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Kuh guckt in Kamera

Es war ein traumhafter Tag. Der Morgen war schön, die Temperatur war angenehm und die Berge waren direkt vor unserer Haustür!Kuh liegt in den Bergen

Wir waren bereit für den nächsten Tag in den Bergen!

Wie immer, wenn wir in die Berge fahren sind wir in’s Berchtesgadener Land gefahren. Dort gibt es meiner Meinung nach einfach die schönste Landschaft in Deutschland 🙂 Immer mit Blick auf den Watzmann und dem Königssee in der Nähe. Durch die Berge fühlt es sich für mich schon wie ein Zuhause an.

 

Was steht an?

An diesem Tag wollten wir zur Stuhlalm wandern. Durch einen Geheimtipp haben wir erfahren, dass es dort den besten Kaiserschmarren in der Region geben soll. Wenn das wirklich so ist, dann müssen wir den probieren. Wir konnten doch nicht ohne den besten Kaiserschmarren im Bauch nach Hause fahren?!

Da wir morgens noch woanders waren, sind wir erst recht spät losgegangen. So um 14:00 Uhr, als die Sonne am stärksten schien, gingen wir los. Das war nicht die beste Zeit, aber es war die einzige Chance, in der wir nochmal den Kaiserschmarren essen konnten, bevor es für uns nach Hause ging.Bischofsmütze

Schon von der Straße aus konnten wir die Bischofsmütze sehen, die genau hinter der Stuhlalm liegt.

Wir konnten nicht anders als kurz anzuhalten, um ein paar Bilder zu machen. Von dem Punkt aus sah die Bischofsmütze ein bisschen wie die Dolomiten aus. Hinter den Wiesen und Feldern ragte sie über den Bäumen hervor.

Für alle Fotografen lohnt sich dieser Spot auf jeden Fall!

Nach ein paar Minuten mussten wir aber schon wieder einsteigen und fuhren weiter nach Annaberg, von wo aus man in ca. 1,5 Stunden zur Stuhlalm kommt.

Es ist zwar der kürzeste Weg, aber in der Hitze war er dennoch nicht ganz ungefährlich.

Wir mussten immer wieder anhalten und etwas trinken. Das war vor allem im Sommer sehr wichtig!

Der Weg war aber ganz angenehm. Zuerst gingen wir durch den Wald nach oben. Der Weg war in Serpentinen nach oben gezogen und die meiste Zeit konnten wir links und rechts von uns nur Bäume sehen. Wald in Österreich

Schmetterling auf BlumeAb und zu waren aber nicht mehr so viele Bäume da, durch die wir dann die Berge sehen konnten. Es sah sehr schön aus. Vor allem, weil das Licht in dem Moment perfekt war!

Durch den Wald floss ein kleiner Bach entlang und am Wegesrand fanden wir auch sehr viele Blumen und Tiere. Egal ob Raupen oder Schmetterlinge. Alle waren bunt und sahen gerade in der Jahreszeit am schönsten aus!

Nachdem wir dem Weg durch den Wald fast eine Stunde lang gefolgt sind, kamen wir endlich auf einer Wiese an. Rechts von uns konnten wir in das Tal und auf die umliegenden Berge und Wälder gucken.

In diesem Moment ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie viel Wald es in dieser Region gibt.Bischofsmütze

Und Links von uns ging ein steiler Hang nach oben hoch. Auf dem Hang befanden sich die Kühe, die durch ihre Glocken eine noch schönere Atmosphäre gestalten konnten.

Ich liebe es, wenn man in den Bergen ist, die Sonne scheint und man schon von weitem die Kuhglocken hören kann.

Wir mussten geradeaus weitergehen und dem Weg nach oben folgen. Auf dem Weg nach oben konnten wir oft den Gipfel der Bischofsmütze sehen.

Ein toller Berg!

Immer wieder hielten wir an und machten ein paar Bilder von den Kühen.

Und dann waren wir da. An der Stuhlalm, wo wir den wohl besten Kaiserschmarren gegessen haben, den ich je in meinem Leben gegessen habe. Mit dem Almdudler dazu war der Tag schon wieder einer der schönsten, die ich je erlebt habe 🙂

In dem Moment war einfach alles perfekt!

Kuh guckt in die Kamera

 

 

 

Skifahren am Hochkönig

Welcher Skifahrer hat nicht schon immer vom Powdern geträumt?! Auf Instagram habe ich diesen Winter auch schon sehr viele Beiträge mit Metern von Schnee gesehen. Die Beschreibung war immer „No friends on Powderdays,“ „Heute wird gepowdert“ oder „Powdern oder nichts.“ Ich kannte das Wort sehr lange noch gar nicht. Du auch nicht?

Powdern bedeutet eigentlich nichts anderes als Tiefschneefahren. Wenn man mit den Skiern durch den Meterhohen Schnee fährt und dabei am besten noch mega Gopro Bilder macht, bei denen man nur noch die Skibrille zwischen dem Schnee sieht ;D

Natürlich wollte ich das auch mal ausprobieren. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man durch den Schnee fahren kann, ohne stecken zu bleiben. Und letztes Wochenende konnte ich es endlich beim Hochkönig ausprobieren.

Eine sehr wichtige Sache ist, dass man breite Skier hat. Mit zu schmalen Skiern könnte man nicht durch den tiefen Schnee fahren. Da würde man schon fast untergehen. Wenn man breite Skier hat, dann verteilt sich die Fläche auf dem Schnee und man kann besser drauf fahren.

Eigentlich bin ich nicht zum Hochkönig hingefahren um dort zu Powdern, sondern um auf den Pisten Ski zu fahren. Das habe ich vergessen zu sagen. Beim Powdern fährt man außerhalb der Piste. Vor allem wegen den Schneemassen muss man dort auch vor Lawinen aufpassen.

Ich fuhr also das erste Mal den richtig hohen Berg hoch und da war das Problem auch schon da. Ich wusste einfach nicht, wo lang die Piste ging. Deshalb bin ich einfach mal den Spuren der anderen nachgefahren, was man eigentlich auf keinen Fall machen sollte. Aber bei mir war es das beste, was ich gemacht habe.

Ich sah schon an der kleinen Hütte, die auf dem Hochkeil steht, dass die Lawinenwarnschilder auf dem Boden lagen. Sie waren an der Hütte angelehnt. Es konnte also keine Lawinengefahr bestehen.

Ich fuhr die Spuren entlang und sah dabei so schöne Landschaften. Ich habe auch zwei Videos, die du dir angucken kannst. Hier ist das erste.


Um ehrlich zu sein war es schon ein bisschen gruselig, wie steil es links runter ging und wie steil es rechts hochging. Es sah ein bisschen so aus wie in einem Film. Als ob dort gleich eine riesen Lawine runterkäme. Aber das war nicht so schlimm.

Nach ein paar Minuten fuhr ich dann endlich los. Der Schnee war richtig weich. Es war ein bisschen so, als ob ich den Schnee garnicht spüren würde. Die Skier fuhren dort einfach durch und ich musste fast nichts machen… Fast nichts! Außer die Skier ein bisschen oben zu halten, sodass ich nicht im Schnee stecken bleiben würde.

Es war auf jeden Fall ein bisschen anstrengender als auf der Piste, wo ich einfach nur super schnell über den Schnee rutsche. Aber als ich stehen geblieben bin war es so schön. Wir sahen keine Menschen. Höchstens noch ein paar alte Spuren von den anderen. Aber der Schnee war noch unberührt. Hier kannst du es sehen. Ich kann es dir jetzt nicht so schön erzählen, wie es in echt war.

Warst du schonmal Powdern? Wenn ja würde es mich mal interessieren, wo du es gemacht hast. Vielleicht kann ich dort auch mal hin. Wusstest du eigentlich schon, dass du meinen Blog abonnieren kannst? Wenn nicht dann würde es mich freuen, wenn du es jetzt machst, um keine Beiträge mehr zu verpassen.

Bis zum Nächsten Beitrag

Oli 😀

Hochkönig mit Schnee

Warst du schonmal Skifahren? Bestimmt. Ich war letztes Wochenende beim Hochkönig Skifahren und bin dort das erste Mal auf einer schwarzen Piste gefahren. Ich würde dir sehr gerne erzählen, wie es für mich war und ob es schwer oder leicht war. Was war bisher deine schwierigste Piste, auf der du gefahren bist? Ich würde mich freuen, wenn du mir dazu einen Kommentar schreibst 😀

Für all die, die im Moment nicht wissen, wovon ich rede. Im Skifahren gibt es so wie bei jedem anderen Sport auch immer schwierigere Stufen. Was beim Fußball die 1. Liga ist, ist beim Skifahren die Schwarze Piste.

Für Anfänger ist die Grüne Piste am besten. Sie ist oft ein Übungshang, auf dem man als Anfänger sehr gut trainieren kann. Danach kommt die blaue Piste. Sie ist oft auch noch eine gute Piste für Anfänger. Aber sie ist natürlich schon ein bisschen schwieriger. Dann kommt schon die rote Piste. Die zweitschwierigste. Anfänger sollten meiner Meinung nach gar nicht mehr auf diese Piste. Als wir beim Hochkönig waren, bin ich mit meinem Bruder (der auch noch Anfänger ist) bis ganz nach oben zur roten Piste gefahren. Aber schon als er sie gesehen hat wusste er, dass er da auf keinen Fall runterkommt. Und dann kommt die schwarze Piste. Sie ist die schwierigste von allen und ich bin sie letzte Woche das erste Mal gefahren 😀

Als ich mit dem Lift nach oben gefahren bin, da wusste ich bis dahin noch gar nicht, dass ich an diesem Tag eine schwarze Piste fahren würde. Es war sehr neblig und fing dann auch noch an zu schneien. Die rote Piste bin ich schon sehr oft gefahren und hatte mal Lust auf eine neue. Beim Hochkönig/Hochkeil kann man ganz oben entweder nach rechts oder nach Links abbiegen. Links gibt es zwei Pisten. Einmal die rote Piste mit der Nummer eins und dann gibt es dort auch noch die schwarze Piste mit der Nummer zwei. Rechts gibt es nur die rote Piste mit der Nummer eins.

(Hier hast du ein kleines Video von mir, welches ich auf der roten Piste aufgenommen habe :D)

Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich immer nach rechts zur Nummer eins gefahren. Aber eigentlich nur deshalb, weil ich die anderen Pisten noch nie gesehen habe. Am Liftende gibt es eine kleine Holzhütte, bei der man sich auf eine Bank setzen kann. Dort saß dann zum Glück eine Frau. Ich fragte sie, ob sie wüsste, wo man rauskommt, wenn man mal die anderen Pisten fahren würde. Sie antwortete mir sehr nett und sagte mir, dass man nur mit der Nummer zwei beim Liftanfang rauskommen würde.

Das Problem war, dass ich bis dahin noch nicht wusste, dass die schwarzen und roten Schilder zeigen sollen, wie schwer die Piste ist. Ich dachte, dass sie nur zeigen, wo lang man fahren muss. Also bin ich einfach mal zur schwarzen Piste gefahren. Die drei Snowboarder ließ ich noch durch und dann war ich dort ganz alleine auf der Piste. Da war niemand, der mich stören konnte. Da war aber auch niemand, der mir helfen könnte, wenn etwas passieren würde.

Um ehrlich zu sein fande ich die Piste gar nicht steiler als die rote, die ich zuvor gefahren bin. Sie war zwar nicht steiler, aber sie war länger. Gerade so lang, dass ich am Ende die Schmerzen in den Oberschenkeln spüren konnte. Es war aber kein großes Problem bei der Fahrt. Außer das ich manchmal vielleicht ein bisschen zu schnell gefahren bin.

Am Ende musste es natürlich nochmal kommen. Ich fuhr bis zur letzten Sekunde auf dieser Piste. Ich müsste es noch einmal runter und wieder hoch schaffen, weil meine Familie an am Ende der roten Piste mit der Nummer eins warteten. Also wollte ich mich beeilen und rutschte dabei zweimal aus 😀 Ich fuhr, flog hin, fuhr 5 Meter weiter und flog wieder hin. Und das nur, weil ich mich beeilen wollte.

Am Ende vom Tag war ich ziemlich müde und das zeigt, dass es doch anstrengend war. Es hat auf jeden Fall auch mega viel Spaß gemacht. Also wenn du gut Skifahren kannst, dann kann ich es dir empfehlen. Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Viel Spaß beim Skifahren und pass immer gut auf 😀
Oli

Schneeschuhwandern am Hochkönig

Letzte Woche war ich beim Hochkönig Schneeschuhwandern und in diesem Beitrag erzähle ich dir mal, wie es war.

Im Urlaub wollte ich richtige Abenteuer erleben. Dazu gehörte unter anderem das erste mal auf einer schwarzen Piste Ski zu fahren aber dazu kommt noch ein Beitrag. Und es gehörte auch die Schneeschuhwanderung dazu. Es lag schon fast kein Schnee mehr und ich dachte schon ich könnte nichts von beidem machen. Als wir dann den Berg hoch zum Arthurhaus fuhren, wusste ich aber ganz schnell, dass es schon fast zu viel Schnee war ;D

Schneeschuhlaufen am Hochkönig

Der Schnee war höher als unser Auto und überdeckte sogar die Straßenschilder. Es waren so ungefähr 2 Meter Schnee, die da oben noch lagen. Auf ca. 1500 m.ü.n.n. Wir waren am Tag davor schon da um Ski zu fahren. Deshalb haben wir uns schon alles angeguckt und wir waren bei schönstem Wetter spazieren. Aber an dem Tag war das Wetter nicht so gut. Es war die ganze Zeit bewölkt und dann fing es auch noch an zu schneien, als wir angekommen waren.

Wir gingen also ins Arthurhaus, in dem wir übrigens auch schon einige male schliefen. Dort konnten wir die Schneeschuhe ausleihen. Wir wollten eigentlich den Weg zu den 4 Hütten lang wandern aber zum Glück hatten sie uns gesagt, dass es dort Lawinengefährdet sei. Also entschieden wir uns den Hochkeil ein bisschen hoch zu wandern. Der Hochkeil ist der Berg gegenüber vom Hochkönig. Auf ihm sind auch die Skipisten.

Zuerst gingen wir den ganz normalen Weg entlang, was ein bisschen langweilig war. Aber später bogen wir dann in den tief verschneiten Wald ab. Es waren weit und breit keine Spuren zu sehen. Dafür war es aber neblig 😀 Bei den ersten Schritten ging es eigentlich ganz gut. Die Schneeschuhe funktionieren ein bisschen wie Tourenskier. Wenn man nach vorne geht, hebt sich die Ferse vom Schneebrett ab und man kann ganz normal gehen.

Nacher als wir dann im Meterhohen Schnee waren, war es schon ein bisschen schwierig. Vor allem weil man das Bein immer so hoch ziehen musste, um über den Schnee zu kommen. Es hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht und das ist das wichtigste. Den Hochkönig konnten wir leider nicht sehen, weil es zu stark schneite. Wir gingen ein bisschen durch den Wald und hofften, dass wir vielleicht ein paar Steinböcke oder Gämsen sehen würden. Ihnen war an dem Tag aber wahrscheinlich auch zu kalt 😀

 

Bei der Tour habe ich aber auch gemerkt, wie gefährlich es sein kann, wenn man alleine unterwegs ist. Bei paar malen, als ich einen kleinen Schneehügel runtergesprungen bin, fiel ich hin. Ich saß auf den Knien und wollte wieder aufstehen. Was hättest du gemacht? Genau! Du hättest dich mit den Händen am Boden abgestützt. Aber genau das war das schlimme. Ich konnte mich nicht abstützen, weil immer als ich das tat habe ich mich ein bisschen weiter in den Schnee gedrückt. Ich konnte von alleine also nicht aufstehen.

Nach ein paar Versuchen klappte es trotzdem aber was wäre passiert, wenn ich dort alleine wäre und nicht mehr hoch käme… Ich kann doch nicht warten bis der Schnee schmilzt 😀

 

Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Du kannst ja mal in de Kommentare schreiben, ob du schonmal so eine Schneeschuhwanderung gemacht hast oder nicht. Bis zum nächsten Beitrag

Oli 😀

 

Dachstein Gletscher im Herbst

Ihr wollt vielleicht den Dachstein Gletscher besuchen ? Ist er einen Besuch wert ? Ich sage euch, warum ihr es machen solltet 😀

Ich war im Oktober auf dem Dachstein Gletscher. Es war ein perfekter Tag. Es war schönes Wetter und die Anreise war auch gut. Ich habe im Berghotel Türlwandhütte übernachtet. Die Zimmer waren schön und das Frühstück war sehr lecker. Das Berghotel Türlwandhütte ist ungefähr 100 m. von der Seilbahn entfernt, die auf den Dachstein Gletscher führt. Die Seilbahn hatte ab 7:50 geöffnet und die letzte Fahrt war um 16:50. Das kommt aber auf die Jahreszeit an.  Die Seilbahn bezwingt 1000 Höhenmeter in ungefähr 5-6 Minute. Das tolle an der Seilbahn sind die „Terassen.“ Man kann sich entweder in die Gondel, oder auf die Gondel stellen. Die Gondel war auch an dem schönen Tag nicht sehr voll. Für alle Bergretter Fans ist der Besuch am Dachstein Gletscher natürlich Pflicht ;D Dort werden fast alle Bergretter Folgen gedreht. Auf dem Bild sieht die Fahrt sehr hoch aus, aber dafür hat man in der Gondel eine super Aussicht.

Man kann aber natürlich nur an schönen Tagen auf die Terasse. Wir hatten das Glück und konnten darauf. Es war zwar schön warm, aber es wurde später ein bisschen kühler, weil dort ein starker Wind war. Also wenn ihr mit der Terasse fahren wollt, dann nehmt euch lieber eine Jacke mit.

Oben angekommen ist ein großes Restaurant, bei dem man nach langen, oder kurzen Ausflügen etwas essen kann. Wir hatten natürlich noch kein Hunger. Also gingen wir einfach mal den Weg lang. Dann kamen wir auch endlich zum Schnee. Endlich. Es gab viele Skifahrer, die dort am Trainieren waren.

Deshalb sind wir hier aber nicht hingekommen. Wir gingen also ein bisschen weiter und kamen zu einem kleinen Wanderweg, der im Schnee war. In den Bergen muss man natürlich auch immer aufpassen. Auf dem Dachstein Gletscher gibt es auch Gletscherspalten. Am nächsten Tag habe ich sogar einen Gletscherkurs gemacht. Hier könnt ihr davon lesen. Es gibt auch einen Weg, auf dem es keine gefährlichen Stellen gibt, aber ihr solltet auf jeden Fall auf dem Weg bleiben. Es gibt immer wieder Schilder, die darauf hinweisen. Den Weg kann man aber nicht übersehen, weil diese Schilder am Rand stehen und weil man die Spur auf dem Boden sieht.

Wenn man auf dem gesichertem Weg läuft, dann kann man aber nichts falsch machen. An Tagen, an denen die Sonne scheint, sollte man darauf achten, das man Sonnenschutz mit hat. Es war immernoch kühl, aber die Sonne hat trotzdem gebrannt. Nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch an Bewölkten Tagen.  An manchen Stellen ist der Weg steil, aber er ist nicht schwer. An sonnigen Tagen hat man auch eine super Aussicht. Aber nicht nur das, sondern es laufen auch mehr Leute auf dem Gletscher. Der Weg führt übrigens zu der Seethalerhütte auf 2740 m. Wir sind auch zu dieser Hütte gewandert und tranken dort eine kalte Apfelsaftschorle. Eine kalte Apfelsaftschorle auf 2700m auf einem Gletscher ? Genau. Es wurde so warm, das wir unsere Jacken auszogen und etwas kaltes zum trinken brauchten. Aber jetzt nochmal zum Weg. Schon von der Skipiste aus, hatte man eine super Aussicht.

Man konnte in die Täler gucken, in denen natürlich noch kein Schnee lag. Das dachten wir. Direkt am nächsten Tag, hatte es fast 5 cm. geschneit. Also packt euch auch im Herbst Wintersachen ein.

Man konnte aber nicht nur die Täler sehen, sonder auch die Menschen, welche zur Seethalerhütte oder auf den hohen Dachstein klettern wollten. Hier seht ihr mal, wie es aussieht. Das war auch der Weg, auf dem wir zur Seethalerhütte gingen.

Der Weg sieht aber länger aus, als er ist. Wir waren nach ca. 30 Minuten bei der Seethalerhütte. Der Weg war gar nicht so rutschig wie gedacht. Trotzdem sollte man keine Sandalen anziehen 😀 Zwischendurch kamen uns immer mal wieder Skifahrer entgegen. Manche „liefen“ den Berg sogar mit ihren Skiern hoch. Daran sieht man auch, dass es nicht sehr steil ist. Mit der Höhe hatten wir auch keine Probleme. Ich habe eigentlich keinen Unterschied bemerkt. Doch man sah immer wieder Gletscherspalten, die am Wegrand in den Boden eingeschnitten waren. Wenn man nur wegen den Gletscherspalten zum Dachstein kommt, dann sollte man darauf achten, dass es an den Tagen zuvor nicht geschneit hat. Weil wenn es vorher schneit, dann kan es vorkommen, dass man die Gletscherspalten nicht mehr sieht, weil sie von Schnee überdeckt sind. Wir hatten aber auch immer wieder eine gute Sicht auf die umliegenden Berge.

Das Foto habe ich noch am Anfang gemacht. Hier sieht man die Skilifte, von denen es ein paar auf dem Dachstein gibt.

Hier sieht man noch die Spuren von den Langläufern, die zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich Mittagspause gemacht haben.

Wenn ihr den Weg bei gutem Wetter geht, habt ihr die Chance, den Gipfel vom hohen Dachstein zu sehen. Der hohe Dachstein sah sehr hoch aus, dafür, dass er nur ein paar hundert Meter höher ist. Wir standen mit Staunenden Gesichtern vor ihm. Nach einiger Zeit sahen wir zwei kleine Punkte. Waren das etwa Leute ? Ja. Das waren zwei Bergsteiger, die kurz vor dem Gipfel waren. Wir sahen aber immer mehr Leute. Manche waren gerade am Eisklettern, und manche gingen einen Klettersteig. Ihr könnt mir ja mal in die Kommentare schreiben, ob ihr die beiden Kletterer seht. Eigentlich wollte ich in den nächsten Tagen auch auf den Hohen Dachstein, was aber nicht ging, weil es den ganzen Tag schneite.

Wir haben aber nicht nur Kletterer auf dem Hohen Dachstein gesehen, sondern auch welche, die gerade wieder runtergekommen sind.

Dann ist man nach ein paar Minuten schon bei der Seethalerhütte. Dort gibt es auch ein Gipfelkreuz. Man hat eine sehr weite Sicht. Aber dort will man natürlich auch was essen. Die Seethalerhütte ist eigentlich sehr schön. Die Gebetsflaggen erinnern einen ein bisschen an Nepal.

Aber wir hatten ein Problem. Wir hatten nicht genug Geld mit. Wir haben die Apfelsaftschorlen schon getrunken und merkten dann, dass wir ein paar Euro zu wenig mit hatten. Also gingen wir zum Hüttenwirt und erzähltem ihm das. Er sagte sofort, dass es kein Problem ist, und das wir ihm das Geld im Berghotel Türlwandhütte geben konnten. Da hatten wir sehr viel Glück, dass wir im gleichem Hotel übernachtet haben. Also wenn ihr mal so ein Problem habt, würde ich ihn einfach mal fragen. Dann müsst ihr ihm das Geld aber auch zurück geben. Er arbeitet genau so viel wie ihr dafür. Das ist mein kleiner Geheimtipp ;D

Am Ende kann ich sagen, dass eigentlich jeder auf den Dachstein Gletscher kann. Solange das Wetter stimmt und man auf dem Weg bleibt, sollte es für niemenden ein gefährlich werden. Mit Babys solltet ihr wegen der Höhe aufpassen, aber sonst denke ich, dass die Höhe auch kein Problem sein sollte.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ihr geht auch mal auf den Dachstein Gletscher.

Bis zum nächsten mal

Oliver