass man auch wirklich alles mit dabei hat.

expedition packliste

Expedition Ausrüstung: Den Nutzen zur richtigen Zeit

Expeditionen sind in ihrer Art, Dauer und Schwierigkeit immer unterschiedlich. Von einfachen kurzen Expeditionen mit Zelt, Schlafsack, Isomatte und der Grundausrüstung zum Bergsteigen bis hin zu monatelangen Touren durch die exponiertesten und einsamsten Regionen der Welt.

Daher kommt es immer darauf an, welche Expedition du gehst. Zwar ist die oben gezeigte Expeditions Packliste nochmal in einzelne Teilsportarten aufgeteilt, jedoch kann es immer mal wieder vorkommen, dass man kombinierte Touren geht. Beispielsweise lange Wanderungen mit kurzen Kletter- oder Eiskletterpassagen.

Im Vorfeld ist es daher besonders wichtig, dass man sich genauestens über die geplante Expedition informiert, alle wichtigen Schlüsselstellen kennt und sich auch mit den potenziellen Gefahren, die während der Tour auftreten können, auseinandergesetzt hat.

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In den Bergen hat man oft das Gefühl der totalen Freiheit – Wenn man hoch oben auf den Gipfeln steht, die kleinen Dörfer sieht und bis zum endlos weiten Horizont schauen kann. Wem das allerdings noch nicht genug Freiheit ist, der geht noch einen Schritt weiter. Denn beim Gleitschirmfliegen in den Alpen fühlt man sich frei wie ein Vogel – Der alles hinter sich lässt und über die scheinbar festgesetzten Grenzen hinausfliegt. Entdecke hier einige der schönsten Spots zum Gleitschirmfliegen in den Alpen.

gleitschirmfliegen alpen

Gaisberg

Der Gaisberg in den Berchtesgadener Alpen ist dank der Gaisbergstraße das ganze Jahr über erreichbar. Dadurch eignet er sich nicht nur als Tagesziel für Wanderer, sondern vor allem auch als Startpunkt für Gleitschirmflieger. Mit zahlreichen Gipfeln des wohl bekanntesten Gebirge Deutschlands vor Augen gleitet man während des Fluges zu Tal und kann währenddessen immer wieder wunderschöne Blicke auf die umliegende Bergwelt sowie die zahlreichen Dörfer und Täler genießen.

Während des Fluges wird ein Berg ganz besonders ins Auge stechen – Der König Watzmann, der hoch über dem wunderschönen Königssee thront. Seine unvergleichlich spitzen Gipfel der gesamten Watzmann-Familie ragen weit in den Himmel und machen den Flug vom Gaisberg zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Fiesch-Eggishorn

Bei einigen der bekanntesten Gipfeln der Alpen erstreckt sich mit Fiesch-Eggishorn ein regelrechtes Gleitschirm-Paradies. Während man weit über den Gletschern durch die Landschaft schwebt, sieht man in weiter Ferne Klassiker wie den Mönch, Eiger und Jungfrau sowie auch den Aletschgletscher.

Diesen kann man während eines Fluges durch die Aletsch-Arena ganz besonders gut sehen und bestaunen. Das besondere am Aletschgletscher in den Berner Alpen ist, dass er der flächenmäßig größte sowie auch längste Gletscher der gesamten Alpen ist. Dadurch erlebt man beim Flug durch die Aletsch Arena ein ganz besonderes Highlight.

gleitschirmfliegen im allgaeu

Tegelberg

Zu einem wahren Alpen-Klassiker beim Gleitschirmfliegen gehört der Tegelberg in den Allgäuer Alpen. Während man über die steilen Felsen und bewaldeten Hänge fliegt, kann man immer wieder bis zum Alpenrand schauen und gleichzeitig den Blick auf zahlreiche Gipfel der Gebirgsgruppe genießen.

Das spektakulärste Highlight während des Fluges ist vermutlich der Blick aufs königliche Schloss Neuschwanstein. Während sich dort unten die Massen an Touristen tummeln, Schlange stehen und auf ihre Möglichkeit zum Fotografieren warten, hat man den Blick als Gleitschirmflieger fast für sich alleine.

Serfaus Fiss Ladis

Während Serfaus Fiss Ladis für die meisten durch die wunderschönen Skigebiete bekannt ist, ist es unter Gleitschrimfliegern ein echter Geheimtipp. Denn nicht nur im Sommer kann man den Flug über die zahlreichen Dörfer und Gipfel erleben, sondern auch im Winter, wenn man unter der Ausrüstung die Skier an die Füße geschnallt hat und den Blick auf ein einzigartiges Winterwunderland genießen kann.

Mit dem Schönjoch als Startpunkt, bieten sich hier viele verschiedene Flugmöglichkeiten, die alle auf ihre ganz eigene Art und Weise wunderschön sind. Doch eins ist bei allen sicher – Man erlebt einen unvergesslich schönen Flug durch eine einzigartige Bergwelt.

gleitschirmfliegen alpen achensee

Achensee

Der Achensee, manchmal auch als Karibik Österreichs bekannt, ist für wirklich jeden Gleitschirmflieger geeignet. Denn während sich über Pertisau meist Anfänger bei ihren ersten Flügen versuchen, sieht man über Maurach am Rofangebirge häufig zahlreiche fortgeschrittene Sportler, die im anspruchsvolleren Gelände starten.

Das besondere dort ist, dass sogar Streckenflüge möglich sind. Dabei sieht man dann nicht nur die unzähligen Gipfel, von denen man umgeben ist, sondern insbesondere auch den faszinierenden Achensee mit seinem kristallklaren Wasser.

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Der Königsbachfall ist der wahrscheinlich bekannteste und schönste Naturpool im Nationalpark Berchtesgaden. Während er vor einigen Jahren noch ein Geheimtipp der Einheimischen war, steht er mittlerweile bei vielen ganz weit oben auf der Liste der Orte, die sie während ihres Bergurlaubes im Berchtesgadener Land besuchen möchten. Weshalb du ihn allerdings nicht besuchen solltest und warum die Wanderung dorthin zum Alptraum werden kann, erfährst du hier.

Koenigsbachfall

Lebensgefahr

Schon die Wanderung zum Königsbachfall bringt viele Touristen an ihre Grenzen. Da von der Nationalparkverwaltung selber aufgrund der hohen Gefahr nicht gewünscht ist, zu dem wohl bekanntesten Naturpool der Region zu wandern, ist der Weg dorthin auch nicht beschildert. Wer sich davon jedoch nicht aufhalten lässt, trifft immer wieder auf Gefahrenschilder und wandert über unbefestigte sowie schmale Wege.

Doch nicht nur die Wanderung bringt Lebensgefahr mit sich. Auch der neueste Trend, sich im Königsbachfall fotografieren zu lassen hat in den letzten Jahren bereits Todesopfer gefordert. Die nassen Steine, die Strömung und das steile Gelände erfordern absolute Vorsicht und können schon beim kleinsten Fehler zur tödlichen Gefahr werden.

Touristen Hotspot

Wer in die Berge geht, sucht meist die Idylle, einsame Wanderwege und eine wunderschöne Natur. Diese gibt es zwar zahlreich im Nationalpark Berchtesgaden, wer jedoch zum Königsbachfall wandert, wird dort eher auf den Massentourismus mit all seinen verschiedenen Folgen stoßen.

Schlange stehen um ein Foto zu bekommen, lautes Gequatsche und liegengelassener Müll. Statt dem Zwitschern der Vögel zu lauschen, wirst du hier auf zahlreiche Menschen mit Kameras treffen. Denn so schön die Bilder des Naturpools auch aussehen möchten – All das was hinter der Kamera passiert bekommst du als Außenstehender meist gar nicht mit.

kenigsbachfall besuchen oder nicht

Der Natur zuliebe

Laut der Verwaltung des Nationalpark Berchtesgaden sind im Jahre 2020 bis zu 400 Personen täglich zum Königsbachfall gewandert. Eine Masse an Menschen, die der Natur nicht guttun kann. Denn so viele Naturliebhaber es auch geben mag – Unter all den 400 Menschen wird es jeden Tag auch welche geben, die ihren Müll liegen lassen.

Und so käme es schon dazu, dass du auf deiner idyllischen Wanderung durch die Berge des Nationalparks zum Königsbachfall auf leere Zelte mit Schlafsäcken, kaputte Bierflaschen und jede Menge Müll gestoßen wärst. Es ist ein Anblick, der nicht nur unschön für uns Menschen aussieht, sondern der vor allem auch den Pflanzen und Tieren schadet.

Es gibt so viel mehr

Nur weil du der Natur etwas Gutes tun möchtest und darauf achtest, dich nicht in Lebensgefahr zu bringen, bedeutet längst noch nicht, dass du auf irgendetwas verzichten musst. Denn unweit des Königsbachfalls befindet sich eine traumhafte, idyllische und wunderschöne Naturlandschaft, die wie aus dem Bilderbuch zu sein scheint – Der Nationalpark Berchtesgaden mit einer Fläche von 210 km².

Einsame Wanderwege, unglaublich schöne Aussichten und die saubere frische Bergluft erwarten dich, wenn du einfach mal nach etwas neuem suchst. Weit gehen musst du dafür auch nicht. Denn schaust du einmal über den Tellerrand hinaus, wirst du nicht nur den Königsbachfall entdecken, sondern auch viele andere atemberaubende Orte des Nationalpark Berchtesgaden.

koenigsbachfall wanderung

Es betrifft immer mehr Leute

Selbst wenn man die Absperrungen übertritt und die Gefahrenschilder umgeht, wünscht man niemandem, dass ihm etwas auf der Wanderung zum Königsbachfall passiert. Leider kann man dies jedoch nicht beeinflussen. Falls du dich also in ein solch gefährliches Gelände begibst, denke vorher bitte immer noch einmal darüber nach, dass im Falle eines Unfalls nicht nur du betroffen bist.

Bei ihrer Rettung würde die Bergwacht ihr eigenes Leben für dich aufs Spiel setzen und vermutlich möchtest du auch nicht, dass jemand deiner Familie und Freunden eine schlechte Nachricht überbringen muss. Bevor du also dem Fotowahn folgst, informiere dich über weitere Orte, die du besuchen könntest und werde dir den Gefahren auf der Wanderung zum Königsbachfall bewusst.

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wandern bei regen

Schlechtes Wetter? – Das gibt es doch eigentlich gar nicht. Zumindest, wenn man auf die alten Sprichwörter hört. Doch eigentlich ist da sogar mehr dran, als man im ersten Moment vielleicht denken mag. Denn selbst das Wandern bei Regen kann mit den richtigen Tipps und Tricks eine Menge Spaß machen.

wandern bei regen

Gefahren beim Wandern im Regen

Bevor man allerdings alle Sachen zusammenpackt und sich auf den Weg macht, sollte man im Vorfeld bereits wissen, wo man wandern geht. Denn selbst wenn es im Tal nur ein wenig regnet, kann das Wandern am Berg beim nassem Wetter zu einer Gefahr werden. Und das sollte man nicht außer Acht lassen.

Dabei kommt es allerdings stark darauf an, wie viel es regnet und wie das Wetter die Tage davor war. Wenn es nämlich wie aus Eimern schüttet und es keine regenfreie Minute gibt, könnte es im Gebirge zu Erdrutschen oder abgeschnittenen Wegen kommen. In diesem Fall gibt es genügend andere Dinge, die man bei Regen in den Bergen machen kann. Und auch bei Gewitter solltest du selbstverständlich auf das Wandern verzichten.

Die richtige Ausrüstung

Falls du dich nicht aufhalten lässt und es die Situation zulässt, kann das Wandern bei Regen eine Menge Spaß machen. Vorausgesetzt, du hast die richtige Ausrüstung dabei. Denn im Gegensatz zu sonnigen Bergtagen benötigst du bei Regen teilweise festeres Schuhwerk, eine Regenhülle für den Rucksack und eine gute Jacke sowie Hose. All dies sollte natürlich Wasserfest sein.

Damit du es dir bei dem ungemütlichen Wetter trotzdem schön machen kannst, ist es manchmal auch lohnenswert, eine Thermoskanne mit heißem Tee sowie ein wenig Gebäck mitzunehmen. Denn damit wird ein Unterschlupf unter der nächstgelegenen Tanne oder eine offene Berghütte gleich viel angenehmer.

wandern im regen

Gut gewählte Tour

Wenn du bei Regen wandern gehen möchtest, musst du dich eventuell auch für andere Wege oder Routen entscheiden. Da es nämlich besonders in felsigem Gelände schnell rutschig werden kann, eignen sich bei Regen vor allem gut geschützte Pfade oder befestigte Wege.

Auf diesen wirst du selbst bei Schlechtwetter einen guten Tritt finden und Spaß beim Wandern haben. Tabu sollten in dieser Situation sehr ausgesetzte Wege, Gebirgsgrate, Gletscher und sehr matschige Wege sein. Wenn es nämlich zu stark regnet, kann es in diesen Terrains schnell gefährlich werden.

Artenreiche Fauna

Zwar muss man bei Regen einige Dinge beachten, damit die Wanderung auch sicher verläuft, allerdings will man auch bei Schlechtwetter eine Menge Spaß am Berg haben. Ein guter Grund, auch mal bei Regen die eigene Wohnung zu verlassen sind beispielsweise Tiere, die man fast nur bei diesem Wetter sehen kann.

Ob Regenwürmer, Schnecken, Frösche oder andere kleine Tierchen. Wer bei Regen wandern geht, wird auf die verschiedensten Lebewesen treffen, die man bei sonnigem Wetter gar nicht erst zu Gesicht bekommen hätte.

berge bei regen

Mystische Landschaften

Wandern bei Regen hört sich im ersten Moment vielleicht ein wenig seltsam an. Doch je öfter man es ausprobiert hat, desto mehr mystische und wunderschöne Landschaften sieht man. Während im ersten Moment noch die dicken Wolken über die Gipfel ziehen, sieht man im nächsten einen wunderschönen Regenbogen.

Außerdem fühlt sich so eine Wanderung durch die nasse Landschaft viel abenteuerlicher an. Du hörst das Plätschern des Regens, die Geräusche der Natur und kannst die frische nasse Luft einatmen – Du spürst, das nicht nur du, sondern auch die Natur um dich herum am Leben ist.

Wandern bei Regen

Ist es nicht so, dass wir uns eigentlich immer genau das wünschen, was es bei Regen gibt? Wir haben die Berge für uns alleine, können die frische Bergluft einatmen, sehen die unterschiedlichsten Tierarten, spüren das Abenteuer und Leben, können durch die Geräusche der Natur entspannen und entdecken mystische Orte. Also warum sollte dich ein wenig Wasser davon abhalten, all das Schöne erleben zu können?!

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