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Daisan Gletscherbrille
Skifahren am Hochkönig

Welcher Skifahrer hat nicht schon immer vom Powdern geträumt?! Auf Instagram habe ich diesen Winter auch schon sehr viele Beiträge mit Metern von Schnee gesehen. Die Beschreibung war immer „No friends on Powderdays,“ „Heute wird gepowdert“ oder „Powdern oder nichts.“ Ich kannte das Wort sehr lange noch gar nicht. Du auch nicht?

Powdern bedeutet eigentlich nichts anderes als Tiefschneefahren. Wenn man mit den Skiern durch den Meterhohen Schnee fährt und dabei am besten noch mega Gopro Bilder macht, bei denen man nur noch die Skibrille zwischen dem Schnee sieht ;D

Natürlich wollte ich das auch mal ausprobieren. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man durch den Schnee fahren kann, ohne stecken zu bleiben. Und letztes Wochenende konnte ich es endlich beim Hochkönig ausprobieren.

Eine sehr wichtige Sache ist, dass man breite Skier hat. Mit zu schmalen Skiern könnte man nicht durch den tiefen Schnee fahren. Da würde man schon fast untergehen. Wenn man breite Skier hat, dann verteilt sich die Fläche auf dem Schnee und man kann besser drauf fahren.

Eigentlich bin ich nicht zum Hochkönig hingefahren um dort zu Powdern, sondern um auf den Pisten Ski zu fahren. Das habe ich vergessen zu sagen. Beim Powdern fährt man außerhalb der Piste. Vor allem wegen den Schneemassen muss man dort auch vor Lawinen aufpassen.

Ich fuhr also das erste Mal den richtig hohen Berg hoch und da war das Problem auch schon da. Ich wusste einfach nicht, wo lang die Piste ging. Deshalb bin ich einfach mal den Spuren der anderen nachgefahren, was man eigentlich auf keinen Fall machen sollte. Aber bei mir war es das beste, was ich gemacht habe.

Ich sah schon an der kleinen Hütte, die auf dem Hochkeil steht, dass die Lawinenwarnschilder auf dem Boden lagen. Sie waren an der Hütte angelehnt. Es konnte also keine Lawinengefahr bestehen.

Ich fuhr die Spuren entlang und sah dabei so schöne Landschaften. Ich habe auch zwei Videos, die du dir angucken kannst. Hier ist das erste.


Um ehrlich zu sein war es schon ein bisschen gruselig, wie steil es links runter ging und wie steil es rechts hochging. Es sah ein bisschen so aus wie in einem Film. Als ob dort gleich eine riesen Lawine runterkäme. Aber das war nicht so schlimm.

Nach ein paar Minuten fuhr ich dann endlich los. Der Schnee war richtig weich. Es war ein bisschen so, als ob ich den Schnee garnicht spüren würde. Die Skier fuhren dort einfach durch und ich musste fast nichts machen… Fast nichts! Außer die Skier ein bisschen oben zu halten, sodass ich nicht im Schnee stecken bleiben würde.

Es war auf jeden Fall ein bisschen anstrengender als auf der Piste, wo ich einfach nur super schnell über den Schnee rutsche. Aber als ich stehen geblieben bin war es so schön. Wir sahen keine Menschen. Höchstens noch ein paar alte Spuren von den anderen. Aber der Schnee war noch unberührt. Hier kannst du es sehen. Ich kann es dir jetzt nicht so schön erzählen, wie es in echt war.

Warst du schonmal Powdern? Wenn ja würde es mich mal interessieren, wo du es gemacht hast. Vielleicht kann ich dort auch mal hin. Wusstest du eigentlich schon, dass du meinen Blog abonnieren kannst? Wenn nicht dann würde es mich freuen, wenn du es jetzt machst, um keine Beiträge mehr zu verpassen.

Bis zum Nächsten Beitrag

Oli 😀

Hochkönig mit Schnee

Warst du schonmal Skifahren? Bestimmt. Ich war letztes Wochenende beim Hochkönig Skifahren und bin dort das erste Mal auf einer schwarzen Piste gefahren. Ich würde dir sehr gerne erzählen, wie es für mich war und ob es schwer oder leicht war. Was war bisher deine schwierigste Piste, auf der du gefahren bist? Ich würde mich freuen, wenn du mir dazu einen Kommentar schreibst 😀

Für all die, die im Moment nicht wissen, wovon ich rede. Im Skifahren gibt es so wie bei jedem anderen Sport auch immer schwierigere Stufen. Was beim Fußball die 1. Liga ist, ist beim Skifahren die Schwarze Piste.

Für Anfänger ist die Grüne Piste am besten. Sie ist oft ein Übungshang, auf dem man als Anfänger sehr gut trainieren kann. Danach kommt die blaue Piste. Sie ist oft auch noch eine gute Piste für Anfänger. Aber sie ist natürlich schon ein bisschen schwieriger. Dann kommt schon die rote Piste. Die zweitschwierigste. Anfänger sollten meiner Meinung nach gar nicht mehr auf diese Piste. Als wir beim Hochkönig waren, bin ich mit meinem Bruder (der auch noch Anfänger ist) bis ganz nach oben zur roten Piste gefahren. Aber schon als er sie gesehen hat wusste er, dass er da auf keinen Fall runterkommt. Und dann kommt die schwarze Piste. Sie ist die schwierigste von allen und ich bin sie letzte Woche das erste Mal gefahren 😀

Als ich mit dem Lift nach oben gefahren bin, da wusste ich bis dahin noch gar nicht, dass ich an diesem Tag eine schwarze Piste fahren würde. Es war sehr neblig und fing dann auch noch an zu schneien. Die rote Piste bin ich schon sehr oft gefahren und hatte mal Lust auf eine neue. Beim Hochkönig/Hochkeil kann man ganz oben entweder nach rechts oder nach Links abbiegen. Links gibt es zwei Pisten. Einmal die rote Piste mit der Nummer eins und dann gibt es dort auch noch die schwarze Piste mit der Nummer zwei. Rechts gibt es nur die rote Piste mit der Nummer eins.

(Hier hast du ein kleines Video von mir, welches ich auf der roten Piste aufgenommen habe :D)

Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich immer nach rechts zur Nummer eins gefahren. Aber eigentlich nur deshalb, weil ich die anderen Pisten noch nie gesehen habe. Am Liftende gibt es eine kleine Holzhütte, bei der man sich auf eine Bank setzen kann. Dort saß dann zum Glück eine Frau. Ich fragte sie, ob sie wüsste, wo man rauskommt, wenn man mal die anderen Pisten fahren würde. Sie antwortete mir sehr nett und sagte mir, dass man nur mit der Nummer zwei beim Liftanfang rauskommen würde.

Das Problem war, dass ich bis dahin noch nicht wusste, dass die schwarzen und roten Schilder zeigen sollen, wie schwer die Piste ist. Ich dachte, dass sie nur zeigen, wo lang man fahren muss. Also bin ich einfach mal zur schwarzen Piste gefahren. Die drei Snowboarder ließ ich noch durch und dann war ich dort ganz alleine auf der Piste. Da war niemand, der mich stören konnte. Da war aber auch niemand, der mir helfen könnte, wenn etwas passieren würde.

Um ehrlich zu sein fande ich die Piste gar nicht steiler als die rote, die ich zuvor gefahren bin. Sie war zwar nicht steiler, aber sie war länger. Gerade so lang, dass ich am Ende die Schmerzen in den Oberschenkeln spüren konnte. Es war aber kein großes Problem bei der Fahrt. Außer das ich manchmal vielleicht ein bisschen zu schnell gefahren bin.

Am Ende musste es natürlich nochmal kommen. Ich fuhr bis zur letzten Sekunde auf dieser Piste. Ich müsste es noch einmal runter und wieder hoch schaffen, weil meine Familie an am Ende der roten Piste mit der Nummer eins warteten. Also wollte ich mich beeilen und rutschte dabei zweimal aus 😀 Ich fuhr, flog hin, fuhr 5 Meter weiter und flog wieder hin. Und das nur, weil ich mich beeilen wollte.

Am Ende vom Tag war ich ziemlich müde und das zeigt, dass es doch anstrengend war. Es hat auf jeden Fall auch mega viel Spaß gemacht. Also wenn du gut Skifahren kannst, dann kann ich es dir empfehlen. Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Viel Spaß beim Skifahren und pass immer gut auf 😀
Oli

Watzmann Ostwand Lawine

Boah!! Wenn man mal eine Lawine gehört hat, dann willst du nie wieder unter einer steilen Felswand stehen. Erst recht nicht im Winter. Ich habe zwar noch nie so eine richtig große Lawine miterlebt, aber ich habe schon kleinere gesehen und vor allem gehört.

Als wir beim Königssee waren gingen wir über einen kleinen Feldweg ganz gemütlich den Weg entlang. Die Sonne schien, es war schon warm aber auf den Bergen lag noch Schnee. Auch in der Watzmann Ostwand. Hinter uns waren ein paar Leute. So wie es beim Königssee üblich ist, weil er sehr schön und vor allem gut besucht ist. Als wir also einfach den Weg lang gingen drehten wir uns manchmal nach rechts und sahen die Watzmann Ostwand. Als man sich sie so anguckte, dachte man, dass die Zeit stehen geblieben wäre. Nichts bewegte sich. Nichtmal ein Vogel flog davor rum. Das einzige, was sich ein bisschen bewegte waren ein paar kleine Wolken.

Wir machten also ein paar Bilder von der Wand und gingen weiter. Plötzlich aber! Wir hörten einen lauten Schlag und ein etwas leiseres brummen, was sehr stark an ein Gewitter erinnerte. Das konnte aber nicht sein.Hinter uns waren die anderen Leute, die „Guck mal eine Lawine“ riefen und zur Watzmann Ostwand zeigten. Ich dachte die Wand wäre gleich mit Schnee eingehüllt. Als ich zu dem Punkt ging, an dem ich die Ostwand sehen konnte, sah ich erstmal garnichts. Dann, nach ein paar Sekunden sah ich die ‚Lawine.‘ Ich weiß garnicht, ob man so etwas Lawine nennen kann. Es war einfach ein ‚Strahl‘ aus Schnee, der eine Rinne runterlief. Nichts großes.

Später saßen wir auf einer Bank und aßen ein paar Brezel, die beim Königssee aber übergroß sind. Ich sah die ganze Zeit auf die Ostwand, weil ich nochmal eine größere Lawine sehen wollte. Dort kamen fast jede 5 Minuten eine kleinere Lawine runter. Und plötlich… Ein riesen Schneebrett löste sich und fiel einen Felsvorsprung runter. Das war auf jeden Fall spannender. Ich wunderte mich aber, warum es kein Geräusch machte. Doch ca. 2 Sekunden später hörte man ein riesen Brummen und alle Leute drehten sich zur Wand.

Aber bis zum nächsten Tag war ich mir noch garnicht so bewusst, wie schnell sich so eine Lawine bilden kann. Wir gingen Schneeschuhwandern. Als wir immer weiter in den Wald reingingen, und der Schnee immer tiefer wurde entdeckten wir eine Skisprungschanze. Sie war sehr steil und natürlich musste ich einmal auf sie drauf. Also ging ich ein Stück hoch und merkte ab dem Moment schon, das ich sehr schnell mit dem Fuß runterrutschte.

Als ich dann oben war, formte ich einen Schneball und ließ ihn die Schanze runterrutschen. Er wurde immer größer und das sehr schnell. Er brauchte keine 10 Meter um mindestens doppelt so groß zu werden. Uns ist zum Glück nichts passiert und es ist auch keine Lawine abgegangen, unter der wir verschüttet wurden.

Und genau das ist das Problem. Die Lawine wird immer größer und größer. Deshalb solltest du immer aufpassen wo und vor allem mit wem du unterwegs bist. Du solltest auf keinen Fall alleine in ungesichertes Gelände gehen. Auch wenn es dir nicht so steil vorkommt.

Ich hoffe dir hat der Beitrag gefallen und du denkst beim nächsten mal gut darüber nach, wo und mit wem du irgendwo hingehst. Bis zum nächsten Beitrag

Oli 😀

Dachstein Gletscher im Herbst

Ihr wollt vielleicht den Dachstein Gletscher besuchen ? Ist er einen Besuch wert ? Ich sage euch, warum ihr es machen solltet 😀

Ich war im Oktober auf dem Dachstein Gletscher. Es war ein perfekter Tag. Es war schönes Wetter und die Anreise war auch gut. Ich habe im Berghotel Türlwandhütte übernachtet. Die Zimmer waren schön und das Frühstück war sehr lecker. Das Berghotel Türlwandhütte ist ungefähr 100 m. von der Seilbahn entfernt, die auf den Dachstein Gletscher führt. Die Seilbahn hatte ab 7:50 geöffnet und die letzte Fahrt war um 16:50. Das kommt aber auf die Jahreszeit an.  Die Seilbahn bezwingt 1000 Höhenmeter in ungefähr 5-6 Minute. Das tolle an der Seilbahn sind die „Terassen.“ Man kann sich entweder in die Gondel, oder auf die Gondel stellen. Die Gondel war auch an dem schönen Tag nicht sehr voll. Für alle Bergretter Fans ist der Besuch am Dachstein Gletscher natürlich Pflicht ;D Dort werden fast alle Bergretter Folgen gedreht. Auf dem Bild sieht die Fahrt sehr hoch aus, aber dafür hat man in der Gondel eine super Aussicht.

Man kann aber natürlich nur an schönen Tagen auf die Terasse. Wir hatten das Glück und konnten darauf. Es war zwar schön warm, aber es wurde später ein bisschen kühler, weil dort ein starker Wind war. Also wenn ihr mit der Terasse fahren wollt, dann nehmt euch lieber eine Jacke mit.

Oben angekommen ist ein großes Restaurant, bei dem man nach langen, oder kurzen Ausflügen etwas essen kann. Wir hatten natürlich noch kein Hunger. Also gingen wir einfach mal den Weg lang. Dann kamen wir auch endlich zum Schnee. Endlich. Es gab viele Skifahrer, die dort am Trainieren waren.

Deshalb sind wir hier aber nicht hingekommen. Wir gingen also ein bisschen weiter und kamen zu einem kleinen Wanderweg, der im Schnee war. In den Bergen muss man natürlich auch immer aufpassen. Auf dem Dachstein Gletscher gibt es auch Gletscherspalten. Am nächsten Tag habe ich sogar einen Gletscherkurs gemacht. Hier könnt ihr davon lesen. Es gibt auch einen Weg, auf dem es keine gefährlichen Stellen gibt, aber ihr solltet auf jeden Fall auf dem Weg bleiben. Es gibt immer wieder Schilder, die darauf hinweisen. Den Weg kann man aber nicht übersehen, weil diese Schilder am Rand stehen und weil man die Spur auf dem Boden sieht.

Wenn man auf dem gesichertem Weg läuft, dann kann man aber nichts falsch machen. An Tagen, an denen die Sonne scheint, sollte man darauf achten, das man Sonnenschutz mit hat. Es war immernoch kühl, aber die Sonne hat trotzdem gebrannt. Nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch an Bewölkten Tagen.  An manchen Stellen ist der Weg steil, aber er ist nicht schwer. An sonnigen Tagen hat man auch eine super Aussicht. Aber nicht nur das, sondern es laufen auch mehr Leute auf dem Gletscher. Der Weg führt übrigens zu der Seethalerhütte auf 2740 m. Wir sind auch zu dieser Hütte gewandert und tranken dort eine kalte Apfelsaftschorle. Eine kalte Apfelsaftschorle auf 2700m auf einem Gletscher ? Genau. Es wurde so warm, das wir unsere Jacken auszogen und etwas kaltes zum trinken brauchten. Aber jetzt nochmal zum Weg. Schon von der Skipiste aus, hatte man eine super Aussicht.

Man konnte in die Täler gucken, in denen natürlich noch kein Schnee lag. Das dachten wir. Direkt am nächsten Tag, hatte es fast 5 cm. geschneit. Also packt euch auch im Herbst Wintersachen ein.

Man konnte aber nicht nur die Täler sehen, sonder auch die Menschen, welche zur Seethalerhütte oder auf den hohen Dachstein klettern wollten. Hier seht ihr mal, wie es aussieht. Das war auch der Weg, auf dem wir zur Seethalerhütte gingen.

Der Weg sieht aber länger aus, als er ist. Wir waren nach ca. 30 Minuten bei der Seethalerhütte. Der Weg war gar nicht so rutschig wie gedacht. Trotzdem sollte man keine Sandalen anziehen 😀 Zwischendurch kamen uns immer mal wieder Skifahrer entgegen. Manche „liefen“ den Berg sogar mit ihren Skiern hoch. Daran sieht man auch, dass es nicht sehr steil ist. Mit der Höhe hatten wir auch keine Probleme. Ich habe eigentlich keinen Unterschied bemerkt. Doch man sah immer wieder Gletscherspalten, die am Wegrand in den Boden eingeschnitten waren. Wenn man nur wegen den Gletscherspalten zum Dachstein kommt, dann sollte man darauf achten, dass es an den Tagen zuvor nicht geschneit hat. Weil wenn es vorher schneit, dann kan es vorkommen, dass man die Gletscherspalten nicht mehr sieht, weil sie von Schnee überdeckt sind. Wir hatten aber auch immer wieder eine gute Sicht auf die umliegenden Berge.

Das Foto habe ich noch am Anfang gemacht. Hier sieht man die Skilifte, von denen es ein paar auf dem Dachstein gibt.

Hier sieht man noch die Spuren von den Langläufern, die zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich Mittagspause gemacht haben.

Wenn ihr den Weg bei gutem Wetter geht, habt ihr die Chance, den Gipfel vom hohen Dachstein zu sehen. Der hohe Dachstein sah sehr hoch aus, dafür, dass er nur ein paar hundert Meter höher ist. Wir standen mit Staunenden Gesichtern vor ihm. Nach einiger Zeit sahen wir zwei kleine Punkte. Waren das etwa Leute ? Ja. Das waren zwei Bergsteiger, die kurz vor dem Gipfel waren. Wir sahen aber immer mehr Leute. Manche waren gerade am Eisklettern, und manche gingen einen Klettersteig. Ihr könnt mir ja mal in die Kommentare schreiben, ob ihr die beiden Kletterer seht. Eigentlich wollte ich in den nächsten Tagen auch auf den Hohen Dachstein, was aber nicht ging, weil es den ganzen Tag schneite.

Wir haben aber nicht nur Kletterer auf dem Hohen Dachstein gesehen, sondern auch welche, die gerade wieder runtergekommen sind.

Dann ist man nach ein paar Minuten schon bei der Seethalerhütte. Dort gibt es auch ein Gipfelkreuz. Man hat eine sehr weite Sicht. Aber dort will man natürlich auch was essen. Die Seethalerhütte ist eigentlich sehr schön. Die Gebetsflaggen erinnern einen ein bisschen an Nepal.

Aber wir hatten ein Problem. Wir hatten nicht genug Geld mit. Wir haben die Apfelsaftschorlen schon getrunken und merkten dann, dass wir ein paar Euro zu wenig mit hatten. Also gingen wir zum Hüttenwirt und erzähltem ihm das. Er sagte sofort, dass es kein Problem ist, und das wir ihm das Geld im Berghotel Türlwandhütte geben konnten. Da hatten wir sehr viel Glück, dass wir im gleichem Hotel übernachtet haben. Also wenn ihr mal so ein Problem habt, würde ich ihn einfach mal fragen. Dann müsst ihr ihm das Geld aber auch zurück geben. Er arbeitet genau so viel wie ihr dafür. Das ist mein kleiner Geheimtipp ;D

Am Ende kann ich sagen, dass eigentlich jeder auf den Dachstein Gletscher kann. Solange das Wetter stimmt und man auf dem Weg bleibt, sollte es für niemenden ein gefährlich werden. Mit Babys solltet ihr wegen der Höhe aufpassen, aber sonst denke ich, dass die Höhe auch kein Problem sein sollte.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ihr geht auch mal auf den Dachstein Gletscher.

Bis zum nächsten mal

Oliver

 

Erbeskopf im Winter

Ihr wohnt nicht in den Bergen, wollt aber trotzdem Skifahren ? Ich zeige euch heute das Skigebiet Erbeskopf. Der Erbeskopf liegt im Westen Deutschlands. Genauer gesagt im Hunsrück und ist mit 816 m. höhe der höchste Berg von Rheinland-Pfalz. Es gibt 3 leichte Pisten und einen Übungshang. Damit man die schwere Winterausrüstung nicht bis nach oben schleppen muss, gibt es einen Skilift. Die Preise für den Skilift findet ihr hier. Damit man auch fahren kann, wenn es nicht viel geschneit hat, gibt es  Schneekanonen. Wenn man mal etwas anders Skifahren will, kann man auch Abends kommen, da die Piste mit einer Flutlichtanlage beleuchtet wird.

Ich war heute dort und es war mal wieder ein super Tag. Es gab viel Schnee, wenige Leute und warmen Kakao im Hunsrückhaus. Es gab aber nicht nur warmes Trinken, sondern auch etwas warmes zu Essen. Wer gerne alleine auf der Piste sein will, der sollte bei einem Schneesturm kommen 😀 Das war bei mir der Fall. Am 16 Dezember öffnet ein Weihnachtsmarkt, den man sich auch angucken kann.

Vor Ort kann man sich die Skiausrüstung auch ausleihen, da ein Skiset dovh sehr teuer ist. Es gibt natürlich auch für die Kinder einen tollen Hügel. Der Hügel befindet sich direkt hinter dem Hunsrückhaus, was natürlich super ist, wenn man sich aufwärmen will. Dort kann man Schlitten fahren, Schneemänner bauen oder Skifahren lernen.

Wenn man vor „Pistenbeginn“ auf der großen Piste fahren will, sollte man am besten mit dem Snowboard oder breiten Skiern fahren, weil der Schnee noch unberührt und sehr hoch ist. Auf dem „Kinderhügel“ kann man aber schon fahren, weil dort meistens viele Kinder die Piste „platt“ fahren.

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen. Besucht die Webcam vom Erbeskopf, um die aktuelle Wetterlage zu sehen. Habt viel Spaß im Schnee und bis zum nächsten mal.

Liebe Grüße

Oliver