Freibergsee

Wenn es mal wieder ein heißer Tag in den Bergen ist und sich keine Wolke am Himmel zeigt, sollte man unbedingt an einen Bergsee gehen. Die Wanderung dorthin macht schon um einiges mehr Spaß, da man weiß, dass bald der wunderschöne See mitten in einer atemberaubenden Landschaft auftauchen wird.

Neben den unzähligen Bergseen in den Alpen stellen wir dir in diesem Beitrag einige der schönsten vor. Sie alle haben glasklares Wasser, liegen in einer faszinierenden Gebirgslandschaft und laden zum Besuchen ein. An schönen Tagen kann man sich neben den See setzen, ein kleines Picknick machen und die traumhafte Aussicht genießen.

Der Freibergsee

FreibergseeDer Freibergsee liegt südlich von Oberstdorf im Landkreis Oberallgäu in Bayern auf einer Höhe von 930m. Mit einer Wasserfläche von 18 ha ist er der größte aller Allgäuer Hochgebirgsseen und ist auch dementsprechend unter Wanderern bekannt. Trotz einer maximalen Wassertiefe von 25m, erreicht die Wassertemperatur im Sommer bis zu 25°C.

Das freut besonders die Gäste des Naturbades Freibergsee. Denn durch die warme Wassertemperatur und die atemberaubende Landschaft, entschloss man sich dazu, ein Naturbad direkt im Freibergsee zu erbauen. Dort können Jung und Alt schwimmen gehen und dabei den Blick auf die bekannte Skisprungschanze in Oberstdorf genießen.

Der Almsee

AlmseeDer wunderschöne Almsee befindet sich im oberösterreichischen Teil des Salzkammergutes am Nordende des Toten Gebirges und liegt auf 589m Höhe. Er ist 2,3 km lang und 700 m breit und hat eine riesengroße Fläche von 85ha. Trotz der großen Fläche, erreicht der Almsee nur eine maximale Tiefe von 5m.

Als sich vor etwa 13.000 Jahren in der Hetzau ein Bergsturz ereignete, stürzten ungefähr 0,5 km³ Felsmaterial aus dem Büchsenkar in’s Tal und schichteten sich somit zu einer ca. 12 Kilometer langen Schuttzunge auf. Dadurch wurde die Alm und der Weißeneggbach aufgestaut, sodass hinter dem Schwemmkegel der Almsee entstand. Heute gibt es wunderschöne Wanderungen an- und um den See herum.

Der Hintersee

HinterseeEin etwas bekannterer Bergsee ist der traumhaft schöne Hintersee bei Ramsau in Berchtesgaden. Auf einer Höhe von 789m liegt er eingebettet vom sagenhaften Zauberwald mitten in einer idyllischen Bergkulisse. Nicht nur unter Malern war der Hintersee sehr begehrt, sondern auch unter Fotografen und Videografen.

Heutzutage kann man sogar mit einem Tret- oder Ruderboot den See erkunden, während man über das glasklare Wasser fährt. Obwohl der Hintersee sehr kalt ist, wagen sich in den Sommermonaten immer wieder ein paar Verrückte, auch bei den Eiskalten Temperaturen in den See zu springen. Die Erfrischung ist dabei auf jeden Fall garantiert.

Der Lünersee

LuenerseeDer Lünersee gehört zu den größten Bergseen im österreichischen Bundesland Vorarlberg und liegt auf einer Höhe von 1.970m sehr weit oben. Wer die Schesaplana, den höchsten Berg des Rätikon besteigt, hat immer wieder wunderschöne Blicke runter auf den türkis-blauen Lünersee, dessen Speichervolumen 1959 mit einer Staumauer vergrößert wurde.

Seitdem wird das Wasser des Lünersees auch zur Stromerzeugung im Lünerseewerk genutzt. Neben der Besteigung der Schesaplana, kann man den Lünersee auch auf einem Rundweg erkunden, vom nahegelegenen Klettergarten aus besichtigen oder vom Ufer aus ein paar Fische fangen, die es in vielen verschiedenen Arten im Lünersee gibt.

Der Schrecksee

SchreckseeZu einem der bekanntesten Gebirgsseen der Alpen gehört der Schrecksee in den Allgäuer Alpen. Auf einer Höhe von 1.813m wird er von einigen Berggipfel umschlossen und ist mittlerweile eines der beliebtesten Tourenziele im Allgäu. Da das Verbot vom Zelten am Schrecksee immer wieder gebrochen wird, kontrolliert mittlerweile sogar die Polizei, ob dort wild gezeltet wird.

In den 1950er Jahren wurde der Schrecksee um 8 Meter aufgestaut. So konnte man ihn zur deutlich besseren Energiegewinnung nutzen. Durch eine natürlichen Halbinsel, entstand während des Aufstauens die heute schon deutlich größere Insel in der mitte des Schrecksees. Mit einer Länge von 430m  und einer breite von knappen 300 m  hat der Schrecksee im Allgäu eine Fläche von 10,2 ha.

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Prinz Luitpold Haus

Wanderung zum Prinz Luitpold HausNachdem ich schon für einige Tage in den Allgäuer Alpen unterwegs war und einige Berge wie das Nebelhorn bestiegen habe, war ich auf der Suche nach etwas neuem. Ich hatte Lust mal in eine ganz andere Richtung zu gehen und das wunderschöne Allgäu von einer anderen Seite aus zu erkunden.

Also entschloss ich mich dazu, das Prinz Luitpold Haus am Fuße des Hochvogels zu besuchen. Wie bei all den anderen Touren auch, startete ich die Wanderung an der Schwarzenberghütte und stieg von dieser aus am frühen Morgen zunächst zum Giebelhaus ab. Auf dem Weg nach unten begleiteten mich schon traumhaft schöne Ausblicke auf die Allgäuer Berge.

Am Giebelhaus angekommen, machte ich eine kurze Pause, da ich die Kulisse so toll fand. Mitten in einem Tal, stand ich als einziger Mensch inmitten von einer Kuhherde und konnte die – langsam rot schimmernden Gipfel der Berge sehen. Währenddessen hörte ich eines meiner Lieblingsgeräusche – die leutenden Kuhglocken. An solche Momente werde ich mich immer wieder erinnern.

Wanderung zum Prinz Luitpold HausAuch an diesem Tag führte mich der Weg, ähnlich wie bei der Laufbacher Eck Besteigung, in Serpentinen über eine asphaltierte Straße nach oben. Dabei sah ich immer wieder die zerklüfteten Gipfel und Felswände, die wie eine riesige Mauer aus den Baumwipfeln empor stiegen. Auch einige Wasserfälle und weitere Tiere sah ich, während ich immer tiefer in’s Bärgündeletal wanderte.

Nach einiger Zeit kam ich vor der Talstation der Materialseilbahn an einer Abzweigung an. Dort führte der Weg links entlang über einen schmalen Pfad durch den Wald. Obwohl es noch so früh war, schossen die Temperaturen schon wieder in die Höhe. Ein Glück, dass der Weg durch den schattigen Wald entlang des erfrischenden Bärgündelbaches führte.

Prinz Luitpold Haus

Den weiteren Weg konnte ich gut finden. Nachdem ich diesem dann einige Zeit folgte, kam ich an der wunderschönen Bärgündelealpe an. Dies ist eine bewirtschaftete Berghütte mit, wie man auf dem Bild sieht, einer wunderschönen Aussicht in’s Bärgündeletal. Zu meinem Bedauern hatte sie an diesem Morgen leider geschlossen, weshalb ich nur ein paar Bilder machte und die Wanderung anschließend fortsetzte.

Hinter der Bärgündelealpe wurde der Weg dann immer steiler. Das bedeutete, dass ich meinen Rucksack nochmal fest strammziehen musste und dann mit voller Kraft den Aufstieg startete. Mir persönlich gefällt es immer sehr gut, wenn man während dem Aufsteig durch solch kleine Latschenkieferbüsche wandert, wie es dort der Fall war.

Diese sehen nämlcih nicht nur wunderschön aus, sondern bieten auch eine Menge Schatten, was an solch heißen Tagen ein riesen Vorteil ist. Doch trotz einer atemberaubender Aussict unmittelbar vor mir, blieb mein Kopf fast immer gesenkt, da der Weg mit der Zeit wirklich steil wurde. In meinen Gedanken gefangen, wurde ich plötzlich durch ein leises Geräusch aufmerksam und konnte ganz in der Nähe auf einer grünen Wiese eine Gams sehen.

Gams im AllgaeuSeitdem ich auf dem Schneibstein in Berchtesgaden eine Herde mit 30 Steinböcken gesehen habe, bin ich von allen Tieren, die dem Steinbock ähnlich sind, fasziniert. Wieder schoss ich ein paar Bilder, genoss noch kurz die wunderschöne Aussicht und den Moment und machte mich dann so leise wie es geht auf den Weg.

Vor mir erstreckte sich ein mächtig hoher Berg, dessen riesige Felswand senkrecht in die Höhe schoss. Dadurch, dass die Sonne genau hinter dem Gipfel stand, war ich auch fast während des gesamten Aufstieges im Schatten. Auf der einen Seite war dies natürlich gut, auf der anderen Seite wurde es mit der Zeit allerdings schon ein bisschen kühler, sodass ich mich doch wieder dazu entschied, den Fleece Pullover anzuziehen.

Anschließend führte der, immer gut zu findende Weg über ein großes Geröllfeld bis zu einem Vorsprung. Während des Aufstieges auf dem Geröllfeld, kamen mir sogar schon einige Wanderer entgegen, die, wie sich einem kurzen Gespräch herausstellte, den Hochvogel bestiegen haben. Dafür mussten sie aber ganz schön früh aufstehen : )

Prinz Luitpold HausDie riesige Felswand des Berges, von dem ich bis heute noch nicht den Namen kenne, ließ ich rechts liegen und erreichte mit der Zeit endlich wieder die ersten Sonnenstrahlen. Es war solch ein tolles Gefühl, als ich aus dem Schatten in die Sonne stieg und mir unmittelbar wärmer wurde.

Von dort aus waren es nur noch wenige Meter, bis ich dann auch schon das Prinz Luitpold Haus sah, welches in einer Art Kessel mitten auf einem Vorsprung stand. Auch dieses war an jenem Morgen geschlossen, was mich zu dieser Zeit eigentlich freute, da dort dann keine anderen Menschen waren. Wenn man es so will, hatte ich das Prinz Luitpold Haus also ganz für mich alleine.

Ein kleiner See hinter dem Prinz Luitpold HausNachdem ich mir zunächst die Hütte angeguckt habe, wanderte ich ein bisschen um diese herum und entdeckte direkt hinter ihr einen kleinen wunderschönen Bergsee. Er lag genau im Kessel drinnen und wurde auch schon von der Sonne beschienen. Da es noch relativ früh war, hatte ich auch noch viel Zeit und verbrachte diese dort an dem See.

Ich setzte mich an sein Ufer, las ein Buch, aß eine Kleinigkeit und genoss meinen letzten Tag in den wunderschönen Allgäuer Alpen.

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Himalaja Bettina Selby
Informationen zum Buch „Himalaja“ von Bettina Selby

Autor: Bettina Selby

Erscheinungsjahr: 1994

Seitenanzahl: 298

Sprache: Deutsch

Verlag: PIPER

Kategorie: Fahrradfahren

Worum geht’s?

Bettina Selby macht sich auf den Weg und möchte mit ihrem feuerroten Fahrrad 8.000 Kilometer zurücklegen. Ihre Route führt von Karatschi durch die Schneebedeckten Berge Indiens, Pakistans und Nepals. Bis nach Kathmandu fährt sie und erlebt neben unzähligen Abenteuern auch atemberaubende Landschaften und Aussichten.

Mit ihrem ganz eigenen Humor erzählt sie davon, wie sie gegen das Wetter, Bürokratie, Polizisten und mit den anderen Kulturen zu kämpfen hatte. Als Frau macht sie sich alleine auf die Reise und lernt dabei eine Menge neuer Dinge, Kulturen und Menschen kennen, die zu ihrer Überraschung nicht so mit ihr umgehen, wie sie es sich vorgestellt hätte.

Meine persönliche Meinung

Das Buch „Himalaja“ habe ich mir nicht selbst gekauft, sondern fand es nach einigem rum stöbern bei meinen Eltern zu Hause in einem Bücherregal. Das Cover sah mit den schneebedeckten Bergen und einem kleinen Fahrrad sehr interessant aus und die Unterüberschrift überzeugte mich letztendlich.

Mit dem Fahrrad durch Nepal, Kaschmir und Skikkim.“ Dadurch, dass ich selber leidenschaftlich gerne in die Berge gehe, interessiere ich mich auch schon seit längerem für den Himalaja. Das riesengroße Gebirge mit all seinen Gipfeln, Gletschern und Gebirgsseen fasziniert mich alleine schon beim Anblick.

Der Gedanke, dass man 8.000km mit dem Fahrrad durch diese atemberaubende Landschaft zurücklegen würde, weckte die Abenteuerlust in mir. Was mir besonders gut an dem Buch „Himalaja“ gefällt, sind all die Erfahrungen und Momente, die Bettina Selby mit uns teilt. Schon die Tour an sich ist eine sportliche Höchstleistung doch auch die Umstände in den verschiedenen Ländern und Regionen haben ihr zu schaffen gemacht.

Neben den Erfahrungen, gefallen mir auch sehr die Bilder im Buch, da sie zeigen, wie unterschiedlich doch die verschiedenen Kulturen sind. Hierzulande kann man es sich gar nicht mehr vorstellen, dass manche Menschen unter diesen Bedingungen leben müssen.

Die Geschichten über die Frauenfeindlichkeiten stören mich auch nicht. Ich finde zwar auch, dass es klar ist, dass gewisse Dinge in verschiedenen Kulturen unterschiedlich sind. Allerdings muss es ein wirklicher Schock gewesen sein, als Bettina Selby das erste Mal mit solchen Dingen umgehen musste.

Das Buch „Himalaja“ von Bettina Selby würde ich jedem weiterempfehlen, der sich für andere Kulturen, eine sportliche Höchstleistung und die Region des Himalajas interessiert. Ob Bergsteiger oder Radfahrer, durch die Geschichten aus dem Himalaya kommt jeder auf seine Kosten.

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Das Buch „Himalaja“ von Bettina Selby bei Amazon
 

Gleirschspitze und Hafelekarspitze

Das Leben in und um Innsbruck wird von den Bergen geprägt. Egal durch welche Gassen und Straßen man schlendert. Man hat immer die wunderschönen Berggipfel und die Nordkette vor Augen. Da bietet es sich für jeden Bergverrückten natürlich an, auch noch nach dem Feierabend einige kurze Bergtouren zu gehen, um diese faszinierende Bergwelt genießen zu können.

Wer schon auf der Arbeit ständig auf die Uhr guckt, lieber seine eigene Bergtour plant und schon mit Bergschuhen in’s Büro kommt, für den sind diese 5 wunderschöne Feierabend-Touren genau das richtige. Alle dieser Touren befinden sich nur kurze Zeit von Innsbruck entfernt und sind wunderschön.

Gleirschspitze und Hafelekarspitze

Gleirschspitze und HafelekarspitzeWer nach der Arbeit noch zwei Touren in’s Gipfelbuch eintragen möchte, sollte sich einmal die Tour auf die Gleirschspitze und Hafelekarspitze anschauen. Diese startet bei der Seilbahn Innsbrucker Nordkettenbahn und führt mit dieser bis nach oben. Dort angekommen, hat man schon eine traumhafte Aussicht.

Anschließend geht man über den Götheweg bis auf die Gleirschspitze. Von diesem 2.317m hohen Berggipfel aus kann man bei guten Verhältnissen bis in’s Karwendel, zur Rumerspitze und bis zu den Stubaier Alpen sehen. Selbstverständlich hat man von dort oben auch einen tollen Blick auf Innsbruck.

Wer nun auch noch die Hafelekarspitze (2.334 m) besteigen möchte, muss zunächst zurück bis zum Götheweg gehen. Dort führt der Weg rechts entlang über einen Grasrücken bis zum Kamm. Nach einiger Zeit verlässt man den Götheweg und steigt auf der rechten Seite über Serpentinen bis zum Gipfel auf.

Infos zur Tour
  • Ausgangspunkt: Innsbruck
  • Länge: 4km
  • Höhenmeter bergauf: 550hm

Sonnkarkoepfl

Sonnkarkoepfl TourDie Tour auf das Sonnkarkoepfl (2.226m) startet bei der Pfaffenhofer Alm und führt von dort aus über einen Steig und einige Serpentinen nach oben. Nach ungefähr 0:45h erreicht man eine Abzweigung, und muss bei dieser dem Weg zum Sonnkarkoepfl folgen.

Nachdem der Weg für einige Zeit durch den Wald geführt hat, landet man schließlich auf traumhaften Almwiesen und steigt zuerst über den Nordhang, anschließend über den Südwesthang bis zum Gipfel auf. Dort oben hat man neben dem spektakulären Gipfelkreuz auch eine atemberaubende Aussicht. Der Abstieg kann anschließend über die Sonnkarhütte und die Oberhofer Melkalm erfolgen.

Infos zur Tour
  • Ausgangspunkt: Pfaffenhofer Alm/Pfaffenhofen
  • Länge: 6.6km
  • Höhenmeter bergauf: 720hm
  • Dauer: 5:00h

Wankspitze

Wankspitze BergtourDie Tour auf die Wankspitze (2.208 m) startet in Obsteig beim Parkplatz Arzkasten. Von dort aus wandert man zu Beginn über einen Forstweg in Richtung Lehnberghaus. Nachdem man dem Weg für einige Zeit gefolgt ist, kommt nach ca. 0:15h eine Weggabelung, bei der man links abzweigen muss.

Dadurch gelangt man auf einen Waldweg und steigt über diesen weiter auf. Währenddessen hat man immer wieder tolle Blicke auf die Wankspitze, die das Ziel dieser Tour ist. Etwas später kommt es auf der rechten Seite zu einer großen Steigung, über die man einen weiteren Forstweg erreicht.

Nach einigen Metern über diesen Forstweg, erreicht man das wunderschöne Lehnberghaus, von dem aus man dann weiter mit Blick in’s Inntal und auf das Mieminger Plateau bis zur Lacke aufsteigen kann. Dort befindet sich auch noch ein riesiger Bilderrahmen, von dem aus man tolle Bilder machen kann. Nach einiger Zeit erreicht man dann über einen bewaldeten Rücken den Gipfel der Wankspitze. Von dort oben hat man tolle Blicke bis in’s Inntal, das Mieminger Plateau, nach Innsbruck und bis zu den Stubaier Alpen.

Infos zur Tour
  • Ausgangspunkt: Obsteig, Parkplatz Arzkasten
  • Länge: 5.3km
  • Höhenmeter bergauf: 1.059hm
  • Dauer: 5:30h

Simmering

Simmering TourEine weitere wunderschöne, aber auch sehr kurze Feierabend-Tour rund um Innsbruck ist die Tour auf’s Simmering (2.096m). Sie startet bei der Simmeringalm, welche man vom Parkplatz am Grünberglift in Obsteig aus in ca. 2:00h erreichen kann.

Von der Simmeringalm führt der Weg über traumhafte Almwiesen, auf denen an manchen Tagen auch noch die Kühe grasen, bis zu einem Rücken. Dort steigt man an den Latschen vorbei und später durch etwas felsigeres Gelände bis zum Gipfel des Simmering auf.

Infos zur Tour
  • Ausgangspunkt: Simmeringalm
  • Länge: 1.5km
  • Höhenmeter bergauf: 264hm
  • Dauer: 0:45h

Nockspitze

Nockspitze BergtourDie letzte, dafür aber bekannteste Feierabend-Tour rund um Innsbruck ist die auf die Nockspitze (2.404m). Die Tour startet auf dem Parkplatz der Axamer Lizum. Von dort aus geht man zunächst über einen Schotterweg bis zur Talstation des Birgitzköpflliftes.

Von dieser aus geht man über einen markierten Pfad auf dem Grasrücken in Serpentinen bis zum „Halsl“ auf. Dort erreicht man auch nach kurzer Zeit das Birgitzköpflhaus. Schon hier hat man von der Terrasse aus einen atemberaubenden Blick über das gesamte Inntal. Nach einer kurzen Pause erreicht man von dem Birgitzköpflhaus aus über den Nockspitzweg den Gipfel der Nockspitze.

Infos zur Tour
  • Ausgangspunkt: Parkplatz der Axamer Lizum
  • Länge: 3.6km
  • Höhenmeter bergauf: 801hm
  • Dauer: 2:30h
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Grip Master Prohand

Grip Master ProhandJeder Kletterer oder Boulderer kennt das Gefühl, wenn man gerade an einem guten Griff hängt, sich nach oben ziehen will aber die Kraft es nicht zulässt. Egal wie sehr man es versucht. Wenn man beim Klettern einmal die Kraft verloren hat oder der Pump in den Unterarmen zu groß ist, kann man eigentlich schon nach Hause gehen, da die Regeneration eine Weile dauert.

Um dieses Gefühl nach hinten zögern zu können, sollte man unbedingt die eigene Griffkraft trainieren. Während es in vielen Kletterhallen bestimmte Geräte dafür gibt, kann man auch zu Hause mit bestimmten Workouts trainieren. Wenn man dafür allerdings keine Zeit hat und auf dem Weg zur Arbeit, auf Reisen oder beim Zustieg trainieren möchte, kann man dies auch mit dem Grip Master Prohands machen.

Der Testbericht des Grip Master Prohands

Klettern Griffkraft TrainerNachdem ich das oben beschriebene Gefühl einige Male beim Bouldern in der Halle hatte, habe ich zu Beginn mit Youtube Videos trainiert, um meine Griffkraft zu steigern. Diese Übungen, die dort gezeigt wurden, waren zwar sehr effektiv, haben aber auch einiges an wertvoller Zeit gekostet, die ich nicht jeden Tag zur Verfügung hatte.

Also bin ich im Internet auf die Grip Master Prohands gestoßen. Diese kleinen, sehr kompakten Trainingstools passen in jede Tasche und lassen sich ganz einfach überall hin mitnehmen. Genau das, was ich gesucht habe! Nach einigen Tagen kamen sie auch schon an und ich konnte die ersten Tests durchführen. Was mir direkt am Anfang aufgefallen ist, war, dass die einzelnen Flächen für die jeweiligen Finger groß genug waren.

Ich hatte keine Probleme damit, dass ich mit einem Finger zwei „Knöpfe“ runtergedrückt habe. Auch die Stärke, welche ich gewählt habe, war optimal für meinen aktuellen Zustand. Je nach vorhandener Griffkraft, kann man sich die Stärke auswählen und etwas leichtere, oder auch schwierigere Grip Master holen.

Die Stärke bedeutet nichts anderes, wie der Widerstand den man aufbringen muss, um die einzelnen „Knöpfe“ runterdrücken zu können.

Besonders zufrieden bin ich mit der Größe dieser Handtrainer. Durch ein Gewicht von nur 62g und die sehr geringe Größe, kann ich den Grip Master Prohands überallhin mitnehmen und trainiere nun auch schon auf Wanderungen, im Bus oder während langen Autofahrten. Auch einen Fortschritt beim Klettern habe ich schon gesehen, indem ich mittlerweile länger durchhalte wie früher und mich mit dieser Griffkraft auch schon an schwierigere Routen ran traue.

Mein Fazit

Durch die stabile und gute Qualität, eine sehr einfache Bedienung und die geringe Größe, kann ich die Grip Master Prohands jedem Kletterer weiterempfehlen. Sie liegen sehr gut in der Hand und haben auch den geeigneten Widerstand für die jeweiligen Kletterer. Durch diese kleinen Teile bin ich schon um einiges weitergekommen und kann mittlerweile auch schon schwierigere Routen klettern.

Hier kannst du den Grip Master Prohands kaufen

Wanderungen mit Hund

Der Traum eines jeden Wanderers ist es, seinen Vierbeiner mit auf Tour zu nehmen und die wunderschöne Bergwelt gemeinsam zu erkunden. Da es allerdings auch beim Wandern einige Dinge gibt, auf die man achten sollte, stellen wir dir in diesem Beitrag die wichtigsten Tipps für Wanderungen mit dem Hund vor.

Hunde sind nicht umsonst der beste Freund des Menschen. Sie möchten alles mitmachen, freuen sich über lange Spaziergänge in der Natur und erleben wahrscheinlich genau so gerne Abenteuer wie du selbst. Doch genau so wie du, hat auch dein Hund einige Ansprüche, um die du dich kümmern musst, damit es ihm während der Tour gut geht.

Wanderungen mit HundEignet sich die Bergtour für Hunde?

Die wichtigste Frage, die sich auch relativ schnell beantworten lässt, ist, ob sich die Bergtour überhaupt für Hunde eignet. Wenn du also durch die Eiger Nordwand steigen möchtest, wird dein Hund wahrscheinlich nicht sehr begeistert von dieser Idee sein. Frage dich generell, ob die Steigung nicht zu hoch ist, die Bodenbeschaffenheit passt und die Wege einigermaßen breit sind. Denn auf schmalen Graten, Gletschern und steilen Kletterpassagen haben auch die sportlichsten Hunde nichts zu suchen.

Mit Oma würde ich auch nicht auf den Watzmann gehen

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt, auf den du bei der Tourenplanung achten musst, ist, wie alt und fit dein Hund ist. Wenn er noch jung ist, gerne draußen über die Wiesen rennt und dabei nur an’s rumtoben denkt, kannst du längere Wanderungen gehen, als wenn er schon etwas älter ist und lieber kleine Spaziergänge bevorzugt. Denn genau so wie der Mensch, bewegen sich auch alte Hunde langsamer und können manchmal sogar Schmerzen haben, wenn sie zu langen Wanderungen oder Spaziergängen gezwungen werden.

Doch auch bei sehr jungen Hunden oder Welpen können lange Wanderungen sowie eine große Steigung zu starken Belastungen der Knochen und Gelenke führen, was wiederum nicht gut für die Gesundheit des Hundes ist.

Wanderungen für HundefreundeTierische Besucher

Wer schon einmal in den Alpen unterwegs war, kennt die Begegnung mit Tieren sämtlicher Art. Wenn man nicht gerade einem Murmeltier oder Gämsen über den Weg läuft, sind es manchmal auch Kuhherden, die den Weg versperren. Sobald man andere Tiere sieht oder in einem Gebiet unterwegs ist, wo es viele Tiere geben soll, muss man den Vierbeiner unbedingt an die Leine nehmen. In manchen Regionen gibt es mittlerweile sogar Leinenpflicht.

Besonders im Frühjahr, wenn die Kühe ihren Nachwuchs bekommen, sind sie vorsichtig und angriffslustig vermeintlichen Angreifern gegenüber. So ist es auch in den Alpen schon einige Male zu schweren Unfällen gekommen, als sich Leinen lose Hunde einer Herde genähert und damit eine Gefahr für die Jungtiere dargestellt haben.

In den Bergen schlafen

Wer auf Mehrtages- oder Hüttentouren unterwegs ist, braucht auch eine Unterkunft, in der er schlafen kann. In den Alpen sind dies meist Berghütten, da an vielen Orten das wild Zelten verboten wurde. Wenn man also im Vornherein die Hütten aussucht, muss man hier darauf achten, dass dort auch Hunde erlaubt sind.

Während manche Unterkünfte sogar extra Schlafzimmer für Hunde haben und diese bestens versorgen, sind die Vierbeiner bei anderen überhaupt nicht gerne gesehen. Dies kann verschiedene Gründe haben. Meist liegt es jedoch an mangelndem Platz oder daran, dass sich in der Vergangenheit andere Wanderer darüber beschwert haben, dass die Mehrbettzimmer nach Hunden riechen.

Wandern mit HundPfotenschutz

Wenn dir im Vornherein bewusst ist, dass ihr auf der Wanderung zwischen vielen Felsen unterwegs seid, sollte dir auch klar sein, dass es dort häufig spitze Steine und Kanten gibt, an denen sich der Hund verletzen kann. Um dies zu vermeiden, gibt es mittlerweile extra Hundeschuhe, die man dem Vierbeiner anziehen kann.

Diese Hundeschuhe haben eine feste Unterseite aus Hartgummi, auf der dein geliebter Vierbeiner auch auf spitzen Steinen auftreten kann, ohne sich zu verletzen. Die harte Sohle verhindert nämlich, dass sich der Hund durch scharfe Kanten an der Pfote schneidet. So hat nicht nur dein Hund mehr Spaß, sondern auch du musst die Wanderung nicht abbrechen.

Die richtige Verpflegung

Wenn man mit dem Hund unterwegs sein möchte, muss man manchmal auch zum größeren Rucksack greifen. Denn vor allem bei Mehrtagestouren braucht der Hund genügend Wasser und Nahrung, damit er gesund und munter bleibt. Außerdem kann man ihm auch schonmal als Belohnung dafür, dass er so toll mitmacht, sein Lieblingsfutter mitnehmen, welches er dann am Gipfel oder auf der Hütte bekommt.

Wenn man nicht mehr Wasserflaschen mitnehmen möchte, muss man sich aber unbedingt darüber informieren, ob es auf der vorhergesehenen Route genügend Quellen und Trinkmöglichkeiten für den Hund gibt.

Wandern mit HundenMit vielen kleinen Pausen rechnen

Vor allem, wenn es das erste Mal für den Hund in den Bergen ist, kann es vorkommen, dass er sehr aufgeregt ist und sich darüber freut. Das bedeutet auch, dass er an jedem Stock und Stein stehen bleibt, daran schnuppert und die faszinierende Bergwelt erkunden möchte. Als Herrchen sollte man das auch verstehen und nicht mit Ach und Krach den Berg hochlaufen, weil man einen neuen Streckenrekord aufstellen möchte. Das kann man nämlich auch ohne den Hund machen.

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Ellmauer Halt

©Manuel Bialucha

Die Ellmauer Halt ist mit einer Höhe von 2.344m der höchste Gipfel des Wilden Kaisers und des gesamten Kaisergebirge. Der Wilde Kaiser ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen und befindet sich in Österreich im Bundesland Tirol. Die Region ist vor allem durch die Arztserie Der Bergdoktor“ bekannt und wird dadurch häufig von Wanderern und Bergsteigern besucht.

Anreise zur Ellmauer Halt

Ellmauer Halt

©TVB Wilder Kaiser

Mit dem Auto

Wenn Sie mit dem Auto zum höchsten Gipfel des Kaisergebirges anreisen möchten, können Sie über Kufstein und Innsbruck zunächst in Richtung St. Johann fahren. Sobald Sie Ellmau erreichen, können Sie am Ortsende rechts in Richtung Wochenbrunner Alm abbiegen und dort parken. Anschließend startet die Tour auf die Ellmauer Halt.

Mit der Bahn

Die Anreise mit der Bahn gestaltet sich als sehr einfach und faszinierendes Spektakel. Fahren Sie dazu bis zum Bahnhof Wörgl. Von diesem aus können Sie mit einer direkten Busverbindung durch die wunderschöne Bergwelt bis nach Ellmau fahren. Dort steigen Sie aus und wandern in Richtung Wochenbrunner Alm, von der aus der Aufstieg beginnt.

Mit dem Bus

Auch mit dem Bus kann man relativ einfach und angenehm zur Ellmauer Halt anreisen. Dazu fahren Sie über Kufstein und Innsbruck bis nach Ellmau, einer kleinen Gemeinde im Bezirk Kufstein. Von dort aus können Sie bis zum Ortsende zur Wochenbrunner Alm wandern und dort den Aufstieg zum Gipfel in Angriff nehmen.

Geschichte

Ellmauer Halt Gipfel

©Manuel Bialucha

Nachdem die Ellmauer Halt schon im früheren 19. Jahrhundert von Bauern und Jägern erstiegen wurde, bekam der höchste Gipfel des Wilden Kaisers eine immer größere Bedeutung für Wanderer und Bergsteiger. Schon am 29. Juni 1869 wurde der erste bekannte Tourist, Karl Hofmann, von der Wochenbrunner Alm aus über die Rote-Rinn-Scharte zum Gipfel geführt.

Später entschied sich der Münchner Steinmetzmeister und Stadtrat Karl Babenstuber dazu, auf dem Gipfel der Ellmauer Halt ein Gipfelkreuz aufzustellen. Schon am 30. Juni 1883 stand es auf dem 2.344m hohen Gipfel. Zusätzlich wurde am 26. Juli 1894 auch eine kleine Schutzhütte in unmittelbarer Nähe des Gipfels errichtet.

Diese Routen gibt es

Ellmauer Halt besteigen

©Manuel Bialucha

Über den Gamsängersteig

Die Route über den Gamsängersteig startet an der Wochenbrunner Alm am Ortsende von Ellmau. Dort steigt man gemächlich über einen beschilderten Wanderweg zur Gruttenhütte auf. Dies ist eine bewirtschaftete Alpenvereinshütte der Sektion Turner-Alpen-Kränzchen. Anschließend wird der Weg ein wenig alpiner und führt zu einem Schuttkar.

Dort beginnt dann auch der Gamssängersteig. In diesem Klettert man im leichten Schwierigkeitsgrad zunächst bis zu einer Drahtseilversicherten Passage, von der aus man die Jägerwand erreicht. Durch die Wand geht man nun über Tritthilfen aus Stahlstiften und Stahlseilversicherungen, bis man wieder in felsigeres Gelände gelangt, wo auch die Schlüsselstelle der Tour ist.

Man kann nun links durch eine kleine Schlucht mit Leitern oder rechts über eine senkrechte, Drahtseilversicherte Wand weiter aufsteigen. Nach einiger Zeit erreicht man dann die Babenstuber Hütte und kann die letzten Meter über einfacheres Gelände bis zum Gipfel zurücklegen.

Über die Rote-Rinn-Scharte

Wer der Route über die Rote-Rinn-Scharte folgen möchte, kann durch diese zum Gipfel aufsteigen. Die Tour beginnt am Parkplatz im Ortsteil Sparchen. Von dort aus geht man über eine Forststraße und das Hans-Berger-Haus bis zum Beginn der Seilsicherung am Ende des Kar’s. Dort geht man dann zunächst über Schutt bis auf die Scharte.

Anschließend kann man auf der Südseite zum Gamsängersteig queren und über diesen weiter bis zum Gipfel aufsteigen.

Über den Kopftörlgrat

Mit ungefähr 1.400 Klettermetern gehört die Route über den Kopftörlgrat sowohl zu den schönsten, als auch zu den schwierigeren Touren an der Ellmauer Halt. Auch hier steigt man von der Wochenbrunneralm aus über die Gruttenhütte bis in nördlicher Richtung zum Kopftörl auf, wo die Kletterei beginnt.

Der Gratanstieg verläuft dann über 7 Türme. Die Schwierigkeiten liegen im oberen dritten Grad und sind hauptsächlich am 3. sowie 6. Turm vorzufinden. Da es an schönen Tagen viele Kletterer auf den Kopftörlgrat zieht, kann es vor allem am letzten Turm zu einem kleinen Stau kommen, bei dem man warten muss. Dort befindet sich mit einem relativ glatten Kamin auch die Schlüsselstelle der Tour, bevor man den Gipfel erreicht.

Über den Kaiserschützensteig

Die Tour über den Kaiserschützensteig startet am Parkplatz in Kufstein und führt zunächst über eine Forststraße nach Hinterbärenbad zum Anton-Karg-Haus. Anschließend steigt man in Richtung Hans-Berger-Haus auf, zweigt jedoch zuvor nach rechts auf den Kaiserschützensteig ab, den man über den Oberen Scharlinger Boden erreicht.

Noch vor dem Oberen Scharlinger Boden befindet sich der Einstieg in den Klettersteig. Dort steigt man auf der relativ gut zu findenden Route über ausgesetztem Fels und einigen Drahtseilversicherungen bis zur Grünen Rinne“ auf. Dies ist die schwierigste Stelle der gesamten Tour. Nach einiger Zeit und vielen Drahtseilversicherungen erreicht man eine Grasmulde zwischen Gamshalt und Ellmauer Halt.

Durch diese Mulde kann man über Grasspuren bis zum Gipfel der Gamshalt aufsteigen. Schon dort hat man traumhafte Aussichten, bevor man über den Verbindungsgrat zur Ellmauer Halt, dem höchsten Gipfel des Wilden Kaisers aufsteigt.

Hilfreiche Karten und Bücher für diese Region
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Für Tot erklärt Beck Weathers
Informationen zum Buch „Für Tot erklärt“ von Beck Weathers

Autor: Beck Weathers

Erscheinungsjahr: 2015

Seitenanzahl: 254

Sprache: Deutsch

Verlag: dtv

Kategorie: Tragödie am Mount Everest

Worum geht’s?

In dem Buch „Für Tot erklärt“ von Beck Weathers spricht der Bergsteiger von seinem Leben und der größten Tragödie am Mount Everest. Am 10. Mai 1996 war der tödlichste Tag am höchsten Berg der Erde, als insgesamt acht Bergsteiger in einem Schneesturm ihr Leben verloren. Auch Beck Weathers galt am Anfang zu den Opfern des Sturms.

Wie durch ein Wunder erwachte Beck Weathers jedoch aus dem Kältekoma und konnte sich mit seiner letzten Kraft und schweren Erfrierungen zurück zum Lager schleppen. Während einige andere Bergsteiger dort oben für immer liegen blieben und es nicht mehr lebend raus geschafft haben, gelang Beck der Abstieg und ein späteres, mittlerweile wieder normales Leben.

Meine persönliche Meinung

Nachdem ich das Buch In eisigen Höhen“ von Jon Krakauer gelesen habe, war ich sehr von diesem einen Tag am Mount Everest fasziniert. Auch den Film zur Tragödie habe ich zuvor schon gesehen, bevor ich überhaupt das Buch „Für Tot erklärt“ von Beck Weathers gefunden habe.

Die Geschichte von Weathers ist selbstverständlich eine sehr extreme und emotionale. Wer einmal so etwas erlebt hat, wird dieses Geschehene auch nie wieder vergessen. Daher ist sein Buch auch sehr detailgetreu. Neben dem tödlichsten Tag am Everest spricht er allerdings auch über sein Leben außerhalb vom Bergsteigen und warum er mit dem Bergsteigen angefangen hat.

Wenn man mich fragen würde, hätte ich bis heute keine klare Antwort dafür, warum ich Hochtouren und Expeditionen gehe. Doch für Beck Weathers hatten die Touren ein ganz klares Ziel. Er wollte mit ihnen seine Depressionen bekämpfen und seine Familie wieder zusammenbringen. Doch was an diesem Tag passiert ist, hätte sich niemand nur vorstellen können.

Am Buch gefallen mir vor allem die Stellen von seinem Leben vor und außerhalb des Bergsteigens. Durch solche Informationen und Geschichten kann man sich meist besser in die Lage der Bergsteiger versetzen, auch wenn es in diesem Fall eine sehr extreme war. Doch die Gedanken und Erfahrungen vom Everest sind natürlich das Highlight des Buches.

Wenn man sich diese Geschichten durchliest, merkt man sofort, dass er selber diese Erfahrungen gemacht hat, da Weathers sehr authentisch schreibt. Meiner Meinung nach ist das Buch für jeden geeignet, der sich schon mit der Tragödie am Everest auseinandergesetzt hat oder sich damit auseinandersetzen möchte.

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Das Buch „Für Tot erklärt“ von Beck Weathers auf Amazon