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bergsee schwimmen

Die heißen Sommertage laden in den Bergen mit steigenden Temperaturen immer mehr zum Baden ein. Besonders auf Wanderungen kommt man schnell ins Schwitzen, außer Puste und freut sich über jede kleine Abkühlung, nachdem man für mehrere Stunden unter der prallen Sonne gewandert ist. Wer allerdings im Bergsee schwimmen möchte, trifft an zahlreichen Orten auf Verbote.

Diese dienen meist dazu, die Natur zu schützen, da es bereits an vielen Seen zu Verschmutzungen gekommen ist. Wer sich jedoch an die Regeln hält und den Sprung ins kühle Nass wagen möchte, hat auch dazu noch die Möglichkeit. In welchen Bergseen das Baden erlaubt ist, erfährst du hier.

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Königssee

Einer der wohl schönsten Bergseen des Landes befindet sich in Berchtesgaden direkt am Fuße des König Watzmann. Der Königssee ist ein besonders beliebtes Ausflugsziel, da schon die Fahrt nach St. Bartholomä ein ganz eigenes Abenteuer ist.

Mit der unglaublich schönen Umgebung, den zahlreichen Wandermöglichkeiten und traumhaften Aussichten hat man an schönen Sommertagen schnell das verlangen, für eine kurze Zeit in den See zu springen. Dieser wird allerdings selbst an langanhaltend schönen Sommertagen nur an der Oberfläche bis zu 20°C warm. Des Weiteren sind zwar Luftmatratzen und Boote verboten, dennoch darf man in dem wunderschönen Bergsee schwimmen.

Weissensee

Im Alpenvorland bei Füssen hat man mit dem Weissensee einen traumhaft schönen Bergsee zum Schwimmen direkt im Einzugsgebiet der Allgäuer Alpen. Das besondere ist, dass selbst Hunde mit an den See dürfen. Außerdem gibt es hier einen großen Spielplatz, Sanitäranlagen und auch einen Kiosk, die das Baden im Weissensee für die gesamte Familie zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Da der See im Gegensatz zum Königssee sehr flach ist, wird auch das Wasser nicht so kalt. Dennoch sollte man sich auf niedrige Temperaturen und eine kühle Erfrischung selbst im Sommer gefasst machen. Besonders lohnenswert, bevor man im Bergsee schwimmen geht, ist die Seeumrundung, bei der man immer wieder tolle Blicke auf die Allgäuer Alpen hat.

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Caumasee

Ein Bergsee wie man ihn sich vorstellt – Der Caumasee in Graubünden. Wer in einem Bergsee schwimmen möchte, ist hier genau richtig. Denn der auf fast 1.000m Höhe gelegene See befindet sich nicht nur in einem wunderschönen Wanderparadies, sondern ist auch für das Baden geeignet.

Da es hier eine Windgeschütze Mulde gibt und der Caumasee eine maximale Tiefe von nur 30m aufweist, kann das Wasser trotz der Höhe vergleichsweise warm werden. Zwar ist es mit 24°C immer noch ziemlich kühl, nach einer langen Wanderung aber genau das richtige, um sich zu erfrischen. Faszinierend ist jedoch auch nicht nur das vergleichsweise warme Wasser, sondern ebenfalls die Farbe des Sees, die immer mal wieder in grün-türkisen Farben schimmert.

Tennosee

Nur 12 Kilometer weit vom Gardasee entfernt, befindet sich mit dem Tennossee einer der wohl saubersten Seen des Landes in Trentino. Da er nur zu Fuß erreicht werden kann, ist er besonders beliebt unter Wanderern, wird vergleichsweise von nicht ganz so vielen Menschen besucht und ist ideal zum Schwimmen geeignet.

Seine türkis-blaue Farbe erinnert manchmal an die Karibik und macht das Baden zu einem unvergesslichen Erlebnis. Denn in Zusammenspiel mit der unglaublich schönen Gebirgslandschaft, die den Tennossee umgibt, hat man schon vom Badeplatz aus einen paradiesischen Blick auf die Natur.

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Achensee

Wer in einem Bergsee schwimmen möchte, ist am Achensee in Tirol genau richtig. Denn das Tiroler Meer, wie der See manchmal auch bezeichnet wird, ist nicht nur der größte Bergsee des Bundeslandes, sondern auch ein fantastischen Badeziel, in dem man sich in den Sommermonaten mit einer Wassertemperatur von bis zu 20°C abkühlen kann.

Neben der wunderbaren Landschaft, die den Achensee umgibt und zu wunderbaren Wanderungen einladen kann, haben auch die kleinen Gemeinden rund um den See eine Menge zu bieten. So kann man nach einem Badeausflug ideal durch die kleinen Sträßchen schlendern und dabei die Berggipfel von unten aus bestaunen.

Eibsee

Ein ganz besonderes Badeerlebnis gibt es am Eibsee. Denn auf einer Höhe von 973m hat man hier die Möglichkeit, am Fuße des höchsten Berges Deutschlands zu baden. Mit gewaltigen Blicken auf die Zugspitze sowie zahlreiche weitere Berge des Wettersteingebirges, ist der Eibsee nämlich der ideale Ort, um sich an heißen Sommertagen abzukühlen.

Auch dieser See ist mit einer Tempertaur zwischen 20-22°C relativ kühl. Dies vergisst man allerdings schnell, sobald man einmal auf dem See unterwegs ist und es sich unter der Sonne gemütlich machen kann. Auf dem Eibsee sind nämlich auch Boote sowie Stand-up-Paddler erlaubt.

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Pragser Wildsee

Tatsächlich darf man auch im Pragser Wildsee, dem wohl bekanntesten Fotomotiv Südtirols baden. Denn neben dem Bootsfahren sowie dem Angeln, hat man auch in diesem einzigartigen Bergsee die Möglichkeit, schwimmen zu gehen. Da das Wasser meist allerdings sehr kühl ist, trauen sich oft auch nur wenige Hartgesottene in den See.

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Jeder Bergfan kennt das Gefühl – Wenn sich der Urlaub so langsam dem Ende neigt, man auf der Autobahn sitzt und die letzten Blicke auf die Berge hat. Schon dann beginnt so langsam das Bergweh, das mit der Zeit immer stärker wird. Doch was kann man machen, um die Sehnsucht nach den Bergen zumindest ein wenig zu stillen?!

Wie kommt Bergweh überhaupt zustande und warum faszinieren uns die Berge so sehr?! – Fragen über Fragen, die man sich als Bergfan immer mal wieder stellt, sobald die ersten Anzeichen von Bergweh auftreten.

bergweh

Erinnerungen

Es ist zwar nicht ganz das, was man eigentlich machen möchte, dennoch hat man zumindest die Möglichkeit, an die schönen Bergtage zurückzudenken. Wenn du also das nächste Mal Bergweh hast, schaue dir alte Erinnerungsbilder von vergangenen Touren an.

Dadurch siehst du nicht nur deine geliebten Berge, sondern kannst auch nochmal zurückdenken an die schöne Zeit, die du in den Bergen hattest. Gleichzeitig wird es vielleicht auch deine Vorfreude auf weitere Touren wecken – Und bekanntlich ist Vorfreude ja die schönste Freude.

Planen

Bergweh bekommt man immer dann, wenn man gerade nicht in den Bergen ist. Doch nur weil du gerade nicht in den Bergen bist, heißt es noch lange nicht, dass du nie wieder dorthin kommst. Eigentlich ist es ja ziemlich sicher, dass du so schnell wie möglich wieder in den Höhen unterwegs sein wirst.

Warum also nicht schonmal die Vorfreude wecken und ein paar neue Touren planen?! Dabei kannst du vielleicht auch mal etwas ganz neues ausprobieren. Fernwanderwege, Hüttentouren oder sogar eine andere Bergsportart. In den Bergen sind keine Grenzen gesetzt – Also nimm dir ein kleines Notizbuch zur Hand und plane deine nächsten Bergtouren.

Bergauszeit

Obwohl du nicht in den Bergen bist, hast du die Möglichkeit, wann immer du möchtest, eine kleine Bergauszeit zu nehmen. Dafür gibt es bei uns nicht nur auf Instagram täglich wunderschöne Bergmomente, sondern auch auf Youtube Bergauszeiten, die zum Träumen einladen.

Doch nicht nur zum Träumen – Schalte dabei deinen Ton an, setze dich entspannt hin und genieße die Geräusche der Natur, während du in Gedanken auf dem Weg in die Berge bist.

Geschichten

In den Bergen trifft man immer wieder auf unglaubliche Geschichten – Sowohl auf heldenhafte Taten, als auch tragische Unfälle und Rückschläge. Extrembergsteiger und Abenteurer erzählen in ihren Büchern davon. Sie nehmen dich dabei mit auf eine gedankliche Reise in die Berge und lassen dich daran teilhaben, was sie in den Bergen erlebt haben.

Die mitreißenden Erzählungen, die meist auf wahren Gegebenheiten beruhen, werden dir sicherlich dabei helfen, dich ein wenig vom Bergweh zu lösen. Denn schon beim Lesen lenkst du dich ab und bist zumindest in Gedanken in den Bergen.

bergweh

Warum faszinieren uns die Berge so sehr?

Eine Frage, für die es wahrscheinlich keine allgemeine und richtige Antwort gibt. Denn warum wir in die Berge gehen und was uns an den Bergen so gut gefällt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dennoch gibt es immer wieder Gemeinsamkeiten, die man unter Bergfans erkennen kann.

Der Alltag ist stressig, man hat kaum mehr Zeit die Dinge zu machen, die einem Spaß machen und vor allem, wenn man im Büro arbeitet, werden einem die Nachrichten und Mitteilungen nur so zugeworfen. Man ist fast den gesamten Tag einer lauten Geräuschkulisse ausgesetzt und kann dieser in den Bergen aus dem Weg gehen.

Denn in den Bergen gibt es die Stille, die einsamen Wege und wunderschönen Aussichten. Sie lassen dich an andere Dinge denken – An die wichtigen, die wir in unserem Alltag häufig vergessen. Und währenddessen sind die Berge auch Prüfsteine. Sie geben dir Herausforderungen und testen deine Grenzen, während du die wohl schönsten Orte dieser Welt entdecken kannst.

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Warum bekommen wir Bergweh?

Die Auszeiten für uns selber, die wir in den Bergen bekommen, tun uns gut. Die sportlichen Herausforderungen trainieren unseren Geist, lassen uns wachsen und die Aussichten zeigen uns, auf was für einem wunderschönen Planeten wir leben. Doch wenn man nun wieder nach Hause fährt, womöglich gar nicht mehr den Blick auf die Berge hat und nicht mehr die wunderschönen Aussichten genießen kann, wächst mit dem jedem Tag die Sehnsucht danach.

Das Bergweh wird größer, wir denken öfters an die Berge und versuchen uns dadurch in den gleichen Zustand zu versetzen, den wir in den Bergen hätten.

Bergweh – Gut oder schlecht?

Eigentlich ist es doch eine ganz tolle Sache, wenn man Bergweh hat. Es zeigt uns, dass wir die Berge lieben, lässt uns an sie denken und verleitet uns zu Dingen, die wir normalerweise vielleicht gar nicht getan hätten. Dadurch bleibt unsere Bergliebe immer bestehen und wächst mit jedem Tag.

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Immer wieder zieht es Wanderer, Bergsteiger oder auch Familien mit Kindern auf die unterschiedlichsten Campingplätze. Man möchte etwas Neues erleben, das sterile Hotelleben hinter sich lassen und das Abenteuer inmitten der rauen Natur erleben. Hier entdeckst du außergewöhnliche Campingplätze, bei denen genau dieses Abenteuer garantiert ist.

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1. Iglu Dorf

Auf dem höchsten Berg Deutschlands, der Zugspitze, gibt es den wohl kältesten Campingplatz in dieser Liste. Auf 2.600m befindet sich dort nämlich ein sogenanntes Iglu-Dorf, in dem man unvergessliche Nächte direkt unter dem Sternenhimmel erleben kann.

Einzigartige Eisskulpturen, Betten aus Schnee und unglaublich schöne Blicke auf die höchsten Gipfel des Landes. Dies ist nur ein Teil von dem, was man hier erleben kann. Denn mit dem im Schnee erbauten Restaurant sowie einem eigenen Whirlpool, erlebt man hier das Hochgebirge auf eine ganz neue Art und Weise.

2. Camping-Resort Allweglehen

Außergewöhnliche Campingplätze findet man viele. Doch nicht alle haben so atemberaubende Ausblicke wie das Camping-Resort Allweglehen in Berchtesgaden. Dort, wo der König Watzmann in den Himmel ragt, hat man nämlich die Möglichkeit, eine ganz besondere Zeit zu erleben.

Statt im Wohnmobil, lebt man hier in Campingfässern, die allerdings sehr komfortabel und teilweise schon luxuriös eingerichtet sind. Die angenehme Inneneinrichtung vermittelt dabei das Gefühl von Freiheit, während der Blick nach draußen bestätigt, in was für einem schönen Paradies man sich befindet.

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3. Bubble Suite Glarner Alpen

Wer schon immer mal eine Nacht unter freiem Himmel verbringen wollte, ist in der Bubble Suite Glarner Alpen genau richtig. Unter einem Blasenförmigen Zelt liegt man hier nämlich direkt unter den Sternen, kann dabei den Blick auf die verschneiten Berge genießen und von der Terrasse aus auf die zahlreichen Felsen und endlosen Wälder schauen.

Im Kerzenschein kann man sich hier außerdem im Whirlpool entspannen, die frische Bergluft genießen und sich anschließend ins gemütliche Bett legen. Und Dank des außergewöhnlichen Zeltes ist man auch bei schlechtem Wetter vor Niederschlag geschützt, kann aber dennoch auf die wunderschöne Natur schauen.

4. Garden Village Bled

Ein Campingplatz mitten in den Baumwipfeln der Julischen Alpen in Slowenien. Hier im Garden Village Bled kann man Kindheitsträume zur Realität werden lassen. Denn während man auf anderen Campingplätzen in Wohnmobilen oder Wohnwagen schläft, verbringt man die Nacht im Garden Village Bled in Baumhäusern.

Modern eingerichtet, kann man inmitten der Natur ideal entspannen und schon am Morgen einen unglaublich schönen Blick auf die wunderschöne Natur genießen. Und Dank der großzügigen Einrichtung hat man die Möglichkeit, mit bis zu 4 Personen in einem der einzigartigen Baumhäusern zu übernachten.

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5. Tree Tents Fräkmüntegg

Wer sich über außergewöhnliche Campingplätze informiert, trifft häufig auf die spektakulärsten Schlafmöglichkeiten – So auch im Tree Tents Fräkmüntegg. Hier kann man nämlich mitten in den Emmentaler Alpen wie auf Wolken schlafen. Denn bei Tree Tents werden die Zelte nicht klassisch auf dem Boden aufgebaut, sondern zwischen den Bäumen aufgehangen.

Dadurch schläft man dann in der Luft, kann direkt aus dem Zelt heraus den Sonnenuntergang genießen und die ganze Nacht über die frische Bergluft einatmen. Des Weiteren hat man im Tree Tents Fräkmüntegg die Möglichkeit, ein leckeres Nachtessen zu genießen und vom nahegelegenen Kletterwald aus die schönsten Bergblicke zu haben.

6. Campingplatz Demmelhof

Es hat doch jeder schonmal davon geträumt, den Urlaub auf einem Bauernhof zu verbringen, wo man die Ruhe genießen und einfach mal wieder abschalten kann. Auf dem Campingplatz Demmelhof hat man die Möglichkeit dazu. Doch das besondere dabei – Man kann die Nächte auch im Heu verbringen.

Dadurch erlebt man eine unvergessliche Zeit, kann ins Bauernleben eintauchen und die wunderschöne Natur rund um Bad Tölz erkunden. Der nahegelegene Badeplatz ist besonders für heiße Sommertage geeignet und auch bis zu den Bergen ist es nicht mehr weit, wo man dann die schönsten Wanderungen gehen kann.

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7. Tipi Dorf Gröbming

Die Steiermark ist nicht nur für ihre wunderschöne Natur, sondern auch für ihren aromatischen Wein bekannt. Und inmitten dieser traumhaft schönen Naturlandschaft gibt es mit dem Tipi Dorf Gröbming die Möglichkeit, einen ganz außergewöhnlichen Campingurlaub zu verbringen. Hier schläft man nämlich in einem Tipi, dass den amerikanischen Zelten der Sioux und Cheyenne ähnelt.

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Die Vogesen sind ein Mittelgebirge im Osten Frankreichs und erheben sich bis auf eine Höhe von 1.424m. Sie haben eine unglaublich vielfältige Naturlandschaft, weite Gebirgszüge und endlos große Waldflächen und sind daher ideal zum Wandern geeignet. Wer sich bereits ein wenig über das Wandern in den Vogesen informiert hat, wird dabei auf atemberaubende Aussichten, faszinierende Tiere und hohe Berggipfel gestoßen sein. Doch das ist nur einiges von dem, was man hier erwarten kann.

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1. Großer Belchen

Ganz oben auf der Liste steht beim Wandern in den Vogesen definitiv die Tour auf den großen Belchen. Er ist nämlich nicht nur der höchste Berg der Vogesen, sondern auch der Ort, von dem man die wohl beeindruckendste Aussicht im gesamten Gebirge hat. Hier, auf 1.424m kann man nicht nur große Teile der Rheinebene überblicken, sondern auch vom Schwarzwald bis hin zu den Alpen schauen.

Es ist ein faszinierendes Naturspektakel, wenn man über den Wäldern und der Rheinebene die Alpen sieht. Dort erheben sich dann nämlich die höchsten Gipfel, die wie schneebedeckte Riesen in den Himmel ragen.

2. Drei-Seen-Tour

Nicht nur Gipfel, sondern auch idyllische Bergseen kann man beim Wandern in den Vogesen erkunden. Die Drei-Seen-Tour Beispielsweise führt am Hauptkamm des Gebirges entlang bis zu den Drei Seen Lac Noir, Lac Blanc und Lac de Truites. Sie ist eine der bekannteren Wanderungen, hat aber dennoch einsame Pfade und traumhafte Panoramen zu bieten.

In ca. 4:30h wandert man dabei vom Parkplatz am Lac Blanc entlang des Hauptkamms bis zum Ausgangspunkt zurück und legt dabei eine Strecke von 11,5km zurück. Zwar ist man bei dem Rundwanderweg nicht ganz so hoch wie auf dem großen Belchen, erreicht aber dennoch eine maximale Höhe von 1.300m.

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3. Fernwanderweg Gr5

Eine etwas andere Wanderung ist die Vogesenüberquerung, die man über den Fernwanderweg Gr5 gehen kann. Dies ist ein insgesamt 2.080km langer Wanderweg, der von der Nordsee aus bis zum Mittelmeer führt. Normalerweise benötigen Wanderer rund drei Monate für die Strecke, die aber auch in einzelne Etappen aufgeteilt und begangen werden kann.

Die Vogesenüberquerung (Etappe 4) hat dabei eine Gesamtstrecke von 430 Kilometern, die durch vielseitige Landschaften einmal quer übers gesamte Mittelgebirge führt. Auch diese Wanderung kann man wieder in mehrere Etappen unterteilen und diese teilweise auch einzeln gehen.

4. Lac des Perches/Sternsee

Wie in einem kleinen Märchenland taucht auf einmal inmitten der Vogesen der Lac des Perches oder auch Sternsee genannt auf. Eingebettet in einem alten Gletscherkessel befindet er sich auf ca. 1.000m Höhe und ist dabei von urigen Wäldern und hohen Berggipfeln umgeben.

Wer sich traut, kann hier ins eiskalte Wasser springen, Angeln gehen oder sich auch einfach nur ans Ufer legen, wo man dann die warme Sonne Frankreichs genießen kann. Erreicht werden kann der idyllische See in einer knappen Stunde von Rimbach-près-Masevaux aus.

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5. Sentier des Roches

Der Strohmeyerpfad oder auch Sentier des Roches genannt, ist einer der spektakulärsten und gleichzeitig auch gefährlichsten Wanderwege in den Vogesen. Er führt direkt vom Col de la Schlucht aus über gut versicherte Wege, die teilweise sehr schmal sind, bis zum Krappenfels und wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Dabei wandert man immer wieder über kleine Holzbrücken, felsige Wege und Drahtseilversicherten Passagen durch einen idyllischen Wald. Insgesamt legt man dabei eine Strecke von ca. 3km zurück, hat die spektakulärsten Aussichten und schönsten Orte inmitten der Natur.

6. Donon

Die Wanderung auf den 1.009m hohen Donon hat nicht nur unglaublich schöne Blicke zu bieten, sondern gibt auch interessante Einblicke in die rund 5.000 Jahre alte Geschichte. Nachdem man nämlich beim Parkplatz am Col du Donon geparkt hat, kann man durch idyllische Waldpassagen und wunderschöne Hochebenen bis zum höchsten Punkt wandern.

Das besondere dabei ist, dass man dort oben dann auf den Temple-Musée stößt, der im Jahre 1869 erbaut wurde. Während er zu dieser Zeit noch Ausstellungsort der Stelen war, gilt er mittlerweile eher als Sehenswürdigkeit, die nicht nur historisch ist, sondern auch atemberaubende Blicke über die umliegende Bergwelt bietet.

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7. Hohneck

Eine weitere Genusswanderung ist die auf den Hohneck, den dritthöchsten Berg der Vogesen. Da er nämlich im Naturpark Ballons des Vosges steht, ist er besonders gut geschützt, wodurch er ein idealer Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ist.

So kann es manchmal vorkommen, dass man während der Wanderung auf Hochgebirgspflanzen oder sogar auf Gämse stößt, die den grünen Berghang mit der warmen Sonne genießen. Wer bis zum Gipfel wandern möchte, erreicht diesen von Mittlach aus über einen relativ einfachen Wanderweg, auf dem man ca. 18 Kilometer zurücklegt.

8. Hexenklamm

In den Nordvogesen findet man mit der Hexenklamm einen echten Premium-Wanderweg. Hier gibt es nämlich einen Mythos, der noch immer Wanderer durch die Klamm begleitet. Nachdem man in Gersbach gestartet ist, folgt man dem Weg zum Einstieg der Klamm, wo man dann nach einiger Zeit immer wieder faszinierende Ausblicke bis nach Pirmasens und Frankreich genießen kann.

Vorbei an idyllischen Wäldern, urigen Mühlen und spektakulären Stromschnellen, wandert man dabei immer auf den Spuren des Fuhrmanns entlang und entdeckt dabei spannende Felsformationen, rauschende Wasserfälle und beeindruckende Pfade. Insgesamt legt man während der Wanderung 6,5 Kilometer zurück.

wandern in den vogesen Burg Fleckenstein

9. Burg Fleckenstein

Beim Wandern in den Vogesen trifft man immer wieder auf historische Bauten, die Einblicke in die Vergangenheit der Region geben. So auch bei der Burg Fleckenstein, die mittlerweile als eine echte Sehenswürdigkeit angesehen werden kann und im 12. Jahrhundert erbaut wurde.

Um sie zu erreichen, wandert man vom Château de Fleckenstein aus über den markierten Wanderweg, der auch als Köhlerweg bezeichnet wird, bis zum Eingang der Burg.

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