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Abenteuerfotografie

Es ist 6 Uhr. Ich wache gerade auf und bin noch sehr müde. Eigentlich wollte ich die Klettertour schon gestern machen. Dazu wollte ich sogar noch in der Wand biwakieren. Das wurde aber leider verhindert. Die Tour werde ich Freiklettern, weil es einfach mehr Spaß macht. Es ist eine größere Herausforderung und macht somit auch mehr Spaß.

Obwohl ich schon sehen kann, dass die Sonne gerade aufgeht, werde ich einfach nicht wach. Ich bekomme meine Augen fast nicht auf. Das geht bestimmt jedem so 😀 Also schlafe ich einfach noch weiter. Aber aus irgendeinem Grund wache ich nach 20 Minuten wieder auf. Das war noch nie so. Wenn ich mal einschlafe, dann aber richtig 😀 Aber wenn ich sowieso schon wach bin, dann kann ich auch die Tour gehen. Außerdem ist gestern mein Kletterhelm angekommen. Den kann ich auf der Tour testen.

Das wichtigste wird eingepackt und schon kann es losgehen. Bis zu der Einstiegsstelle sind es fast 2 km. Aber das ist nicht so schlimm. Auf dem Weg dorthin kann ich sehr schöne Bilder machen. Der Weg geht an einem Bach vorbei und in den ersten Sonnenstrahlen sieht es so schön aus. Vor diesem Bach kommen aber erstmal ein paar Wiesen und Felder, auf denen ich einen Hasen gesehen habe. Die Wiese ist auch noch ganz nass vom Tau, aber es ist eigentlich ganz schön dort durchzulaufen, weil es schon 13 Grad Celsius warm sind.

Der Bach sieht in den Sonnenstrahlen einfach wunderschön aus. Da musste ich die Kamera auspacken und Bilder machen.

Wie vermutet sehe ich keinen Menschen auf dem Weg. Die wollen am Samstag alle ausschlafen 😀 Aber das finde ich nicht so schlimm. Ohne die Menschen kann ich einfach alles hören. Den Bach, der fast hundert Meter unter mir fließt oder die Vögel, die schon alle am Singen sind. Der Weg ist orange gefärbt und am Wegesrand stehen ein paar Blumen, die in dem Licht einfach super aussehen. Da habe ich natürlich auch ein paar Bilder gemacht!Manche Bilder kannst du unter der Kategorie Bilder finden. Sonst sind es zu viele in diesem Beitrag.

Nach ca. 300 Meter bin ich endlich an der Einstiegsstelle angekommen. Dort muss ich nur noch über den Bach springen und schon kann es losgehen. Den Helm ziehe ich an und die Kamera packe ich unter den Rucksack, sodass ich die besten Momente einfangen kann. Die Kamera stört beim Freiklettern zwar ein bisschen, aber es ist okay. Die Route ist nicht so schwer. Zuerst muss ich ein steiles Stück hochgehen, bei dem der ganze Boden voller Laub ist. Es ist zwar nicht nass, trotzdem rutsche ich immer wieder ein Stück runter.

Freiklettern oder Klettern ?!

Endlich habe ich die Wand gefunden. Die Sonne leuchtet von rechts immer noch so, als ob sie gerade aufgeht und ich kann endlich klettern. Die Felsen haben zwar sehr scharfe Steine aber es geht trotzdem. Wenn ich nach rechts gucke, habe ich immer eine Aussicht, wie man sie in anderen Ländern erwartet. Es sieht ein bisschen so aus, als ob ich im Regenwald bin. Alles ist voller grüner Bäume und ich stehe auf diesem Grat, der aus den Baumwipfeln hervorragt. Da mache ich die erste Pause. Ich setze mich auf einen etwas geraden Platz und trinke etwas. Den Eistee habe ich vorher extra in die Thermosflasche umgefüllt, damit er während der Tour immer noch kalt ist. Und das war er auch. Es gibt gerade nichts Schöneres, als bei dem Sonnenaufgang dort zu sitzen und den Eistee zu trinken 😀 Freiklettern finde ich ein bisschen schwieriger. Aber mit dieser Herausforderung machen die Pausen mehr Spaß als ohne.

Freiklettern

Auf dem Weg nach oben habe ich immer wieder tolle Aussichten. Da mache ich mal eine Pause und ruhe mich ein bisschen aus

Aber bei der Klettertour habe ich natürlich auch an euch gedacht. Da ich Free solo unterwegs bin habe ich keinen dabei, der von mir Bilder machen kann. Also stelle ich das Stativ mit der Kamera auf die Felsen, mache den Selbstauslöser an und setze mich schnell wieder hin. Manchmal dauert es sogar bis zu drei Versuche, bis ich ein gutes Bild gemacht habe. Freiklettern und dann noch Free Solo 😀 Was gibt’s besseres ;D

Nach dieser Pause kann es endlich weitergehen. Vor mir kommt jetzt eine höhere steile Wand. Das weiß ich, weil ich schon im Winter mit Steigeisen und Eispickel dort war. Ich nehme also das Stativ mit der Kamera, meinen Rucksack und gehe ein Stück höher. Plötzlich höre ich an der Seite etwas Lautes. Durch die Bäume kann ich noch erkennen, wie ein Reh wegspringt und schon war es wieder leise. Manchmal rief das Reh noch. Das hört sich echt komisch an. Das Reh hat sich wahrscheinlich auch erschrocken, als es mich gesehen hat. Ich glaube es wollte an dem Samstag auch mal ausschlafen 😀

Freiklettern

An der schwierigsten Stelle angekommen mache ich erstmal ein Bild für euch!

Jetzt muss ich mich aber konzentrieren. Ich stelle die Kamera wieder auf und mache zuerst ein paar Bilder, bevor ich losklettere. Wie schon gesagt sind die Steine sehr scharf und die dicken Bergschuhe machen das Klettern noch schwieriger. Aber so muss es jetzt klappen. Ich habe keine anderen Schuhe dabei. Mit diesen Bergschuhen muss ich also an die kleinen Tritte. Ich ziehe mich ein bisschen an die Wand und so klappt es dann auch. Manchmal wächst auf den Tritten zwar ein bisschen Gras, aber das geht schon. Außer ganz oben. Da ist es dann nochmal richtig schwierig. Ich muss mich hochziehen und rutsche mit einem Fuß von der Wand ab. Das sollte jetzt besser nicht passieren! Eigentlich hat man beim Klettern und Freiklettern Kletterschuhe mit. Ich habe aber noch keine und deshalb musste es auch so klappen 😀

Wenn ich mich hochziehen will kippe ich nach vorne und musste mich mit dem Kopf am Felsen abstützen. Zum Glück ist hier niemand, der das sehen kann 😀

Gipfel

Am Gipfel ist die Aussicht dann natürlich am schönsten. Der endlose Wald und der Bach, den ich sogar von dort aus hören kann. Jetzt wünsche ich mir nicht anderes, außer Freiklettern zu gehen und genau dort an diesem Platz zu sein. Ich mache mit meinem Handy ein paar Videos für Instagram, damit ihr wisst, wo ich gerade bin und was ich mache. Ich trinke den letzten Schluck aus und mache mich zum Abstieg bereit. Beim Gipfel denken die meisten, dass sie es schon geschafft hätten. Aber der Abstieg ist fast das schlimmste. Vor allem beim Freikettern. Da hast du dann keine Hilfe. Wenn ich zu schnell gehe, dann kann es passieren, dass ich kopfüber nach vorne falle und die steile Wand komplett runter falle. Da hilft mir auch kein Erste Hilfe Koffer, den ich im Rucksack habe.

Die Aussicht vom Gipüfel ist die schönste. Vor allem mit diesem endlosen Wad.

Zum Glück gibt es ein paar Stellen, bei denen ich ganz normal gehen kann. An den Bäumen sehe ich ein paar Falter, die ich vorher noch nie gesehen habe. Aber es wundert mich, dass das Licht heute so gut ist. Ich habe das Gefühl, dass die Sonne seit dem ich losgegangen bin aufgeht. Und das ist schon drei Stunden her. Jetzt höre ich zum ersten Mal seit langem etwas. Nicht nur die Steine, die beim Freiklettern runterfallen, sondern auch einen Hund. Er bellt und bellt die ganze Zeit. Vielleicht hat er gerade auch ein Reh entdeckt.

Jetzt sehe ich die Wand zum letzten Mal und schon geht es wieder durch das Laub nach unten. An der Seite sehe ich aber eine Rinne, bei der es so aussieht, als ob dort mal eine Steinlawine runtergekommen wäre. Manchmal fliegen sogar ein paar Steine nur haarscharf an mir vorbei. Gut das ich einen Helm dabeihabe. Beim Abstieg wäre jetzt ein Seil auf jeden Fall hilfreich. Aber das benutze ich beim Freiklettern nicht.

Das nehme ich beim nächstem Mal mit, wenn ich dort auch schlafe.

Die Tour werde ich machen. Wenn das Wetter gut ist, dann geht es direkt los 😀

Jetzt geht es wieder am Bach entlang und um ca. 10 Uhr bin ich wieder Zuhause. Dank dieser Aussicht würde ich der Tour 5 von 5 Sterne geben.
Ich hoffe dir hat dieser Beitrag über die Klettertour gefallen. Wenn ja dann würde es mich total freuen, wenn du diesen Beitrag teilen würdest. Bis zum nächsten Mal

Oli 😀

 

Daisan Gletscherbrille

Hanwag Ferrata Combi gtx Test

Zum Bergsteigen braucht man richtige Schuhe. Da reichen oft auch keine normalen Wanderschuhe. Ich habe die Hanwag Ferrata Combi gtx getestet und möchte sie dir nun vorstellen!

Ich war mit dem Hanwag Ferrata Combi gtx schon auf 4500 Metern und ich habe ihn auch schon bei -20 Grad Celsius getestet.

Warum Bergschuh statt Wanderschuh?

Hanwag Ferrata Combi gtx

Der Hanwag Ferrata Combi Gtx von Unten. Schönes Profil!

Viele denken, dass man sich nur so teure Bergschuhe kauft, weil die Füße in ihnen wärmer sind. Das ist natürlich auch ein wichtiger Punkt. Es ist aber nicht der einzige.

Der Hanwag Ferrata Combi gtx ist sehr fest und stabil. Damit ich dort auch Steigeisen befestigen kann. Normale Wanderschuhe sind sehr weich. Man kann die meisten mit den Händen verbiegen. Das geht beim Hanwag Ferrata Combi gtx nicht.

Die Sohle von ihm ist extrem fest. Damit ich auf Gletschern oder auf Schnee laufen kann brauche ich meistens Steigeisen. Die kann ich an normalen Wanderschuhen nicht befestigen, weil sie einfach abfallen würden.

Warum der Hanwag Ferrata Combi gtx?

Hanwag Ferrata Combi gtx

Der Hanwag Ferrata Combi gtx von der Seite!

Ich war in einem Outdoorgeschäft und habe dort sehr viele Schuhe anprobiert. Beim ersten Mal war es ein bisschen komisch, als ich mit einem so festen Schuh gegangen bin.

Es hat sich so angefühlt, als ob ich Skischuhe anhätte.

Am Ende habe ich mich aber für den Hanwag Ferrata Combi gtx entschieden, weil er der bequemste war und weil er vom Preis her nicht übertrieben teuer ist.

Ich konnte mit ihm am besten laufen. Und ich finde auch, dass er von der Farbe her nicht schlecht aussieht 😀 Das sollte aber nicht das wichtigste sein.

Außerdem wurde er von anderen Kunden und Testpersonen auch sehr gut bewertet.

Fakten über den Hanwag Ferrata Combi gtx

Der Hanwag Ferrata Combi gtx ist in der Kategorie C und ist somit auch Steigeisenfest!

Gewicht laut Hersteller: 1500 g (UK 7,5)

Membran: Gore-Tex

Steigeisenfest: Ja

Eine Besonderheit ist, dass der Hanwag Ferrata Combi gtx auch Steigeisenfest ist. Deshalb habe ich ihn mir auch gekauft.

Ich denke diesen Schuh kann man bis zu einer Höhe von 4900 Meter anziehen. Darüber würde ich mir persönlich schon einen anderen Schuh holen, der dann auch für Expeditionen geeignet ist.

Es kommt aber drauf an, wo man auf dieser Höhe ist und wie das Wetter vor Ort ist. Ich glaube, wenn man zum Beispiel in Peru auf den el Misti (ca.5800m.) klettert, dann kann man dort auch noch mit dem Hanwag Ferrata Combi gtx unterwegs sein.

Wenn man aber auf dem Elbrus (ca.5600m.) in Russland unterwegs ist, dann würde ich schon wieder einen anderen Schuh kaufen.

Hanwag Ferrata Combi gtx

Hanwag Ferrata Combi gtx von oben. Es ist genug Platz im Schuh!

 

 

Ich bin auch schon oft im ‚Flachland‘ mit dem Hanwag Ferrata Combi gtx gewandert. Es waren dann keine Klettertouren, sondern einfach nur ein paar Wanderungen in Rheinland-Pfalz. Dabei fande ich ihn auch besser, als normale Wanderschuhe. Vor allem weil er an den Knöcheln so hoch ist.

Er ist auch total wasserdicht. Damit bin ich schon durch hunderte Bäche gelaufen. Und er hält meine Füße immernoch trocken.

Hanwag Ferrata Combi gtx

Hanwag Ferrata Combi gtx von vorne. Lange Schnürsenkel sind sehr wichtig!

Es gibt aber auch wenige Nachteile. Zum Beispiel, dass man nicht so viel Gefühl hat. Weil er so fest ist. Aber dafür knickt man auch nicht so leicht um. Also du merkst bestimmt, dass dieser Schuh eigentlich der perfekte Allrounder Bergschuh ist.

Du kannst ihn überall benutzen. Zumindest bis zu einer bestimmten Höhe.

Deshalb kann ich dir den Hanwag Ferrata Combi gtx nur empfehlen. Vor allem wenn du mit dem Bergsteigen anfängst!

Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Schuh und hoffe das er dir genau so gut gefällt 😀

Bis zum nächsten Mal

Oli


 

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Skifahren am Hochkönig

Welcher Skifahrer hat nicht schon immer vom Powdern geträumt?! Auf Instagram habe ich diesen Winter auch schon sehr viele Beiträge mit Metern von Schnee gesehen. Die Beschreibung war immer „No friends on Powderdays,“ „Heute wird gepowdert“ oder „Powdern oder nichts.“ Ich kannte das Wort sehr lange noch gar nicht. Du auch nicht?

Powdern bedeutet eigentlich nichts anderes als Tiefschneefahren. Wenn man mit den Skiern durch den Meterhohen Schnee fährt und dabei am besten noch mega Gopro Bilder macht, bei denen man nur noch die Skibrille zwischen dem Schnee sieht ;D

Natürlich wollte ich das auch mal ausprobieren. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man durch den Schnee fahren kann, ohne stecken zu bleiben. Und letztes Wochenende konnte ich es endlich beim Hochkönig ausprobieren.

Eine sehr wichtige Sache ist, dass man breite Skier hat. Mit zu schmalen Skiern könnte man nicht durch den tiefen Schnee fahren. Da würde man schon fast untergehen. Wenn man breite Skier hat, dann verteilt sich die Fläche auf dem Schnee und man kann besser drauf fahren.

Eigentlich bin ich nicht zum Hochkönig hingefahren um dort zu Powdern, sondern um auf den Pisten Ski zu fahren. Das habe ich vergessen zu sagen. Beim Powdern fährt man außerhalb der Piste. Vor allem wegen den Schneemassen muss man dort auch vor Lawinen aufpassen.

Ich fuhr also das erste Mal den richtig hohen Berg hoch und da war das Problem auch schon da. Ich wusste einfach nicht, wo lang die Piste ging. Deshalb bin ich einfach mal den Spuren der anderen nachgefahren, was man eigentlich auf keinen Fall machen sollte. Aber bei mir war es das beste, was ich gemacht habe.

Ich sah schon an der kleinen Hütte, die auf dem Hochkeil steht, dass die Lawinenwarnschilder auf dem Boden lagen. Sie waren an der Hütte angelehnt. Es konnte also keine Lawinengefahr bestehen.

Ich fuhr die Spuren entlang und sah dabei so schöne Landschaften. Ich habe auch zwei Videos, die du dir angucken kannst. Hier ist das erste.


Um ehrlich zu sein war es schon ein bisschen gruselig, wie steil es links runter ging und wie steil es rechts hochging. Es sah ein bisschen so aus wie in einem Film. Als ob dort gleich eine riesen Lawine runterkäme. Aber das war nicht so schlimm.

Nach ein paar Minuten fuhr ich dann endlich los. Der Schnee war richtig weich. Es war ein bisschen so, als ob ich den Schnee garnicht spüren würde. Die Skier fuhren dort einfach durch und ich musste fast nichts machen… Fast nichts! Außer die Skier ein bisschen oben zu halten, sodass ich nicht im Schnee stecken bleiben würde.

Es war auf jeden Fall ein bisschen anstrengender als auf der Piste, wo ich einfach nur super schnell über den Schnee rutsche. Aber als ich stehen geblieben bin war es so schön. Wir sahen keine Menschen. Höchstens noch ein paar alte Spuren von den anderen. Aber der Schnee war noch unberührt. Hier kannst du es sehen. Ich kann es dir jetzt nicht so schön erzählen, wie es in echt war.

Warst du schonmal Powdern? Wenn ja würde es mich mal interessieren, wo du es gemacht hast. Vielleicht kann ich dort auch mal hin. Wusstest du eigentlich schon, dass du meinen Blog abonnieren kannst? Wenn nicht dann würde es mich freuen, wenn du es jetzt machst, um keine Beiträge mehr zu verpassen.

Bis zum Nächsten Beitrag

Oli 😀

Hochkönig mit Schnee

Warst du schonmal Skifahren? Bestimmt. Ich war letztes Wochenende beim Hochkönig Skifahren und bin dort das erste Mal auf einer schwarzen Piste gefahren. Ich würde dir sehr gerne erzählen, wie es für mich war und ob es schwer oder leicht war. Was war bisher deine schwierigste Piste, auf der du gefahren bist? Ich würde mich freuen, wenn du mir dazu einen Kommentar schreibst 😀

Für all die, die im Moment nicht wissen, wovon ich rede. Im Skifahren gibt es so wie bei jedem anderen Sport auch immer schwierigere Stufen. Was beim Fußball die 1. Liga ist, ist beim Skifahren die Schwarze Piste.

Für Anfänger ist die Grüne Piste am besten. Sie ist oft ein Übungshang, auf dem man als Anfänger sehr gut trainieren kann. Danach kommt die blaue Piste. Sie ist oft auch noch eine gute Piste für Anfänger. Aber sie ist natürlich schon ein bisschen schwieriger. Dann kommt schon die rote Piste. Die zweitschwierigste. Anfänger sollten meiner Meinung nach gar nicht mehr auf diese Piste. Als wir beim Hochkönig waren, bin ich mit meinem Bruder (der auch noch Anfänger ist) bis ganz nach oben zur roten Piste gefahren. Aber schon als er sie gesehen hat wusste er, dass er da auf keinen Fall runterkommt. Und dann kommt die schwarze Piste. Sie ist die schwierigste von allen und ich bin sie letzte Woche das erste Mal gefahren 😀

Als ich mit dem Lift nach oben gefahren bin, da wusste ich bis dahin noch gar nicht, dass ich an diesem Tag eine schwarze Piste fahren würde. Es war sehr neblig und fing dann auch noch an zu schneien. Die rote Piste bin ich schon sehr oft gefahren und hatte mal Lust auf eine neue. Beim Hochkönig/Hochkeil kann man ganz oben entweder nach rechts oder nach Links abbiegen. Links gibt es zwei Pisten. Einmal die rote Piste mit der Nummer eins und dann gibt es dort auch noch die schwarze Piste mit der Nummer zwei. Rechts gibt es nur die rote Piste mit der Nummer eins.

(Hier hast du ein kleines Video von mir, welches ich auf der roten Piste aufgenommen habe :D)

Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich immer nach rechts zur Nummer eins gefahren. Aber eigentlich nur deshalb, weil ich die anderen Pisten noch nie gesehen habe. Am Liftende gibt es eine kleine Holzhütte, bei der man sich auf eine Bank setzen kann. Dort saß dann zum Glück eine Frau. Ich fragte sie, ob sie wüsste, wo man rauskommt, wenn man mal die anderen Pisten fahren würde. Sie antwortete mir sehr nett und sagte mir, dass man nur mit der Nummer zwei beim Liftanfang rauskommen würde.

Das Problem war, dass ich bis dahin noch nicht wusste, dass die schwarzen und roten Schilder zeigen sollen, wie schwer die Piste ist. Ich dachte, dass sie nur zeigen, wo lang man fahren muss. Also bin ich einfach mal zur schwarzen Piste gefahren. Die drei Snowboarder ließ ich noch durch und dann war ich dort ganz alleine auf der Piste. Da war niemand, der mich stören konnte. Da war aber auch niemand, der mir helfen könnte, wenn etwas passieren würde.

Um ehrlich zu sein fande ich die Piste gar nicht steiler als die rote, die ich zuvor gefahren bin. Sie war zwar nicht steiler, aber sie war länger. Gerade so lang, dass ich am Ende die Schmerzen in den Oberschenkeln spüren konnte. Es war aber kein großes Problem bei der Fahrt. Außer das ich manchmal vielleicht ein bisschen zu schnell gefahren bin.

Am Ende musste es natürlich nochmal kommen. Ich fuhr bis zur letzten Sekunde auf dieser Piste. Ich müsste es noch einmal runter und wieder hoch schaffen, weil meine Familie an am Ende der roten Piste mit der Nummer eins warteten. Also wollte ich mich beeilen und rutschte dabei zweimal aus 😀 Ich fuhr, flog hin, fuhr 5 Meter weiter und flog wieder hin. Und das nur, weil ich mich beeilen wollte.

Am Ende vom Tag war ich ziemlich müde und das zeigt, dass es doch anstrengend war. Es hat auf jeden Fall auch mega viel Spaß gemacht. Also wenn du gut Skifahren kannst, dann kann ich es dir empfehlen. Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Viel Spaß beim Skifahren und pass immer gut auf 😀
Oli

Schneeschuhwandern am Hochkönig

Letzte Woche war ich beim Hochkönig Schneeschuhwandern und in diesem Beitrag erzähle ich dir mal, wie es war.

Im Urlaub wollte ich richtige Abenteuer erleben. Dazu gehörte unter anderem das erste mal auf einer schwarzen Piste Ski zu fahren aber dazu kommt noch ein Beitrag. Und es gehörte auch die Schneeschuhwanderung dazu. Es lag schon fast kein Schnee mehr und ich dachte schon ich könnte nichts von beidem machen. Als wir dann den Berg hoch zum Arthurhaus fuhren, wusste ich aber ganz schnell, dass es schon fast zu viel Schnee war ;D

Schneeschuhlaufen am Hochkönig

Der Schnee war höher als unser Auto und überdeckte sogar die Straßenschilder. Es waren so ungefähr 2 Meter Schnee, die da oben noch lagen. Auf ca. 1500 m.ü.n.n. Wir waren am Tag davor schon da um Ski zu fahren. Deshalb haben wir uns schon alles angeguckt und wir waren bei schönstem Wetter spazieren. Aber an dem Tag war das Wetter nicht so gut. Es war die ganze Zeit bewölkt und dann fing es auch noch an zu schneien, als wir angekommen waren.

Wir gingen also ins Arthurhaus, in dem wir übrigens auch schon einige male schliefen. Dort konnten wir die Schneeschuhe ausleihen. Wir wollten eigentlich den Weg zu den 4 Hütten lang wandern aber zum Glück hatten sie uns gesagt, dass es dort Lawinengefährdet sei. Also entschieden wir uns den Hochkeil ein bisschen hoch zu wandern. Der Hochkeil ist der Berg gegenüber vom Hochkönig. Auf ihm sind auch die Skipisten.

Zuerst gingen wir den ganz normalen Weg entlang, was ein bisschen langweilig war. Aber später bogen wir dann in den tief verschneiten Wald ab. Es waren weit und breit keine Spuren zu sehen. Dafür war es aber neblig 😀 Bei den ersten Schritten ging es eigentlich ganz gut. Die Schneeschuhe funktionieren ein bisschen wie Tourenskier. Wenn man nach vorne geht, hebt sich die Ferse vom Schneebrett ab und man kann ganz normal gehen.

Nacher als wir dann im Meterhohen Schnee waren, war es schon ein bisschen schwierig. Vor allem weil man das Bein immer so hoch ziehen musste, um über den Schnee zu kommen. Es hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht und das ist das wichtigste. Den Hochkönig konnten wir leider nicht sehen, weil es zu stark schneite. Wir gingen ein bisschen durch den Wald und hofften, dass wir vielleicht ein paar Steinböcke oder Gämsen sehen würden. Ihnen war an dem Tag aber wahrscheinlich auch zu kalt 😀

 

Bei der Tour habe ich aber auch gemerkt, wie gefährlich es sein kann, wenn man alleine unterwegs ist. Bei paar malen, als ich einen kleinen Schneehügel runtergesprungen bin, fiel ich hin. Ich saß auf den Knien und wollte wieder aufstehen. Was hättest du gemacht? Genau! Du hättest dich mit den Händen am Boden abgestützt. Aber genau das war das schlimme. Ich konnte mich nicht abstützen, weil immer als ich das tat habe ich mich ein bisschen weiter in den Schnee gedrückt. Ich konnte von alleine also nicht aufstehen.

Nach ein paar Versuchen klappte es trotzdem aber was wäre passiert, wenn ich dort alleine wäre und nicht mehr hoch käme… Ich kann doch nicht warten bis der Schnee schmilzt 😀

 

Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Du kannst ja mal in de Kommentare schreiben, ob du schonmal so eine Schneeschuhwanderung gemacht hast oder nicht. Bis zum nächsten Beitrag

Oli 😀

 

Calmont im Herbst

Der steilste Weinberg Europas heißt Calmont, befindet sich in Bremm und ist fast 400 m. hoch.

Also entschieden wir uns einfach mal los zu fahren und zu gucken, wie weit wir kommen. Es war leider schon spät und das Wetter war auch nicht besonders gut. Einen guten Sonnenuntergang konnten wir vergessen. Aber hauptsache wir waren da. Es war ein bisschen schwierig den Parkplatz zu finden, weil wir nicht genau wussten, wo Bremm anfängt. Die Beschildung war einfach schlecht. Vor allem zum Calmont zu gehen war schwieriger als gedacht. Aber als wir den Weg fanden war es eigentlich ganz einfach. Der Weg war am Anfang noch nicht so steil, bei dem schlechtem Wetter war er aber sehr rutschig.

Nach fast 300 Metern kam direkt eine kleine Hütte, bei der man eine Pause machen konnte. Aber warum sind wir hier hin gekommen. Um Pausenn zu machen ? Nein 😀 Wir sind hier hin gekommen, um zu wandern und fotografieren. Die Sonne war schon am Untergehen und die Wolken rissen ein wenig auf, wodurch wir doch einen schönen Sonnenuntergang hatten. Wir hatten immer eine gute Sicht auf die Mosel, die vor allem beim Sonnenuntergang schön aussah. Vor der Hütte mussten wir zuerst einen geraden Weg lang gehen, der an einem Bahnhof vorbeiging. Der Bahnhof sah ein bvisschen verlassen aus, so als ob dort seit Jahren keiner mehr war. Später sahen wir aber doch einen Zug, der zum Bahnhof kam.

Calmont

Der Weg wurde immer steiler und steiniger. Später kann man sich überlegen, ob man den normalen Weg hoch geht, oder den Klettersteig geht, der bestimmt mehr Spaß gemach hätte. Wir konnten ihn aber nicht gehen, weil wir keine Klettersachen mit hatten. Aber du kannst den Calmont auf jeden Fall auch so hoch laufen. Dafür brauchst du keine extra Sachen. Vielleicht ein Paar Wanderschuhe und das wars schon. Später bin ich alleine weiter gegangen, weil keiner mehr Lust hatte im fast dunkeln dort hoch zu laufen. Aber für meinen Blog mache ich doch alles 😀

Ich sah immer wieder die Sonne, die zwischen den Wolken hervor kam. Die Dörfer sahen im Sonnenuntergang auch schön aus, was ich nicht gedacht hätte, weil im Dorf selber sahen sie nicht so schön aus, wie von dort oben. Hier müsste ich auch mal Zelten 😀 Die anderen Weinberge wurden auch von der Sonne angestrahl, was besonders schön aussah. Wir sind dort sogar mit unserem Hund hochgegangen. Obwohl er schon ein bisschen älter ist, war es nicht zu schwer für ihn.

Calmont

Doch plötzlich kam die Todesangst… Was?? Todesangst auf einem Weinberg? Genau. Ich meine aber bestimmt nicht das, was ihr meint. Ich hatte überhaupt keine Angst. Auf dem Calmont gibt es einen Platz, der Todesangst heißt. Dort ist eine große Fahne, bei der man bei windigem Wetter sehr gut aufpassen sollte, weil sich die Fahne dreht. Ich weiß nicht ob dort schonmal etwas passiert ist. Aber wenn sich die Fahne anfängt zu drehen, dann kann es passieren, dass man getroffen wird und dort runterfällt. An den Seiten geht es ziemlich steil runter. Es heißt ja nicht umsonst steilster Weinberg Europas.

Ab dort bin ich leider nicht mehr weiter gegangen, weil es einfach viel zu spät war. Unter den Bäumen war es noch dunkler als sonst und ich musste ja auch alles wieder zurück gehen. Nächstes mal gehe ich aber auf jeden Fall bis ganz oben. Ein Tipp von mir ist auf jeden Fall mal bei schönem Wetter zu gehen, und das du am besten ganz früh aufstehst, um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, oder die Stirnlampe einzupacken und nach dem Sonnenuntergang wieder runterzugehen. Denn um Fotos zu machen, die sonst keiner macht, musst du Sachen machen, die sonst keiner macht.

Nach der kleinen Wanderung sind wir noch in ein Cafe gegangen, was ich aber nicht weiterempfehlen kann, weil die Bedinung nicht sehr nett war. Also entweder ihr versucht es dort einfach mal, oder ihr fahrt ein bisschen weiter nach Alken, wo es sehr schöne Cafes gibt. Aber wenn ihr in Bremm etwas essen wollt, dann geht am besten vorher zur Bank Geld abheben. Weil mit der Bank dort sieht es auch nicht so gut aus. Ihr merkt schon, dass es ein bisschen abgelegen liegt, aber dafür ist die Landschaft dort um so schöner. Und das beste ist, wenn du dir selber etwas zum essen machst. Dann hast du gar keinen Stress beim Restaurant suchen 😀

Also vielleicht überlegt ihr euch mal, ob ihr dort hin fahrt. Für die Landschaft lohnt es sich auf jeden Fall, aber um dort zu essen oder sonst etwas zu machen, würde ich eher woanders hinfahren.  Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Abonniert meinen Blog, um mehr Reisen und Fototipps zu lesen. Bis zum nächsten mal

Oliver 😀

Calmont

Calmont

Dachstein Gletscher im Herbst

Ihr wollt vielleicht den Dachstein Gletscher besuchen ? Ist er einen Besuch wert ? Ich sage euch, warum ihr es machen solltet 😀

Ich war im Oktober auf dem Dachstein Gletscher. Es war ein perfekter Tag. Es war schönes Wetter und die Anreise war auch gut. Ich habe im Berghotel Türlwandhütte übernachtet. Die Zimmer waren schön und das Frühstück war sehr lecker. Das Berghotel Türlwandhütte ist ungefähr 100 m. von der Seilbahn entfernt, die auf den Dachstein Gletscher führt. Die Seilbahn hatte ab 7:50 geöffnet und die letzte Fahrt war um 16:50. Das kommt aber auf die Jahreszeit an.  Die Seilbahn bezwingt 1000 Höhenmeter in ungefähr 5-6 Minute. Das tolle an der Seilbahn sind die „Terassen.“ Man kann sich entweder in die Gondel, oder auf die Gondel stellen. Die Gondel war auch an dem schönen Tag nicht sehr voll. Für alle Bergretter Fans ist der Besuch am Dachstein Gletscher natürlich Pflicht ;D Dort werden fast alle Bergretter Folgen gedreht. Auf dem Bild sieht die Fahrt sehr hoch aus, aber dafür hat man in der Gondel eine super Aussicht.

Man kann aber natürlich nur an schönen Tagen auf die Terasse. Wir hatten das Glück und konnten darauf. Es war zwar schön warm, aber es wurde später ein bisschen kühler, weil dort ein starker Wind war. Also wenn ihr mit der Terasse fahren wollt, dann nehmt euch lieber eine Jacke mit.

Oben angekommen ist ein großes Restaurant, bei dem man nach langen, oder kurzen Ausflügen etwas essen kann. Wir hatten natürlich noch kein Hunger. Also gingen wir einfach mal den Weg lang. Dann kamen wir auch endlich zum Schnee. Endlich. Es gab viele Skifahrer, die dort am Trainieren waren.

Deshalb sind wir hier aber nicht hingekommen. Wir gingen also ein bisschen weiter und kamen zu einem kleinen Wanderweg, der im Schnee war. In den Bergen muss man natürlich auch immer aufpassen. Auf dem Dachstein Gletscher gibt es auch Gletscherspalten. Am nächsten Tag habe ich sogar einen Gletscherkurs gemacht. Hier könnt ihr davon lesen. Es gibt auch einen Weg, auf dem es keine gefährlichen Stellen gibt, aber ihr solltet auf jeden Fall auf dem Weg bleiben. Es gibt immer wieder Schilder, die darauf hinweisen. Den Weg kann man aber nicht übersehen, weil diese Schilder am Rand stehen und weil man die Spur auf dem Boden sieht.

Wenn man auf dem gesichertem Weg läuft, dann kann man aber nichts falsch machen. An Tagen, an denen die Sonne scheint, sollte man darauf achten, das man Sonnenschutz mit hat. Es war immernoch kühl, aber die Sonne hat trotzdem gebrannt. Nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch an Bewölkten Tagen.  An manchen Stellen ist der Weg steil, aber er ist nicht schwer. An sonnigen Tagen hat man auch eine super Aussicht. Aber nicht nur das, sondern es laufen auch mehr Leute auf dem Gletscher. Der Weg führt übrigens zu der Seethalerhütte auf 2740 m. Wir sind auch zu dieser Hütte gewandert und tranken dort eine kalte Apfelsaftschorle. Eine kalte Apfelsaftschorle auf 2700m auf einem Gletscher ? Genau. Es wurde so warm, das wir unsere Jacken auszogen und etwas kaltes zum trinken brauchten. Aber jetzt nochmal zum Weg. Schon von der Skipiste aus, hatte man eine super Aussicht.

Man konnte in die Täler gucken, in denen natürlich noch kein Schnee lag. Das dachten wir. Direkt am nächsten Tag, hatte es fast 5 cm. geschneit. Also packt euch auch im Herbst Wintersachen ein.

Man konnte aber nicht nur die Täler sehen, sonder auch die Menschen, welche zur Seethalerhütte oder auf den hohen Dachstein klettern wollten. Hier seht ihr mal, wie es aussieht. Das war auch der Weg, auf dem wir zur Seethalerhütte gingen.

Der Weg sieht aber länger aus, als er ist. Wir waren nach ca. 30 Minuten bei der Seethalerhütte. Der Weg war gar nicht so rutschig wie gedacht. Trotzdem sollte man keine Sandalen anziehen 😀 Zwischendurch kamen uns immer mal wieder Skifahrer entgegen. Manche „liefen“ den Berg sogar mit ihren Skiern hoch. Daran sieht man auch, dass es nicht sehr steil ist. Mit der Höhe hatten wir auch keine Probleme. Ich habe eigentlich keinen Unterschied bemerkt. Doch man sah immer wieder Gletscherspalten, die am Wegrand in den Boden eingeschnitten waren. Wenn man nur wegen den Gletscherspalten zum Dachstein kommt, dann sollte man darauf achten, dass es an den Tagen zuvor nicht geschneit hat. Weil wenn es vorher schneit, dann kan es vorkommen, dass man die Gletscherspalten nicht mehr sieht, weil sie von Schnee überdeckt sind. Wir hatten aber auch immer wieder eine gute Sicht auf die umliegenden Berge.

Das Foto habe ich noch am Anfang gemacht. Hier sieht man die Skilifte, von denen es ein paar auf dem Dachstein gibt.

Hier sieht man noch die Spuren von den Langläufern, die zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich Mittagspause gemacht haben.

Wenn ihr den Weg bei gutem Wetter geht, habt ihr die Chance, den Gipfel vom hohen Dachstein zu sehen. Der hohe Dachstein sah sehr hoch aus, dafür, dass er nur ein paar hundert Meter höher ist. Wir standen mit Staunenden Gesichtern vor ihm. Nach einiger Zeit sahen wir zwei kleine Punkte. Waren das etwa Leute ? Ja. Das waren zwei Bergsteiger, die kurz vor dem Gipfel waren. Wir sahen aber immer mehr Leute. Manche waren gerade am Eisklettern, und manche gingen einen Klettersteig. Ihr könnt mir ja mal in die Kommentare schreiben, ob ihr die beiden Kletterer seht. Eigentlich wollte ich in den nächsten Tagen auch auf den Hohen Dachstein, was aber nicht ging, weil es den ganzen Tag schneite.

Wir haben aber nicht nur Kletterer auf dem Hohen Dachstein gesehen, sondern auch welche, die gerade wieder runtergekommen sind.

Dann ist man nach ein paar Minuten schon bei der Seethalerhütte. Dort gibt es auch ein Gipfelkreuz. Man hat eine sehr weite Sicht. Aber dort will man natürlich auch was essen. Die Seethalerhütte ist eigentlich sehr schön. Die Gebetsflaggen erinnern einen ein bisschen an Nepal.

Aber wir hatten ein Problem. Wir hatten nicht genug Geld mit. Wir haben die Apfelsaftschorlen schon getrunken und merkten dann, dass wir ein paar Euro zu wenig mit hatten. Also gingen wir zum Hüttenwirt und erzähltem ihm das. Er sagte sofort, dass es kein Problem ist, und das wir ihm das Geld im Berghotel Türlwandhütte geben konnten. Da hatten wir sehr viel Glück, dass wir im gleichem Hotel übernachtet haben. Also wenn ihr mal so ein Problem habt, würde ich ihn einfach mal fragen. Dann müsst ihr ihm das Geld aber auch zurück geben. Er arbeitet genau so viel wie ihr dafür. Das ist mein kleiner Geheimtipp ;D

Am Ende kann ich sagen, dass eigentlich jeder auf den Dachstein Gletscher kann. Solange das Wetter stimmt und man auf dem Weg bleibt, sollte es für niemenden ein gefährlich werden. Mit Babys solltet ihr wegen der Höhe aufpassen, aber sonst denke ich, dass die Höhe auch kein Problem sein sollte.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ihr geht auch mal auf den Dachstein Gletscher.

Bis zum nächsten mal

Oliver

 

Lumix g7 Test

Lumix g7 Test

Lumix g7 Test. Der erste Test, den ich von einer Kamera gemacht habe. Die meisten Anfänger suchen oft eine gute Kamera, die gut fotografiert aber auch noch günstig ist. Die Kamera habe ich am Anfang auch gesucht. Und ich glaube ich habe sie gefunden. Zuerst habe ich sehr viele Kameras gesehen, die auch gut wären aber immernoch ein paar hundert Euro zu teuer waren. Dann habe ich sie aber endlich gefunden. Die Lumix g7. Der Preis war genau richtig. Ich habe die Lumix g7 für 599 Euro auf Amazon gekauft. Jetzt gibt es die Lumix g7 aber auch schon für etwas mehr als 400 Euro. Da müsst ihr einfach mal die Preise vergleichen.

Mit dieser Kamera kann man eigentlich alles machen, was man will. Man kann Langzeitbelichtungen bis zu 60 Sekunden (ohne Bulb Modus ) machen, man kann in 4k Filmen und fotografieren usw. Die Lumix g7 liegt gut in der Hand und die die Knöpfe und Räder kann man fast alle mit dem Daumen bedienen. Den Bildschirm kann man ausklappen und drehen und der Blitz ist mit einem Knopf bedienbar. Den Iso-Wert kann man ganz leicht an einem Rad verstellen. Hier zeige ich euch aber erstmal ein paar Fotos, die ich mit der Lumix g7 gemacht habe.

Bei allen Fotos habe ich das Objektiv mit 14-42mm. benutz, welches bei der Lieferung dabei war.
Lumix g7 Test

Lumix g7 Test

Lumix g7 Test

Lumix g7 Test

Bei den letzten beiden Bildern, die ich eingefügt habe, habe ich einen Filter benutz, der bei der Kamera vorhanden ist. Den muss man nicht extra kaufen, sondern das ist eine Funktion, die sowieso schon vorhanden ist. Ich habe auch kein Bild, die ihr gerade gesehen habt bearbeitet. Sie kommen genau so aus der Kamera. Ich habe vielleicht die Belichtung etwas höher gemacht, aber ich habe keinen Kontrast oder sonstiges verändert. Jetzt gebe ich euch noch ein paar Details

  1. Sensor: 16,8 Megapixel
  2. Bildformat: JPG,RAW
  3. Fotoauflösung:4.592 x 3.448 Pixel
  4. Gewicht:402 g.

Hier findet ihr noch mehr Informationen zur Kamera.

Ich finde die Lumix g7 sehr gut. Ich habe alles, was ich brauche und mir fehlen keine wichtigen Sachen. Die einzige Sache, die ich nicht so gut finde ist, dass man in den Geschäften oft keine Objektive für die Lumix g7 findet und man sie deshalb im Internet bestellen muss. Aber das ist natürlich kein großes Problem 😀

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und er hat euch bei eurer Kamerasuche geholfen. Wenn ihr noch Fragen zur Lumix g7 habt, schreibt sie ruhig in die Kommentare. Alle Fotos, die ich auf meinem Blog hochgeladen habe, habe ich mit der Lumix g7 gemacht.

Viel Spaß beim fotografieren und bis zum nächsten Mal

Oliver