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Alpen im Frühling

Du willst dir die Berge auch in’s Wohnzimmer holen? Das geht nicht immer ganz so leicht aber wenn es draußen mal wieder richtig ungemütlich ist und du keine Lust hast rauszugehen, dann habe ich ein paar Filme für dich, mit denen du das warten auf deine nächste Bergtour verkürzen kannst. 🙂

Everest

Das ist wohl der bekannteste Film von denen, die ich dir vorstellen werde.. Es geht darum, dass mehrere Teams auf den Everest klettern wollen. Doch dabei passieren einige Dinge, über die man im Vorraus nicht sehr viel wusste. Es sterben sehr viele Menschen. Das solltest du wissen, wenn du diesen Film siehst. Einige Bergsteiger waren schon oft beim Mount Everest und wollen es nochmal versuchen, weil sie es vorher nicht geschafft haben. Aber nicht nur die Natur ist ein Problem. Sondern auch die anderen Bergsteiger. Ich will dir nicht zu viel verraten. Wenn du willst, kannst du dir hier mal den Trailer angucken.

Fazit

Ich finde diesen Film besonders gut, weil es auch um andere Dinge geht, außer den Berg dafür zu beschuldigen, dass Bergsteiger sterben. Es geht auch darum, dass es zu viele unerfahrene Menschen auf so hohen Bergen gibt. Das dadurch manchmal sogar ein Stau entsteht und deshalb auch Menschen sterben können. Ich kann jedem den Film empfehlen. Es gibt keine Stellen, an denen man Blut oder sonstige Grausamkeiten sieht. Außerdem gibt es sehr schöne Aufnahmen von der Landschaft. Und das ist ja wohl das wichtigste, wenn man einen Film über den Mount Everest guckt 😀

Hier kannst du ihn dir kaufen: Everest [dt./OV]

Summit

Der zweite Film ist wahrscheinlich schon ein bisschen unbekannter. Es geht darum, dass verschiedene Teams auf den K2 wollen. Für manche gilt er als gefährlichster Berg der Welt. In dem Film geht es um das Jahr 2008, an dem dort über 11 Bergsteiger starben. Es ist wie in einem Horrorfilm. Einer nach dem anderen stirbt und somit zeigt der Film auch die Gefahren, die es in den Bergen gibt. Hier kannst du dir auch den Trailer zu diesem Film angucken.

Fazit

Der Film beruht auf wahren Begebenheiten. Es werden oft Originalaufnahmen gezeigt. Genau das finde ich so gut an dem Film. Die Bergsteiger werden im Film auch noch Interviewt. Es passt sehr gut in den Film rein und so kann man sich auch besser in ihre Lage versetzen, als sie dort am zweithöchstem Berg der Welt waren. Ich kann auch diesen Film jedem empfehlen, der sich dafür interessiert. Summit ist für Kinder ab 6 freigegeben.

Hier kannst du ihn dir kaufen: The Summit

Der Aufstieg

Das ist wahrscheinlich der unbekannteste Film. Es geht darum, dass ein Mann seiner Freundin verspricht, für sie den Mount Everest zu besteigen. Er ist unerfahren, in der Stadt aufgewachsen und war so gut wie nie in den Bergen. Man kann es eigentlich nicht glauben, aber der Film beruht auch auf wahren Begebenheiten. Der Bergsteiger kennt sich überhaupt nicht mit Bergsteigen aus und lernt am Mount Everest auch das erste Mal, wie man Eisklettert. Dabei lachen ihn alle anderen außer sein Sherpa aus. Sein Sherpa hilft ihm. Zwischendurch ist der Film auch immer mal wieder sehr lustig. Hier kannst du den Trailer angucken. Er ist leider auf Französisch mit englischem Untertitel. Aber der Film ist auf Deutsch.

Fazit

Der Aufstieg ist auch einer meiner Lieblingsfilme, weil es in ihm nicht darum geht, dass fast alle Bergsteiger sterben. In den anderen Filmen geht es immer darum, dass Bergsteiger sterben oder vermisst werden. Aber hier geht es um etwas ganz anderes. Falls du mal Lust auf einen Bergsteiger-Film hast, in dem es nicht um`s sterben geht, dann kann ich ihn dir sehr empfehlen.

Das waren meine Lieblingsfilme. Welche sind deine Lieblingsfilme über`s Bergsteigen? Es würde mich freuen, wenn du mir dazu einen Kommentar schreibst 😀 Bis zum nächsen Mal!

Oli

Sie lesen gerade: Meine Lieblingsfilme über`s Bergsteigen!

Hanwag Ferrata Combi gtx Test

Zum Bergsteigen braucht man richtige Schuhe. Da reichen oft auch keine normalen Wanderschuhe. Ich habe die Hanwag Ferrata Combi gtx getestet und möchte sie dir nun vorstellen!

Ich war mit dem Hanwag Ferrata Combi gtx schon auf 4500 Metern und ich habe ihn auch schon bei -20 Grad Celsius getestet.

Warum Bergschuh statt Wanderschuh?

Hanwag Ferrata Combi gtx

Der Hanwag Ferrata Combi Gtx von Unten. Schönes Profil!

Viele denken, dass man sich nur so teure Bergschuhe kauft, weil die Füße in ihnen wärmer sind. Das ist natürlich auch ein wichtiger Punkt. Es ist aber nicht der einzige.

Der Hanwag Ferrata Combi gtx ist sehr fest und stabil. Damit ich dort auch Steigeisen befestigen kann. Normale Wanderschuhe sind sehr weich. Man kann die meisten mit den Händen verbiegen. Das geht beim Hanwag Ferrata Combi gtx nicht.

Die Sohle von ihm ist extrem fest. Damit ich auf Gletschern oder auf Schnee laufen kann brauche ich meistens Steigeisen. Die kann ich an normalen Wanderschuhen nicht befestigen, weil sie einfach abfallen würden.

Warum der Hanwag Ferrata Combi gtx?

Hanwag Ferrata Combi gtx

Der Hanwag Ferrata Combi gtx von der Seite!

Ich war in einem Outdoorgeschäft und habe dort sehr viele Schuhe anprobiert. Beim ersten Mal war es ein bisschen komisch, als ich mit einem so festen Schuh gegangen bin.

Es hat sich so angefühlt, als ob ich Skischuhe anhätte.

Am Ende habe ich mich aber für den Hanwag Ferrata Combi gtx entschieden, weil er der bequemste war und weil er vom Preis her nicht übertrieben teuer ist.

Ich konnte mit ihm am besten laufen. Und ich finde auch, dass er von der Farbe her nicht schlecht aussieht 😀 Das sollte aber nicht das wichtigste sein.

Außerdem wurde er von anderen Kunden und Testpersonen auch sehr gut bewertet.

Fakten über den Hanwag Ferrata Combi gtx

Der Hanwag Ferrata Combi gtx ist in der Kategorie C und ist somit auch Steigeisenfest!

Gewicht laut Hersteller: 1500 g (UK 7,5)

Membran: Gore-Tex

Steigeisenfest: Ja

Eine Besonderheit ist, dass der Hanwag Ferrata Combi gtx auch Steigeisenfest ist. Deshalb habe ich ihn mir auch gekauft.

Ich denke diesen Schuh kann man bis zu einer Höhe von 4900 Meter anziehen. Darüber würde ich mir persönlich schon einen anderen Schuh holen, der dann auch für Expeditionen geeignet ist.

Es kommt aber drauf an, wo man auf dieser Höhe ist und wie das Wetter vor Ort ist. Ich glaube, wenn man zum Beispiel in Peru auf den el Misti (ca.5800m.) klettert, dann kann man dort auch noch mit dem Hanwag Ferrata Combi gtx unterwegs sein.

Wenn man aber auf dem Elbrus (ca.5600m.) in Russland unterwegs ist, dann würde ich schon wieder einen anderen Schuh kaufen.

Hanwag Ferrata Combi gtx

Hanwag Ferrata Combi gtx von oben. Es ist genug Platz im Schuh!

 

 

Ich bin auch schon oft im ‚Flachland‘ mit dem Hanwag Ferrata Combi gtx gewandert. Es waren dann keine Klettertouren, sondern einfach nur ein paar Wanderungen in Rheinland-Pfalz. Dabei fande ich ihn auch besser, als normale Wanderschuhe. Vor allem weil er an den Knöcheln so hoch ist.

Er ist auch total wasserdicht. Damit bin ich schon durch hunderte Bäche gelaufen. Und er hält meine Füße immernoch trocken.

Hanwag Ferrata Combi gtx

Hanwag Ferrata Combi gtx von vorne. Lange Schnürsenkel sind sehr wichtig!

Es gibt aber auch wenige Nachteile. Zum Beispiel, dass man nicht so viel Gefühl hat. Weil er so fest ist. Aber dafür knickt man auch nicht so leicht um. Also du merkst bestimmt, dass dieser Schuh eigentlich der perfekte Allrounder Bergschuh ist.

Du kannst ihn überall benutzen. Zumindest bis zu einer bestimmten Höhe.

Deshalb kann ich dir den Hanwag Ferrata Combi gtx nur empfehlen. Vor allem wenn du mit dem Bergsteigen anfängst!

Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Schuh und hoffe das er dir genau so gut gefällt 😀

Bis zum nächsten Mal

Oli


 

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Schneeschuhwandern am Hochkönig

Letzte Woche war ich beim Hochkönig Schneeschuhwandern und in diesem Beitrag erzähle ich dir mal, wie es war.

Im Urlaub wollte ich richtige Abenteuer erleben. Dazu gehörte unter anderem das erste mal auf einer schwarzen Piste Ski zu fahren aber dazu kommt noch ein Beitrag. Und es gehörte auch die Schneeschuhwanderung dazu. Es lag schon fast kein Schnee mehr und ich dachte schon ich könnte nichts von beidem machen. Als wir dann den Berg hoch zum Arthurhaus fuhren, wusste ich aber ganz schnell, dass es schon fast zu viel Schnee war ;D

Schneeschuhlaufen am Hochkönig

Der Schnee war höher als unser Auto und überdeckte sogar die Straßenschilder. Es waren so ungefähr 2 Meter Schnee, die da oben noch lagen. Auf ca. 1500 m.ü.n.n. Wir waren am Tag davor schon da um Ski zu fahren. Deshalb haben wir uns schon alles angeguckt und wir waren bei schönstem Wetter spazieren. Aber an dem Tag war das Wetter nicht so gut. Es war die ganze Zeit bewölkt und dann fing es auch noch an zu schneien, als wir angekommen waren.

Wir gingen also ins Arthurhaus, in dem wir übrigens auch schon einige male schliefen. Dort konnten wir die Schneeschuhe ausleihen. Wir wollten eigentlich den Weg zu den 4 Hütten lang wandern aber zum Glück hatten sie uns gesagt, dass es dort Lawinengefährdet sei. Also entschieden wir uns den Hochkeil ein bisschen hoch zu wandern. Der Hochkeil ist der Berg gegenüber vom Hochkönig. Auf ihm sind auch die Skipisten.

Zuerst gingen wir den ganz normalen Weg entlang, was ein bisschen langweilig war. Aber später bogen wir dann in den tief verschneiten Wald ab. Es waren weit und breit keine Spuren zu sehen. Dafür war es aber neblig 😀 Bei den ersten Schritten ging es eigentlich ganz gut. Die Schneeschuhe funktionieren ein bisschen wie Tourenskier. Wenn man nach vorne geht, hebt sich die Ferse vom Schneebrett ab und man kann ganz normal gehen.

Nacher als wir dann im Meterhohen Schnee waren, war es schon ein bisschen schwierig. Vor allem weil man das Bein immer so hoch ziehen musste, um über den Schnee zu kommen. Es hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht und das ist das wichtigste. Den Hochkönig konnten wir leider nicht sehen, weil es zu stark schneite. Wir gingen ein bisschen durch den Wald und hofften, dass wir vielleicht ein paar Steinböcke oder Gämsen sehen würden. Ihnen war an dem Tag aber wahrscheinlich auch zu kalt 😀

 

Bei der Tour habe ich aber auch gemerkt, wie gefährlich es sein kann, wenn man alleine unterwegs ist. Bei paar malen, als ich einen kleinen Schneehügel runtergesprungen bin, fiel ich hin. Ich saß auf den Knien und wollte wieder aufstehen. Was hättest du gemacht? Genau! Du hättest dich mit den Händen am Boden abgestützt. Aber genau das war das schlimme. Ich konnte mich nicht abstützen, weil immer als ich das tat habe ich mich ein bisschen weiter in den Schnee gedrückt. Ich konnte von alleine also nicht aufstehen.

Nach ein paar Versuchen klappte es trotzdem aber was wäre passiert, wenn ich dort alleine wäre und nicht mehr hoch käme… Ich kann doch nicht warten bis der Schnee schmilzt 😀

 

Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Du kannst ja mal in de Kommentare schreiben, ob du schonmal so eine Schneeschuhwanderung gemacht hast oder nicht. Bis zum nächsten Beitrag

Oli 😀

 

Watzmann Ostwand Lawine

Boah!! Wenn man mal eine Lawine gehört hat, dann willst du nie wieder unter einer steilen Felswand stehen. Erst recht nicht im Winter. Ich habe zwar noch nie so eine richtig große Lawine miterlebt, aber ich habe schon kleinere gesehen und vor allem gehört.

Als wir beim Königssee waren gingen wir über einen kleinen Feldweg ganz gemütlich den Weg entlang. Die Sonne schien, es war schon warm aber auf den Bergen lag noch Schnee. Auch in der Watzmann Ostwand. Hinter uns waren ein paar Leute. So wie es beim Königssee üblich ist, weil er sehr schön und vor allem gut besucht ist. Als wir also einfach den Weg lang gingen drehten wir uns manchmal nach rechts und sahen die Watzmann Ostwand. Als man sich sie so anguckte, dachte man, dass die Zeit stehen geblieben wäre. Nichts bewegte sich. Nichtmal ein Vogel flog davor rum. Das einzige, was sich ein bisschen bewegte waren ein paar kleine Wolken.

Wir machten also ein paar Bilder von der Wand und gingen weiter. Plötzlich aber! Wir hörten einen lauten Schlag und ein etwas leiseres brummen, was sehr stark an ein Gewitter erinnerte. Das konnte aber nicht sein.Hinter uns waren die anderen Leute, die „Guck mal eine Lawine“ riefen und zur Watzmann Ostwand zeigten. Ich dachte die Wand wäre gleich mit Schnee eingehüllt. Als ich zu dem Punkt ging, an dem ich die Ostwand sehen konnte, sah ich erstmal garnichts. Dann, nach ein paar Sekunden sah ich die ‚Lawine.‘ Ich weiß garnicht, ob man so etwas Lawine nennen kann. Es war einfach ein ‚Strahl‘ aus Schnee, der eine Rinne runterlief. Nichts großes.

Später saßen wir auf einer Bank und aßen ein paar Brezel, die beim Königssee aber übergroß sind. Ich sah die ganze Zeit auf die Ostwand, weil ich nochmal eine größere Lawine sehen wollte. Dort kamen fast jede 5 Minuten eine kleinere Lawine runter. Und plötlich… Ein riesen Schneebrett löste sich und fiel einen Felsvorsprung runter. Das war auf jeden Fall spannender. Ich wunderte mich aber, warum es kein Geräusch machte. Doch ca. 2 Sekunden später hörte man ein riesen Brummen und alle Leute drehten sich zur Wand.

Aber bis zum nächsten Tag war ich mir noch garnicht so bewusst, wie schnell sich so eine Lawine bilden kann. Wir gingen Schneeschuhwandern. Als wir immer weiter in den Wald reingingen, und der Schnee immer tiefer wurde entdeckten wir eine Skisprungschanze. Sie war sehr steil und natürlich musste ich einmal auf sie drauf. Also ging ich ein Stück hoch und merkte ab dem Moment schon, das ich sehr schnell mit dem Fuß runterrutschte.

Als ich dann oben war, formte ich einen Schneball und ließ ihn die Schanze runterrutschen. Er wurde immer größer und das sehr schnell. Er brauchte keine 10 Meter um mindestens doppelt so groß zu werden. Uns ist zum Glück nichts passiert und es ist auch keine Lawine abgegangen, unter der wir verschüttet wurden.

Und genau das ist das Problem. Die Lawine wird immer größer und größer. Deshalb solltest du immer aufpassen wo und vor allem mit wem du unterwegs bist. Du solltest auf keinen Fall alleine in ungesichertes Gelände gehen. Auch wenn es dir nicht so steil vorkommt.

Ich hoffe dir hat der Beitrag gefallen und du denkst beim nächsten mal gut darüber nach, wo und mit wem du irgendwo hingehst. Bis zum nächsten Beitrag

Oli 😀

Schnee im Hunsrück

Ich wollte schon immer mal meine Steigeisen und Eispickel, die ich beim Gletscherkurs gekauft habe, bei mir Zuhause ausprobieren. Das ist aber nicht so einfach. Weil dafür muss es erstmal kalt sein. Am besten so kalt, dass der Bach einfriert. Oder es muss einfach schneien. Weil ich will ja nicht mit den Steigeisen auf Steinen klettern. Das kann ich ja auch im Sommer machen. Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie ich im Hunsrück Eisklettern gehe…

Was habe ich mitgenommen, wo bin ich geklettert, wie konnte ich klettern. Das sage ich euch alles im Beitrag.

Vorbereitung

Was habe ich alles mitgenommen?

Ich habe eigentlich fast genau die Sachen, die ich auch beim Gletscherkurs benutzt habe mitgenommen. Wenn du die ganze Ausrüstungsliste sehen willst, klicke einfach hier. Ich habe auch nichts dagegen, wenn du dir den Beitrag auch durchliest. Aber erstmal bleiben wir bei diesem Beitrag.

Ich habe also meine Steigeisen eingepackt. Das war das wichtigste. Ich liste euch mal auf, was ich noch mit hatte.

  • Eispickel
  • Warme Primaloft Jacke
  • Stativ
  • Kamera
  • Großen Rucksack
  • Wasserdichte Hose
  • Essen und Trinken
  • Helm
  • Handy
  • Handschuhe

Das waren alle Sachen, die ich mithatte. Der Helm war sehr wichtig. Weil wenn ich da einmal ohne Helm runtergefallen wäre, wäre es kein Spaß! ;D Mit dem Handy konnte ich nicht nur Bilder machen, sondern auch Hife rufen, wenn etwas passiert wäre. Aber zum Glück ist nichts passiert 😀 Essen und Trinken ist klar, warum ich es mithatte. Ich hatte auch Tee mit, der leider ein bisschen zu heiß war. Daran habe ich mich verbrannt und das waren die größten Schmerzen bei der Tour. 😀 In den Rucksack habe ich auch das Stativ reingetan, damit ich beim Klettern freie Hände hatte. Bei den Klamotten ist es auch klar und das Stativ hatte ich mit, weil ich alleine unterwegs war und trotzdem gute Fotos für euch machen wollte 😀

Los geht`s

Ich hatte also alles in den Rucksack gepackt, den Helm am Rucksack fest gemacht und schon konnte es losgehen. Ich bin von Zuhause losgegangen und musste ungefähr eine halbe Stunde laufen, um am Anfang anzukommen. Es war Dienstag und wegen Karneval hatte ich keine Schule. Das war natürlich schon ganz gut. Aber dann hatt es nachts auch noch angefangen zu schneien. Besser konnte es doch gar nicht werden. Die Wettervorhersage sagte eigentlich gutes Wetter vorraus. Deshalb habe ich die Ausrüstung am Abend vorher noch nicht eingepackt. Aber ich habe meinen Wecker zum Glück um 7:30 Uhr gestellt. Also hatte ich genug Zeit, um die Sachen zu packen und alles vorzubereiten. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, könnt ihr oft sehen, wenn ich so etwas mache. Wenn ihr mir noch nicht folgt, dann macht das mal. 😀 Hier könnt ihr klicken. Dann seht ihr schon meinen Instagram Account.

Der Schnee war noch ganz frisch, und wie es so ist, knierschte der Schnee unter meinen Füßen. Es war ungefähr Minus 5 Grad und so blieb der Schnee auch liegen. Leider haben wir im Hunsrück keine richtigen Berge. Es sind eigentlich nur Hügel. Also ging ich erstmal den Hügel runter und kam zu dem Bach. Der war auchnicht eingefroren!  Das heißt also schonmal, dass ich nicht auf dem Bach klettern kann. Aber es lag genug Schnee. Es gab immer mal wieder einzelne Stellen am Bach, bei denen das Wasser eingefroren war. Das waren dann schon 4/5 cm dicke Eisklumpen. Das konnte doch nur ein gutes Zeichen sein.

Ich ging ca. 10 Minuten am Bach entlang, bis ich zu dem Anfang kam, an dem ich klettern konnte. Ich kletterte 20-30 Meter nach oben und machte da dann erstmal eine Pause. Ich wollte eigentlich den Tee trinken, aber verbrannte mich natürlich. Hier seht ihr mal die Aussicht, wie es an meiner kleinen Haltestelle aussah. 😀

 

Hier auf dem Foto siehst du den Weg, den ich nach oben geklettert bin. Es war rutschig. Deshalb war es sehr gut, dass ich die Steigeisen anhatte. Es war aber nicht nur rutschig, sondern es war auch steil, wobei mir der Eispickel geholfen hat. Ich habe aber nur einen Eispickel, weil ich sowieso nicht Eisklettern gehe. Noch nicht 😀 Aber bestimmt irgendwann.

Hier seht ihr mal die Aussicht, die ich hatte, als ich meinen etwas zu warmen Tee getrunken habe ;D Auf den Bäumen lag noch Schnee, aber die Sonne ist nicht mehr rausgekommen. Dafür hat es aber noochmal angefangen zu schneien.

Ich zeige euch jetzt noch drei Bilder, die ich mit der Handy Fernsteuerung für meine Kamera gemacht habe. Das ist ziemlich praktisch, weil ich dann nicht den Selbstauslöser anmachen muss, der sowieso viel zu wenig Zeit hat, um ein gutes Foto zu machen. Ihr könnt mir mal in die Kommentare schreiben, wie ihr die Bilder findet.

 

Wo bin ich geklettert?

Ich bin einfach im Wald geklettert. Am besten sucht ihr euch im Winter, wenn kein Schnee liegt, einen guten Platz, wo ihr klettern könnt. Weil im Winter könnt ihr durchdie Bäume gucken und sehen, wo es Felsen gibt, weil es dann keine Blätter an den Bäumen gibt.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn ihr noch Fragen habt, stellt sie gerne. Schreibt mir dazu einfach einen Kommentar. Bis zum nächsten mal!

Dachstein Gletscher im Herbst

Ihr wollt vielleicht den Dachstein Gletscher besuchen ? Ist er einen Besuch wert ? Ich sage euch, warum ihr es machen solltet 😀

Ich war im Oktober auf dem Dachstein Gletscher. Es war ein perfekter Tag. Es war schönes Wetter und die Anreise war auch gut. Ich habe im Berghotel Türlwandhütte übernachtet. Die Zimmer waren schön und das Frühstück war sehr lecker. Das Berghotel Türlwandhütte ist ungefähr 100 m. von der Seilbahn entfernt, die auf den Dachstein Gletscher führt. Die Seilbahn hatte ab 7:50 geöffnet und die letzte Fahrt war um 16:50. Das kommt aber auf die Jahreszeit an.  Die Seilbahn bezwingt 1000 Höhenmeter in ungefähr 5-6 Minute. Das tolle an der Seilbahn sind die „Terassen.“ Man kann sich entweder in die Gondel, oder auf die Gondel stellen. Die Gondel war auch an dem schönen Tag nicht sehr voll. Für alle Bergretter Fans ist der Besuch am Dachstein Gletscher natürlich Pflicht ;D Dort werden fast alle Bergretter Folgen gedreht. Auf dem Bild sieht die Fahrt sehr hoch aus, aber dafür hat man in der Gondel eine super Aussicht.

Man kann aber natürlich nur an schönen Tagen auf die Terasse. Wir hatten das Glück und konnten darauf. Es war zwar schön warm, aber es wurde später ein bisschen kühler, weil dort ein starker Wind war. Also wenn ihr mit der Terasse fahren wollt, dann nehmt euch lieber eine Jacke mit.

Oben angekommen ist ein großes Restaurant, bei dem man nach langen, oder kurzen Ausflügen etwas essen kann. Wir hatten natürlich noch kein Hunger. Also gingen wir einfach mal den Weg lang. Dann kamen wir auch endlich zum Schnee. Endlich. Es gab viele Skifahrer, die dort am Trainieren waren.

Deshalb sind wir hier aber nicht hingekommen. Wir gingen also ein bisschen weiter und kamen zu einem kleinen Wanderweg, der im Schnee war. In den Bergen muss man natürlich auch immer aufpassen. Auf dem Dachstein Gletscher gibt es auch Gletscherspalten. Am nächsten Tag habe ich sogar einen Gletscherkurs gemacht. Hier könnt ihr davon lesen. Es gibt auch einen Weg, auf dem es keine gefährlichen Stellen gibt, aber ihr solltet auf jeden Fall auf dem Weg bleiben. Es gibt immer wieder Schilder, die darauf hinweisen. Den Weg kann man aber nicht übersehen, weil diese Schilder am Rand stehen und weil man die Spur auf dem Boden sieht.

Wenn man auf dem gesichertem Weg läuft, dann kann man aber nichts falsch machen. An Tagen, an denen die Sonne scheint, sollte man darauf achten, das man Sonnenschutz mit hat. Es war immernoch kühl, aber die Sonne hat trotzdem gebrannt. Nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch an Bewölkten Tagen.  An manchen Stellen ist der Weg steil, aber er ist nicht schwer. An sonnigen Tagen hat man auch eine super Aussicht. Aber nicht nur das, sondern es laufen auch mehr Leute auf dem Gletscher. Der Weg führt übrigens zu der Seethalerhütte auf 2740 m. Wir sind auch zu dieser Hütte gewandert und tranken dort eine kalte Apfelsaftschorle. Eine kalte Apfelsaftschorle auf 2700m auf einem Gletscher ? Genau. Es wurde so warm, das wir unsere Jacken auszogen und etwas kaltes zum trinken brauchten. Aber jetzt nochmal zum Weg. Schon von der Skipiste aus, hatte man eine super Aussicht.

Man konnte in die Täler gucken, in denen natürlich noch kein Schnee lag. Das dachten wir. Direkt am nächsten Tag, hatte es fast 5 cm. geschneit. Also packt euch auch im Herbst Wintersachen ein.

Man konnte aber nicht nur die Täler sehen, sonder auch die Menschen, welche zur Seethalerhütte oder auf den hohen Dachstein klettern wollten. Hier seht ihr mal, wie es aussieht. Das war auch der Weg, auf dem wir zur Seethalerhütte gingen.

Der Weg sieht aber länger aus, als er ist. Wir waren nach ca. 30 Minuten bei der Seethalerhütte. Der Weg war gar nicht so rutschig wie gedacht. Trotzdem sollte man keine Sandalen anziehen 😀 Zwischendurch kamen uns immer mal wieder Skifahrer entgegen. Manche „liefen“ den Berg sogar mit ihren Skiern hoch. Daran sieht man auch, dass es nicht sehr steil ist. Mit der Höhe hatten wir auch keine Probleme. Ich habe eigentlich keinen Unterschied bemerkt. Doch man sah immer wieder Gletscherspalten, die am Wegrand in den Boden eingeschnitten waren. Wenn man nur wegen den Gletscherspalten zum Dachstein kommt, dann sollte man darauf achten, dass es an den Tagen zuvor nicht geschneit hat. Weil wenn es vorher schneit, dann kan es vorkommen, dass man die Gletscherspalten nicht mehr sieht, weil sie von Schnee überdeckt sind. Wir hatten aber auch immer wieder eine gute Sicht auf die umliegenden Berge.

Das Foto habe ich noch am Anfang gemacht. Hier sieht man die Skilifte, von denen es ein paar auf dem Dachstein gibt.

Hier sieht man noch die Spuren von den Langläufern, die zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich Mittagspause gemacht haben.

Wenn ihr den Weg bei gutem Wetter geht, habt ihr die Chance, den Gipfel vom hohen Dachstein zu sehen. Der hohe Dachstein sah sehr hoch aus, dafür, dass er nur ein paar hundert Meter höher ist. Wir standen mit Staunenden Gesichtern vor ihm. Nach einiger Zeit sahen wir zwei kleine Punkte. Waren das etwa Leute ? Ja. Das waren zwei Bergsteiger, die kurz vor dem Gipfel waren. Wir sahen aber immer mehr Leute. Manche waren gerade am Eisklettern, und manche gingen einen Klettersteig. Ihr könnt mir ja mal in die Kommentare schreiben, ob ihr die beiden Kletterer seht. Eigentlich wollte ich in den nächsten Tagen auch auf den Hohen Dachstein, was aber nicht ging, weil es den ganzen Tag schneite.

Wir haben aber nicht nur Kletterer auf dem Hohen Dachstein gesehen, sondern auch welche, die gerade wieder runtergekommen sind.

Dann ist man nach ein paar Minuten schon bei der Seethalerhütte. Dort gibt es auch ein Gipfelkreuz. Man hat eine sehr weite Sicht. Aber dort will man natürlich auch was essen. Die Seethalerhütte ist eigentlich sehr schön. Die Gebetsflaggen erinnern einen ein bisschen an Nepal.

Aber wir hatten ein Problem. Wir hatten nicht genug Geld mit. Wir haben die Apfelsaftschorlen schon getrunken und merkten dann, dass wir ein paar Euro zu wenig mit hatten. Also gingen wir zum Hüttenwirt und erzähltem ihm das. Er sagte sofort, dass es kein Problem ist, und das wir ihm das Geld im Berghotel Türlwandhütte geben konnten. Da hatten wir sehr viel Glück, dass wir im gleichem Hotel übernachtet haben. Also wenn ihr mal so ein Problem habt, würde ich ihn einfach mal fragen. Dann müsst ihr ihm das Geld aber auch zurück geben. Er arbeitet genau so viel wie ihr dafür. Das ist mein kleiner Geheimtipp ;D

Am Ende kann ich sagen, dass eigentlich jeder auf den Dachstein Gletscher kann. Solange das Wetter stimmt und man auf dem Weg bleibt, sollte es für niemenden ein gefährlich werden. Mit Babys solltet ihr wegen der Höhe aufpassen, aber sonst denke ich, dass die Höhe auch kein Problem sein sollte.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ihr geht auch mal auf den Dachstein Gletscher.

Bis zum nächsten mal

Oliver

 

Schneibstein im Nebel

Schneibstein. Der leichteste zweitausender der Berchtesgadener Alpen ?

Es war Ende Juli und wir beschlossen auf den Schneibstein zu wandern. Der Schneibstein ist 2276m hoch und wird als leichter zweitausender eingestuft.

Wir sind am Morgen zum Parkplatz Hinterbrand auf 1120m gefahren und starteten dort die Tour. Es war etwas bewölkt und zwischendurch gab es auch mal Nebel. Trotzdem war es weder zu kalt, noch zu warm.

Da die Seilbahn ausgefallen ist, hatten wir eine extra Stunde Gehzeit. Am besten informiert man sich vorher, ob die Gondel fährt oder nicht. Der Hang war Steil und in der nassen Wiese vom Vortag auch noch ganz schön rutschig. Dennoch gab es keine Probleme an dem Punkt.

Bis dahin hat man eine schöne Aussicht auf den Watzmann, der an dem Tag leider von Wolken umhüllt war. Der Watzmann ist 2713 m hoch und ist somit der höchste Punkt des Berchtesgadener Landes.

Watzmann Wolken

Auf dem Weg sahen wir immerwieder Kühe, die mit ihren Glocken sehr schöne Geräusche machten.

Nach ungefähr 10-15 Minuten gehzeit, kamen wir an einem Hof vorbei, der zu dieser Zeit leider eine Baustelle war.

Ab dem Punkt der Tour hatten wir immer wieder eine tolle Sicht auf das Hohe Brett, welches mit 2341 m um 65m höher ist, als der Schneibstein.

Hohes Brett

Wir wanderten immer weiter und hatten immer einen tollen Weg. Man kam an ganz vielen Blumen,Sträuchern und Bächen vorbei.Wir sahen das Schneibsteinhaus, welches leider geschlossen war. Also gingen wir noch ca.20 Minuten weiter. Ab diesem Zeitpunkt sahen wir das erste mal den Schneibstein. Er sah viel höher aus, als er ist und ich konnte mir am Anfang gar nicht vorstellen, da oben zu stehen. Doch plötzlich wurde das Wetter schlechter und der Gipfel wurde mit Nebel umhüllt. Da wir die Tour gingen, um Steinböcke zu fotografieren, war es zuerst nicht so schlimm. Wir konnten die Steinböcke auch weiter unten finden. Trotzdem machten wir eine Pause am Carl-von-Stahl Haus. Es hatte zum Glück offen und somit konnten wir einen leckeren Kaiserschmarn essen. Im Carl-von-Stahl Haus kann man auch schlafen, was natürlich viel besser für viele Touren in der Region ist.

Das Wetter war immernoch nicht so gut wie erwartet, dennoch gingen wir weiter. Vom Carl-von-Stahl Haus hat man eine super Aussicht.

Schneibstein

Wie erwartet war es immernoch rutschig und steil. Im unteren Bild seht ihr mal wie Steil es war. Wenn ihr gute Augen habt, dann seht ihr vielleicht die Steinböcke, die ich mit dem Bild eigentlich fotografieren wollte. 😀

Schneibstein Steinböcke

Es war ein langer Weg nach oben. Manchmal war es fast gerade, aber manchmal musste man auch über kleinere Felsen klettern. Dafür muss man aber nicht gut klettern können. Ich denke das schaffen auch die Kinder.Dann waren wir endlich oben. Es war immernoch neblig und es sah aus wie auf dem Mond. Überall waren riesige Felsen. Ich zeige euch aber noch ein paar Bilder.

Schneibstein

Auf dem Weg nach oben sahen wir einen schönen Regenbogen, der sogar unter uns war.

Schneibstein

Ein paar Meter vom Gipfel entfernt. Dabei sahen die anderen Wanderer im Nebel aus, wie Tiere.

Schneibstein Gipfel

Endlich waren wir am Gipfel. Leider war es Neblig und wir hatten keine schöne Aussicht.

Schneibstein

Doch nach einiger Zeit besserte sich das Wetter.

Schneibstein

Dabei hatten wir eine tolle Sicht ins Tal.

Das war mein neuer Beitrag. Wir sahen sogar Edelweiß und Baby- Steinböcke. Wenn ihr mehr davon lesen wollt, klick einfach Hier.

Wenn ihr noch ein paar allgemeine Informationen über den Schneibstein lesen wollt, klickt einfach hier und besucht die Seite der Berchtesgadener Alpen.

Viel Spaß beim Wandern. Bis zum nächsten mal 😀

Oliver