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Dachstein Gletscher im Herbst

Ihr wollt vielleicht den Dachstein Gletscher besuchen ? Ist er einen Besuch wert ? Ich sage euch, warum ihr es machen solltet 😀

Ich war im Oktober auf dem Dachstein Gletscher. Es war ein perfekter Tag. Es war schönes Wetter und die Anreise war auch gut. Ich habe im Berghotel Türlwandhütte übernachtet. Die Zimmer waren schön und das Frühstück war sehr lecker. Das Berghotel Türlwandhütte ist ungefähr 100 m. von der Seilbahn entfernt, die auf den Dachstein Gletscher führt. Die Seilbahn hatte ab 7:50 geöffnet und die letzte Fahrt war um 16:50. Das kommt aber auf die Jahreszeit an.  Die Seilbahn bezwingt 1000 Höhenmeter in ungefähr 5-6 Minute. Das tolle an der Seilbahn sind die „Terassen.“ Man kann sich entweder in die Gondel, oder auf die Gondel stellen. Die Gondel war auch an dem schönen Tag nicht sehr voll. Für alle Bergretter Fans ist der Besuch am Dachstein Gletscher natürlich Pflicht ;D Dort werden fast alle Bergretter Folgen gedreht. Auf dem Bild sieht die Fahrt sehr hoch aus, aber dafür hat man in der Gondel eine super Aussicht.

Man kann aber natürlich nur an schönen Tagen auf die Terasse. Wir hatten das Glück und konnten darauf. Es war zwar schön warm, aber es wurde später ein bisschen kühler, weil dort ein starker Wind war. Also wenn ihr mit der Terasse fahren wollt, dann nehmt euch lieber eine Jacke mit.

Oben angekommen ist ein großes Restaurant, bei dem man nach langen, oder kurzen Ausflügen etwas essen kann. Wir hatten natürlich noch kein Hunger. Also gingen wir einfach mal den Weg lang. Dann kamen wir auch endlich zum Schnee. Endlich. Es gab viele Skifahrer, die dort am Trainieren waren.

Deshalb sind wir hier aber nicht hingekommen. Wir gingen also ein bisschen weiter und kamen zu einem kleinen Wanderweg, der im Schnee war. In den Bergen muss man natürlich auch immer aufpassen. Auf dem Dachstein Gletscher gibt es auch Gletscherspalten. Am nächsten Tag habe ich sogar einen Gletscherkurs gemacht. Hier könnt ihr davon lesen. Es gibt auch einen Weg, auf dem es keine gefährlichen Stellen gibt, aber ihr solltet auf jeden Fall auf dem Weg bleiben. Es gibt immer wieder Schilder, die darauf hinweisen. Den Weg kann man aber nicht übersehen, weil diese Schilder am Rand stehen und weil man die Spur auf dem Boden sieht.

Wenn man auf dem gesichertem Weg läuft, dann kann man aber nichts falsch machen. An Tagen, an denen die Sonne scheint, sollte man darauf achten, das man Sonnenschutz mit hat. Es war immernoch kühl, aber die Sonne hat trotzdem gebrannt. Nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch an Bewölkten Tagen.  An manchen Stellen ist der Weg steil, aber er ist nicht schwer. An sonnigen Tagen hat man auch eine super Aussicht. Aber nicht nur das, sondern es laufen auch mehr Leute auf dem Gletscher. Der Weg führt übrigens zu der Seethalerhütte auf 2740 m. Wir sind auch zu dieser Hütte gewandert und tranken dort eine kalte Apfelsaftschorle. Eine kalte Apfelsaftschorle auf 2700m auf einem Gletscher ? Genau. Es wurde so warm, das wir unsere Jacken auszogen und etwas kaltes zum trinken brauchten. Aber jetzt nochmal zum Weg. Schon von der Skipiste aus, hatte man eine super Aussicht.

Man konnte in die Täler gucken, in denen natürlich noch kein Schnee lag. Das dachten wir. Direkt am nächsten Tag, hatte es fast 5 cm. geschneit. Also packt euch auch im Herbst Wintersachen ein.

Man konnte aber nicht nur die Täler sehen, sonder auch die Menschen, welche zur Seethalerhütte oder auf den hohen Dachstein klettern wollten. Hier seht ihr mal, wie es aussieht. Das war auch der Weg, auf dem wir zur Seethalerhütte gingen.

Der Weg sieht aber länger aus, als er ist. Wir waren nach ca. 30 Minuten bei der Seethalerhütte. Der Weg war gar nicht so rutschig wie gedacht. Trotzdem sollte man keine Sandalen anziehen 😀 Zwischendurch kamen uns immer mal wieder Skifahrer entgegen. Manche „liefen“ den Berg sogar mit ihren Skiern hoch. Daran sieht man auch, dass es nicht sehr steil ist. Mit der Höhe hatten wir auch keine Probleme. Ich habe eigentlich keinen Unterschied bemerkt. Doch man sah immer wieder Gletscherspalten, die am Wegrand in den Boden eingeschnitten waren. Wenn man nur wegen den Gletscherspalten zum Dachstein kommt, dann sollte man darauf achten, dass es an den Tagen zuvor nicht geschneit hat. Weil wenn es vorher schneit, dann kan es vorkommen, dass man die Gletscherspalten nicht mehr sieht, weil sie von Schnee überdeckt sind. Wir hatten aber auch immer wieder eine gute Sicht auf die umliegenden Berge.

Das Foto habe ich noch am Anfang gemacht. Hier sieht man die Skilifte, von denen es ein paar auf dem Dachstein gibt.

Hier sieht man noch die Spuren von den Langläufern, die zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich Mittagspause gemacht haben.

Wenn ihr den Weg bei gutem Wetter geht, habt ihr die Chance, den Gipfel vom hohen Dachstein zu sehen. Der hohe Dachstein sah sehr hoch aus, dafür, dass er nur ein paar hundert Meter höher ist. Wir standen mit Staunenden Gesichtern vor ihm. Nach einiger Zeit sahen wir zwei kleine Punkte. Waren das etwa Leute ? Ja. Das waren zwei Bergsteiger, die kurz vor dem Gipfel waren. Wir sahen aber immer mehr Leute. Manche waren gerade am Eisklettern, und manche gingen einen Klettersteig. Ihr könnt mir ja mal in die Kommentare schreiben, ob ihr die beiden Kletterer seht. Eigentlich wollte ich in den nächsten Tagen auch auf den Hohen Dachstein, was aber nicht ging, weil es den ganzen Tag schneite.

Wir haben aber nicht nur Kletterer auf dem Hohen Dachstein gesehen, sondern auch welche, die gerade wieder runtergekommen sind.

Dann ist man nach ein paar Minuten schon bei der Seethalerhütte. Dort gibt es auch ein Gipfelkreuz. Man hat eine sehr weite Sicht. Aber dort will man natürlich auch was essen. Die Seethalerhütte ist eigentlich sehr schön. Die Gebetsflaggen erinnern einen ein bisschen an Nepal.

Aber wir hatten ein Problem. Wir hatten nicht genug Geld mit. Wir haben die Apfelsaftschorlen schon getrunken und merkten dann, dass wir ein paar Euro zu wenig mit hatten. Also gingen wir zum Hüttenwirt und erzähltem ihm das. Er sagte sofort, dass es kein Problem ist, und das wir ihm das Geld im Berghotel Türlwandhütte geben konnten. Da hatten wir sehr viel Glück, dass wir im gleichem Hotel übernachtet haben. Also wenn ihr mal so ein Problem habt, würde ich ihn einfach mal fragen. Dann müsst ihr ihm das Geld aber auch zurück geben. Er arbeitet genau so viel wie ihr dafür. Das ist mein kleiner Geheimtipp ;D

Am Ende kann ich sagen, dass eigentlich jeder auf den Dachstein Gletscher kann. Solange das Wetter stimmt und man auf dem Weg bleibt, sollte es für niemenden ein gefährlich werden. Mit Babys solltet ihr wegen der Höhe aufpassen, aber sonst denke ich, dass die Höhe auch kein Problem sein sollte.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ihr geht auch mal auf den Dachstein Gletscher.

Bis zum nächsten mal

Oliver

 

Schneibstein im Nebel

Schneibstein. Der leichteste zweitausender der Berchtesgadener Alpen ?

Es war Ende Juli und wir beschlossen auf den Schneibstein zu wandern. Der Schneibstein ist 2276m hoch und wird als leichter zweitausender eingestuft.

Wir sind am Morgen zum Parkplatz Hinterbrand auf 1120m gefahren und starteten dort die Tour. Es war etwas bewölkt und zwischendurch gab es auch mal Nebel. Trotzdem war es weder zu kalt, noch zu warm.

Da die Seilbahn ausgefallen ist, hatten wir eine extra Stunde Gehzeit. Am besten informiert man sich vorher, ob die Gondel fährt oder nicht. Der Hang war Steil und in der nassen Wiese vom Vortag auch noch ganz schön rutschig. Dennoch gab es keine Probleme an dem Punkt.

Bis dahin hat man eine schöne Aussicht auf den Watzmann, der an dem Tag leider von Wolken umhüllt war. Der Watzmann ist 2713 m hoch und ist somit der höchste Punkt des Berchtesgadener Landes.

Watzmann Wolken

Auf dem Weg sahen wir immerwieder Kühe, die mit ihren Glocken sehr schöne Geräusche machten.

Nach ungefähr 10-15 Minuten gehzeit, kamen wir an einem Hof vorbei, der zu dieser Zeit leider eine Baustelle war.

Ab dem Punkt der Tour hatten wir immer wieder eine tolle Sicht auf das Hohe Brett, welches mit 2341 m um 65m höher ist, als der Schneibstein.

Hohes Brett

Wir wanderten immer weiter und hatten immer einen tollen Weg. Man kam an ganz vielen Blumen,Sträuchern und Bächen vorbei.Wir sahen das Schneibsteinhaus, welches leider geschlossen war. Also gingen wir noch ca.20 Minuten weiter. Ab diesem Zeitpunkt sahen wir das erste mal den Schneibstein. Er sah viel höher aus, als er ist und ich konnte mir am Anfang gar nicht vorstellen, da oben zu stehen. Doch plötzlich wurde das Wetter schlechter und der Gipfel wurde mit Nebel umhüllt. Da wir die Tour gingen, um Steinböcke zu fotografieren, war es zuerst nicht so schlimm. Wir konnten die Steinböcke auch weiter unten finden. Trotzdem machten wir eine Pause am Carl-von-Stahl Haus. Es hatte zum Glück offen und somit konnten wir einen leckeren Kaiserschmarn essen. Im Carl-von-Stahl Haus kann man auch schlafen, was natürlich viel besser für viele Touren in der Region ist.

Das Wetter war immernoch nicht so gut wie erwartet, dennoch gingen wir weiter. Vom Carl-von-Stahl Haus hat man eine super Aussicht.

Schneibstein

Wie erwartet war es immernoch rutschig und steil. Im unteren Bild seht ihr mal wie Steil es war. Wenn ihr gute Augen habt, dann seht ihr vielleicht die Steinböcke, die ich mit dem Bild eigentlich fotografieren wollte. 😀

Schneibstein Steinböcke

Es war ein langer Weg nach oben. Manchmal war es fast gerade, aber manchmal musste man auch über kleinere Felsen klettern. Dafür muss man aber nicht gut klettern können. Ich denke das schaffen auch die Kinder.Dann waren wir endlich oben. Es war immernoch neblig und es sah aus wie auf dem Mond. Überall waren riesige Felsen. Ich zeige euch aber noch ein paar Bilder.

Schneibstein

Auf dem Weg nach oben sahen wir einen schönen Regenbogen, der sogar unter uns war.

Schneibstein

Ein paar Meter vom Gipfel entfernt. Dabei sahen die anderen Wanderer im Nebel aus, wie Tiere.

Schneibstein Gipfel

Endlich waren wir am Gipfel. Leider war es Neblig und wir hatten keine schöne Aussicht.

Schneibstein

Doch nach einiger Zeit besserte sich das Wetter.

Schneibstein

Dabei hatten wir eine tolle Sicht ins Tal.

Das war mein neuer Beitrag. Wir sahen sogar Edelweiß und Baby- Steinböcke. Wenn ihr mehr davon lesen wollt, klick einfach Hier.

Wenn ihr noch ein paar allgemeine Informationen über den Schneibstein lesen wollt, klickt einfach hier und besucht die Seite der Berchtesgadener Alpen.

Viel Spaß beim Wandern. Bis zum nächsten mal 😀

Oliver

Dachstein im Herbst

 

Wer schonmal im Herbst in den Bergen war, der weiß, warum ich euch ein paar Fotos zeigen will.

Die Farben sind so schön. Manchmal schneit es sogar schon, wie es bei mir der Fall war. Ich war in der Region Dachstein und Hochkönig unterwegs. Es ist oft schon kalt, wenn man immer höher geht. Wir sind zum Beispiel im Tal bei Regen losgegangen und auf dem Berg (ca. 500m. höher) hat es angefangen zu schneien. Man sollte also immer Ersatzklamotten einpacken.Wenn man eine längere Tour geplant hat wären auch Handschuhe notwendig.

Aber es ist egal ob es kalt oder warm ist. Wenn man in die Berge geht, dann weiß man meistens wie das Wetter wird. Eine der schönsten Sachen ist aber, dass man oft alleine ist. Es gibt nicht so wie im Sommer tausende Wanderer, die auf den gleichen Berg wollen. Ich bin an einem Tag auf den Hochkeil (1783m) „spaziert“ ;D . Mir sind keine anderen Leute begegnet. Das Bild, welches oben abgebildet ist habe ich auch auf dem Hochkeil gemacht. Im Hintergrund sieht man den Schneeberg, auf dem schon Schnee war. Und das war im Oktober. Aber wenn man weiter oben ist, ist es so schön, weil alles Rot, Orange oder Gelb ist.

Das Bild habe ich auf dem Rückweg vom Hochkeil gemacht. Hier ist der Hochkönig im Hintergrund, der mit seinen 2941m. sehr hoch aussieht. Natürlich liegt da schon mehr Schnee.

Am nächsten Tag sind wir auch ein Stück auf den Hochkönig gegangen. Wir waren auf ca. 2400m. Wir konnten aber nicht weiter hoch, da es zu Schneien angefangen hat. Ich zeige euch mal ein Bild, wie es im Tal, und wie es auf dem Berg aussah.

Hier sieht man nochmal die schönen Farben der Bäume. Dieses Foto wurde im „Tal“ aufgenommen

Dieses Bild habe ich in den höheren Lagen aufgenommen. Hier sieht man schon den ersten Schnee. Als wir noch weiter oben waren hat es plötzlich richtig angefangen zu Schneien. Ich habe leider keine Fotos gemacht, aber der Schnee war vielleicht 7 cm hoch. Auf dem Weg nach oben machten wir eine kurze Pause. Doch auf einmal hörten wir, wie Steine den Berg hinunterrollten. Wir wissen immer noch nicht, ob es kleinere Steinlawinen, oder ob es andere Leute waren.

Nagut… Das war mein Beitrag für diese Woche. Ich hoffe er hat euch gefallen 😀

Bis zum nächsten mal.

Oli 😀

Hohes Brett

Inhaltsverzeichnis

1. Steckbrief und Informationen über Steinböcke

2. Meine Begegnung mit Steinböcken

Steinböcke

Steinböcke

Bevor ich dir über meine Begegnung mit den Steinböcken erzähle, habe ich hier ein paar Informationen über sie herausgefunden!

Aussehen

Der Steinbock ist ein sehr starkes Tier. Das Fell ist leicht Braun-rötlich oder Braun Grau und am Rücken ist das Fell ein bisschen dunkler. Steinböcke haben einen kleinen Schwanz und am Hinterteil kann man oft einen weißen Fleck erkennen. Steinböcke besitzen Hörner, die zum Teil bis zu einem Meter lang und 15 kg schwer werden können. Bei jüngeren Steinböcken ist das Fell meistens noch nicht so dunkel, wie bei den älteren. Die Kletterkünstler können leicht mit Ziegen verwechselt werden, da sie einen ähnlichen Körperbau haben. Steinböcke können sie 50 bis 150 kg schwer werden und haben eine Lebenserwartung von ca. 15 bis 20 Jahre.

Lebensraum

Steinböcke, die vor allem in den Bergen zuhause sind, leben größtenteils in Herden. Die Herden können sogar mehr als 30 Tiere beinhalten. Sie kommen vor allem in Europa, Afrika und Asien vor.

Sonstiges

Steinböcke sind Tagaktiv und Pflanzenfresser. Ihre Feinde sind vor allem Menschen. Wenn Steinböcke Angst haben, hört sich ihre Stimme oft nach einem Schnaufen an.

Unsere Begegnung mit Steinböcken

Nachdem wir um 6:00 Uhr aufgestanden sind, ging es nach einem guten Frühstück weiter zum Parkplatz. Auf dem Parkplatz waren schon einige Leute, die auch Richtung Schneibstein aufsteigen wollten. Unser Ziel war aber nicht der Gipfel. Wir wolltwn Steinböcke fotografieren!  Weiterlesen