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Kuh guckt in Kamera

Es war ein traumhafter Tag. Der Morgen war schön, die Temperatur war angenehm und die Berge waren direkt vor unserer Haustür!Kuh liegt in den Bergen

Wir waren bereit für den nächsten Tag in den Bergen!

Wie immer, wenn wir in die Berge fahren sind wir in’s Berchtesgadener Land gefahren. Dort gibt es meiner Meinung nach einfach die schönste Landschaft in Deutschland 🙂 Immer mit Blick auf den Watzmann und dem Königssee in der Nähe. Durch die Berge fühlt es sich für mich schon wie ein Zuhause an.

 

Was steht an?

An diesem Tag wollten wir zur Stuhlalm wandern. Durch einen Geheimtipp haben wir erfahren, dass es dort den besten Kaiserschmarren in der Region geben soll. Wenn das wirklich so ist, dann müssen wir den probieren. Wir konnten doch nicht ohne den besten Kaiserschmarren im Bauch nach Hause fahren?!

Da wir morgens noch woanders waren, sind wir erst recht spät losgegangen. So um 14:00 Uhr, als die Sonne am stärksten schien, gingen wir los. Das war nicht die beste Zeit, aber es war die einzige Chance, in der wir nochmal den Kaiserschmarren essen konnten, bevor es für uns nach Hause ging.Bischofsmütze

Schon von der Straße aus konnten wir die Bischofsmütze sehen, die genau hinter der Stuhlalm liegt.

Wir konnten nicht anders als kurz anzuhalten, um ein paar Bilder zu machen. Von dem Punkt aus sah die Bischofsmütze ein bisschen wie die Dolomiten aus. Hinter den Wiesen und Feldern ragte sie über den Bäumen hervor.

Für alle Fotografen lohnt sich dieser Spot auf jeden Fall!

Nach ein paar Minuten mussten wir aber schon wieder einsteigen und fuhren weiter nach Annaberg, von wo aus man in ca. 1,5 Stunden zur Stuhlalm kommt.

Es ist zwar der kürzeste Weg, aber in der Hitze war er dennoch nicht ganz ungefährlich.

Wir mussten immer wieder anhalten und etwas trinken. Das war vor allem im Sommer sehr wichtig!

Der Weg war aber ganz angenehm. Zuerst gingen wir durch den Wald nach oben. Der Weg war in Serpentinen nach oben gezogen und die meiste Zeit konnten wir links und rechts von uns nur Bäume sehen. Wald in Österreich

Schmetterling auf BlumeAb und zu waren aber nicht mehr so viele Bäume da, durch die wir dann die Berge sehen konnten. Es sah sehr schön aus. Vor allem, weil das Licht in dem Moment perfekt war!

Durch den Wald floss ein kleiner Bach entlang und am Wegesrand fanden wir auch sehr viele Blumen und Tiere. Egal ob Raupen oder Schmetterlinge. Alle waren bunt und sahen gerade in der Jahreszeit am schönsten aus!

Nachdem wir dem Weg durch den Wald fast eine Stunde lang gefolgt sind, kamen wir endlich auf einer Wiese an. Rechts von uns konnten wir in das Tal und auf die umliegenden Berge und Wälder gucken.

In diesem Moment ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie viel Wald es in dieser Region gibt.Bischofsmütze

Und Links von uns ging ein steiler Hang nach oben hoch. Auf dem Hang befanden sich die Kühe, die durch ihre Glocken eine noch schönere Atmosphäre gestalten konnten.

Ich liebe es, wenn man in den Bergen ist, die Sonne scheint und man schon von weitem die Kuhglocken hören kann.

Wir mussten geradeaus weitergehen und dem Weg nach oben folgen. Auf dem Weg nach oben konnten wir oft den Gipfel der Bischofsmütze sehen.

Ein toller Berg!

Immer wieder hielten wir an und machten ein paar Bilder von den Kühen.

Und dann waren wir da. An der Stuhlalm, wo wir den wohl besten Kaiserschmarren gegessen haben, den ich je in meinem Leben gegessen habe. Mit dem Almdudler dazu war der Tag schon wieder einer der schönsten, die ich je erlebt habe 🙂

In dem Moment war einfach alles perfekt!

Kuh guckt in die Kamera

 

 

 

Heute ist es leider schon soweit. Nach einer tollen Tourenwoche in der Schweiz geht es heute über den Gornergletscher zurück nach Zermatt und dann mit dem Zug raus aus den Bergen auf den Weg nach Hause!

Sonnenaufgang in den Alpen

Die Sonne geht gerade auf.

Es ist ein toller Morgen. Trotz der Höhe habe ich keine Probleme beim Aufstehen. Alle anderen aus der Gruppe sind schon wach und packen ihre Sachen. Ich muss noch den Hüttenschlafsack einpacken und das Bett ordentlich hinterlassen. Das ist die Regel, wenn man in der Hütte schläft.

Nachdem ich alles erledigt habe gehe ich die beiden Stockwerke nach unten und stelle meinen Rucksack an die Bank, die unten an der Rezeption steht. Jetzt gibt es erstmal Frühstück.

Ich muss zugeben, dass ich morgens nie viel Hunger habe. Das ist vor allem auf dieser Höhe ein Problem. Appetitlosigkeit kann sogar ein Anzeichen der Höhenkrankheit sein. Deswegen muss ich ein bisschen etwas essen, damit ich auch gut in Zermatt ankomme 😉

Matterhorn

DIe Aussicht vermisse ich jetzt schon!

Wenn ich so darüber nachdenke will ich noch nicht nach Hause fahren. Das ist aber immer so, wenn ich in den Bergen bin 🙂

Ich freue mich natürlich auf mein Bett und endlich mal wieder auf eine warme Dusche 🙂  Aber ich würde hier gerne noch für ein paar Wochen oder Monate bleiben. Es ist einfach so schön, wenn man morgens aufsteht und aus dem Zimmerfenster die Gletscher der 4000er sieht.

Zum Frühstück gibt es in den Hütten oft das gleiche. Ich esse morgens aber auch immer das gleiche 🙂 Das Buffet ist groß und man hat viel Auswahl. Es gibt Käse, Joghurt, Tee, Kaffee, Brötchen und noch vieles mehr. Ich nehme mir aber trotzdem nur einen Multivitaminsaft und eine Schüssel Früchtemüsli 😉 Das schmeckt mir immer!

Der Rückweg

Matterhorn vor Sonnenaufgang

Das Matterhorn zwischen dem Lyskamm und der Dufourspitze

Nachdem wir fertig mit dem Essen sind geht es auch schon los. Innerhalb von ca.3 -4 Stunden werden wir von 4.554 m. auf 1.608 m runtergehen. Das wird ziemlich anstrengend sein. Aber da kommen wir aber nicht drum rum.

Wir ziehen unsere Steigeisen an, holen unsere Eispickel, füllen unsere Thermoskannen mit Marschtee und heute müssen wir schon wieder die warmen Jacken anziehen.

Gornergletscher

Hier sind wir den ganzen Weg zurückgegangen

Ich bin bereit für den Abstieg. Der Raum hat sich so langsam gefüllt und ich beschließe schonmal rauszugehen. Ich gehe zur Tür, öffne sie und sehe den wohl schönsten Sonnenaufgang, den ich je in meinem Leben gesehen habe. Der ganze Himmel war rot. Die Berge sahen so spitz wie Messer aus und unter uns waren die Wolken.

Alles war ruhig. Ich konnte nichts hören. Die Menschen in Pedemonte sind noch am schlafen. Das erkenne ich daran, dass ich auch noch keine Autos sehen kann. Normalerweise würden wir die Lichter sehen.

Das einzige, was ich jetzt hören kann ist das Klirren von den Steigeisen. Unser Bergführer kam raus und seilte uns an. Hier oben war es wirklich kalt. Es wehte ein starker Wind und es war keine Wolke am Himmel. Zumindest nicht über uns 😉

An diesem Tag sind wir über den Gornergletscher zurück nach Zermatt gegangen. Der Gornergletscher zieht sich von der Signalkuppe ganz weit nach unten. An der Monte Rosa Hütte vorbei, fast bis zur Seilstation.

Bergsteiger auf Gletscher

Der Gornergletscher hat sehr viele Gletscherspalten

Auf dem Weg nach unten hatten wir zuerst eine tolle Aussicht. Zwischen dem Lyskamm und der Dufourspitze konnten wir auf das Matterhorn hinunter gucken. Der Gipfel war noch in Wolken umhüllt.

Wir befanden uns in dem Moment über dem Matterhorn und das war, wenn man mal so ein Bild vom Matterhorn gesehen hat ziemlich cool.

Der Mond war noch sehr gut zu sehen. Er war genau neben dem Gipfel des Lyskamms. Er ging aber mit uns unter. Wir sind genau zwischen der Dufourspitze und dem Lyskamm nach unten gegangen. Reschts und Links von uns türmten riesige Eispanzer, die bei der Kälte zum Glück eingefroren waren.

Der Weg nach unten war sehr lang und auf dem Gletscher gab es oft große Gletscherspalten. In diesen Momenten war ich doch ganz froh, dass ich einen lokalen Bergführer dabei hatte. Er kannte sich gut aus und er wusste genau wo die Gletscherspalten sind.

Matterhorn bei Sonnenaufgang

So schön war der Sonnenaufgang am Matterhorn

Nachdem wir für einen Moment keinen Mond und keine Sonne gesehen haben ging sie aber langsam auf. Wir waren in einer Art Kessel zwischen der Dufourspitze und dem Lyskamm. Wir standen also genau im Schatten der Dufourspitze . Auf die ersten Sonnenstrahlen müssen wir also noch ein bisschen warten.

Zuerst können wir die Sonnenstrahlen am Gipfel des Lyskamms sehen. Es sah so schön aus, dass ich die Blase an meinem Fuß nicht gemerkt habe 😉 Nach dem Lyskamm war das Matterhorn dran. Die Wolken sind verschwunden und der Gipfel des  Matterhorns wird angeleuchtet und das war einfach unbeschreiblich schön.

 Schweizer Alpen mit Bergsteiger

Da kann man doch nur neidisch werden 🙂

Auf dem Weg nach unten sahen wir einmal ein Zelt auf einem Felsvorsprung. Das waren bestimmt Fotografen. Sie waren schon wach und sie hatten den perfekten Blick auf’s Matterhorn.

Außerdem flog einmal für längere Zeit ein Helikopter im Gipfelbereich des Lykamms hin und her. Das sind dann die Momente, an denen man nochmal darüber nachdenkt, wie gefährlich Bergsteigen eigentlich ist.

Aber erst zuhause. Im Moment, wenn man auf dem Gletscher ist hat man keine Zeit darüber nachzudenken.

Gornergletscher

Wir sind immer wieder über Gletscherspalten gesprungen. Der Gornergletscher ist ziemlich lang und hat somit auch viele große Gletscherspalten.

Am Ende vom Gletscher gibt es auch ein paar Stellen, bei denen das Eis sehr dünn ist. Dort sind kleine Flüsse unter dem Eis und einmal bin ich sogar in den Fluss eingebrochen. Das ist dann schon ein ziemlich blödes Gefühl. Zum Glück habe ich eine gute Hose an.

Wir gehen am Ende vom Gletscher nach rechts. Dort müssen wir nochmal ein langes Stück durch Steine und Felsen nach unten gehen. Um genau zu sein zur Monte Rosa Hütte. Dort machen wir nochmal eine kurze Pause, um den Rest des Weges schön gemütlich weiterzugehen.

Wandern in der Schweiz

Es war kalt aber trotzdem total schön…

Monte Rosa Hütte

Hier konnten wir das letzte Mal die Monte Rosa Hütte sehen.

Die Monte Rosa Hütte ist sehr modern. Zumindest, wenn man sich so manch andere Berghütten anguckt 🙂

Auf dem Weg zur Hütte haben wir sogar zwei voll bepackte Rucksäcke mitten auf dem Weg gesehen. Es war niemand in der Nähe, aber die Rucksäcke lagen da einfach so rum. In den Alpen würde aber nie jemand auf die Idee kommen, diese Rucksäcke zu klauen 😉

Nach der Monte Rosa Hütte wird der Weg für eine bestimmte Zeit ziemlich uninteressant. Das darf man jetzt nicht falsch verstehen. Die Aussicht war mega schön, aber der Weg war ein bisschen langweilig. Wir sind nur durch Steine und Geröll gegangen und mussten die Steigeisen nur an einer kurzen Stelle anziehen.

Später wurde es aber wieder toll. Wir mussten eine ca. 15 Meter hohe Leiter hochklettern und dann einen steilen Weg zurückgehen.

Von diesem Weg aus hatten wir einen tollen Blick auf’s Matterhorn aber auch auf den Gornergletscher, die Signalkuppe, den Lyskamm, die Dufourspitze, die Monte Rosa Hütte und auf vieles mehr. Es ist einfach wie im Paradies…

Der schlimmste Moment

Gletscher in der Schweiz

Die letzte Aussicht auf die ganzen Gletscher!

Ja es gibt wirklich einen schlimmsten Moment. Es war der Moment, als wir wieder zurück zur Bahn kamen. Es waren plötzlich so viele Menschen da. Alle haben Bilder gemacht und alle Kinder haben rumgeschriehen…

Gornergletscher

Hier konnten wir schon das ‚Ende‘ vom Gornergletscher sehen

Das soll jetzt nicht heißen, dass ich die Leute nicht mag, aber ich mag das Gesamtpaket einfach nicht. In den Hütten war es so schön.

Es waren nur wenige Leute da und alle waren Bergsteiger. Da gab es keine Touristen, die mit der Seilbahn zum Gipfel und wieder zurückgefahren sind. Wir haben Profisportler gesehen und dann plötzlich nur noch Asiaten mit Kameras 😉

Wandern beim Matterhorn

Der Weg zurück.

Da muss man aber auch durch. Und am Ende habe ich mich doch ein bisschen auf Zuhause gefreut. Auch wenn wir bei uns leider keine Berge haben…

 

 

 

 

Sonnenaufgang in Berchtesgaden

Das erste Mal, als ich in Abtenau war, hat uns ein Freund nur ein paar Hütten gezeigt, die er total schön fand. Das war vor fast genau einem Jahr… Dieses Jahr haben wir schon in diesen Hütten geschlafen. So schnell kann es gehen.

Stimmung in den Alpen

Das Wetter wurde besser

Die ganze Woche war das Wetter eher schlecht und wir hatten fast nur Regen. Es hat schon fast angefangen zu nerven. Aber am nächsten Tag sollte es sonnig werden. Schon am Abend vorher wurde das Wetter besser, wir konnten endlich die Gipfel der Berge sehen und der Nebel zog auch langsam davon. So liebe ich die Berge!

Da wir leider nur für eine Woche dort waren, dachte ich mir, dass ich mal den Sonnenaufgang miterleben muss. Also hieß es für mich: Früh schlafen gehen und den Wecker auf 4:45 Uhr stellen.

Riiing…

Es war soweit. Der Wecker klingelte. Immer noch Müde ging ich erstmal runter etwas Essen, zähne putzen, Umziehen und schon konnte es losgehen. Mit Bergschuhen, Stativ und Kamera ging ich raus. Es war aber nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es war zwar schon hell, aber ich habe das typisch rote vermisst, was man bei Sonnenaufgängen immer sieht.

Was soll ich jetzt machen?

Das habe ich mich in diesem Moment wirklich gefragt. Zum Glück bin ich nicht wieder nach drinnen gegangen, um nochmal ein paar Stunden schlafen zu können. Das hätte ich wirklich bereut.

Ich ging also ein Stück weiter den Weg entlang und konnte sehen, dass ich auf der genau falschen Seite stand. Hier geht die Sonne nicht auf! Sondern da drüben…

Sonnenaufgang in den Alpen

Die Sonne kommt raus und die Wolken brennen

Also musste ich erstmal einen kleinen Berg hochgehen. Er war zum Glück nicht so hoch. Sonst hätte es zu lange gedauert.

Auf knapp 1000 Metern angekommen sah ich es endlich. Die Wolken waren rot, im Tal konnte ich noch den Nebel sehen, der dort tief drinnen lag, und die ersten Kuhglocken machten auch schon ein paar Geräusche.

Die Wiese war total Grün und sie war auch noch ein bisschen nass. Aber das störte mich in diesem Moment überhaupt nicht.

Einfach mal den Moment genießen…

… Genau das sollte man machen, wenn man so etwas miterlebt. Ich wollte auch schon direkt jedem ein Bild schicken aber das konnte doch noch ein paar Minuten warten. Das wichtigste war jetzt, dass ich genau dort war und nirgends wo sonst.

Aber trotzdem wollte ich ein paar Bilder machen. Ich glaube, das war wirklich mein schönster Sonnenaufgang in diesem Jahr. So etwas muss man doch festhalten. Vor allem, wenn man einen Blog hat 🙂

Sonnenaufgang in den Alpen

Die Gipfel werden von der Sonne angeleuchtet

Das war aber noch längst nicht alles. Die ganz hohen Berge, die über 2000 Meter hoch waren, wurden nach einer kurzer Zeit auch beleuchtet. Aber nur ihre Gipfel. Diese Farbe war eine Mischung aus Rot und Lila. So etwas habe ich noch nie in meinem Leben gesehen!

Aber genau jetzt wurden auch erst die Wolken so richtig rot. Es sah schon fast so aus, als ob sie gebrannt hätten…

Die Sonne hätte ich eigentlich auch gerne mit auf dem Bild gehabt, dafür war sie aber leider zu weit hinter den Bäumen versteckt.

Es sah wirklich unglaublich aus. Wenn ich mich nach rechts gedreht habe, sah ich brennende Wolken und eine totale Stimmung. Doch auf der linken Seite war davon noch gar nichts zu sehen.

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich bereue keine Sekunde, dass ich um 4 Uhr aufstehen musste, um durch das nasse Gras zu laufen…

Sonnenaufgang in den Alpen

Schöne Wolkenstimmung

Am liebsten hätte ich für das perfekte Bild noch ein paar 3000er im Hintergrund, die noch mit Schnee bedeckt sind und im Vordergrund ein Zelt.
Aber woher sollte ich es wissen. Woher sollte ich wissen, dass ich um 4 Uhr aufstehe, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Woher sollte ich wissen, dass das Wetter so gut war und woher sollte ich wissen, dass der Sonnenaufgang so schön wird?

Sonnenaufgang in den Alpen

Die Gipfel ‚brennen‘ über Abtenau

Sonnenaufgang in den Alpen

Abtenau bei Sonnenaufgang

Aber das ist jetzt alles auch nicht so schlimm. Die Hauptsache war, dass ich dort war und das ich diesen Sonnenaufgang miterleben konnte.

Ich hörte nichts von den Menschen. Überall waren Häuser, ab und zu konnte ich den Rauch vom Schornstein sehen, aber ich hörte habe kein Geräusch. Kein Auto, kein Flugzeug, einfach gar nichts…

Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Hast du so einen Sonnenaufgang schonmal miterlebt?

Stuhlalm Aussicht

Grüne Wiesen, blaue Seen und Kühe auf der Wiese. Genau so stelle ich mir das Paradies vor 🙂

Bis vor kurzem war ich in Berchtesgaden und Umgebung und dort sah es genau so aus. Genauer gesagt waren wir in Abtenau und sind an einem Tag auf die Stuhlalm gewandert. Dort haben wir dann nicht nur den super leckeren Kaiserschmarren gegessen, sondern dort haben wir auch sehr viel fotografiert.

Bischofsmütze im Hintergrund

Die Bischofsmütze im Hintergrund

Am Sonntagnachmittag ging es los. Mit dem Auto fuhren wir schon durch Wiesen und Felder und hatten von dort aus schon einen super schönen Blick auf die Bischofsmütze. Von weitem sieht es ein bisschen so aus, als ob man in den Dolomiten ist 🙂

Am Parkplatz angekommen ziehen wir erstmal unsere Wanderschuhe an und können dann schon loslegen. Es war immernoch heiß und die Sonne brannte im Nacken. Zum Glück führt die Hälfte vom Weg durch den Wald. Da ist es kühler und dort gibt es auch ein bisschen Wind, durch den es noch angenehmer wird.

 

Im Wald selber fanden wir viele Blumen und Tiere, die den warmen Tag vielleicht auch genossen haben 🙂

Blumen Alpen

Auch im Sommer haben die Blumen noch geblüht 🙂

Roter Schmetterling

Auf dem Weg nach oben haben wir auch viele bunte Schmetterlinge gefunden.

Nach ca. 45 Minuten kamen wir an der Wiese an, auf der es noch ein paar Meter nach oben ging, bis wir dann schließlich auf der Stuhlalm ankamen. Dort oben tranken wir erstmal, wie es sich gehört, einen Almdudler und aßen dort auch noch Kaiserschmarren 🙂

Stuhlalm

Die Stuhlalm in ihrer vollen Schönheit. Dabei ist die Bischofsmütze immer im Hintergrund.

Kaiserschmarren

Der beste Kaiserschmarren der Welt?

 

Dort sah ich auch zwei Kletterer, die an den vorherigen Tagen auf der Bischofsmütze waren. Die waren aber auch gut verbrannt. Vor allem am Nacken. Aber so ist das halt…

Auf dem Weg nach oben hatten wir immer wieder eine gute Sicht auf die Bischofsmütze. Außerdem waren dort auf der Wiese auch sehr viele Kühe, die gerade am Grasen waren und mit ihren Glocken sehr schöne Geräusche machten. Liebst du dieses Geräusch auch, wenn viele verschiedene Glocken auf einmal läuten? Ich schon!

Kuh in den Bergen

Ich liebe es, wenn die Kühe so in die Kamera gucken 🙂

Da muss ich einfach an die Berge denken…

Kuh vor Bischofsmütze

Das Postkartenmotiv.

Ohne lange Pause gingen wir direkt weiter und fanden nach einigen Minuten schon DAS Motiv. Eine dunkelbraune Kuh, die vor der Bischofsmütze lag. Einfach fantastisch…

Ich sah einfach überall Berge. Egal wohin ich mich gedreht habe. Bischofsmütze – Schober und noch viele mehr 🙂 So langsam kühlte es ein bisschen ab und die Sonne war auf einmal angenehm warm. Die Kühe schliefen in der Sonne und waren tiefenenspannt. Natürlich habe ich auch viele Bilder gemacht und viel ausprobiert. Aber das wichtigste war in diesem Moment einfach, dass ich dort bin und nirgends wo anders.

Es war einfach so schön!

Alles war still, keine lauten Autogeräusche oder anderen Menschen… Nur die Kühe, die auch entspannt waren und die Sonne, die total angenehm auf der Haut war.

 

So Wanderungen muss ich einfach öfter machen. Du vielleicht auch 😉

Person vor den Bergen

Überall sind Berge 🙂

Kühe vor den Alpen

Die Kühe genießen das warme Wetter genauso wie wir!

Fotograf bei der Arbeit

Fotograf bei der Arbeit 🙂

Stuhlalm

Schöner Sitzplatz bei der Stuhlalm

Dort denkt man einfach an nichts anderes, außer daran, wie schön es gerade ist. Dort vergisst du alle Probleme und dort kannst du dich auch mal so richtig entspannen.

Auf dem Weg nach unten haben wir noch ein paar schöne Pflanzen und Tiere gefunden.

Zum einen eine Raupe und eine Kuh, die sich fast bis ganz nach unten verlaufen hat. Sie hatte auch keine Glocke an. Hoffentlich ist sie jetzt wieder bei den anderen Kühen 😀

 

Die Wanderung war bei dem heißen Wetter zwar ein bisschen anstrengend, hat sich am Ende aber gelohnt! Vor allem das schwimmen danach im Teich. Das macht immer Spaß!

Wann kannst du dich so richtig entspannen? Wenn du eher draußen in der Natur bist oder machst du das lieber Zuhause? Ich bin gespannt auf deine Antwort 🙂

Person über Fluss

Exotische Pflanzen und Tiere, Flüsse und Bäche und die Farbe Grün. So stellt man sich doch einen Dschungel vor. Bei unserer Wanderung haben wir zwar keine exotischen Tiere gesehen, trotzdem sah es so aus, als ob wir im Dschungel wären. Und das mitten in Deutschland. Viel Spaß beim Lesen!

Heute ist Freitag. Es ist Brückentag und das bedeutet ich habe frei 😀 Vor allem an freien Tagen muss ich die Zeit ausnutzen. Heute kann ich leider nicht viel machen, aber die Zeit reicht zum Wandern. Und das reicht doch auch manchmal. In meiner Nähe gibt es viele Klammen.

Waldweg

In den Klammen kann man super Bilder machen und vor allem sieht es dort immer schön aus. Es sieht so aus, als ob man im Dschungel wäre. Aber nur im Sommer. Wenn die Bäume schon Blätter haben, die Sonne durch den Wald scheint und alles grün aussieht.

Wir werden heute einfach mal losfahren und gucken, wo wir losgehen können. Das Wetter ist eigentlich ganz gut. Ab und zu kommen ein paar Wolken zum Vorschein aber das macht nichts. Ich will heute sowieso mehr Bilder machen.

Pflanze

Endlich haben wir einen Parkplatz gefunden. Ich weiß nicht wo genau wir sind. Irgendwo im Hunsrück 🙂 Das steht schonmal fest. Zuerst müssen wir über eine kleine Brücke gehen. Sie sieht schon etwas älter aus, aber uns sollte sie aushalten.

Ab jetzt gehen wir einfach immer geradeaus und drehen nacher einfach um, wenn wir keine Lust mehr haben. Links neben uns fließt ein kleiner Bach. Manchmal gibt es sogar ein paar kleine Wasserfälle. Und vor uns auf dem Weg sind große Felsen.

Feld im Sonnenuntergang

Die Felsen sind so über den Weg ‚gewachsen,‘ dass es so aussieht, als ob wir gleich durch einen Tunnel gehen müssen. Das sieht einfach nur cool aus. Manchmal fallen ein paar Wassertropfen von den Felsen und dadurch ist der Weg auch ein bisschen rutschig.

Der Bach wird jetzt ein bisschen größer und breiter. Und wie der Zufall es will ist genau über dem Bach ein Baum umgefallen. Wie cool würde es aussehen, wenn man auf dem Baumstamm sitzt und sich alles im Wasser spiegelt.

Nacktschnecke

Mitten im Bach ist eine kleine Insel aus Steinen. Da könnte ich mich hinstellen und fotografieren. Dann müsste sich meine Mutter auf den Baumstamm setzen 🙂 Ob sie das macht? Ich frage sie und nach einer kurzen Zeit macht sie es. Endlich! Das Bild wird der Hammer.

Vor allem die Klamotten, die meine Mutter anhat passen perfekt zur Umgebung. In der Zeit, in der wir das Bild machen muss sich mein Hund an den Baum setzen und warten 😀 Gleich gehen wir weiter. Das dauert nicht lange.

Landschaft

Ich gehe zuerst drüber und springe auf die Insel. Von dort aus kann ich das beste Bild machen! Jetzt kann auch meine Mutter rüber kommen. Für sie ist der Baumstamm ein bisschen zu rutschig. Deshalb setzt sie sich hin. Ungefähr in die Mitte vom Stamm. Genau so ist es perfekt 😀

Ich mache ein paar Bilder. Die gefallen mir ganz gut. Sie sind noch nicht perfekt, aber ich bearbeite sie nacher sowieso noch in Lightroom. Jetzt gehen wir aber erstmal zurück und können weitergehen. Da freut sich unser Hund auch drüber.

Hund im Wald

Der Weg ist sehr einsam und um uns herum ist alles ein bisschen dunkel. Es fühlt sich so an, als ob wir in einer anderen Welt sind. Oder zumindest im Dschungel. Wir finden überdimensionale Pflanzen, Moos und Felsen.

Genau so stelle ich mir die perfekte Wanderung vor. Unserem Hund gefällt sie bestimmt genauso gut. Ich setze ihn zwischen den Bäumen kurz hin und mache auch ein Bild von ihm. Auf den Blättern sind noch ein paar Regentropfen von gestern und die Vögel zwitschern ganz laut.

Regentropfen auf Blatt

Jetzt kommen wir erstmal aus dem Wald raus und auf der linken Seite kommen die (leider nicht so hohen) Berge hervor. Was ein Bild 😀

Wir gehen ein Stück weiter aber dort wird der Weg leider ein bisschen langweilig. Also beschließen wir umzukehren und diese schöne Landschaft noch einmal zu genießen. Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Falls du mehr solcher Beiträge lesen willst, schreibe es mir einfach.

Bis zum nächsten Mal

Oli

Skifahren am Hochkönig

Welcher Skifahrer hat nicht schon immer vom Powdern geträumt?! Auf Instagram habe ich diesen Winter auch schon sehr viele Beiträge mit Metern von Schnee gesehen. Die Beschreibung war immer „No friends on Powderdays,“ „Heute wird gepowdert“ oder „Powdern oder nichts.“ Ich kannte das Wort sehr lange noch gar nicht. Du auch nicht?

Powdern bedeutet eigentlich nichts anderes als Tiefschneefahren. Wenn man mit den Skiern durch den Meterhohen Schnee fährt und dabei am besten noch mega Gopro Bilder macht, bei denen man nur noch die Skibrille zwischen dem Schnee sieht ;D

Natürlich wollte ich das auch mal ausprobieren. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man durch den Schnee fahren kann, ohne stecken zu bleiben. Und letztes Wochenende konnte ich es endlich beim Hochkönig ausprobieren.

Eine sehr wichtige Sache ist, dass man breite Skier hat. Mit zu schmalen Skiern könnte man nicht durch den tiefen Schnee fahren. Da würde man schon fast untergehen. Wenn man breite Skier hat, dann verteilt sich die Fläche auf dem Schnee und man kann besser drauf fahren.

Eigentlich bin ich nicht zum Hochkönig hingefahren um dort zu Powdern, sondern um auf den Pisten Ski zu fahren. Das habe ich vergessen zu sagen. Beim Powdern fährt man außerhalb der Piste. Vor allem wegen den Schneemassen muss man dort auch vor Lawinen aufpassen.

Ich fuhr also das erste Mal den richtig hohen Berg hoch und da war das Problem auch schon da. Ich wusste einfach nicht, wo lang die Piste ging. Deshalb bin ich einfach mal den Spuren der anderen nachgefahren, was man eigentlich auf keinen Fall machen sollte. Aber bei mir war es das beste, was ich gemacht habe.

Ich sah schon an der kleinen Hütte, die auf dem Hochkeil steht, dass die Lawinenwarnschilder auf dem Boden lagen. Sie waren an der Hütte angelehnt. Es konnte also keine Lawinengefahr bestehen.

Ich fuhr die Spuren entlang und sah dabei so schöne Landschaften. Ich habe auch zwei Videos, die du dir angucken kannst. Hier ist das erste.


Um ehrlich zu sein war es schon ein bisschen gruselig, wie steil es links runter ging und wie steil es rechts hochging. Es sah ein bisschen so aus wie in einem Film. Als ob dort gleich eine riesen Lawine runterkäme. Aber das war nicht so schlimm.

Nach ein paar Minuten fuhr ich dann endlich los. Der Schnee war richtig weich. Es war ein bisschen so, als ob ich den Schnee garnicht spüren würde. Die Skier fuhren dort einfach durch und ich musste fast nichts machen… Fast nichts! Außer die Skier ein bisschen oben zu halten, sodass ich nicht im Schnee stecken bleiben würde.

Es war auf jeden Fall ein bisschen anstrengender als auf der Piste, wo ich einfach nur super schnell über den Schnee rutsche. Aber als ich stehen geblieben bin war es so schön. Wir sahen keine Menschen. Höchstens noch ein paar alte Spuren von den anderen. Aber der Schnee war noch unberührt. Hier kannst du es sehen. Ich kann es dir jetzt nicht so schön erzählen, wie es in echt war.

Warst du schonmal Powdern? Wenn ja würde es mich mal interessieren, wo du es gemacht hast. Vielleicht kann ich dort auch mal hin. Wusstest du eigentlich schon, dass du meinen Blog abonnieren kannst? Wenn nicht dann würde es mich freuen, wenn du es jetzt machst, um keine Beiträge mehr zu verpassen.

Bis zum Nächsten Beitrag

Oli 😀

Schneeschuhwandern am Hochkönig

Letzte Woche war ich beim Hochkönig Schneeschuhwandern und in diesem Beitrag erzähle ich dir mal, wie es war.

Im Urlaub wollte ich richtige Abenteuer erleben. Dazu gehörte unter anderem das erste mal auf einer schwarzen Piste Ski zu fahren aber dazu kommt noch ein Beitrag. Und es gehörte auch die Schneeschuhwanderung dazu. Es lag schon fast kein Schnee mehr und ich dachte schon ich könnte nichts von beidem machen. Als wir dann den Berg hoch zum Arthurhaus fuhren, wusste ich aber ganz schnell, dass es schon fast zu viel Schnee war ;D

Schneeschuhlaufen am Hochkönig

Der Schnee war höher als unser Auto und überdeckte sogar die Straßenschilder. Es waren so ungefähr 2 Meter Schnee, die da oben noch lagen. Auf ca. 1500 m.ü.n.n. Wir waren am Tag davor schon da um Ski zu fahren. Deshalb haben wir uns schon alles angeguckt und wir waren bei schönstem Wetter spazieren. Aber an dem Tag war das Wetter nicht so gut. Es war die ganze Zeit bewölkt und dann fing es auch noch an zu schneien, als wir angekommen waren.

Wir gingen also ins Arthurhaus, in dem wir übrigens auch schon einige male schliefen. Dort konnten wir die Schneeschuhe ausleihen. Wir wollten eigentlich den Weg zu den 4 Hütten lang wandern aber zum Glück hatten sie uns gesagt, dass es dort Lawinengefährdet sei. Also entschieden wir uns den Hochkeil ein bisschen hoch zu wandern. Der Hochkeil ist der Berg gegenüber vom Hochkönig. Auf ihm sind auch die Skipisten.

Zuerst gingen wir den ganz normalen Weg entlang, was ein bisschen langweilig war. Aber später bogen wir dann in den tief verschneiten Wald ab. Es waren weit und breit keine Spuren zu sehen. Dafür war es aber neblig 😀 Bei den ersten Schritten ging es eigentlich ganz gut. Die Schneeschuhe funktionieren ein bisschen wie Tourenskier. Wenn man nach vorne geht, hebt sich die Ferse vom Schneebrett ab und man kann ganz normal gehen.

Nacher als wir dann im Meterhohen Schnee waren, war es schon ein bisschen schwierig. Vor allem weil man das Bein immer so hoch ziehen musste, um über den Schnee zu kommen. Es hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht und das ist das wichtigste. Den Hochkönig konnten wir leider nicht sehen, weil es zu stark schneite. Wir gingen ein bisschen durch den Wald und hofften, dass wir vielleicht ein paar Steinböcke oder Gämsen sehen würden. Ihnen war an dem Tag aber wahrscheinlich auch zu kalt 😀

 

Bei der Tour habe ich aber auch gemerkt, wie gefährlich es sein kann, wenn man alleine unterwegs ist. Bei paar malen, als ich einen kleinen Schneehügel runtergesprungen bin, fiel ich hin. Ich saß auf den Knien und wollte wieder aufstehen. Was hättest du gemacht? Genau! Du hättest dich mit den Händen am Boden abgestützt. Aber genau das war das schlimme. Ich konnte mich nicht abstützen, weil immer als ich das tat habe ich mich ein bisschen weiter in den Schnee gedrückt. Ich konnte von alleine also nicht aufstehen.

Nach ein paar Versuchen klappte es trotzdem aber was wäre passiert, wenn ich dort alleine wäre und nicht mehr hoch käme… Ich kann doch nicht warten bis der Schnee schmilzt 😀

 

Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Du kannst ja mal in de Kommentare schreiben, ob du schonmal so eine Schneeschuhwanderung gemacht hast oder nicht. Bis zum nächsten Beitrag

Oli 😀

 

Calmont im Herbst

Der steilste Weinberg Europas heißt Calmont, befindet sich in Bremm und ist fast 400 m. hoch.

Also entschieden wir uns einfach mal los zu fahren und zu gucken, wie weit wir kommen. Es war leider schon spät und das Wetter war auch nicht besonders gut. Einen guten Sonnenuntergang konnten wir vergessen. Aber hauptsache wir waren da. Es war ein bisschen schwierig den Parkplatz zu finden, weil wir nicht genau wussten, wo Bremm anfängt. Die Beschildung war einfach schlecht. Vor allem zum Calmont zu gehen war schwieriger als gedacht. Aber als wir den Weg fanden war es eigentlich ganz einfach. Der Weg war am Anfang noch nicht so steil, bei dem schlechtem Wetter war er aber sehr rutschig.

Nach fast 300 Metern kam direkt eine kleine Hütte, bei der man eine Pause machen konnte. Aber warum sind wir hier hin gekommen. Um Pausenn zu machen ? Nein 😀 Wir sind hier hin gekommen, um zu wandern und fotografieren. Die Sonne war schon am Untergehen und die Wolken rissen ein wenig auf, wodurch wir doch einen schönen Sonnenuntergang hatten. Wir hatten immer eine gute Sicht auf die Mosel, die vor allem beim Sonnenuntergang schön aussah. Vor der Hütte mussten wir zuerst einen geraden Weg lang gehen, der an einem Bahnhof vorbeiging. Der Bahnhof sah ein bvisschen verlassen aus, so als ob dort seit Jahren keiner mehr war. Später sahen wir aber doch einen Zug, der zum Bahnhof kam.

Calmont

Der Weg wurde immer steiler und steiniger. Später kann man sich überlegen, ob man den normalen Weg hoch geht, oder den Klettersteig geht, der bestimmt mehr Spaß gemach hätte. Wir konnten ihn aber nicht gehen, weil wir keine Klettersachen mit hatten. Aber du kannst den Calmont auf jeden Fall auch so hoch laufen. Dafür brauchst du keine extra Sachen. Vielleicht ein Paar Wanderschuhe und das wars schon. Später bin ich alleine weiter gegangen, weil keiner mehr Lust hatte im fast dunkeln dort hoch zu laufen. Aber für meinen Blog mache ich doch alles 😀

Ich sah immer wieder die Sonne, die zwischen den Wolken hervor kam. Die Dörfer sahen im Sonnenuntergang auch schön aus, was ich nicht gedacht hätte, weil im Dorf selber sahen sie nicht so schön aus, wie von dort oben. Hier müsste ich auch mal Zelten 😀 Die anderen Weinberge wurden auch von der Sonne angestrahl, was besonders schön aussah. Wir sind dort sogar mit unserem Hund hochgegangen. Obwohl er schon ein bisschen älter ist, war es nicht zu schwer für ihn.

Calmont

Doch plötzlich kam die Todesangst… Was?? Todesangst auf einem Weinberg? Genau. Ich meine aber bestimmt nicht das, was ihr meint. Ich hatte überhaupt keine Angst. Auf dem Calmont gibt es einen Platz, der Todesangst heißt. Dort ist eine große Fahne, bei der man bei windigem Wetter sehr gut aufpassen sollte, weil sich die Fahne dreht. Ich weiß nicht ob dort schonmal etwas passiert ist. Aber wenn sich die Fahne anfängt zu drehen, dann kann es passieren, dass man getroffen wird und dort runterfällt. An den Seiten geht es ziemlich steil runter. Es heißt ja nicht umsonst steilster Weinberg Europas.

Ab dort bin ich leider nicht mehr weiter gegangen, weil es einfach viel zu spät war. Unter den Bäumen war es noch dunkler als sonst und ich musste ja auch alles wieder zurück gehen. Nächstes mal gehe ich aber auf jeden Fall bis ganz oben. Ein Tipp von mir ist auf jeden Fall mal bei schönem Wetter zu gehen, und das du am besten ganz früh aufstehst, um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, oder die Stirnlampe einzupacken und nach dem Sonnenuntergang wieder runterzugehen. Denn um Fotos zu machen, die sonst keiner macht, musst du Sachen machen, die sonst keiner macht.

Nach der kleinen Wanderung sind wir noch in ein Cafe gegangen, was ich aber nicht weiterempfehlen kann, weil die Bedinung nicht sehr nett war. Also entweder ihr versucht es dort einfach mal, oder ihr fahrt ein bisschen weiter nach Alken, wo es sehr schöne Cafes gibt. Aber wenn ihr in Bremm etwas essen wollt, dann geht am besten vorher zur Bank Geld abheben. Weil mit der Bank dort sieht es auch nicht so gut aus. Ihr merkt schon, dass es ein bisschen abgelegen liegt, aber dafür ist die Landschaft dort um so schöner. Und das beste ist, wenn du dir selber etwas zum essen machst. Dann hast du gar keinen Stress beim Restaurant suchen 😀

Also vielleicht überlegt ihr euch mal, ob ihr dort hin fahrt. Für die Landschaft lohnt es sich auf jeden Fall, aber um dort zu essen oder sonst etwas zu machen, würde ich eher woanders hinfahren.  Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Abonniert meinen Blog, um mehr Reisen und Fototipps zu lesen. Bis zum nächsten mal

Oliver 😀

Calmont

Calmont

Lumix g7 Test

Lumix g7 Test

Lumix g7 Test. Der erste Test, den ich von einer Kamera gemacht habe. Die meisten Anfänger suchen oft eine gute Kamera, die gut fotografiert aber auch noch günstig ist. Die Kamera habe ich am Anfang auch gesucht. Und ich glaube ich habe sie gefunden. Zuerst habe ich sehr viele Kameras gesehen, die auch gut wären aber immernoch ein paar hundert Euro zu teuer waren. Dann habe ich sie aber endlich gefunden. Die Lumix g7. Der Preis war genau richtig. Ich habe die Lumix g7 für 599 Euro auf Amazon gekauft. Jetzt gibt es die Lumix g7 aber auch schon für etwas mehr als 400 Euro. Da müsst ihr einfach mal die Preise vergleichen.

Mit dieser Kamera kann man eigentlich alles machen, was man will. Man kann Langzeitbelichtungen bis zu 60 Sekunden (ohne Bulb Modus ) machen, man kann in 4k Filmen und fotografieren usw. Die Lumix g7 liegt gut in der Hand und die die Knöpfe und Räder kann man fast alle mit dem Daumen bedienen. Den Bildschirm kann man ausklappen und drehen und der Blitz ist mit einem Knopf bedienbar. Den Iso-Wert kann man ganz leicht an einem Rad verstellen. Hier zeige ich euch aber erstmal ein paar Fotos, die ich mit der Lumix g7 gemacht habe.

Bei allen Fotos habe ich das Objektiv mit 14-42mm. benutz, welches bei der Lieferung dabei war.
Lumix g7 Test

Lumix g7 Test

Lumix g7 Test

Lumix g7 Test

Bei den letzten beiden Bildern, die ich eingefügt habe, habe ich einen Filter benutz, der bei der Kamera vorhanden ist. Den muss man nicht extra kaufen, sondern das ist eine Funktion, die sowieso schon vorhanden ist. Ich habe auch kein Bild, die ihr gerade gesehen habt bearbeitet. Sie kommen genau so aus der Kamera. Ich habe vielleicht die Belichtung etwas höher gemacht, aber ich habe keinen Kontrast oder sonstiges verändert. Jetzt gebe ich euch noch ein paar Details

  1. Sensor: 16,8 Megapixel
  2. Bildformat: JPG,RAW
  3. Fotoauflösung:4.592 x 3.448 Pixel
  4. Gewicht:402 g.

Hier findet ihr noch mehr Informationen zur Kamera.

Ich finde die Lumix g7 sehr gut. Ich habe alles, was ich brauche und mir fehlen keine wichtigen Sachen. Die einzige Sache, die ich nicht so gut finde ist, dass man in den Geschäften oft keine Objektive für die Lumix g7 findet und man sie deshalb im Internet bestellen muss. Aber das ist natürlich kein großes Problem 😀

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und er hat euch bei eurer Kamerasuche geholfen. Wenn ihr noch Fragen zur Lumix g7 habt, schreibt sie ruhig in die Kommentare. Alle Fotos, die ich auf meinem Blog hochgeladen habe, habe ich mit der Lumix g7 gemacht.

Viel Spaß beim fotografieren und bis zum nächsten Mal

Oliver