Huettentouren in den Alpen

Eine Mehrtagestour im Sommer ist wahrscheinlich das schönste, was es gibt. Wenn man einfach mal abschalten kann, für ein paar Tage in den Bergen unterwegs ist und an nichts anderes denken muss, kann man die wunderschöne Landschaft in vollen Zügen genießen. Besonders schön sind die Hüttentouren in den Alpen, bei denen man dann auch noch verschiedene Berghütten kennenlernt.

Bei Hüttentouren in den Alpen ist das besondere, dass man die Berge auch von ihrer traditionellen Seite aus kennenlernt. Die urigen Berghütten laden mit einem warmen Bett, regionalen Gerichten und meist sogar selbst hergestellten Produkten wie Käse oder Milch ein. Wenn du kein Zelt mitschleppen, aber dennoch in den Bergen schlafen möchtest, solltest du dir diese 5 Hüttentouren unbedingt anschauen.

Huettentouren in den AlpenVon Berchtesgaden in die Dolomiten

Den vollen Genuss der alpinen Bergwelt lernt man bei der Hüttenwanderung von Berchtesgaden in die Dolomiten kennen. Hier startet man am Fuße des Schicksalsberg, dem Watzmann, und endet am letzten Tag bei den drei Zinnen, wo man je nach Lust und Laune noch weitere tolle Touren unternehmen kann.

So verläuft die Hüttentour von Berchtesgaden in die Dolomiten

Tag 1

Am ersten Tag startet die Tour am Königssee. Dort fährt man mit dem Schiff zur ersten Anlegestelle nach St. Bartholomä, wo man zunächst noch die wunderschöne Wallfahrtskapelle besichtigen kann. Anschließend steigt man von dort aus über die Saugasse bis zum Kärlinger Haus auf, wo man dann übernachtet.

Tag 2

Gut gestärkt führt der Weg am nächsten Tag durch das Steinerne Meer zum Riemannhaus, wo man eine kurze Pause machen kann. Dort steigt man dann nach Maria Alm ab und nimmt dort das Taxi zur Nordrampe Glocknerstraße, wo man in der Trauneralm schläft.

Tag 3

Mit einem wunderschönen Blick auf den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner, steigt man über den Pfandlboden bis zur Pfandlscharte auf. Anschließend muss man noch ein kurzes Stück zum Karl-Volkert-Haus absteigen und verbringt dort die Nacht.

Tag 4

Vorbei am wunderschönen Margaritzenstausee geht es zunächst weiter bis zur Stockerscharte. Dort nimmt man anschließend den Höhenweg zur Salmhütte und steigt dann noch einmal zur Pfortscharte auf 2.825m auf. Zum Schluss wandert man zur Lucknerhütte auf 2.241m.

Tag 5

Am 5. Tag der Hüttentour steigt man zum Lucknerhaus ab und fährt von dort aus in’s Defereggental. Dort angekommen, steigt man zunächst zum Villgrater Törl auf und steigt anschließend wieder in’s Ahrntal zur Unterstaller Alm im Villgratental ab. Dort kann man dann in einem Gasthof übernachten.

Tag 6

An diesem Tag wandert man über das Pfanntörl und die Bonner Hütte bis nach Kandellen. Dabei hat man zum ersten Mal den wunderschönen Blick auf die Dolomiten. Von Kandellen aus muss man dann wieder zur Talschlußhütte fahren.

Tag 7

Am letzten Tag der Tour hat man noch einmal ein ganz besonderes Highlight. Vom Fischleintal geht es zur Dreizinnenhütte. Während der Wanderung hat man einen atemberaubenden Blick auf die spektakulären Felsnadeln der drei Zinnen. Das letzte Stück führt über den Paternsattel zur Auronzo Hütte, von wo aus man dann mit dem Taxi zurück zum Königssee fahren kann.

Von der Brunnenkopfhütte zum Tegelberghaus

Eine mindestens genauso schöne, dafür aber nicht so lange Hüttenwanderung ist die von der Brunnenkopfhütte zum Tegelberghaus. Während dieser Hüttentour wandert man durch die Ammergauer Alpen und kann bei tollen Blicken genießen und entspannen. Eine perfekte Hüttentour für jeden, der ein paar Tage frei hat.

So verläuft die Hüttentour von der Brunnenkopfhütte zum Tegelberghaus

Tag 1

Die Tour startet am Schloss Linderhof, welches man auch besichtigen kann. Von dort aus geht es zu Beginn über die bewaldete Südhänge bis zur Brunnenkopfhütte. Dort hat man einen wunderschönen Blick auf das Ammertal.

Tag 2

Nach einem leckeren Frühstück geht der Weg unterhalb der Kleinen Klammspitze über den Maximiliansweg zur Großen Klammspitze weiter. Anschließend geht man bis zum Beckenalmsattel und steigt von dort aus zur Kenzenhütte ab, wo man die zweite Nacht verbringt.

Tag 3

Am letzten Tag dieser wundervollen Hüttenwanderung steigt man noch einmal zur Krähe auf. Von dort oben hat man ein wunderschönes Panorama, bevor es dann über den Straußbergsattel, den Ahornsattel und das Tegelberghaus zurück in’s Tal geht.

5 schoene Huettentouren

7 Tuxer Summits

Diese Hüttentour in den Alpen ist die perfekte für jeden Gipfelstürmer. Insgesamt 10 Gipfel besteigt man in den drei Tagen und schläft währenddessen in zwei wunderschönen Berghütten. Von der Lizumer Hütte bis nach Innsbruck hat man während dieser 3-tägigen Hüttenwanderung selbstverständlich auch traumhafte Aussichten.

Tag 1

Die Tour startet in Wattens und führt von dort aus zu Beginn zum Lager Walchen. Anschließend geht es über den Zirbenweg vorbei an einigen Almhütten durch die wunderschöne Bergwelt bis zur Lizumer Hütte, wo man die erste Nacht schläft.

Tag 2

Mit einem leckeren Frühstück sollte man sich gut stärken, da es am zweiten Tag auf 7 Gipfel geht. Von der Hütte aus führt der Weg zunächst durch eine Graslandschaft, anschließend durch Felsen über die 7 Gipfel bis zur Glungezer Hütte.

Tag 3

Am letzten Tag steigt man noch einmal zur Sonnenspitze (2.639 m) auf. Von dort aus wandert man dann weiter zur Viggarspitze (2.306 m) und besteigt den letzten Gipfel der Tour, den Patscherkofel (2.248 m). Von diesem aus geht es dann zurück nach Innsbruck.

Matterhorn Höhenweg

Wer die Bergwelt der 4000er erkunden möchte und dünne Höhenluft verträgt, sollte unbedingt einmal den Matterhorn Höhenweg wandern. Bei diesem hat man, wie der Name schon sagt, traumhafte Blicke auf das Matterhorn, besucht das Basecamp am bekanntesten Berg der Schweiz und schlendert durch das wunderschöne Bergsteigerdorf Zermatt.

Tag 1

Die Hüttentour über den Matterhorn Höhenweg startet bei der Täschalpe und führt von dort aus bis zum Findelgletscher. Dort befindet sich das Fluhalp Berggasthaus, wo man die erste Nacht verbringt. Besonders lohnenswert ist hier der kleine Spaziergang zum Stellisee, in dem sich das Matterhorn spiegelt.

Tag 2

Nach einem leckeren Frühstück steigt man bis zum Grünsee auf 2.300 m auf. Weiter geht es über den Rotenboden, den Gletschergarten, die Gornerschlucht und die Station Furri bis zum Berghotel Schwarzsee.

Tag 3

Nach einer kurzen Wanderung erreicht man an diesem Tag die wunderschöne Hörnlihütte, welche als Ausgangspunkt für die Besteigung des Matterhorns genutzt wird. Anschließend geht es über die Gletschermoräne des Zmuttgletschers mit Blick auf die Matterhorn Nordwand zur Schönbielhütte, die letzte Hütte dieser Hüttenwanderung.

Tag 4

Am letzten Tag geht man noch einmal über den Matterhorn Höhenweg zum Berggasthaus Trift, weiter durch die Triftschlucht und das Hotel Edelweiss bis in’s malerische Bergsteigerdorf Zermatt.

huettentouren

Hochpustertaler Höhenweg

Eine faszinierende Hüttentour in den Alpen ist auch der Hochpustertaler Höhenweg. Auf diesem wandert man durch das UNESCO-Weltnaturerbe der Dolomiten, erkundet wunderschöne Bergseen und schläft in den verschiedensten Berghütten. Eine tolle Hüttenwanderung für jeden, der von den Dolomiten fasziniert ist.

Tag 1

Die Tour startet am wunderschönen Pragser Wildsee und führt von dort aus durch die atemberaubende Bergwelt der Dolomiten bis zum Gasthof Brückele.

Tag 2

Nach einem stärkenden Frühstück wandert man zum Dürrenstein. Von dort oben hat man einen tollen Blick auf die faszinierende Bergwelt und kann danach weiter zur Dürrensteinhütte gehen, wo man die zweite Nacht verbringt.

Tag 3

Mit einem spektakulären Blick auf die Felsnadeln der drei Zinnen geht man weiter bis zur Drei Zinnen Hütte, in der man übernachtet.

Tag 4

Schon bei Sonnenaufgang sieht man die mächtigen drei Zinnen, die von den ersten Sonnenstrahlen getroffen werden. Nach ein paar Bildern geht man zur Talschlusshütte, wo man die letzte Nacht dieser Hüttentour verbringt.

Tag 5

Am letzten Tag der Hüttenwanderung steigt man von der Talschlusshütte bis nach Moos, Sexten ab und hat damit in den vergangenen 5 Tagen fast 67km hinter sich gebracht.

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten
Salewa Randonee 30 Testbericht

Wer in den Bergen unterwegs ist und hin und wieder etwas mehr mitnehmen möchte, sollte sich auch einen dementsprechend großen Rucksack zulegen. Der Salewa Randonnée 30 Rucksack war mein erster richtiger Rucksack für die Berge, mit dem ich dann auch einige alpine Touren gegangen bin.

Da ich selbst auch immer auf der Suche nach dem richtigen Rucksack war und so gut wie nie wusste, ob dieser denn zu mir passen würde, möchte ich meine Erfahrungen mit dem Salewa Randonnée 30 Rucksack mit dir teilen, sodass du dieses Problem nicht mehr hast. Diesen Rucksack hatte ich mittlerweile schon auf diversen kleineren Bergtouren in den Allgäuer Alpen, als auch auf der Elbrus Überschreitung in Russland mit dabei.

Salewa Randonee 30 Testbericht

Das sind die wichtigsten Informationen zum Salewa Randonnée 30 Rucksack

  • Größe: 64 x 25 x 24 cm
  • Volumen: 30l
  • Gewicht: 1050 g
  • Einsatz: alpine Wintertouren
  • Zusätzlich: Eispickel-, Stock- und Seilhalterung
  • Sicherheitsausrüstung: Vorgesehenes Fach für Lawinenschaufel und -Sonde
  • Wintersport: Befestigungsmöglichkeiten für Skier

Salewa Rucksack

Mein Erfahrungsbericht von dem Salewa Randonnée 30 Rucksack

Kurz bevor ich meine erste richtige Hochtour, die Monte Rosa Tour in der Schweiz gehen sollte, musste ich mir noch einen vernünftigen Rucksack kaufen, der auch für solche alpinen Touren geeignet ist. Also ging ich in den Outdoor Laden um die Ecke und schaute mir an, welche Rucksäcke dort zur Verfügung gestellt wurden.

Es waren wirklich viele und tolle mit dabei. So schön sie allerdings auch aussahen, so hoch war auch dementsprechend ihr Preis. Unter 100 Euro habe ich dort im ersten Moment nichts gefunden. Doch als ich noch ein Stück weiter nach hinten ging, stand er da: Der Salewa Randonnée 30. Im Vergleich zu den anderen ein relativ günstiger Tourenrucksack.

Mit der Luftpolsterfolie, die in seinem inneren war, sah er genau so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Also entschied ich mich dazu, den Salewa Randonnée 30 zu kaufen und mit auf die Monte Rosa Tour in der Schweiz zu nehmen. Mittlerweile hatte ich ihn schon auf vielen Touren an und kann dir daher sagen, ob er für die Berge geeignet ist.

Was mir am Salewa Randonnée 30 besonders gute gefällt, ist seine sportliche Form. Er ist nicht breit, sondern eher schmal, hat mit einem Volumen von 30l aber trotzdem noch genügend Platz für die wichtigsten Dinge. Durch sein Hüft- und Brustgurt liegt der Rucksack super fest an und man kann fast das gesamte Gewicht des Rucksacks auf die Hüfte verlagern.

Auf der Elbrus Überschreitung hätte der Salewa Randonnée 30 aufgrund des Volumens alleine zwar nicht gereicht, war jedoch eine gute zusätzliche Tasche für kleine andere Dinge. Durch seine vielen Taschen kann man nicht nur im Hauptteil viel Ausrüstung lagern, sondern hat auch noch genügend Platz für Kleinigkeiten wie Energieriegel oder eine Stirnlampe.

Während den Bergtouren saß der Rucksack immer gut und rutschte nie hin und her. Die Schulterriemen sind zwar nicht so stark gepolstert, allerdings hatte ich beim Tragen trotzdem kein unangenehmes Gefühl. Auch die seitlichen Netze für die Trinkflasche haben eine gute Qualität und waren stramm genug, um die Flasche zu halten.

Salewa Rucksack Test

Mein Fazit

Ich würde den Salewa Randonnée 30 jedem weiterempfehlen, der sportlich in den Bergen aktiv ist, vor allem bei Skitouren eine Befestigung für die Skier und die Sicherheitsausrüstung braucht und dafür einen sehr leichten, aber dennoch qualitativ hochwertigen Tourenrucksack sucht. Auch für Wanderungen, Hochtouren und Spaziergänge eignet sich der Salewa Randonnée 30 optimal, da er ein sehr geringes Gewicht hat.

Diese Beiträge könnten dich interessieren

Hier kannst du den Salewa Randonnée 30 kaufen

Sonnenaufgang Chrachenhorn

Der frühe Vogel fängt den Wurm oder Morgenstund hat Gold im Mund. Es gibt viele Sprichwörter, die das frühe Aufstehen befürworten. Und auch wer in den Bergen unterwegs ist kann meist bestätigen, dass es eines der schönsten Gefühle ist, wenn man morgens während einer Sonnenaufgangstour am Gipfel steht und diesen dann auch noch für sich alleine hat.

Da es jedoch eine Menge an verschiedenen wunderschönen Sonnenaufgangstouren gibt, haben wir für dich unserer Meinung nach die schönsten Sonnenaufgangstouren der Alpen herausgesucht und möchten dir diese gerne vorstellen. Bei allen Touren kann man den Sonnenaufgang entweder beim Gipfel oder bei der Wanderung genießen.

Watzmann Besteigung

Sonnenaufgangs Tour WatzmannDer Watzmann befindet sich im Berchtesgadener Land und wird auch als Schicksalsberg oder König der Berchtesgadener Alpen bezeichnet. Wer hier früh am Morgen losgeht, kann auch während des Aufstiegs oder am Gipfel einen traumhaften Sonnenaufgang mit Blick auf den Königssee und über ganz Berchtesgaden genießen.

Interessante Informationen über den Watzmann
  • Höhe: 2.713m
  • Lage: Berchtesgaden
  • Routen: Vom Watzmannhaus aus
  • Erstbesteigung: 1799
Auf dieser Route hat man einen tollen Sonnenaufgang

Vom Watzmannhaus aus

Die Tour vom Watzmannhaus aus startet eigentlich beim Hammerstiel. Wer jedoch eine Sonnenaufgangstour am Watzmann gehen möchte, der sollte schon am Vortag von Hammerstiel aus zum Watzmannhaus aufsteigen. Am nächsten Morgen geht es dann ganz früh los in Richtung Hocheck.

Dazu steigt man zu Beginn über Geröllfelder und schmale Pfade in südwestlicher Richtung zum „Hochstieg“ auf. Dieser kann mithilfe von Sicherungen überwunden werden und führt dann anschließend zum Gipfel des Hocheck. Wer noch den höchsten Gipfel des Watzmann, die Watzmann Mittelspitze besteigen möchte, muss vom Hocheck aus über einige zum Teil gesicherte Passagen zur Mittelspitze weitergehen.

Sonnenaufgang am Watzmann

Während dem Sonnenaufgang wird zuerst die Mittelspitze des Watzmanns beleuchtet. Von dort oben aus hat man dann einen wunderschönen Blick über das Berchtesgadener Land und den Königssee, der mit der Zeit von den ersten Sonnenstrahlen erhellt wird.

Sonnenaufgangstour auf das Chrachenhorn

Sonnenaufgang ChrachenhornAuch die Tour auf das Chrachenhorn lohnt sich bei Sonnenaufgang. Das Chrachenhorn ist ein 2.891m hoher Berg, liegt in den Albula-Alpen und bietet bei Sonnenaufgang wunderschöne Blicke auf Monstein im Kanton Graubünden. Durch die 3 Grate, die sich den Berg hochziehen, ist das Chrachenhorn ein relativ leicht zu besteigender Berg.

Interessante Informationen über das Chrachenhorn
  • Höhe: 2.891 m
  • Lage: Graubünden/Albula-Alpen
  • Routen: Von Davos Monstein aus
Auf dieser Route hat man einen tollen Sonnenaufgang

Von Davos Monstein aus

Die Überschreitung als Sonnenaufgangstour startet noch im Dunkeln in Davos Monstein. Von dort aus kann man zu Beginn über die Oberalp zu den Hütten von Fanezmeder aufsteigen. Anschließend führt der Weg weiter auf der rechten Seite zum Rüggschboden. Der weiterführende Weg ist dann gut zu sehen. Es geht zunächst auf den bis zu 35° steilen Rücken und anschließend weiter bis zum Grat.

Auf diesem Grat kommt kurz vor dem Gipfelaufschwung eine leicht ausgesetzte Stelle, die man mit Bedacht meistern muss. Anschließend steht man schon auf dem Gipfelaufschwung und kann dort auf einem kaum ausgesetzten Weg bis zum Gipfel des Chrachenhorn aufsteigen.

Sonnenaufgang am Chrachenhorn

Wenn man noch im Dunkeln losgeht und bei Sonnenaufgang am Gipfel steht, hat man tolle Blicke über die Gipfel der Albula-Alpen. Die ausgesetzten Grate, die man von dort oben aus erkennen kann, sehen besonders bei Sonnenaufgang wunderschön aus.

Matterhorn bei Sonnenaufgang

Matterhorn bei SonnenaufgangWer schonmal im Wallis eine Hoch- oder Bergtour gegangen ist, wird wohl bestätigen können wie schön das Matterhorn bei Sonnenaufgang ist. Wer die goldene Spitze des 4.478m hohen Berges sehen möchte, sollte ihn selber jedoch nicht besteigen, sondern eher von weiter weg aus den Blick genießen, da es dann meist noch spektakulärer aussieht.

Interessante Informationen über das Matterhorn
  • Höhe: 4.478m
  • Lage: Wallis
  • Routen: Zum Stellisee
  • Erstbesteigung: 1865
Auf diesem Weg hat man einen tollen Sonnenaufgang

Wanderung zum Stellisee

Wer das Matterhorn bei Sonnenaufgang sehen möchte, kann dies von vielen Orten aus tun. Auch vom Gornergletscher oder der Signalkuppe aus kann man dieses Naturspektakel sehen. Doch besonders schön sieht das Matterhorn bei Sonnenaufgang vom Stellisee aus. Wer diesen erreichen möchte, sollte möglichst früh losgehen.

Die Wanderung startet früh morgens im Schein der Stirnlampen in Zermatt und führt von dort aus zunächst nach Sunnegga. Weiter geht es dann bis zum Blauherd, von wo aus man dann in nur wenigen Minuten den Stellisee erreicht. Die meisten Wanderer nehmen für den Aufstieg zum Blauherd die Standseilbahn und die Gondelbahn zur Hilfe.

Da die beiden Bahnen allerdings noch nicht in der Nacht fahren, empfiehlt es sich gegebenenfalls in der Nähe des Stellisees zu übernachten und dann am Morgen bei Sonnenaufgang zu ihm zu wandern. Wie und ob das wild Zelten in der Schweiz erlaubt ist, kannst du hier nachlesen.

Sonnenaufgang am Stellisee

Wer es dann geschafft hat, am Morgen beim Stellisee zu stehen, kann einen ganz tollen Blick genießen. Die Spitze des Matterhorns wird dann mit der Zeit beleuchtet und auch die Gletscher in der Umgebung werden wunderschön bunt verfärbt.

Interessante Bücher, die dich interessieren könnten
Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

 

Purtschellerhaus
dein job am berg

Die Zeit nach der Schule ist für die meisten Schüler eine Findungsphase. Der Abschluss ist zwar in der Tasche, die Türen stehen offen und dennoch ist man sich nicht ganz sicher, was genau das Richtige ist. Doch anstatt sich schnell für irgendwas zu entscheiden, was jeder macht, sollte man sich die Zeit zunächst für sich selber nehmen und Erfahrungen sammeln.

Denn erst durch Erfahrungen hat man die Möglichkeit, seine eigenen Stärken zu finden, diese auszubauen und möglicherweise auch spätere Berufsrichtungen mit bestimmten Voraussetzungen oder Charaktereigenschaften auszuschließen. Eine solche Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, bietet DEIN JOB AM BERG jungen Erwachsenen im Allgäu.

dein job am berg

Was ist DEIN JOB AM BERG?

Mit dem neuen Projekt DEIN JOB AM BERG starten Katja Weigand und Brigitte Rössler eine Bildungsoffensive für junge Erwachsene im Allgäu. Im Rahmen eines berufsbezogenen Orientierungspraktikums in der Gastronomie, lernst du viele Bereiche eines Gastrobetriebes kennen, arbeitest aktiv mit und besuchst im Team von 15 Teilnehmern begleitende Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung.

Eine Saison (5 Monate) lang arbeitest du sowohl alleine, als auch im Team mit gleichaltrigen und bekommst dabei, um dem regulären Arbeitsleben so nah wie möglich zu kommen, einen Praktikumsvertrag sowie ein reguläres Gehalt. Zusätzlich stellt dir dein Arbeitgeber für die Zeit des Praktikums auch noch eine günstige Unterkunft in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes zur Verfügung.

Neben dem regulären arbeiten im Gastrobetrieb, nimmst du bei DEIN JOB AM BERG auch an Einzelcoachings und mehrtägigen Workshops teil, bei denen vermehrt die Themen Selbstwert, Grenzsetzung, Respekt und Wertschätzung, Nachhaltigkeit und die Entfaltung des eigenen Potentials angesprochen werden.

Dadurch lernst du dich nicht nur selber besser kennen, sondern wirst dabei auch noch professionell begleitet. Es ist die Möglichkeit, deine Selbstbestimmung zu erkennen und dein volles Potential zu entfalten.

Warum DEIN JOB AM BERG?

Das Besondere an DEIN JOB AM BERG ist, dass die davon durchgeführten Orientierungspraktika im Allgäu stattfinden. Dadurch lernt man nicht nur das Arbeitsleben besser kennen, sondern wohnt währenddessen auch noch in einer der schönsten Regionen Deutschlands. Denn das Allgäu zählt mit 3,4 Millionen jährlichen Besuchern zu den beliebtesten Gebieten des Landes.

Berge so weit das Auge reicht, wunderschöne Wanderwege und einzigartige Ausblicke sind im Allgäu keine Seltenheit. Die Region ist besonders durch die spektakulären Allgäuer Alpen bekannt geworden und zieht neben leidenschaftlichen Bergsportlern mittlerweile auch viele Kulturbegeisterte in den Bann.

Durch das Saisonale Arbeiten bei DEIN JOB AM BERG, kann man seine bevorzugte Jahreszeit auswählen und die damit zahlreich verbundenen Aktivitäten ausüben. Während das Allgäu im Sommer traumhaft schöne Wanderwege und kristallklare Bergseen zu bieten hat, ist es im Winter mit insgesamt 337 gut präparierten Skipisten und 200 Skiliften das Wintersportparadies schlechthin.

dein job am berg

Doch auch viele mit Kultur verbundenen Aktivitäten reizen Besucher aus der ganzen Welt und sind ebenso lohnenswert wie all die vielen sportlichen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört dabei zum Beispiel das faszinierende Schloss Neuschwanstein oberhalb von Hohenschwangau bei Füssen.

Wie im Bilderbuch gezeichnet, steht das Schloss inmitten einer atemberaubenden Gebirgslandschaft und erinnert an die frühe Zeit des Mittelalters, als der bayerische König Ludwig II. über den heutigen Freistaat Bayern herrschte. Es ist zu einem der wichtigsten Touristenziele Deutschlands geworden und zeigt dennoch nur einen kleinen Teil von all dem, was man im Allgäu erleben kann.

Denn die wahre Schönheit des Allgäus beginnt erst abseits der Touristenattraktionen, wo man neben seltenen Pflanzen wie dem Edelweiß auch scheue Tiere, faszinierende Naturgewalten und wunderschöne Momente erleben kann. Das Arbeiten in dieser faszinierenden Bergwelt gibt Raum für die Entwicklung junger Menschen und stärkt dabei ihre ganz persönlichen Begabungen.

Hol dir deinen Platz im Allgäu und bewerbe dich jetzt unter www.dein-job-am-berg.de