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Sonnenaufgang in Berchtesgaden

Das erste Mal, als ich in Abtenau war, hat uns ein Freund nur ein paar Hütten gezeigt, die er total schön fand. Das war vor fast genau einem Jahr… Dieses Jahr haben wir schon in diesen Hütten geschlafen. So schnell kann es gehen.

Stimmung in den Alpen

Das Wetter wurde besser

Die ganze Woche war das Wetter eher schlecht und wir hatten fast nur Regen. Es hat schon fast angefangen zu nerven. Aber am nächsten Tag sollte es sonnig werden. Schon am Abend vorher wurde das Wetter besser, wir konnten endlich die Gipfel der Berge sehen und der Nebel zog auch langsam davon. So liebe ich die Berge!

Da wir leider nur für eine Woche dort waren, dachte ich mir, dass ich mal den Sonnenaufgang miterleben muss. Also hieß es für mich: Früh schlafen gehen und den Wecker auf 4:45 Uhr stellen.

Riiing…

Es war soweit. Der Wecker klingelte. Immer noch Müde ging ich erstmal runter etwas Essen, zähne putzen, Umziehen und schon konnte es losgehen. Mit Bergschuhen, Stativ und Kamera ging ich raus. Es war aber nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es war zwar schon hell, aber ich habe das typisch rote vermisst, was man bei Sonnenaufgängen immer sieht.

Was soll ich jetzt machen?

Das habe ich mich in diesem Moment wirklich gefragt. Zum Glück bin ich nicht wieder nach drinnen gegangen, um nochmal ein paar Stunden schlafen zu können. Das hätte ich wirklich bereut.

Ich ging also ein Stück weiter den Weg entlang und konnte sehen, dass ich auf der genau falschen Seite stand. Hier geht die Sonne nicht auf! Sondern da drüben…

Sonnenaufgang in den Alpen

Die Sonne kommt raus und die Wolken brennen

Also musste ich erstmal einen kleinen Berg hochgehen. Er war zum Glück nicht so hoch. Sonst hätte es zu lange gedauert.

Auf knapp 1000 Metern angekommen sah ich es endlich. Die Wolken waren rot, im Tal konnte ich noch den Nebel sehen, der dort tief drinnen lag, und die ersten Kuhglocken machten auch schon ein paar Geräusche.

Die Wiese war total Grün und sie war auch noch ein bisschen nass. Aber das störte mich in diesem Moment überhaupt nicht.

Einfach mal den Moment genießen…

… Genau das sollte man machen, wenn man so etwas miterlebt. Ich wollte auch schon direkt jedem ein Bild schicken aber das konnte doch noch ein paar Minuten warten. Das wichtigste war jetzt, dass ich genau dort war und nirgends wo sonst.

Aber trotzdem wollte ich ein paar Bilder machen. Ich glaube, das war wirklich mein schönster Sonnenaufgang in diesem Jahr. So etwas muss man doch festhalten. Vor allem, wenn man einen Blog hat 🙂

Sonnenaufgang in den Alpen

Die Gipfel werden von der Sonne angeleuchtet

Das war aber noch längst nicht alles. Die ganz hohen Berge, die über 2000 Meter hoch waren, wurden nach einer kurzer Zeit auch beleuchtet. Aber nur ihre Gipfel. Diese Farbe war eine Mischung aus Rot und Lila. So etwas habe ich noch nie in meinem Leben gesehen!

Aber genau jetzt wurden auch erst die Wolken so richtig rot. Es sah schon fast so aus, als ob sie gebrannt hätten…

Die Sonne hätte ich eigentlich auch gerne mit auf dem Bild gehabt, dafür war sie aber leider zu weit hinter den Bäumen versteckt.

Es sah wirklich unglaublich aus. Wenn ich mich nach rechts gedreht habe, sah ich brennende Wolken und eine totale Stimmung. Doch auf der linken Seite war davon noch gar nichts zu sehen.

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich bereue keine Sekunde, dass ich um 4 Uhr aufstehen musste, um durch das nasse Gras zu laufen…

Sonnenaufgang in den Alpen

Schöne Wolkenstimmung

Am liebsten hätte ich für das perfekte Bild noch ein paar 3000er im Hintergrund, die noch mit Schnee bedeckt sind und im Vordergrund ein Zelt.
Aber woher sollte ich es wissen. Woher sollte ich wissen, dass ich um 4 Uhr aufstehe, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Woher sollte ich wissen, dass das Wetter so gut war und woher sollte ich wissen, dass der Sonnenaufgang so schön wird?

Sonnenaufgang in den Alpen

Die Gipfel ‚brennen‘ über Abtenau

Sonnenaufgang in den Alpen

Abtenau bei Sonnenaufgang

Aber das ist jetzt alles auch nicht so schlimm. Die Hauptsache war, dass ich dort war und das ich diesen Sonnenaufgang miterleben konnte.

Ich hörte nichts von den Menschen. Überall waren Häuser, ab und zu konnte ich den Rauch vom Schornstein sehen, aber ich hörte habe kein Geräusch. Kein Auto, kein Flugzeug, einfach gar nichts…

Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Hast du so einen Sonnenaufgang schonmal miterlebt?

Stuhlalm Aussicht

Grüne Wiesen, blaue Seen und Kühe auf der Wiese. Genau so stelle ich mir das Paradies vor 🙂

Bis vor kurzem war ich in Berchtesgaden und Umgebung und dort sah es genau so aus. Genauer gesagt waren wir in Abtenau und sind an einem Tag auf die Stuhlalm gewandert. Dort haben wir dann nicht nur den super leckeren Kaiserschmarren gegessen, sondern dort haben wir auch sehr viel fotografiert.

Bischofsmütze im Hintergrund

Die Bischofsmütze im Hintergrund

Am Sonntagnachmittag ging es los. Mit dem Auto fuhren wir schon durch Wiesen und Felder und hatten von dort aus schon einen super schönen Blick auf die Bischofsmütze. Von weitem sieht es ein bisschen so aus, als ob man in den Dolomiten ist 🙂

Am Parkplatz angekommen ziehen wir erstmal unsere Wanderschuhe an und können dann schon loslegen. Es war immernoch heiß und die Sonne brannte im Nacken. Zum Glück führt die Hälfte vom Weg durch den Wald. Da ist es kühler und dort gibt es auch ein bisschen Wind, durch den es noch angenehmer wird.

 

Im Wald selber fanden wir viele Blumen und Tiere, die den warmen Tag vielleicht auch genossen haben 🙂

Blumen Alpen

Auch im Sommer haben die Blumen noch geblüht 🙂

Roter Schmetterling

Auf dem Weg nach oben haben wir auch viele bunte Schmetterlinge gefunden.

Nach ca. 45 Minuten kamen wir an der Wiese an, auf der es noch ein paar Meter nach oben ging, bis wir dann schließlich auf der Stuhlalm ankamen. Dort oben tranken wir erstmal, wie es sich gehört, einen Almdudler und aßen dort auch noch Kaiserschmarren 🙂

Stuhlalm

Die Stuhlalm in ihrer vollen Schönheit. Dabei ist die Bischofsmütze immer im Hintergrund.

Kaiserschmarren

Der beste Kaiserschmarren der Welt?

 

Dort sah ich auch zwei Kletterer, die an den vorherigen Tagen auf der Bischofsmütze waren. Die waren aber auch gut verbrannt. Vor allem am Nacken. Aber so ist das halt…

Auf dem Weg nach oben hatten wir immer wieder eine gute Sicht auf die Bischofsmütze. Außerdem waren dort auf der Wiese auch sehr viele Kühe, die gerade am Grasen waren und mit ihren Glocken sehr schöne Geräusche machten. Liebst du dieses Geräusch auch, wenn viele verschiedene Glocken auf einmal läuten? Ich schon!

Kuh in den Bergen

Ich liebe es, wenn die Kühe so in die Kamera gucken 🙂

Da muss ich einfach an die Berge denken…

Kuh vor Bischofsmütze

Das Postkartenmotiv.

Ohne lange Pause gingen wir direkt weiter und fanden nach einigen Minuten schon DAS Motiv. Eine dunkelbraune Kuh, die vor der Bischofsmütze lag. Einfach fantastisch…

Ich sah einfach überall Berge. Egal wohin ich mich gedreht habe. Bischofsmütze – Schober und noch viele mehr 🙂 So langsam kühlte es ein bisschen ab und die Sonne war auf einmal angenehm warm. Die Kühe schliefen in der Sonne und waren tiefenenspannt. Natürlich habe ich auch viele Bilder gemacht und viel ausprobiert. Aber das wichtigste war in diesem Moment einfach, dass ich dort bin und nirgends wo anders.

Es war einfach so schön!

Alles war still, keine lauten Autogeräusche oder anderen Menschen… Nur die Kühe, die auch entspannt waren und die Sonne, die total angenehm auf der Haut war.

 

So Wanderungen muss ich einfach öfter machen. Du vielleicht auch 😉

Person vor den Bergen

Überall sind Berge 🙂

Kühe vor den Alpen

Die Kühe genießen das warme Wetter genauso wie wir!

Fotograf bei der Arbeit

Fotograf bei der Arbeit 🙂

Stuhlalm

Schöner Sitzplatz bei der Stuhlalm

Dort denkt man einfach an nichts anderes, außer daran, wie schön es gerade ist. Dort vergisst du alle Probleme und dort kannst du dich auch mal so richtig entspannen.

Auf dem Weg nach unten haben wir noch ein paar schöne Pflanzen und Tiere gefunden.

Zum einen eine Raupe und eine Kuh, die sich fast bis ganz nach unten verlaufen hat. Sie hatte auch keine Glocke an. Hoffentlich ist sie jetzt wieder bei den anderen Kühen 😀

 

Die Wanderung war bei dem heißen Wetter zwar ein bisschen anstrengend, hat sich am Ende aber gelohnt! Vor allem das schwimmen danach im Teich. Das macht immer Spaß!

Wann kannst du dich so richtig entspannen? Wenn du eher draußen in der Natur bist oder machst du das lieber Zuhause? Ich bin gespannt auf deine Antwort 🙂

Person über Fluss

Exotische Pflanzen und Tiere, Flüsse und Bäche und die Farbe Grün. So stellt man sich doch einen Dschungel vor. Bei unserer Wanderung haben wir zwar keine exotischen Tiere gesehen, trotzdem sah es so aus, als ob wir im Dschungel wären. Und das mitten in Deutschland. Viel Spaß beim Lesen!

Heute ist Freitag. Es ist Brückentag und das bedeutet ich habe frei 😀 Vor allem an freien Tagen muss ich die Zeit ausnutzen. Heute kann ich leider nicht viel machen, aber die Zeit reicht zum Wandern. Und das reicht doch auch manchmal. In meiner Nähe gibt es viele Klammen.

Waldweg

In den Klammen kann man super Bilder machen und vor allem sieht es dort immer schön aus. Es sieht so aus, als ob man im Dschungel wäre. Aber nur im Sommer. Wenn die Bäume schon Blätter haben, die Sonne durch den Wald scheint und alles grün aussieht.

Wir werden heute einfach mal losfahren und gucken, wo wir losgehen können. Das Wetter ist eigentlich ganz gut. Ab und zu kommen ein paar Wolken zum Vorschein aber das macht nichts. Ich will heute sowieso mehr Bilder machen.

Pflanze

Endlich haben wir einen Parkplatz gefunden. Ich weiß nicht wo genau wir sind. Irgendwo im Hunsrück 🙂 Das steht schonmal fest. Zuerst müssen wir über eine kleine Brücke gehen. Sie sieht schon etwas älter aus, aber uns sollte sie aushalten.

Ab jetzt gehen wir einfach immer geradeaus und drehen nacher einfach um, wenn wir keine Lust mehr haben. Links neben uns fließt ein kleiner Bach. Manchmal gibt es sogar ein paar kleine Wasserfälle. Und vor uns auf dem Weg sind große Felsen.

Feld im Sonnenuntergang

Die Felsen sind so über den Weg ‚gewachsen,‘ dass es so aussieht, als ob wir gleich durch einen Tunnel gehen müssen. Das sieht einfach nur cool aus. Manchmal fallen ein paar Wassertropfen von den Felsen und dadurch ist der Weg auch ein bisschen rutschig.

Der Bach wird jetzt ein bisschen größer und breiter. Und wie der Zufall es will ist genau über dem Bach ein Baum umgefallen. Wie cool würde es aussehen, wenn man auf dem Baumstamm sitzt und sich alles im Wasser spiegelt.

Nacktschnecke

Mitten im Bach ist eine kleine Insel aus Steinen. Da könnte ich mich hinstellen und fotografieren. Dann müsste sich meine Mutter auf den Baumstamm setzen 🙂 Ob sie das macht? Ich frage sie und nach einer kurzen Zeit macht sie es. Endlich! Das Bild wird der Hammer.

Vor allem die Klamotten, die meine Mutter anhat passen perfekt zur Umgebung. In der Zeit, in der wir das Bild machen muss sich mein Hund an den Baum setzen und warten 😀 Gleich gehen wir weiter. Das dauert nicht lange.

Landschaft

Ich gehe zuerst drüber und springe auf die Insel. Von dort aus kann ich das beste Bild machen! Jetzt kann auch meine Mutter rüber kommen. Für sie ist der Baumstamm ein bisschen zu rutschig. Deshalb setzt sie sich hin. Ungefähr in die Mitte vom Stamm. Genau so ist es perfekt 😀

Ich mache ein paar Bilder. Die gefallen mir ganz gut. Sie sind noch nicht perfekt, aber ich bearbeite sie nacher sowieso noch in Lightroom. Jetzt gehen wir aber erstmal zurück und können weitergehen. Da freut sich unser Hund auch drüber.

Hund im Wald

Der Weg ist sehr einsam und um uns herum ist alles ein bisschen dunkel. Es fühlt sich so an, als ob wir in einer anderen Welt sind. Oder zumindest im Dschungel. Wir finden überdimensionale Pflanzen, Moos und Felsen.

Genau so stelle ich mir die perfekte Wanderung vor. Unserem Hund gefällt sie bestimmt genauso gut. Ich setze ihn zwischen den Bäumen kurz hin und mache auch ein Bild von ihm. Auf den Blättern sind noch ein paar Regentropfen von gestern und die Vögel zwitschern ganz laut.

Regentropfen auf Blatt

Jetzt kommen wir erstmal aus dem Wald raus und auf der linken Seite kommen die (leider nicht so hohen) Berge hervor. Was ein Bild 😀

Wir gehen ein Stück weiter aber dort wird der Weg leider ein bisschen langweilig. Also beschließen wir umzukehren und diese schöne Landschaft noch einmal zu genießen. Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Falls du mehr solcher Beiträge lesen willst, schreibe es mir einfach.

Bis zum nächsten Mal

Oli

Abenteuerfotografie

Es ist 6 Uhr. Ich wache gerade auf und bin noch sehr müde. Eigentlich wollte ich die Klettertour schon gestern machen. Dazu wollte ich sogar noch in der Wand biwakieren. Das wurde aber leider verhindert. Die Tour werde ich Freiklettern, weil es einfach mehr Spaß macht. Es ist eine größere Herausforderung und macht somit auch mehr Spaß.

Obwohl ich schon sehen kann, dass die Sonne gerade aufgeht, werde ich einfach nicht wach. Ich bekomme meine Augen fast nicht auf. Das geht bestimmt jedem so 😀 Also schlafe ich einfach noch weiter. Aber aus irgendeinem Grund wache ich nach 20 Minuten wieder auf. Das war noch nie so. Wenn ich mal einschlafe, dann aber richtig 😀 Aber wenn ich sowieso schon wach bin, dann kann ich auch die Tour gehen. Außerdem ist gestern mein Kletterhelm angekommen. Den kann ich auf der Tour testen.

Das wichtigste wird eingepackt und schon kann es losgehen. Bis zu der Einstiegsstelle sind es fast 2 km. Aber das ist nicht so schlimm. Auf dem Weg dorthin kann ich sehr schöne Bilder machen. Der Weg geht an einem Bach vorbei und in den ersten Sonnenstrahlen sieht es so schön aus. Vor diesem Bach kommen aber erstmal ein paar Wiesen und Felder, auf denen ich einen Hasen gesehen habe. Die Wiese ist auch noch ganz nass vom Tau, aber es ist eigentlich ganz schön dort durchzulaufen, weil es schon 13 Grad Celsius warm sind.

Der Bach sieht in den Sonnenstrahlen einfach wunderschön aus. Da musste ich die Kamera auspacken und Bilder machen.

Wie vermutet sehe ich keinen Menschen auf dem Weg. Die wollen am Samstag alle ausschlafen 😀 Aber das finde ich nicht so schlimm. Ohne die Menschen kann ich einfach alles hören. Den Bach, der fast hundert Meter unter mir fließt oder die Vögel, die schon alle am Singen sind. Der Weg ist orange gefärbt und am Wegesrand stehen ein paar Blumen, die in dem Licht einfach super aussehen. Da habe ich natürlich auch ein paar Bilder gemacht!Manche Bilder kannst du unter der Kategorie Bilder finden. Sonst sind es zu viele in diesem Beitrag.

Nach ca. 300 Meter bin ich endlich an der Einstiegsstelle angekommen. Dort muss ich nur noch über den Bach springen und schon kann es losgehen. Den Helm ziehe ich an und die Kamera packe ich unter den Rucksack, sodass ich die besten Momente einfangen kann. Die Kamera stört beim Freiklettern zwar ein bisschen, aber es ist okay. Die Route ist nicht so schwer. Zuerst muss ich ein steiles Stück hochgehen, bei dem der ganze Boden voller Laub ist. Es ist zwar nicht nass, trotzdem rutsche ich immer wieder ein Stück runter.

Freiklettern oder Klettern ?!

Endlich habe ich die Wand gefunden. Die Sonne leuchtet von rechts immer noch so, als ob sie gerade aufgeht und ich kann endlich klettern. Die Felsen haben zwar sehr scharfe Steine aber es geht trotzdem. Wenn ich nach rechts gucke, habe ich immer eine Aussicht, wie man sie in anderen Ländern erwartet. Es sieht ein bisschen so aus, als ob ich im Regenwald bin. Alles ist voller grüner Bäume und ich stehe auf diesem Grat, der aus den Baumwipfeln hervorragt. Da mache ich die erste Pause. Ich setze mich auf einen etwas geraden Platz und trinke etwas. Den Eistee habe ich vorher extra in die Thermosflasche umgefüllt, damit er während der Tour immer noch kalt ist. Und das war er auch. Es gibt gerade nichts Schöneres, als bei dem Sonnenaufgang dort zu sitzen und den Eistee zu trinken 😀 Freiklettern finde ich ein bisschen schwieriger. Aber mit dieser Herausforderung machen die Pausen mehr Spaß als ohne.

Freiklettern

Auf dem Weg nach oben habe ich immer wieder tolle Aussichten. Da mache ich mal eine Pause und ruhe mich ein bisschen aus

Aber bei der Klettertour habe ich natürlich auch an euch gedacht. Da ich Free solo unterwegs bin habe ich keinen dabei, der von mir Bilder machen kann. Also stelle ich das Stativ mit der Kamera auf die Felsen, mache den Selbstauslöser an und setze mich schnell wieder hin. Manchmal dauert es sogar bis zu drei Versuche, bis ich ein gutes Bild gemacht habe. Freiklettern und dann noch Free Solo 😀 Was gibt’s besseres ;D

Nach dieser Pause kann es endlich weitergehen. Vor mir kommt jetzt eine höhere steile Wand. Das weiß ich, weil ich schon im Winter mit Steigeisen und Eispickel dort war. Ich nehme also das Stativ mit der Kamera, meinen Rucksack und gehe ein Stück höher. Plötzlich höre ich an der Seite etwas Lautes. Durch die Bäume kann ich noch erkennen, wie ein Reh wegspringt und schon war es wieder leise. Manchmal rief das Reh noch. Das hört sich echt komisch an. Das Reh hat sich wahrscheinlich auch erschrocken, als es mich gesehen hat. Ich glaube es wollte an dem Samstag auch mal ausschlafen 😀

Freiklettern

An der schwierigsten Stelle angekommen mache ich erstmal ein Bild für euch!

Jetzt muss ich mich aber konzentrieren. Ich stelle die Kamera wieder auf und mache zuerst ein paar Bilder, bevor ich losklettere. Wie schon gesagt sind die Steine sehr scharf und die dicken Bergschuhe machen das Klettern noch schwieriger. Aber so muss es jetzt klappen. Ich habe keine anderen Schuhe dabei. Mit diesen Bergschuhen muss ich also an die kleinen Tritte. Ich ziehe mich ein bisschen an die Wand und so klappt es dann auch. Manchmal wächst auf den Tritten zwar ein bisschen Gras, aber das geht schon. Außer ganz oben. Da ist es dann nochmal richtig schwierig. Ich muss mich hochziehen und rutsche mit einem Fuß von der Wand ab. Das sollte jetzt besser nicht passieren! Eigentlich hat man beim Klettern und Freiklettern Kletterschuhe mit. Ich habe aber noch keine und deshalb musste es auch so klappen 😀

Wenn ich mich hochziehen will kippe ich nach vorne und musste mich mit dem Kopf am Felsen abstützen. Zum Glück ist hier niemand, der das sehen kann 😀

Gipfel

Am Gipfel ist die Aussicht dann natürlich am schönsten. Der endlose Wald und der Bach, den ich sogar von dort aus hören kann. Jetzt wünsche ich mir nicht anderes, außer Freiklettern zu gehen und genau dort an diesem Platz zu sein. Ich mache mit meinem Handy ein paar Videos für Instagram, damit ihr wisst, wo ich gerade bin und was ich mache. Ich trinke den letzten Schluck aus und mache mich zum Abstieg bereit. Beim Gipfel denken die meisten, dass sie es schon geschafft hätten. Aber der Abstieg ist fast das schlimmste. Vor allem beim Freikettern. Da hast du dann keine Hilfe. Wenn ich zu schnell gehe, dann kann es passieren, dass ich kopfüber nach vorne falle und die steile Wand komplett runter falle. Da hilft mir auch kein Erste Hilfe Koffer, den ich im Rucksack habe.

Die Aussicht vom Gipüfel ist die schönste. Vor allem mit diesem endlosen Wad.

Zum Glück gibt es ein paar Stellen, bei denen ich ganz normal gehen kann. An den Bäumen sehe ich ein paar Falter, die ich vorher noch nie gesehen habe. Aber es wundert mich, dass das Licht heute so gut ist. Ich habe das Gefühl, dass die Sonne seit dem ich losgegangen bin aufgeht. Und das ist schon drei Stunden her. Jetzt höre ich zum ersten Mal seit langem etwas. Nicht nur die Steine, die beim Freiklettern runterfallen, sondern auch einen Hund. Er bellt und bellt die ganze Zeit. Vielleicht hat er gerade auch ein Reh entdeckt.

Jetzt sehe ich die Wand zum letzten Mal und schon geht es wieder durch das Laub nach unten. An der Seite sehe ich aber eine Rinne, bei der es so aussieht, als ob dort mal eine Steinlawine runtergekommen wäre. Manchmal fliegen sogar ein paar Steine nur haarscharf an mir vorbei. Gut das ich einen Helm dabeihabe. Beim Abstieg wäre jetzt ein Seil auf jeden Fall hilfreich. Aber das benutze ich beim Freiklettern nicht.

Das nehme ich beim nächstem Mal mit, wenn ich dort auch schlafe.

Die Tour werde ich machen. Wenn das Wetter gut ist, dann geht es direkt los 😀

Jetzt geht es wieder am Bach entlang und um ca. 10 Uhr bin ich wieder Zuhause. Dank dieser Aussicht würde ich der Tour 5 von 5 Sterne geben.
Ich hoffe dir hat dieser Beitrag über die Klettertour gefallen. Wenn ja dann würde es mich total freuen, wenn du diesen Beitrag teilen würdest. Bis zum nächsten Mal

Oli 😀

 

Schneeschuhwandern am Hochkönig

Letzte Woche war ich beim Hochkönig Schneeschuhwandern und in diesem Beitrag erzähle ich dir mal, wie es war.

Im Urlaub wollte ich richtige Abenteuer erleben. Dazu gehörte unter anderem das erste mal auf einer schwarzen Piste Ski zu fahren aber dazu kommt noch ein Beitrag. Und es gehörte auch die Schneeschuhwanderung dazu. Es lag schon fast kein Schnee mehr und ich dachte schon ich könnte nichts von beidem machen. Als wir dann den Berg hoch zum Arthurhaus fuhren, wusste ich aber ganz schnell, dass es schon fast zu viel Schnee war ;D

Schneeschuhlaufen am Hochkönig

Der Schnee war höher als unser Auto und überdeckte sogar die Straßenschilder. Es waren so ungefähr 2 Meter Schnee, die da oben noch lagen. Auf ca. 1500 m.ü.n.n. Wir waren am Tag davor schon da um Ski zu fahren. Deshalb haben wir uns schon alles angeguckt und wir waren bei schönstem Wetter spazieren. Aber an dem Tag war das Wetter nicht so gut. Es war die ganze Zeit bewölkt und dann fing es auch noch an zu schneien, als wir angekommen waren.

Wir gingen also ins Arthurhaus, in dem wir übrigens auch schon einige male schliefen. Dort konnten wir die Schneeschuhe ausleihen. Wir wollten eigentlich den Weg zu den 4 Hütten lang wandern aber zum Glück hatten sie uns gesagt, dass es dort Lawinengefährdet sei. Also entschieden wir uns den Hochkeil ein bisschen hoch zu wandern. Der Hochkeil ist der Berg gegenüber vom Hochkönig. Auf ihm sind auch die Skipisten.

Zuerst gingen wir den ganz normalen Weg entlang, was ein bisschen langweilig war. Aber später bogen wir dann in den tief verschneiten Wald ab. Es waren weit und breit keine Spuren zu sehen. Dafür war es aber neblig 😀 Bei den ersten Schritten ging es eigentlich ganz gut. Die Schneeschuhe funktionieren ein bisschen wie Tourenskier. Wenn man nach vorne geht, hebt sich die Ferse vom Schneebrett ab und man kann ganz normal gehen.

Nacher als wir dann im Meterhohen Schnee waren, war es schon ein bisschen schwierig. Vor allem weil man das Bein immer so hoch ziehen musste, um über den Schnee zu kommen. Es hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht und das ist das wichtigste. Den Hochkönig konnten wir leider nicht sehen, weil es zu stark schneite. Wir gingen ein bisschen durch den Wald und hofften, dass wir vielleicht ein paar Steinböcke oder Gämsen sehen würden. Ihnen war an dem Tag aber wahrscheinlich auch zu kalt 😀

 

Bei der Tour habe ich aber auch gemerkt, wie gefährlich es sein kann, wenn man alleine unterwegs ist. Bei paar malen, als ich einen kleinen Schneehügel runtergesprungen bin, fiel ich hin. Ich saß auf den Knien und wollte wieder aufstehen. Was hättest du gemacht? Genau! Du hättest dich mit den Händen am Boden abgestützt. Aber genau das war das schlimme. Ich konnte mich nicht abstützen, weil immer als ich das tat habe ich mich ein bisschen weiter in den Schnee gedrückt. Ich konnte von alleine also nicht aufstehen.

Nach ein paar Versuchen klappte es trotzdem aber was wäre passiert, wenn ich dort alleine wäre und nicht mehr hoch käme… Ich kann doch nicht warten bis der Schnee schmilzt 😀

 

Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Du kannst ja mal in de Kommentare schreiben, ob du schonmal so eine Schneeschuhwanderung gemacht hast oder nicht. Bis zum nächsten Beitrag

Oli 😀

 

Watzmann Ostwand Lawine

Boah!! Wenn man mal eine Lawine gehört hat, dann willst du nie wieder unter einer steilen Felswand stehen. Erst recht nicht im Winter. Ich habe zwar noch nie so eine richtig große Lawine miterlebt, aber ich habe schon kleinere gesehen und vor allem gehört.

Als wir beim Königssee waren gingen wir über einen kleinen Feldweg ganz gemütlich den Weg entlang. Die Sonne schien, es war schon warm aber auf den Bergen lag noch Schnee. Auch in der Watzmann Ostwand. Hinter uns waren ein paar Leute. So wie es beim Königssee üblich ist, weil er sehr schön und vor allem gut besucht ist. Als wir also einfach den Weg lang gingen drehten wir uns manchmal nach rechts und sahen die Watzmann Ostwand. Als man sich sie so anguckte, dachte man, dass die Zeit stehen geblieben wäre. Nichts bewegte sich. Nichtmal ein Vogel flog davor rum. Das einzige, was sich ein bisschen bewegte waren ein paar kleine Wolken.

Wir machten also ein paar Bilder von der Wand und gingen weiter. Plötzlich aber! Wir hörten einen lauten Schlag und ein etwas leiseres brummen, was sehr stark an ein Gewitter erinnerte. Das konnte aber nicht sein.Hinter uns waren die anderen Leute, die „Guck mal eine Lawine“ riefen und zur Watzmann Ostwand zeigten. Ich dachte die Wand wäre gleich mit Schnee eingehüllt. Als ich zu dem Punkt ging, an dem ich die Ostwand sehen konnte, sah ich erstmal garnichts. Dann, nach ein paar Sekunden sah ich die ‚Lawine.‘ Ich weiß garnicht, ob man so etwas Lawine nennen kann. Es war einfach ein ‚Strahl‘ aus Schnee, der eine Rinne runterlief. Nichts großes.

Später saßen wir auf einer Bank und aßen ein paar Brezel, die beim Königssee aber übergroß sind. Ich sah die ganze Zeit auf die Ostwand, weil ich nochmal eine größere Lawine sehen wollte. Dort kamen fast jede 5 Minuten eine kleinere Lawine runter. Und plötlich… Ein riesen Schneebrett löste sich und fiel einen Felsvorsprung runter. Das war auf jeden Fall spannender. Ich wunderte mich aber, warum es kein Geräusch machte. Doch ca. 2 Sekunden später hörte man ein riesen Brummen und alle Leute drehten sich zur Wand.

Aber bis zum nächsten Tag war ich mir noch garnicht so bewusst, wie schnell sich so eine Lawine bilden kann. Wir gingen Schneeschuhwandern. Als wir immer weiter in den Wald reingingen, und der Schnee immer tiefer wurde entdeckten wir eine Skisprungschanze. Sie war sehr steil und natürlich musste ich einmal auf sie drauf. Also ging ich ein Stück hoch und merkte ab dem Moment schon, das ich sehr schnell mit dem Fuß runterrutschte.

Als ich dann oben war, formte ich einen Schneball und ließ ihn die Schanze runterrutschen. Er wurde immer größer und das sehr schnell. Er brauchte keine 10 Meter um mindestens doppelt so groß zu werden. Uns ist zum Glück nichts passiert und es ist auch keine Lawine abgegangen, unter der wir verschüttet wurden.

Und genau das ist das Problem. Die Lawine wird immer größer und größer. Deshalb solltest du immer aufpassen wo und vor allem mit wem du unterwegs bist. Du solltest auf keinen Fall alleine in ungesichertes Gelände gehen. Auch wenn es dir nicht so steil vorkommt.

Ich hoffe dir hat der Beitrag gefallen und du denkst beim nächsten mal gut darüber nach, wo und mit wem du irgendwo hingehst. Bis zum nächsten Beitrag

Oli 😀

Schnee im Hunsrück

Ich wollte schon immer mal meine Steigeisen und Eispickel, die ich beim Gletscherkurs gekauft habe, bei mir Zuhause ausprobieren. Das ist aber nicht so einfach. Weil dafür muss es erstmal kalt sein. Am besten so kalt, dass der Bach einfriert. Oder es muss einfach schneien. Weil ich will ja nicht mit den Steigeisen auf Steinen klettern. Das kann ich ja auch im Sommer machen. Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie ich im Hunsrück Eisklettern gehe…

Was habe ich mitgenommen, wo bin ich geklettert, wie konnte ich klettern. Das sage ich euch alles im Beitrag.

Vorbereitung

Was habe ich alles mitgenommen?

Ich habe eigentlich fast genau die Sachen, die ich auch beim Gletscherkurs benutzt habe mitgenommen. Wenn du die ganze Ausrüstungsliste sehen willst, klicke einfach hier. Ich habe auch nichts dagegen, wenn du dir den Beitrag auch durchliest. Aber erstmal bleiben wir bei diesem Beitrag.

Ich habe also meine Steigeisen eingepackt. Das war das wichtigste. Ich liste euch mal auf, was ich noch mit hatte.

  • Eispickel
  • Warme Primaloft Jacke
  • Stativ
  • Kamera
  • Großen Rucksack
  • Wasserdichte Hose
  • Essen und Trinken
  • Helm
  • Handy
  • Handschuhe

Das waren alle Sachen, die ich mithatte. Der Helm war sehr wichtig. Weil wenn ich da einmal ohne Helm runtergefallen wäre, wäre es kein Spaß! ;D Mit dem Handy konnte ich nicht nur Bilder machen, sondern auch Hife rufen, wenn etwas passiert wäre. Aber zum Glück ist nichts passiert 😀 Essen und Trinken ist klar, warum ich es mithatte. Ich hatte auch Tee mit, der leider ein bisschen zu heiß war. Daran habe ich mich verbrannt und das waren die größten Schmerzen bei der Tour. 😀 In den Rucksack habe ich auch das Stativ reingetan, damit ich beim Klettern freie Hände hatte. Bei den Klamotten ist es auch klar und das Stativ hatte ich mit, weil ich alleine unterwegs war und trotzdem gute Fotos für euch machen wollte 😀

Los geht`s

Ich hatte also alles in den Rucksack gepackt, den Helm am Rucksack fest gemacht und schon konnte es losgehen. Ich bin von Zuhause losgegangen und musste ungefähr eine halbe Stunde laufen, um am Anfang anzukommen. Es war Dienstag und wegen Karneval hatte ich keine Schule. Das war natürlich schon ganz gut. Aber dann hatt es nachts auch noch angefangen zu schneien. Besser konnte es doch gar nicht werden. Die Wettervorhersage sagte eigentlich gutes Wetter vorraus. Deshalb habe ich die Ausrüstung am Abend vorher noch nicht eingepackt. Aber ich habe meinen Wecker zum Glück um 7:30 Uhr gestellt. Also hatte ich genug Zeit, um die Sachen zu packen und alles vorzubereiten. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, könnt ihr oft sehen, wenn ich so etwas mache. Wenn ihr mir noch nicht folgt, dann macht das mal. 😀 Hier könnt ihr klicken. Dann seht ihr schon meinen Instagram Account.

Der Schnee war noch ganz frisch, und wie es so ist, knierschte der Schnee unter meinen Füßen. Es war ungefähr Minus 5 Grad und so blieb der Schnee auch liegen. Leider haben wir im Hunsrück keine richtigen Berge. Es sind eigentlich nur Hügel. Also ging ich erstmal den Hügel runter und kam zu dem Bach. Der war auchnicht eingefroren!  Das heißt also schonmal, dass ich nicht auf dem Bach klettern kann. Aber es lag genug Schnee. Es gab immer mal wieder einzelne Stellen am Bach, bei denen das Wasser eingefroren war. Das waren dann schon 4/5 cm dicke Eisklumpen. Das konnte doch nur ein gutes Zeichen sein.

Ich ging ca. 10 Minuten am Bach entlang, bis ich zu dem Anfang kam, an dem ich klettern konnte. Ich kletterte 20-30 Meter nach oben und machte da dann erstmal eine Pause. Ich wollte eigentlich den Tee trinken, aber verbrannte mich natürlich. Hier seht ihr mal die Aussicht, wie es an meiner kleinen Haltestelle aussah. 😀

 

Hier auf dem Foto siehst du den Weg, den ich nach oben geklettert bin. Es war rutschig. Deshalb war es sehr gut, dass ich die Steigeisen anhatte. Es war aber nicht nur rutschig, sondern es war auch steil, wobei mir der Eispickel geholfen hat. Ich habe aber nur einen Eispickel, weil ich sowieso nicht Eisklettern gehe. Noch nicht 😀 Aber bestimmt irgendwann.

Hier seht ihr mal die Aussicht, die ich hatte, als ich meinen etwas zu warmen Tee getrunken habe ;D Auf den Bäumen lag noch Schnee, aber die Sonne ist nicht mehr rausgekommen. Dafür hat es aber noochmal angefangen zu schneien.

Ich zeige euch jetzt noch drei Bilder, die ich mit der Handy Fernsteuerung für meine Kamera gemacht habe. Das ist ziemlich praktisch, weil ich dann nicht den Selbstauslöser anmachen muss, der sowieso viel zu wenig Zeit hat, um ein gutes Foto zu machen. Ihr könnt mir mal in die Kommentare schreiben, wie ihr die Bilder findet.

 

Wo bin ich geklettert?

Ich bin einfach im Wald geklettert. Am besten sucht ihr euch im Winter, wenn kein Schnee liegt, einen guten Platz, wo ihr klettern könnt. Weil im Winter könnt ihr durchdie Bäume gucken und sehen, wo es Felsen gibt, weil es dann keine Blätter an den Bäumen gibt.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn ihr noch Fragen habt, stellt sie gerne. Schreibt mir dazu einfach einen Kommentar. Bis zum nächsten mal!

Calmont im Herbst

Der steilste Weinberg Europas heißt Calmont, befindet sich in Bremm und ist fast 400 m. hoch.

Also entschieden wir uns einfach mal los zu fahren und zu gucken, wie weit wir kommen. Es war leider schon spät und das Wetter war auch nicht besonders gut. Einen guten Sonnenuntergang konnten wir vergessen. Aber hauptsache wir waren da. Es war ein bisschen schwierig den Parkplatz zu finden, weil wir nicht genau wussten, wo Bremm anfängt. Die Beschildung war einfach schlecht. Vor allem zum Calmont zu gehen war schwieriger als gedacht. Aber als wir den Weg fanden war es eigentlich ganz einfach. Der Weg war am Anfang noch nicht so steil, bei dem schlechtem Wetter war er aber sehr rutschig.

Nach fast 300 Metern kam direkt eine kleine Hütte, bei der man eine Pause machen konnte. Aber warum sind wir hier hin gekommen. Um Pausenn zu machen ? Nein 😀 Wir sind hier hin gekommen, um zu wandern und fotografieren. Die Sonne war schon am Untergehen und die Wolken rissen ein wenig auf, wodurch wir doch einen schönen Sonnenuntergang hatten. Wir hatten immer eine gute Sicht auf die Mosel, die vor allem beim Sonnenuntergang schön aussah. Vor der Hütte mussten wir zuerst einen geraden Weg lang gehen, der an einem Bahnhof vorbeiging. Der Bahnhof sah ein bvisschen verlassen aus, so als ob dort seit Jahren keiner mehr war. Später sahen wir aber doch einen Zug, der zum Bahnhof kam.

Calmont

Der Weg wurde immer steiler und steiniger. Später kann man sich überlegen, ob man den normalen Weg hoch geht, oder den Klettersteig geht, der bestimmt mehr Spaß gemach hätte. Wir konnten ihn aber nicht gehen, weil wir keine Klettersachen mit hatten. Aber du kannst den Calmont auf jeden Fall auch so hoch laufen. Dafür brauchst du keine extra Sachen. Vielleicht ein Paar Wanderschuhe und das wars schon. Später bin ich alleine weiter gegangen, weil keiner mehr Lust hatte im fast dunkeln dort hoch zu laufen. Aber für meinen Blog mache ich doch alles 😀

Ich sah immer wieder die Sonne, die zwischen den Wolken hervor kam. Die Dörfer sahen im Sonnenuntergang auch schön aus, was ich nicht gedacht hätte, weil im Dorf selber sahen sie nicht so schön aus, wie von dort oben. Hier müsste ich auch mal Zelten 😀 Die anderen Weinberge wurden auch von der Sonne angestrahl, was besonders schön aussah. Wir sind dort sogar mit unserem Hund hochgegangen. Obwohl er schon ein bisschen älter ist, war es nicht zu schwer für ihn.

Calmont

Doch plötzlich kam die Todesangst… Was?? Todesangst auf einem Weinberg? Genau. Ich meine aber bestimmt nicht das, was ihr meint. Ich hatte überhaupt keine Angst. Auf dem Calmont gibt es einen Platz, der Todesangst heißt. Dort ist eine große Fahne, bei der man bei windigem Wetter sehr gut aufpassen sollte, weil sich die Fahne dreht. Ich weiß nicht ob dort schonmal etwas passiert ist. Aber wenn sich die Fahne anfängt zu drehen, dann kann es passieren, dass man getroffen wird und dort runterfällt. An den Seiten geht es ziemlich steil runter. Es heißt ja nicht umsonst steilster Weinberg Europas.

Ab dort bin ich leider nicht mehr weiter gegangen, weil es einfach viel zu spät war. Unter den Bäumen war es noch dunkler als sonst und ich musste ja auch alles wieder zurück gehen. Nächstes mal gehe ich aber auf jeden Fall bis ganz oben. Ein Tipp von mir ist auf jeden Fall mal bei schönem Wetter zu gehen, und das du am besten ganz früh aufstehst, um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, oder die Stirnlampe einzupacken und nach dem Sonnenuntergang wieder runterzugehen. Denn um Fotos zu machen, die sonst keiner macht, musst du Sachen machen, die sonst keiner macht.

Nach der kleinen Wanderung sind wir noch in ein Cafe gegangen, was ich aber nicht weiterempfehlen kann, weil die Bedinung nicht sehr nett war. Also entweder ihr versucht es dort einfach mal, oder ihr fahrt ein bisschen weiter nach Alken, wo es sehr schöne Cafes gibt. Aber wenn ihr in Bremm etwas essen wollt, dann geht am besten vorher zur Bank Geld abheben. Weil mit der Bank dort sieht es auch nicht so gut aus. Ihr merkt schon, dass es ein bisschen abgelegen liegt, aber dafür ist die Landschaft dort um so schöner. Und das beste ist, wenn du dir selber etwas zum essen machst. Dann hast du gar keinen Stress beim Restaurant suchen 😀

Also vielleicht überlegt ihr euch mal, ob ihr dort hin fahrt. Für die Landschaft lohnt es sich auf jeden Fall, aber um dort zu essen oder sonst etwas zu machen, würde ich eher woanders hinfahren.  Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Abonniert meinen Blog, um mehr Reisen und Fototipps zu lesen. Bis zum nächsten mal

Oliver 😀

Calmont

Calmont

Dachstein Gletscher im Herbst

Ihr wollt vielleicht den Dachstein Gletscher besuchen ? Ist er einen Besuch wert ? Ich sage euch, warum ihr es machen solltet 😀

Ich war im Oktober auf dem Dachstein Gletscher. Es war ein perfekter Tag. Es war schönes Wetter und die Anreise war auch gut. Ich habe im Berghotel Türlwandhütte übernachtet. Die Zimmer waren schön und das Frühstück war sehr lecker. Das Berghotel Türlwandhütte ist ungefähr 100 m. von der Seilbahn entfernt, die auf den Dachstein Gletscher führt. Die Seilbahn hatte ab 7:50 geöffnet und die letzte Fahrt war um 16:50. Das kommt aber auf die Jahreszeit an.  Die Seilbahn bezwingt 1000 Höhenmeter in ungefähr 5-6 Minute. Das tolle an der Seilbahn sind die „Terassen.“ Man kann sich entweder in die Gondel, oder auf die Gondel stellen. Die Gondel war auch an dem schönen Tag nicht sehr voll. Für alle Bergretter Fans ist der Besuch am Dachstein Gletscher natürlich Pflicht ;D Dort werden fast alle Bergretter Folgen gedreht. Auf dem Bild sieht die Fahrt sehr hoch aus, aber dafür hat man in der Gondel eine super Aussicht.

Man kann aber natürlich nur an schönen Tagen auf die Terasse. Wir hatten das Glück und konnten darauf. Es war zwar schön warm, aber es wurde später ein bisschen kühler, weil dort ein starker Wind war. Also wenn ihr mit der Terasse fahren wollt, dann nehmt euch lieber eine Jacke mit.

Oben angekommen ist ein großes Restaurant, bei dem man nach langen, oder kurzen Ausflügen etwas essen kann. Wir hatten natürlich noch kein Hunger. Also gingen wir einfach mal den Weg lang. Dann kamen wir auch endlich zum Schnee. Endlich. Es gab viele Skifahrer, die dort am Trainieren waren.

Deshalb sind wir hier aber nicht hingekommen. Wir gingen also ein bisschen weiter und kamen zu einem kleinen Wanderweg, der im Schnee war. In den Bergen muss man natürlich auch immer aufpassen. Auf dem Dachstein Gletscher gibt es auch Gletscherspalten. Am nächsten Tag habe ich sogar einen Gletscherkurs gemacht. Hier könnt ihr davon lesen. Es gibt auch einen Weg, auf dem es keine gefährlichen Stellen gibt, aber ihr solltet auf jeden Fall auf dem Weg bleiben. Es gibt immer wieder Schilder, die darauf hinweisen. Den Weg kann man aber nicht übersehen, weil diese Schilder am Rand stehen und weil man die Spur auf dem Boden sieht.

Wenn man auf dem gesichertem Weg läuft, dann kann man aber nichts falsch machen. An Tagen, an denen die Sonne scheint, sollte man darauf achten, das man Sonnenschutz mit hat. Es war immernoch kühl, aber die Sonne hat trotzdem gebrannt. Nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch an Bewölkten Tagen.  An manchen Stellen ist der Weg steil, aber er ist nicht schwer. An sonnigen Tagen hat man auch eine super Aussicht. Aber nicht nur das, sondern es laufen auch mehr Leute auf dem Gletscher. Der Weg führt übrigens zu der Seethalerhütte auf 2740 m. Wir sind auch zu dieser Hütte gewandert und tranken dort eine kalte Apfelsaftschorle. Eine kalte Apfelsaftschorle auf 2700m auf einem Gletscher ? Genau. Es wurde so warm, das wir unsere Jacken auszogen und etwas kaltes zum trinken brauchten. Aber jetzt nochmal zum Weg. Schon von der Skipiste aus, hatte man eine super Aussicht.

Man konnte in die Täler gucken, in denen natürlich noch kein Schnee lag. Das dachten wir. Direkt am nächsten Tag, hatte es fast 5 cm. geschneit. Also packt euch auch im Herbst Wintersachen ein.

Man konnte aber nicht nur die Täler sehen, sonder auch die Menschen, welche zur Seethalerhütte oder auf den hohen Dachstein klettern wollten. Hier seht ihr mal, wie es aussieht. Das war auch der Weg, auf dem wir zur Seethalerhütte gingen.

Der Weg sieht aber länger aus, als er ist. Wir waren nach ca. 30 Minuten bei der Seethalerhütte. Der Weg war gar nicht so rutschig wie gedacht. Trotzdem sollte man keine Sandalen anziehen 😀 Zwischendurch kamen uns immer mal wieder Skifahrer entgegen. Manche „liefen“ den Berg sogar mit ihren Skiern hoch. Daran sieht man auch, dass es nicht sehr steil ist. Mit der Höhe hatten wir auch keine Probleme. Ich habe eigentlich keinen Unterschied bemerkt. Doch man sah immer wieder Gletscherspalten, die am Wegrand in den Boden eingeschnitten waren. Wenn man nur wegen den Gletscherspalten zum Dachstein kommt, dann sollte man darauf achten, dass es an den Tagen zuvor nicht geschneit hat. Weil wenn es vorher schneit, dann kan es vorkommen, dass man die Gletscherspalten nicht mehr sieht, weil sie von Schnee überdeckt sind. Wir hatten aber auch immer wieder eine gute Sicht auf die umliegenden Berge.

Das Foto habe ich noch am Anfang gemacht. Hier sieht man die Skilifte, von denen es ein paar auf dem Dachstein gibt.

Hier sieht man noch die Spuren von den Langläufern, die zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich Mittagspause gemacht haben.

Wenn ihr den Weg bei gutem Wetter geht, habt ihr die Chance, den Gipfel vom hohen Dachstein zu sehen. Der hohe Dachstein sah sehr hoch aus, dafür, dass er nur ein paar hundert Meter höher ist. Wir standen mit Staunenden Gesichtern vor ihm. Nach einiger Zeit sahen wir zwei kleine Punkte. Waren das etwa Leute ? Ja. Das waren zwei Bergsteiger, die kurz vor dem Gipfel waren. Wir sahen aber immer mehr Leute. Manche waren gerade am Eisklettern, und manche gingen einen Klettersteig. Ihr könnt mir ja mal in die Kommentare schreiben, ob ihr die beiden Kletterer seht. Eigentlich wollte ich in den nächsten Tagen auch auf den Hohen Dachstein, was aber nicht ging, weil es den ganzen Tag schneite.

Wir haben aber nicht nur Kletterer auf dem Hohen Dachstein gesehen, sondern auch welche, die gerade wieder runtergekommen sind.

Dann ist man nach ein paar Minuten schon bei der Seethalerhütte. Dort gibt es auch ein Gipfelkreuz. Man hat eine sehr weite Sicht. Aber dort will man natürlich auch was essen. Die Seethalerhütte ist eigentlich sehr schön. Die Gebetsflaggen erinnern einen ein bisschen an Nepal.

Aber wir hatten ein Problem. Wir hatten nicht genug Geld mit. Wir haben die Apfelsaftschorlen schon getrunken und merkten dann, dass wir ein paar Euro zu wenig mit hatten. Also gingen wir zum Hüttenwirt und erzähltem ihm das. Er sagte sofort, dass es kein Problem ist, und das wir ihm das Geld im Berghotel Türlwandhütte geben konnten. Da hatten wir sehr viel Glück, dass wir im gleichem Hotel übernachtet haben. Also wenn ihr mal so ein Problem habt, würde ich ihn einfach mal fragen. Dann müsst ihr ihm das Geld aber auch zurück geben. Er arbeitet genau so viel wie ihr dafür. Das ist mein kleiner Geheimtipp ;D

Am Ende kann ich sagen, dass eigentlich jeder auf den Dachstein Gletscher kann. Solange das Wetter stimmt und man auf dem Weg bleibt, sollte es für niemenden ein gefährlich werden. Mit Babys solltet ihr wegen der Höhe aufpassen, aber sonst denke ich, dass die Höhe auch kein Problem sein sollte.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ihr geht auch mal auf den Dachstein Gletscher.

Bis zum nächsten mal

Oliver

 

Lumix g7 Test

Lumix g7 Test

Lumix g7 Test. Der erste Test, den ich von einer Kamera gemacht habe. Die meisten Anfänger suchen oft eine gute Kamera, die gut fotografiert aber auch noch günstig ist. Die Kamera habe ich am Anfang auch gesucht. Und ich glaube ich habe sie gefunden. Zuerst habe ich sehr viele Kameras gesehen, die auch gut wären aber immernoch ein paar hundert Euro zu teuer waren. Dann habe ich sie aber endlich gefunden. Die Lumix g7. Der Preis war genau richtig. Ich habe die Lumix g7 für 599 Euro auf Amazon gekauft. Jetzt gibt es die Lumix g7 aber auch schon für etwas mehr als 400 Euro. Da müsst ihr einfach mal die Preise vergleichen.

Mit dieser Kamera kann man eigentlich alles machen, was man will. Man kann Langzeitbelichtungen bis zu 60 Sekunden (ohne Bulb Modus ) machen, man kann in 4k Filmen und fotografieren usw. Die Lumix g7 liegt gut in der Hand und die die Knöpfe und Räder kann man fast alle mit dem Daumen bedienen. Den Bildschirm kann man ausklappen und drehen und der Blitz ist mit einem Knopf bedienbar. Den Iso-Wert kann man ganz leicht an einem Rad verstellen. Hier zeige ich euch aber erstmal ein paar Fotos, die ich mit der Lumix g7 gemacht habe.

Bei allen Fotos habe ich das Objektiv mit 14-42mm. benutz, welches bei der Lieferung dabei war.
Lumix g7 Test

Lumix g7 Test

Lumix g7 Test

Lumix g7 Test

Bei den letzten beiden Bildern, die ich eingefügt habe, habe ich einen Filter benutz, der bei der Kamera vorhanden ist. Den muss man nicht extra kaufen, sondern das ist eine Funktion, die sowieso schon vorhanden ist. Ich habe auch kein Bild, die ihr gerade gesehen habt bearbeitet. Sie kommen genau so aus der Kamera. Ich habe vielleicht die Belichtung etwas höher gemacht, aber ich habe keinen Kontrast oder sonstiges verändert. Jetzt gebe ich euch noch ein paar Details

  1. Sensor: 16,8 Megapixel
  2. Bildformat: JPG,RAW
  3. Fotoauflösung:4.592 x 3.448 Pixel
  4. Gewicht:402 g.

Hier findet ihr noch mehr Informationen zur Kamera.

Ich finde die Lumix g7 sehr gut. Ich habe alles, was ich brauche und mir fehlen keine wichtigen Sachen. Die einzige Sache, die ich nicht so gut finde ist, dass man in den Geschäften oft keine Objektive für die Lumix g7 findet und man sie deshalb im Internet bestellen muss. Aber das ist natürlich kein großes Problem 😀

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und er hat euch bei eurer Kamerasuche geholfen. Wenn ihr noch Fragen zur Lumix g7 habt, schreibt sie ruhig in die Kommentare. Alle Fotos, die ich auf meinem Blog hochgeladen habe, habe ich mit der Lumix g7 gemacht.

Viel Spaß beim fotografieren und bis zum nächsten Mal

Oliver