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Bergsteigen in der Schweiz

Ich bin ‚leider‘ wieder zuhause und habe die Breithorn Besteigung ohne Probleme bestanden 🙂

Ankunft in Zermatt

Es ist 14:00 Uhr. Endlich ist es soweit. Ich bin in Zermatt angekommen und suche erstmal die Bergführer, die mich bei der Tour begleiten werden. Vorerst sehe ich keinen. Doch nach einiger Zeit kommen beide auf mich zu.

Gandegghütte

Die Gandegghütte,die auf 3030 Metern liegt.Das Breithorn im Hintergrund!

Sie sind schon bereit und wir begrüßen uns.

Da ich mit dem Zug gekommen bin, wechsel ich zuerst meine Schuhe und gehe dann zurück zu ihnen. In der Zeit ist schon die ganze Gruppe eingetroffen. Ziemlich viele Leute…

Nach der Überprüfung der Ausrüstung ziehe ich mich komplett um und es kann losgehen.

Wir gehen ein Stück die Gassen entlang, die in dieser Jahreszeit gut gefüllt sind. Entlang von Mammut und The North Face Shops, die ich ziemlich cool finde, fahren wir heute mit der Seilbahn ein Stück hoch und gehen dann zur Gandegghütte, die auf 3030 Metern liegt.

Das Matterhorn ist immer dabei

Es fühlt sich ein bisschen so an, als ob uns das Matterhorn beobachten würde. Es steht zwar immer an einem Ort, wir können es aber fast die ganze Tour über sehen.

Noch ist es in Nebel umhüllt und es sieht aus wie ein kleiner Berg. Hoffentlich ändert sich das noch. Ich will das Matterhorn unbedingt sehen.

Matterhorn

Das Matterhorn ist noch mit Wolken umhüllt.

Nach einer kurzen Zeit kommen wir bei unserer ersten Hütte an. Es ist eine sehr schöne Hütte, da sie von 4000ern umgeben ist. Von hier aus sehen wir das Ziel für morgen.

Das Breithorn.

Mein erster 4000er. Morgen wir es soweit sein. Wenn alles gut geht, werde ich morgen auf meinem ersten 4000er stehen. Ich freue mich drauf 🙂

Viele Leute auf kleinem Raum…

Gandegghütte Terrasse

Die Terrasse. Ist es nicht ein Traum?!

Bei der Gandegghütte angekommen trinken wir erstmal etwas.

Das Wetter ist bis jetzt noch angenehm und es ist nicht zu heiß. Auf der schönsten Terrasse, die ich je auf so einer Hütte gesehen habe machen wir ein paar Bilder vom Breithorn und trinken zwischendurch etwas Kaltes.

In diesen Hütten bekommt man immer Hausschuhe, die man in der Hütte anziehen soll. Den Pickel legen wir unter eine Bank und die Steigeisen kommen mit rein.

Nach der kleinen Pause bringen wir unsere Rucksäcke in unser Zimmer. Die Treppe ist eng und man passt nur alleine drauf. In der Zeit müssen die anderen warten, bis man zur nächsten Treppe kommt.

Das Zimmer ist nicht viel größer, aber es ist besser als nichts. Die Betten liegen direkt nebeneinander und dort ist es auch sehr eng. Für die eine Nacht sollte es aber reichen…

Bevor wir schlafen gehen, planen wir noch die Tour für morgen. Danach geht es dann aber wirklich ins Bett. Für die Tour sollten wir ausgeschlafen sein.

Breithorn Besteigung

Der Wecker klingelt und wir packen alle Sachen zusammen. Bis jetzt ist noch alles ruhig und jeder ist noch etwas müde. Wir ziehen schon unsere Sachen für die Tour an und gehen mit dem Rucksack runter. Dort ist das Frühstück schon fertig und wir können etwas essen. Ein bisschen Brot mit Marmelade und ein Multivitaminsaft reichen mir.

Breithorn Sonnenaufgang

Das Breithorn bei Sonnenaufgang.

Danach gehen wir noch Zähne putzen und machen uns bereit. Die Berge werden an ihren Gipfeln schon von der Sonne angeleuchtet. Das sieht so schööön aus 🙂

Zuerst gehen wir nochmal zur Seilbahnstation zurück, von der aus wir mit der Gondel auf’s kleine Matterhorn fahren werden. In der Gondel treffen wir sogar Felix Neureuther, der auf dem Gletscher trainiert.

Die Breithorn Besteigung wir enfach mega schön 🙂

Los geht’s

Von der Station aus geht es jetzt aber wirklich los. Wir ziehen die Steigeisen an, werden an’s Seil angebunden und gehen auf den Gletscher. Von hier aus können wir schon Italien sehen.

Zuerst gehen wir noch einen relativ flachen Weg entlang. Steil genug soll es aber noch werden 🙂 Links von uns sehen wir immer wieder das Matterhorn, das so langsam aus den Wolken verschwindet. Nach ca. 20 Minuten machen wir eine kurze Pause. Jetzt müssen wir uns für den steilen Anstieg stärken.

Nach ein paar Riegeln und etwas Marschtee, den wir von den Hütten gestellt bekommen haben, binden wir uns wieder an’s Seil und gehen weiter. Es ist sehr warm. Gut, dass ich genug Sonnencreme dabei habe. Bei der Hitze kann man sich leicht verbrennen. Vor allem auf dem Gletscher!

Bergsteiger

Eine Gruppe vor den Italienischen Alpen.

Wir gehen immer in einem Tempo. Bis zum Gipfel machen wir keine Pause mehr. Das würde uns nur durcheinanderbringen. Es wird immer steiler und steiler, sodass ich den Pickel zur Stütze benutze. Vor uns ist eine relativ langsame Gruppe. Das kann, wenn man ein Tempo beibehält ganz schön nervig sein.

Wir müssen ihnen also folgen, bis wir zu der Kurve vor dem Gipfel kommen. Dort können wir sie dann überholen. In der Zeit fliegt zweimal ein Helikopter von Air Zermatt über uns. Hoffentlich ist nichts Schlimmes passiert…

Denn man darf das Breithorn nicht unterscvhätzen. Auch auf dem Breithorn gibt es Gletscherspalten.

Der Weg zieht sich etwas in die Länge, da ich immer darauf achten muss, wo ich hintreten kann. Ich kann mir nicht mal die schönen Berge angucken 🙂 Wenn ich einen falschen Tritt setze, falle ich. Wenn wir großes Pech haben, ziehe ich alle anderen mit und wir stürzen 150 Meter ab. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass das passiert 🙂

Alpen

Die Aussicht vom Gipfel.

Da ist es…

Die letzten Meter. Ich kann schon sehen, wie es flacher wird. Von unten sieht es so aus, als ob das Breithorn einen sehr großen Gipfel hat. Umso größer war die Überraschung dann, als wir auf den letzten paar Metern auf einem Grat standen. Hier müssen wir nochmal aufpassen…

Endlich geschafft… Ich stehe auf meinem ersten 4000er. Auf dem Breithorn. 4.164 Meter.

Ich kann es noch nicht so richtig glauben…

 

 

Mit diesem Beitrag mache ich bei der Blogparade von Ousuca mit. Es geht um dein bestes Outdoor Erlebnis 2018. Da darf die Breithorn Besteigung, mein erster 4000er natürlich nicht fehlen 😉

Daisan Gletscherbrille
Skifahren am Hochkönig

Welcher Skifahrer hat nicht schon immer vom Powdern geträumt?! Auf Instagram habe ich diesen Winter auch schon sehr viele Beiträge mit Metern von Schnee gesehen. Die Beschreibung war immer „No friends on Powderdays,“ „Heute wird gepowdert“ oder „Powdern oder nichts.“ Ich kannte das Wort sehr lange noch gar nicht. Du auch nicht?

Powdern bedeutet eigentlich nichts anderes als Tiefschneefahren. Wenn man mit den Skiern durch den Meterhohen Schnee fährt und dabei am besten noch mega Gopro Bilder macht, bei denen man nur noch die Skibrille zwischen dem Schnee sieht ;D

Natürlich wollte ich das auch mal ausprobieren. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man durch den Schnee fahren kann, ohne stecken zu bleiben. Und letztes Wochenende konnte ich es endlich beim Hochkönig ausprobieren.

Eine sehr wichtige Sache ist, dass man breite Skier hat. Mit zu schmalen Skiern könnte man nicht durch den tiefen Schnee fahren. Da würde man schon fast untergehen. Wenn man breite Skier hat, dann verteilt sich die Fläche auf dem Schnee und man kann besser drauf fahren.

Eigentlich bin ich nicht zum Hochkönig hingefahren um dort zu Powdern, sondern um auf den Pisten Ski zu fahren. Das habe ich vergessen zu sagen. Beim Powdern fährt man außerhalb der Piste. Vor allem wegen den Schneemassen muss man dort auch vor Lawinen aufpassen.

Ich fuhr also das erste Mal den richtig hohen Berg hoch und da war das Problem auch schon da. Ich wusste einfach nicht, wo lang die Piste ging. Deshalb bin ich einfach mal den Spuren der anderen nachgefahren, was man eigentlich auf keinen Fall machen sollte. Aber bei mir war es das beste, was ich gemacht habe.

Ich sah schon an der kleinen Hütte, die auf dem Hochkeil steht, dass die Lawinenwarnschilder auf dem Boden lagen. Sie waren an der Hütte angelehnt. Es konnte also keine Lawinengefahr bestehen.

Ich fuhr die Spuren entlang und sah dabei so schöne Landschaften. Ich habe auch zwei Videos, die du dir angucken kannst. Hier ist das erste.


Um ehrlich zu sein war es schon ein bisschen gruselig, wie steil es links runter ging und wie steil es rechts hochging. Es sah ein bisschen so aus wie in einem Film. Als ob dort gleich eine riesen Lawine runterkäme. Aber das war nicht so schlimm.

Nach ein paar Minuten fuhr ich dann endlich los. Der Schnee war richtig weich. Es war ein bisschen so, als ob ich den Schnee garnicht spüren würde. Die Skier fuhren dort einfach durch und ich musste fast nichts machen… Fast nichts! Außer die Skier ein bisschen oben zu halten, sodass ich nicht im Schnee stecken bleiben würde.

Es war auf jeden Fall ein bisschen anstrengender als auf der Piste, wo ich einfach nur super schnell über den Schnee rutsche. Aber als ich stehen geblieben bin war es so schön. Wir sahen keine Menschen. Höchstens noch ein paar alte Spuren von den anderen. Aber der Schnee war noch unberührt. Hier kannst du es sehen. Ich kann es dir jetzt nicht so schön erzählen, wie es in echt war.

Warst du schonmal Powdern? Wenn ja würde es mich mal interessieren, wo du es gemacht hast. Vielleicht kann ich dort auch mal hin. Wusstest du eigentlich schon, dass du meinen Blog abonnieren kannst? Wenn nicht dann würde es mich freuen, wenn du es jetzt machst, um keine Beiträge mehr zu verpassen.

Bis zum Nächsten Beitrag

Oli 😀

Hochkönig mit Schnee

Warst du schonmal Skifahren? Bestimmt. Ich war letztes Wochenende beim Hochkönig Skifahren und bin dort das erste Mal auf einer schwarzen Piste gefahren. Ich würde dir sehr gerne erzählen, wie es für mich war und ob es schwer oder leicht war. Was war bisher deine schwierigste Piste, auf der du gefahren bist? Ich würde mich freuen, wenn du mir dazu einen Kommentar schreibst 😀

Für all die, die im Moment nicht wissen, wovon ich rede. Im Skifahren gibt es so wie bei jedem anderen Sport auch immer schwierigere Stufen. Was beim Fußball die 1. Liga ist, ist beim Skifahren die Schwarze Piste.

Für Anfänger ist die Grüne Piste am besten. Sie ist oft ein Übungshang, auf dem man als Anfänger sehr gut trainieren kann. Danach kommt die blaue Piste. Sie ist oft auch noch eine gute Piste für Anfänger. Aber sie ist natürlich schon ein bisschen schwieriger. Dann kommt schon die rote Piste. Die zweitschwierigste. Anfänger sollten meiner Meinung nach gar nicht mehr auf diese Piste. Als wir beim Hochkönig waren, bin ich mit meinem Bruder (der auch noch Anfänger ist) bis ganz nach oben zur roten Piste gefahren. Aber schon als er sie gesehen hat wusste er, dass er da auf keinen Fall runterkommt. Und dann kommt die schwarze Piste. Sie ist die schwierigste von allen und ich bin sie letzte Woche das erste Mal gefahren 😀

Als ich mit dem Lift nach oben gefahren bin, da wusste ich bis dahin noch gar nicht, dass ich an diesem Tag eine schwarze Piste fahren würde. Es war sehr neblig und fing dann auch noch an zu schneien. Die rote Piste bin ich schon sehr oft gefahren und hatte mal Lust auf eine neue. Beim Hochkönig/Hochkeil kann man ganz oben entweder nach rechts oder nach Links abbiegen. Links gibt es zwei Pisten. Einmal die rote Piste mit der Nummer eins und dann gibt es dort auch noch die schwarze Piste mit der Nummer zwei. Rechts gibt es nur die rote Piste mit der Nummer eins.

(Hier hast du ein kleines Video von mir, welches ich auf der roten Piste aufgenommen habe :D)

Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich immer nach rechts zur Nummer eins gefahren. Aber eigentlich nur deshalb, weil ich die anderen Pisten noch nie gesehen habe. Am Liftende gibt es eine kleine Holzhütte, bei der man sich auf eine Bank setzen kann. Dort saß dann zum Glück eine Frau. Ich fragte sie, ob sie wüsste, wo man rauskommt, wenn man mal die anderen Pisten fahren würde. Sie antwortete mir sehr nett und sagte mir, dass man nur mit der Nummer zwei beim Liftanfang rauskommen würde.

Das Problem war, dass ich bis dahin noch nicht wusste, dass die schwarzen und roten Schilder zeigen sollen, wie schwer die Piste ist. Ich dachte, dass sie nur zeigen, wo lang man fahren muss. Also bin ich einfach mal zur schwarzen Piste gefahren. Die drei Snowboarder ließ ich noch durch und dann war ich dort ganz alleine auf der Piste. Da war niemand, der mich stören konnte. Da war aber auch niemand, der mir helfen könnte, wenn etwas passieren würde.

Um ehrlich zu sein fande ich die Piste gar nicht steiler als die rote, die ich zuvor gefahren bin. Sie war zwar nicht steiler, aber sie war länger. Gerade so lang, dass ich am Ende die Schmerzen in den Oberschenkeln spüren konnte. Es war aber kein großes Problem bei der Fahrt. Außer das ich manchmal vielleicht ein bisschen zu schnell gefahren bin.

Am Ende musste es natürlich nochmal kommen. Ich fuhr bis zur letzten Sekunde auf dieser Piste. Ich müsste es noch einmal runter und wieder hoch schaffen, weil meine Familie an am Ende der roten Piste mit der Nummer eins warteten. Also wollte ich mich beeilen und rutschte dabei zweimal aus 😀 Ich fuhr, flog hin, fuhr 5 Meter weiter und flog wieder hin. Und das nur, weil ich mich beeilen wollte.

Am Ende vom Tag war ich ziemlich müde und das zeigt, dass es doch anstrengend war. Es hat auf jeden Fall auch mega viel Spaß gemacht. Also wenn du gut Skifahren kannst, dann kann ich es dir empfehlen. Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Viel Spaß beim Skifahren und pass immer gut auf 😀
Oli

Schneeschuhwandern am Hochkönig

Letzte Woche war ich beim Hochkönig Schneeschuhwandern und in diesem Beitrag erzähle ich dir mal, wie es war.

Im Urlaub wollte ich richtige Abenteuer erleben. Dazu gehörte unter anderem das erste mal auf einer schwarzen Piste Ski zu fahren aber dazu kommt noch ein Beitrag. Und es gehörte auch die Schneeschuhwanderung dazu. Es lag schon fast kein Schnee mehr und ich dachte schon ich könnte nichts von beidem machen. Als wir dann den Berg hoch zum Arthurhaus fuhren, wusste ich aber ganz schnell, dass es schon fast zu viel Schnee war ;D

Schneeschuhlaufen am Hochkönig

Der Schnee war höher als unser Auto und überdeckte sogar die Straßenschilder. Es waren so ungefähr 2 Meter Schnee, die da oben noch lagen. Auf ca. 1500 m.ü.n.n. Wir waren am Tag davor schon da um Ski zu fahren. Deshalb haben wir uns schon alles angeguckt und wir waren bei schönstem Wetter spazieren. Aber an dem Tag war das Wetter nicht so gut. Es war die ganze Zeit bewölkt und dann fing es auch noch an zu schneien, als wir angekommen waren.

Wir gingen also ins Arthurhaus, in dem wir übrigens auch schon einige male schliefen. Dort konnten wir die Schneeschuhe ausleihen. Wir wollten eigentlich den Weg zu den 4 Hütten lang wandern aber zum Glück hatten sie uns gesagt, dass es dort Lawinengefährdet sei. Also entschieden wir uns den Hochkeil ein bisschen hoch zu wandern. Der Hochkeil ist der Berg gegenüber vom Hochkönig. Auf ihm sind auch die Skipisten.

Zuerst gingen wir den ganz normalen Weg entlang, was ein bisschen langweilig war. Aber später bogen wir dann in den tief verschneiten Wald ab. Es waren weit und breit keine Spuren zu sehen. Dafür war es aber neblig 😀 Bei den ersten Schritten ging es eigentlich ganz gut. Die Schneeschuhe funktionieren ein bisschen wie Tourenskier. Wenn man nach vorne geht, hebt sich die Ferse vom Schneebrett ab und man kann ganz normal gehen.

Nacher als wir dann im Meterhohen Schnee waren, war es schon ein bisschen schwierig. Vor allem weil man das Bein immer so hoch ziehen musste, um über den Schnee zu kommen. Es hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht und das ist das wichtigste. Den Hochkönig konnten wir leider nicht sehen, weil es zu stark schneite. Wir gingen ein bisschen durch den Wald und hofften, dass wir vielleicht ein paar Steinböcke oder Gämsen sehen würden. Ihnen war an dem Tag aber wahrscheinlich auch zu kalt 😀

 

Bei der Tour habe ich aber auch gemerkt, wie gefährlich es sein kann, wenn man alleine unterwegs ist. Bei paar malen, als ich einen kleinen Schneehügel runtergesprungen bin, fiel ich hin. Ich saß auf den Knien und wollte wieder aufstehen. Was hättest du gemacht? Genau! Du hättest dich mit den Händen am Boden abgestützt. Aber genau das war das schlimme. Ich konnte mich nicht abstützen, weil immer als ich das tat habe ich mich ein bisschen weiter in den Schnee gedrückt. Ich konnte von alleine also nicht aufstehen.

Nach ein paar Versuchen klappte es trotzdem aber was wäre passiert, wenn ich dort alleine wäre und nicht mehr hoch käme… Ich kann doch nicht warten bis der Schnee schmilzt 😀

 

Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Du kannst ja mal in de Kommentare schreiben, ob du schonmal so eine Schneeschuhwanderung gemacht hast oder nicht. Bis zum nächsten Beitrag

Oli 😀

 

Watzmann Ostwand Lawine

Boah!! Wenn man mal eine Lawine gehört hat, dann willst du nie wieder unter einer steilen Felswand stehen. Erst recht nicht im Winter. Ich habe zwar noch nie so eine richtig große Lawine miterlebt, aber ich habe schon kleinere gesehen und vor allem gehört.

Als wir beim Königssee waren gingen wir über einen kleinen Feldweg ganz gemütlich den Weg entlang. Die Sonne schien, es war schon warm aber auf den Bergen lag noch Schnee. Auch in der Watzmann Ostwand. Hinter uns waren ein paar Leute. So wie es beim Königssee üblich ist, weil er sehr schön und vor allem gut besucht ist. Als wir also einfach den Weg lang gingen drehten wir uns manchmal nach rechts und sahen die Watzmann Ostwand. Als man sich sie so anguckte, dachte man, dass die Zeit stehen geblieben wäre. Nichts bewegte sich. Nichtmal ein Vogel flog davor rum. Das einzige, was sich ein bisschen bewegte waren ein paar kleine Wolken.

Wir machten also ein paar Bilder von der Wand und gingen weiter. Plötzlich aber! Wir hörten einen lauten Schlag und ein etwas leiseres brummen, was sehr stark an ein Gewitter erinnerte. Das konnte aber nicht sein.Hinter uns waren die anderen Leute, die „Guck mal eine Lawine“ riefen und zur Watzmann Ostwand zeigten. Ich dachte die Wand wäre gleich mit Schnee eingehüllt. Als ich zu dem Punkt ging, an dem ich die Ostwand sehen konnte, sah ich erstmal garnichts. Dann, nach ein paar Sekunden sah ich die ‚Lawine.‘ Ich weiß garnicht, ob man so etwas Lawine nennen kann. Es war einfach ein ‚Strahl‘ aus Schnee, der eine Rinne runterlief. Nichts großes.

Später saßen wir auf einer Bank und aßen ein paar Brezel, die beim Königssee aber übergroß sind. Ich sah die ganze Zeit auf die Ostwand, weil ich nochmal eine größere Lawine sehen wollte. Dort kamen fast jede 5 Minuten eine kleinere Lawine runter. Und plötlich… Ein riesen Schneebrett löste sich und fiel einen Felsvorsprung runter. Das war auf jeden Fall spannender. Ich wunderte mich aber, warum es kein Geräusch machte. Doch ca. 2 Sekunden später hörte man ein riesen Brummen und alle Leute drehten sich zur Wand.

Aber bis zum nächsten Tag war ich mir noch garnicht so bewusst, wie schnell sich so eine Lawine bilden kann. Wir gingen Schneeschuhwandern. Als wir immer weiter in den Wald reingingen, und der Schnee immer tiefer wurde entdeckten wir eine Skisprungschanze. Sie war sehr steil und natürlich musste ich einmal auf sie drauf. Also ging ich ein Stück hoch und merkte ab dem Moment schon, das ich sehr schnell mit dem Fuß runterrutschte.

Als ich dann oben war, formte ich einen Schneball und ließ ihn die Schanze runterrutschen. Er wurde immer größer und das sehr schnell. Er brauchte keine 10 Meter um mindestens doppelt so groß zu werden. Uns ist zum Glück nichts passiert und es ist auch keine Lawine abgegangen, unter der wir verschüttet wurden.

Und genau das ist das Problem. Die Lawine wird immer größer und größer. Deshalb solltest du immer aufpassen wo und vor allem mit wem du unterwegs bist. Du solltest auf keinen Fall alleine in ungesichertes Gelände gehen. Auch wenn es dir nicht so steil vorkommt.

Ich hoffe dir hat der Beitrag gefallen und du denkst beim nächsten mal gut darüber nach, wo und mit wem du irgendwo hingehst. Bis zum nächsten Beitrag

Oli 😀

Schnee im Hunsrück

Ich wollte schon immer mal meine Steigeisen und Eispickel, die ich beim Gletscherkurs gekauft habe, bei mir Zuhause ausprobieren. Das ist aber nicht so einfach. Weil dafür muss es erstmal kalt sein. Am besten so kalt, dass der Bach einfriert. Oder es muss einfach schneien. Weil ich will ja nicht mit den Steigeisen auf Steinen klettern. Das kann ich ja auch im Sommer machen. Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie ich im Hunsrück Eisklettern gehe…

Was habe ich mitgenommen, wo bin ich geklettert, wie konnte ich klettern. Das sage ich euch alles im Beitrag.

Vorbereitung

Was habe ich alles mitgenommen?

Ich habe eigentlich fast genau die Sachen, die ich auch beim Gletscherkurs benutzt habe mitgenommen. Wenn du die ganze Ausrüstungsliste sehen willst, klicke einfach hier. Ich habe auch nichts dagegen, wenn du dir den Beitrag auch durchliest. Aber erstmal bleiben wir bei diesem Beitrag.

Ich habe also meine Steigeisen eingepackt. Das war das wichtigste. Ich liste euch mal auf, was ich noch mit hatte.

  • Eispickel
  • Warme Primaloft Jacke
  • Stativ
  • Kamera
  • Großen Rucksack
  • Wasserdichte Hose
  • Essen und Trinken
  • Helm
  • Handy
  • Handschuhe

Das waren alle Sachen, die ich mithatte. Der Helm war sehr wichtig. Weil wenn ich da einmal ohne Helm runtergefallen wäre, wäre es kein Spaß! ;D Mit dem Handy konnte ich nicht nur Bilder machen, sondern auch Hife rufen, wenn etwas passiert wäre. Aber zum Glück ist nichts passiert 😀 Essen und Trinken ist klar, warum ich es mithatte. Ich hatte auch Tee mit, der leider ein bisschen zu heiß war. Daran habe ich mich verbrannt und das waren die größten Schmerzen bei der Tour. 😀 In den Rucksack habe ich auch das Stativ reingetan, damit ich beim Klettern freie Hände hatte. Bei den Klamotten ist es auch klar und das Stativ hatte ich mit, weil ich alleine unterwegs war und trotzdem gute Fotos für euch machen wollte 😀

Los geht`s

Ich hatte also alles in den Rucksack gepackt, den Helm am Rucksack fest gemacht und schon konnte es losgehen. Ich bin von Zuhause losgegangen und musste ungefähr eine halbe Stunde laufen, um am Anfang anzukommen. Es war Dienstag und wegen Karneval hatte ich keine Schule. Das war natürlich schon ganz gut. Aber dann hatt es nachts auch noch angefangen zu schneien. Besser konnte es doch gar nicht werden. Die Wettervorhersage sagte eigentlich gutes Wetter vorraus. Deshalb habe ich die Ausrüstung am Abend vorher noch nicht eingepackt. Aber ich habe meinen Wecker zum Glück um 7:30 Uhr gestellt. Also hatte ich genug Zeit, um die Sachen zu packen und alles vorzubereiten. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, könnt ihr oft sehen, wenn ich so etwas mache. Wenn ihr mir noch nicht folgt, dann macht das mal. 😀 Hier könnt ihr klicken. Dann seht ihr schon meinen Instagram Account.

Der Schnee war noch ganz frisch, und wie es so ist, knierschte der Schnee unter meinen Füßen. Es war ungefähr Minus 5 Grad und so blieb der Schnee auch liegen. Leider haben wir im Hunsrück keine richtigen Berge. Es sind eigentlich nur Hügel. Also ging ich erstmal den Hügel runter und kam zu dem Bach. Der war auchnicht eingefroren!  Das heißt also schonmal, dass ich nicht auf dem Bach klettern kann. Aber es lag genug Schnee. Es gab immer mal wieder einzelne Stellen am Bach, bei denen das Wasser eingefroren war. Das waren dann schon 4/5 cm dicke Eisklumpen. Das konnte doch nur ein gutes Zeichen sein.

Ich ging ca. 10 Minuten am Bach entlang, bis ich zu dem Anfang kam, an dem ich klettern konnte. Ich kletterte 20-30 Meter nach oben und machte da dann erstmal eine Pause. Ich wollte eigentlich den Tee trinken, aber verbrannte mich natürlich. Hier seht ihr mal die Aussicht, wie es an meiner kleinen Haltestelle aussah. 😀

 

Hier auf dem Foto siehst du den Weg, den ich nach oben geklettert bin. Es war rutschig. Deshalb war es sehr gut, dass ich die Steigeisen anhatte. Es war aber nicht nur rutschig, sondern es war auch steil, wobei mir der Eispickel geholfen hat. Ich habe aber nur einen Eispickel, weil ich sowieso nicht Eisklettern gehe. Noch nicht 😀 Aber bestimmt irgendwann.

Hier seht ihr mal die Aussicht, die ich hatte, als ich meinen etwas zu warmen Tee getrunken habe ;D Auf den Bäumen lag noch Schnee, aber die Sonne ist nicht mehr rausgekommen. Dafür hat es aber noochmal angefangen zu schneien.

Ich zeige euch jetzt noch drei Bilder, die ich mit der Handy Fernsteuerung für meine Kamera gemacht habe. Das ist ziemlich praktisch, weil ich dann nicht den Selbstauslöser anmachen muss, der sowieso viel zu wenig Zeit hat, um ein gutes Foto zu machen. Ihr könnt mir mal in die Kommentare schreiben, wie ihr die Bilder findet.

 

Wo bin ich geklettert?

Ich bin einfach im Wald geklettert. Am besten sucht ihr euch im Winter, wenn kein Schnee liegt, einen guten Platz, wo ihr klettern könnt. Weil im Winter könnt ihr durchdie Bäume gucken und sehen, wo es Felsen gibt, weil es dann keine Blätter an den Bäumen gibt.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn ihr noch Fragen habt, stellt sie gerne. Schreibt mir dazu einfach einen Kommentar. Bis zum nächsten mal!

Dachstein Gletscher im Herbst

Ihr wollt vielleicht den Dachstein Gletscher besuchen ? Ist er einen Besuch wert ? Ich sage euch, warum ihr es machen solltet 😀

Ich war im Oktober auf dem Dachstein Gletscher. Es war ein perfekter Tag. Es war schönes Wetter und die Anreise war auch gut. Ich habe im Berghotel Türlwandhütte übernachtet. Die Zimmer waren schön und das Frühstück war sehr lecker. Das Berghotel Türlwandhütte ist ungefähr 100 m. von der Seilbahn entfernt, die auf den Dachstein Gletscher führt. Die Seilbahn hatte ab 7:50 geöffnet und die letzte Fahrt war um 16:50. Das kommt aber auf die Jahreszeit an.  Die Seilbahn bezwingt 1000 Höhenmeter in ungefähr 5-6 Minute. Das tolle an der Seilbahn sind die „Terassen.“ Man kann sich entweder in die Gondel, oder auf die Gondel stellen. Die Gondel war auch an dem schönen Tag nicht sehr voll. Für alle Bergretter Fans ist der Besuch am Dachstein Gletscher natürlich Pflicht ;D Dort werden fast alle Bergretter Folgen gedreht. Auf dem Bild sieht die Fahrt sehr hoch aus, aber dafür hat man in der Gondel eine super Aussicht.

Man kann aber natürlich nur an schönen Tagen auf die Terasse. Wir hatten das Glück und konnten darauf. Es war zwar schön warm, aber es wurde später ein bisschen kühler, weil dort ein starker Wind war. Also wenn ihr mit der Terasse fahren wollt, dann nehmt euch lieber eine Jacke mit.

Oben angekommen ist ein großes Restaurant, bei dem man nach langen, oder kurzen Ausflügen etwas essen kann. Wir hatten natürlich noch kein Hunger. Also gingen wir einfach mal den Weg lang. Dann kamen wir auch endlich zum Schnee. Endlich. Es gab viele Skifahrer, die dort am Trainieren waren.

Deshalb sind wir hier aber nicht hingekommen. Wir gingen also ein bisschen weiter und kamen zu einem kleinen Wanderweg, der im Schnee war. In den Bergen muss man natürlich auch immer aufpassen. Auf dem Dachstein Gletscher gibt es auch Gletscherspalten. Am nächsten Tag habe ich sogar einen Gletscherkurs gemacht. Hier könnt ihr davon lesen. Es gibt auch einen Weg, auf dem es keine gefährlichen Stellen gibt, aber ihr solltet auf jeden Fall auf dem Weg bleiben. Es gibt immer wieder Schilder, die darauf hinweisen. Den Weg kann man aber nicht übersehen, weil diese Schilder am Rand stehen und weil man die Spur auf dem Boden sieht.

Wenn man auf dem gesichertem Weg läuft, dann kann man aber nichts falsch machen. An Tagen, an denen die Sonne scheint, sollte man darauf achten, das man Sonnenschutz mit hat. Es war immernoch kühl, aber die Sonne hat trotzdem gebrannt. Nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch an Bewölkten Tagen.  An manchen Stellen ist der Weg steil, aber er ist nicht schwer. An sonnigen Tagen hat man auch eine super Aussicht. Aber nicht nur das, sondern es laufen auch mehr Leute auf dem Gletscher. Der Weg führt übrigens zu der Seethalerhütte auf 2740 m. Wir sind auch zu dieser Hütte gewandert und tranken dort eine kalte Apfelsaftschorle. Eine kalte Apfelsaftschorle auf 2700m auf einem Gletscher ? Genau. Es wurde so warm, das wir unsere Jacken auszogen und etwas kaltes zum trinken brauchten. Aber jetzt nochmal zum Weg. Schon von der Skipiste aus, hatte man eine super Aussicht.

Man konnte in die Täler gucken, in denen natürlich noch kein Schnee lag. Das dachten wir. Direkt am nächsten Tag, hatte es fast 5 cm. geschneit. Also packt euch auch im Herbst Wintersachen ein.

Man konnte aber nicht nur die Täler sehen, sonder auch die Menschen, welche zur Seethalerhütte oder auf den hohen Dachstein klettern wollten. Hier seht ihr mal, wie es aussieht. Das war auch der Weg, auf dem wir zur Seethalerhütte gingen.

Der Weg sieht aber länger aus, als er ist. Wir waren nach ca. 30 Minuten bei der Seethalerhütte. Der Weg war gar nicht so rutschig wie gedacht. Trotzdem sollte man keine Sandalen anziehen 😀 Zwischendurch kamen uns immer mal wieder Skifahrer entgegen. Manche „liefen“ den Berg sogar mit ihren Skiern hoch. Daran sieht man auch, dass es nicht sehr steil ist. Mit der Höhe hatten wir auch keine Probleme. Ich habe eigentlich keinen Unterschied bemerkt. Doch man sah immer wieder Gletscherspalten, die am Wegrand in den Boden eingeschnitten waren. Wenn man nur wegen den Gletscherspalten zum Dachstein kommt, dann sollte man darauf achten, dass es an den Tagen zuvor nicht geschneit hat. Weil wenn es vorher schneit, dann kan es vorkommen, dass man die Gletscherspalten nicht mehr sieht, weil sie von Schnee überdeckt sind. Wir hatten aber auch immer wieder eine gute Sicht auf die umliegenden Berge.

Das Foto habe ich noch am Anfang gemacht. Hier sieht man die Skilifte, von denen es ein paar auf dem Dachstein gibt.

Hier sieht man noch die Spuren von den Langläufern, die zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich Mittagspause gemacht haben.

Wenn ihr den Weg bei gutem Wetter geht, habt ihr die Chance, den Gipfel vom hohen Dachstein zu sehen. Der hohe Dachstein sah sehr hoch aus, dafür, dass er nur ein paar hundert Meter höher ist. Wir standen mit Staunenden Gesichtern vor ihm. Nach einiger Zeit sahen wir zwei kleine Punkte. Waren das etwa Leute ? Ja. Das waren zwei Bergsteiger, die kurz vor dem Gipfel waren. Wir sahen aber immer mehr Leute. Manche waren gerade am Eisklettern, und manche gingen einen Klettersteig. Ihr könnt mir ja mal in die Kommentare schreiben, ob ihr die beiden Kletterer seht. Eigentlich wollte ich in den nächsten Tagen auch auf den Hohen Dachstein, was aber nicht ging, weil es den ganzen Tag schneite.

Wir haben aber nicht nur Kletterer auf dem Hohen Dachstein gesehen, sondern auch welche, die gerade wieder runtergekommen sind.

Dann ist man nach ein paar Minuten schon bei der Seethalerhütte. Dort gibt es auch ein Gipfelkreuz. Man hat eine sehr weite Sicht. Aber dort will man natürlich auch was essen. Die Seethalerhütte ist eigentlich sehr schön. Die Gebetsflaggen erinnern einen ein bisschen an Nepal.

Aber wir hatten ein Problem. Wir hatten nicht genug Geld mit. Wir haben die Apfelsaftschorlen schon getrunken und merkten dann, dass wir ein paar Euro zu wenig mit hatten. Also gingen wir zum Hüttenwirt und erzähltem ihm das. Er sagte sofort, dass es kein Problem ist, und das wir ihm das Geld im Berghotel Türlwandhütte geben konnten. Da hatten wir sehr viel Glück, dass wir im gleichem Hotel übernachtet haben. Also wenn ihr mal so ein Problem habt, würde ich ihn einfach mal fragen. Dann müsst ihr ihm das Geld aber auch zurück geben. Er arbeitet genau so viel wie ihr dafür. Das ist mein kleiner Geheimtipp ;D

Am Ende kann ich sagen, dass eigentlich jeder auf den Dachstein Gletscher kann. Solange das Wetter stimmt und man auf dem Weg bleibt, sollte es für niemenden ein gefährlich werden. Mit Babys solltet ihr wegen der Höhe aufpassen, aber sonst denke ich, dass die Höhe auch kein Problem sein sollte.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ihr geht auch mal auf den Dachstein Gletscher.

Bis zum nächsten mal

Oliver

 

Erbeskopf im Winter

Ihr wohnt nicht in den Bergen, wollt aber trotzdem Skifahren ? Ich zeige euch heute das Skigebiet Erbeskopf. Der Erbeskopf liegt im Westen Deutschlands. Genauer gesagt im Hunsrück und ist mit 816 m. höhe der höchste Berg von Rheinland-Pfalz. Es gibt 3 leichte Pisten und einen Übungshang. Damit man die schwere Winterausrüstung nicht bis nach oben schleppen muss, gibt es einen Skilift. Die Preise für den Skilift findet ihr hier. Damit man auch fahren kann, wenn es nicht viel geschneit hat, gibt es  Schneekanonen. Wenn man mal etwas anders Skifahren will, kann man auch Abends kommen, da die Piste mit einer Flutlichtanlage beleuchtet wird.

Ich war heute dort und es war mal wieder ein super Tag. Es gab viel Schnee, wenige Leute und warmen Kakao im Hunsrückhaus. Es gab aber nicht nur warmes Trinken, sondern auch etwas warmes zu Essen. Wer gerne alleine auf der Piste sein will, der sollte bei einem Schneesturm kommen 😀 Das war bei mir der Fall. Am 16 Dezember öffnet ein Weihnachtsmarkt, den man sich auch angucken kann.

Vor Ort kann man sich die Skiausrüstung auch ausleihen, da ein Skiset dovh sehr teuer ist. Es gibt natürlich auch für die Kinder einen tollen Hügel. Der Hügel befindet sich direkt hinter dem Hunsrückhaus, was natürlich super ist, wenn man sich aufwärmen will. Dort kann man Schlitten fahren, Schneemänner bauen oder Skifahren lernen.

Wenn man vor „Pistenbeginn“ auf der großen Piste fahren will, sollte man am besten mit dem Snowboard oder breiten Skiern fahren, weil der Schnee noch unberührt und sehr hoch ist. Auf dem „Kinderhügel“ kann man aber schon fahren, weil dort meistens viele Kinder die Piste „platt“ fahren.

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen. Besucht die Webcam vom Erbeskopf, um die aktuelle Wetterlage zu sehen. Habt viel Spaß im Schnee und bis zum nächsten mal.

Liebe Grüße

Oliver