Beiträge

Schnee im Hunsrück

Ich wollte schon immer mal meine Steigeisen und Eispickel, die ich beim Gletscherkurs gekauft habe, bei mir Zuhause ausprobieren. Das ist aber nicht so einfach. Weil dafür muss es erstmal kalt sein. Am besten so kalt, dass der Bach einfriert. Oder es muss einfach schneien. Weil ich will ja nicht mit den Steigeisen auf Steinen klettern. Das kann ich ja auch im Sommer machen. Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie ich im Hunsrück Eisklettern gehe…

Was habe ich mitgenommen, wo bin ich geklettert, wie konnte ich klettern. Das sage ich euch alles im Beitrag.

Vorbereitung

Was habe ich alles mitgenommen?

Ich habe eigentlich fast genau die Sachen, die ich auch beim Gletscherkurs benutzt habe mitgenommen. Wenn du die ganze Ausrüstungsliste sehen willst, klicke einfach hier. Ich habe auch nichts dagegen, wenn du dir den Beitrag auch durchliest. Aber erstmal bleiben wir bei diesem Beitrag.

Ich habe also meine Steigeisen eingepackt. Das war das wichtigste. Ich liste euch mal auf, was ich noch mit hatte.

  • Eispickel
  • Warme Primaloft Jacke
  • Stativ
  • Kamera
  • Großen Rucksack
  • Wasserdichte Hose
  • Essen und Trinken
  • Helm
  • Handy
  • Handschuhe

Das waren alle Sachen, die ich mithatte. Der Helm war sehr wichtig. Weil wenn ich da einmal ohne Helm runtergefallen wäre, wäre es kein Spaß! ;D Mit dem Handy konnte ich nicht nur Bilder machen, sondern auch Hife rufen, wenn etwas passiert wäre. Aber zum Glück ist nichts passiert 😀 Essen und Trinken ist klar, warum ich es mithatte. Ich hatte auch Tee mit, der leider ein bisschen zu heiß war. Daran habe ich mich verbrannt und das waren die größten Schmerzen bei der Tour. 😀 In den Rucksack habe ich auch das Stativ reingetan, damit ich beim Klettern freie Hände hatte. Bei den Klamotten ist es auch klar und das Stativ hatte ich mit, weil ich alleine unterwegs war und trotzdem gute Fotos für euch machen wollte 😀

Los geht`s

Ich hatte also alles in den Rucksack gepackt, den Helm am Rucksack fest gemacht und schon konnte es losgehen. Ich bin von Zuhause losgegangen und musste ungefähr eine halbe Stunde laufen, um am Anfang anzukommen. Es war Dienstag und wegen Karneval hatte ich keine Schule. Das war natürlich schon ganz gut. Aber dann hatt es nachts auch noch angefangen zu schneien. Besser konnte es doch gar nicht werden. Die Wettervorhersage sagte eigentlich gutes Wetter vorraus. Deshalb habe ich die Ausrüstung am Abend vorher noch nicht eingepackt. Aber ich habe meinen Wecker zum Glück um 7:30 Uhr gestellt. Also hatte ich genug Zeit, um die Sachen zu packen und alles vorzubereiten. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, könnt ihr oft sehen, wenn ich so etwas mache. Wenn ihr mir noch nicht folgt, dann macht das mal. 😀 Hier könnt ihr klicken. Dann seht ihr schon meinen Instagram Account.

Der Schnee war noch ganz frisch, und wie es so ist, knierschte der Schnee unter meinen Füßen. Es war ungefähr Minus 5 Grad und so blieb der Schnee auch liegen. Leider haben wir im Hunsrück keine richtigen Berge. Es sind eigentlich nur Hügel. Also ging ich erstmal den Hügel runter und kam zu dem Bach. Der war auchnicht eingefroren!  Das heißt also schonmal, dass ich nicht auf dem Bach klettern kann. Aber es lag genug Schnee. Es gab immer mal wieder einzelne Stellen am Bach, bei denen das Wasser eingefroren war. Das waren dann schon 4/5 cm dicke Eisklumpen. Das konnte doch nur ein gutes Zeichen sein.

Ich ging ca. 10 Minuten am Bach entlang, bis ich zu dem Anfang kam, an dem ich klettern konnte. Ich kletterte 20-30 Meter nach oben und machte da dann erstmal eine Pause. Ich wollte eigentlich den Tee trinken, aber verbrannte mich natürlich. Hier seht ihr mal die Aussicht, wie es an meiner kleinen Haltestelle aussah. 😀

 

Hier auf dem Foto siehst du den Weg, den ich nach oben geklettert bin. Es war rutschig. Deshalb war es sehr gut, dass ich die Steigeisen anhatte. Es war aber nicht nur rutschig, sondern es war auch steil, wobei mir der Eispickel geholfen hat. Ich habe aber nur einen Eispickel, weil ich sowieso nicht Eisklettern gehe. Noch nicht 😀 Aber bestimmt irgendwann.

Hier seht ihr mal die Aussicht, die ich hatte, als ich meinen etwas zu warmen Tee getrunken habe ;D Auf den Bäumen lag noch Schnee, aber die Sonne ist nicht mehr rausgekommen. Dafür hat es aber noochmal angefangen zu schneien.

Ich zeige euch jetzt noch drei Bilder, die ich mit der Handy Fernsteuerung für meine Kamera gemacht habe. Das ist ziemlich praktisch, weil ich dann nicht den Selbstauslöser anmachen muss, der sowieso viel zu wenig Zeit hat, um ein gutes Foto zu machen. Ihr könnt mir mal in die Kommentare schreiben, wie ihr die Bilder findet.

 

Wo bin ich geklettert?

Ich bin einfach im Wald geklettert. Am besten sucht ihr euch im Winter, wenn kein Schnee liegt, einen guten Platz, wo ihr klettern könnt. Weil im Winter könnt ihr durchdie Bäume gucken und sehen, wo es Felsen gibt, weil es dann keine Blätter an den Bäumen gibt.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn ihr noch Fragen habt, stellt sie gerne. Schreibt mir dazu einfach einen Kommentar. Bis zum nächsten mal!

Calmont im Herbst

Der steilste Weinberg Europas heißt Calmont, befindet sich in Bremm und ist fast 400 m. hoch.

Also entschieden wir uns einfach mal los zu fahren und zu gucken, wie weit wir kommen. Es war leider schon spät und das Wetter war auch nicht besonders gut. Einen guten Sonnenuntergang konnten wir vergessen. Aber hauptsache wir waren da. Es war ein bisschen schwierig den Parkplatz zu finden, weil wir nicht genau wussten, wo Bremm anfängt. Die Beschildung war einfach schlecht. Vor allem zum Calmont zu gehen war schwieriger als gedacht. Aber als wir den Weg fanden war es eigentlich ganz einfach. Der Weg war am Anfang noch nicht so steil, bei dem schlechtem Wetter war er aber sehr rutschig.

Nach fast 300 Metern kam direkt eine kleine Hütte, bei der man eine Pause machen konnte. Aber warum sind wir hier hin gekommen. Um Pausenn zu machen ? Nein 😀 Wir sind hier hin gekommen, um zu wandern und fotografieren. Die Sonne war schon am Untergehen und die Wolken rissen ein wenig auf, wodurch wir doch einen schönen Sonnenuntergang hatten. Wir hatten immer eine gute Sicht auf die Mosel, die vor allem beim Sonnenuntergang schön aussah. Vor der Hütte mussten wir zuerst einen geraden Weg lang gehen, der an einem Bahnhof vorbeiging. Der Bahnhof sah ein bvisschen verlassen aus, so als ob dort seit Jahren keiner mehr war. Später sahen wir aber doch einen Zug, der zum Bahnhof kam.

Calmont

Der Weg wurde immer steiler und steiniger. Später kann man sich überlegen, ob man den normalen Weg hoch geht, oder den Klettersteig geht, der bestimmt mehr Spaß gemach hätte. Wir konnten ihn aber nicht gehen, weil wir keine Klettersachen mit hatten. Aber du kannst den Calmont auf jeden Fall auch so hoch laufen. Dafür brauchst du keine extra Sachen. Vielleicht ein Paar Wanderschuhe und das wars schon. Später bin ich alleine weiter gegangen, weil keiner mehr Lust hatte im fast dunkeln dort hoch zu laufen. Aber für meinen Blog mache ich doch alles 😀

Ich sah immer wieder die Sonne, die zwischen den Wolken hervor kam. Die Dörfer sahen im Sonnenuntergang auch schön aus, was ich nicht gedacht hätte, weil im Dorf selber sahen sie nicht so schön aus, wie von dort oben. Hier müsste ich auch mal Zelten 😀 Die anderen Weinberge wurden auch von der Sonne angestrahl, was besonders schön aussah. Wir sind dort sogar mit unserem Hund hochgegangen. Obwohl er schon ein bisschen älter ist, war es nicht zu schwer für ihn.

Calmont

Doch plötzlich kam die Todesangst… Was?? Todesangst auf einem Weinberg? Genau. Ich meine aber bestimmt nicht das, was ihr meint. Ich hatte überhaupt keine Angst. Auf dem Calmont gibt es einen Platz, der Todesangst heißt. Dort ist eine große Fahne, bei der man bei windigem Wetter sehr gut aufpassen sollte, weil sich die Fahne dreht. Ich weiß nicht ob dort schonmal etwas passiert ist. Aber wenn sich die Fahne anfängt zu drehen, dann kann es passieren, dass man getroffen wird und dort runterfällt. An den Seiten geht es ziemlich steil runter. Es heißt ja nicht umsonst steilster Weinberg Europas.

Ab dort bin ich leider nicht mehr weiter gegangen, weil es einfach viel zu spät war. Unter den Bäumen war es noch dunkler als sonst und ich musste ja auch alles wieder zurück gehen. Nächstes mal gehe ich aber auf jeden Fall bis ganz oben. Ein Tipp von mir ist auf jeden Fall mal bei schönem Wetter zu gehen, und das du am besten ganz früh aufstehst, um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, oder die Stirnlampe einzupacken und nach dem Sonnenuntergang wieder runterzugehen. Denn um Fotos zu machen, die sonst keiner macht, musst du Sachen machen, die sonst keiner macht.

Nach der kleinen Wanderung sind wir noch in ein Cafe gegangen, was ich aber nicht weiterempfehlen kann, weil die Bedinung nicht sehr nett war. Also entweder ihr versucht es dort einfach mal, oder ihr fahrt ein bisschen weiter nach Alken, wo es sehr schöne Cafes gibt. Aber wenn ihr in Bremm etwas essen wollt, dann geht am besten vorher zur Bank Geld abheben. Weil mit der Bank dort sieht es auch nicht so gut aus. Ihr merkt schon, dass es ein bisschen abgelegen liegt, aber dafür ist die Landschaft dort um so schöner. Und das beste ist, wenn du dir selber etwas zum essen machst. Dann hast du gar keinen Stress beim Restaurant suchen 😀

Also vielleicht überlegt ihr euch mal, ob ihr dort hin fahrt. Für die Landschaft lohnt es sich auf jeden Fall, aber um dort zu essen oder sonst etwas zu machen, würde ich eher woanders hinfahren.  Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Abonniert meinen Blog, um mehr Reisen und Fototipps zu lesen. Bis zum nächsten mal

Oliver 😀

Calmont

Calmont

Dachstein Gletscher im Herbst

Ihr wollt vielleicht den Dachstein Gletscher besuchen ? Ist er einen Besuch wert ? Ich sage euch, warum ihr es machen solltet 😀

Ich war im Oktober auf dem Dachstein Gletscher. Es war ein perfekter Tag. Es war schönes Wetter und die Anreise war auch gut. Ich habe im Berghotel Türlwandhütte übernachtet. Die Zimmer waren schön und das Frühstück war sehr lecker. Das Berghotel Türlwandhütte ist ungefähr 100 m. von der Seilbahn entfernt, die auf den Dachstein Gletscher führt. Die Seilbahn hatte ab 7:50 geöffnet und die letzte Fahrt war um 16:50. Das kommt aber auf die Jahreszeit an.  Die Seilbahn bezwingt 1000 Höhenmeter in ungefähr 5-6 Minute. Das tolle an der Seilbahn sind die „Terassen.“ Man kann sich entweder in die Gondel, oder auf die Gondel stellen. Die Gondel war auch an dem schönen Tag nicht sehr voll. Für alle Bergretter Fans ist der Besuch am Dachstein Gletscher natürlich Pflicht ;D Dort werden fast alle Bergretter Folgen gedreht. Auf dem Bild sieht die Fahrt sehr hoch aus, aber dafür hat man in der Gondel eine super Aussicht.

Man kann aber natürlich nur an schönen Tagen auf die Terasse. Wir hatten das Glück und konnten darauf. Es war zwar schön warm, aber es wurde später ein bisschen kühler, weil dort ein starker Wind war. Also wenn ihr mit der Terasse fahren wollt, dann nehmt euch lieber eine Jacke mit.

Oben angekommen ist ein großes Restaurant, bei dem man nach langen, oder kurzen Ausflügen etwas essen kann. Wir hatten natürlich noch kein Hunger. Also gingen wir einfach mal den Weg lang. Dann kamen wir auch endlich zum Schnee. Endlich. Es gab viele Skifahrer, die dort am Trainieren waren.

Deshalb sind wir hier aber nicht hingekommen. Wir gingen also ein bisschen weiter und kamen zu einem kleinen Wanderweg, der im Schnee war. In den Bergen muss man natürlich auch immer aufpassen. Auf dem Dachstein Gletscher gibt es auch Gletscherspalten. Am nächsten Tag habe ich sogar einen Gletscherkurs gemacht. Hier könnt ihr davon lesen. Es gibt auch einen Weg, auf dem es keine gefährlichen Stellen gibt, aber ihr solltet auf jeden Fall auf dem Weg bleiben. Es gibt immer wieder Schilder, die darauf hinweisen. Den Weg kann man aber nicht übersehen, weil diese Schilder am Rand stehen und weil man die Spur auf dem Boden sieht.

Wenn man auf dem gesichertem Weg läuft, dann kann man aber nichts falsch machen. An Tagen, an denen die Sonne scheint, sollte man darauf achten, das man Sonnenschutz mit hat. Es war immernoch kühl, aber die Sonne hat trotzdem gebrannt. Nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch an Bewölkten Tagen.  An manchen Stellen ist der Weg steil, aber er ist nicht schwer. An sonnigen Tagen hat man auch eine super Aussicht. Aber nicht nur das, sondern es laufen auch mehr Leute auf dem Gletscher. Der Weg führt übrigens zu der Seethalerhütte auf 2740 m. Wir sind auch zu dieser Hütte gewandert und tranken dort eine kalte Apfelsaftschorle. Eine kalte Apfelsaftschorle auf 2700m auf einem Gletscher ? Genau. Es wurde so warm, das wir unsere Jacken auszogen und etwas kaltes zum trinken brauchten. Aber jetzt nochmal zum Weg. Schon von der Skipiste aus, hatte man eine super Aussicht.

Man konnte in die Täler gucken, in denen natürlich noch kein Schnee lag. Das dachten wir. Direkt am nächsten Tag, hatte es fast 5 cm. geschneit. Also packt euch auch im Herbst Wintersachen ein.

Man konnte aber nicht nur die Täler sehen, sonder auch die Menschen, welche zur Seethalerhütte oder auf den hohen Dachstein klettern wollten. Hier seht ihr mal, wie es aussieht. Das war auch der Weg, auf dem wir zur Seethalerhütte gingen.

Der Weg sieht aber länger aus, als er ist. Wir waren nach ca. 30 Minuten bei der Seethalerhütte. Der Weg war gar nicht so rutschig wie gedacht. Trotzdem sollte man keine Sandalen anziehen 😀 Zwischendurch kamen uns immer mal wieder Skifahrer entgegen. Manche „liefen“ den Berg sogar mit ihren Skiern hoch. Daran sieht man auch, dass es nicht sehr steil ist. Mit der Höhe hatten wir auch keine Probleme. Ich habe eigentlich keinen Unterschied bemerkt. Doch man sah immer wieder Gletscherspalten, die am Wegrand in den Boden eingeschnitten waren. Wenn man nur wegen den Gletscherspalten zum Dachstein kommt, dann sollte man darauf achten, dass es an den Tagen zuvor nicht geschneit hat. Weil wenn es vorher schneit, dann kan es vorkommen, dass man die Gletscherspalten nicht mehr sieht, weil sie von Schnee überdeckt sind. Wir hatten aber auch immer wieder eine gute Sicht auf die umliegenden Berge.

Das Foto habe ich noch am Anfang gemacht. Hier sieht man die Skilifte, von denen es ein paar auf dem Dachstein gibt.

Hier sieht man noch die Spuren von den Langläufern, die zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich Mittagspause gemacht haben.

Wenn ihr den Weg bei gutem Wetter geht, habt ihr die Chance, den Gipfel vom hohen Dachstein zu sehen. Der hohe Dachstein sah sehr hoch aus, dafür, dass er nur ein paar hundert Meter höher ist. Wir standen mit Staunenden Gesichtern vor ihm. Nach einiger Zeit sahen wir zwei kleine Punkte. Waren das etwa Leute ? Ja. Das waren zwei Bergsteiger, die kurz vor dem Gipfel waren. Wir sahen aber immer mehr Leute. Manche waren gerade am Eisklettern, und manche gingen einen Klettersteig. Ihr könnt mir ja mal in die Kommentare schreiben, ob ihr die beiden Kletterer seht. Eigentlich wollte ich in den nächsten Tagen auch auf den Hohen Dachstein, was aber nicht ging, weil es den ganzen Tag schneite.

Wir haben aber nicht nur Kletterer auf dem Hohen Dachstein gesehen, sondern auch welche, die gerade wieder runtergekommen sind.

Dann ist man nach ein paar Minuten schon bei der Seethalerhütte. Dort gibt es auch ein Gipfelkreuz. Man hat eine sehr weite Sicht. Aber dort will man natürlich auch was essen. Die Seethalerhütte ist eigentlich sehr schön. Die Gebetsflaggen erinnern einen ein bisschen an Nepal.

Aber wir hatten ein Problem. Wir hatten nicht genug Geld mit. Wir haben die Apfelsaftschorlen schon getrunken und merkten dann, dass wir ein paar Euro zu wenig mit hatten. Also gingen wir zum Hüttenwirt und erzähltem ihm das. Er sagte sofort, dass es kein Problem ist, und das wir ihm das Geld im Berghotel Türlwandhütte geben konnten. Da hatten wir sehr viel Glück, dass wir im gleichem Hotel übernachtet haben. Also wenn ihr mal so ein Problem habt, würde ich ihn einfach mal fragen. Dann müsst ihr ihm das Geld aber auch zurück geben. Er arbeitet genau so viel wie ihr dafür. Das ist mein kleiner Geheimtipp ;D

Am Ende kann ich sagen, dass eigentlich jeder auf den Dachstein Gletscher kann. Solange das Wetter stimmt und man auf dem Weg bleibt, sollte es für niemenden ein gefährlich werden. Mit Babys solltet ihr wegen der Höhe aufpassen, aber sonst denke ich, dass die Höhe auch kein Problem sein sollte.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ihr geht auch mal auf den Dachstein Gletscher.

Bis zum nächsten mal

Oliver

 

Schneibstein im Nebel

Schneibstein. Der leichteste zweitausender der Berchtesgadener Alpen ?

Es war Ende Juli und wir beschlossen auf den Schneibstein zu wandern. Der Schneibstein ist 2276m hoch und wird als leichter zweitausender eingestuft.

Wir sind am Morgen zum Parkplatz Hinterbrand auf 1120m gefahren und starteten dort die Tour. Es war etwas bewölkt und zwischendurch gab es auch mal Nebel. Trotzdem war es weder zu kalt, noch zu warm.

Da die Seilbahn ausgefallen ist, hatten wir eine extra Stunde Gehzeit. Am besten informiert man sich vorher, ob die Gondel fährt oder nicht. Der Hang war Steil und in der nassen Wiese vom Vortag auch noch ganz schön rutschig. Dennoch gab es keine Probleme an dem Punkt.

Bis dahin hat man eine schöne Aussicht auf den Watzmann, der an dem Tag leider von Wolken umhüllt war. Der Watzmann ist 2713 m hoch und ist somit der höchste Punkt des Berchtesgadener Landes.

Watzmann Wolken

Auf dem Weg sahen wir immerwieder Kühe, die mit ihren Glocken sehr schöne Geräusche machten.

Nach ungefähr 10-15 Minuten gehzeit, kamen wir an einem Hof vorbei, der zu dieser Zeit leider eine Baustelle war.

Ab dem Punkt der Tour hatten wir immer wieder eine tolle Sicht auf das Hohe Brett, welches mit 2341 m um 65m höher ist, als der Schneibstein.

Hohes Brett

Wir wanderten immer weiter und hatten immer einen tollen Weg. Man kam an ganz vielen Blumen,Sträuchern und Bächen vorbei.Wir sahen das Schneibsteinhaus, welches leider geschlossen war. Also gingen wir noch ca.20 Minuten weiter. Ab diesem Zeitpunkt sahen wir das erste mal den Schneibstein. Er sah viel höher aus, als er ist und ich konnte mir am Anfang gar nicht vorstellen, da oben zu stehen. Doch plötzlich wurde das Wetter schlechter und der Gipfel wurde mit Nebel umhüllt. Da wir die Tour gingen, um Steinböcke zu fotografieren, war es zuerst nicht so schlimm. Wir konnten die Steinböcke auch weiter unten finden. Trotzdem machten wir eine Pause am Carl-von-Stahl Haus. Es hatte zum Glück offen und somit konnten wir einen leckeren Kaiserschmarn essen. Im Carl-von-Stahl Haus kann man auch schlafen, was natürlich viel besser für viele Touren in der Region ist.

Das Wetter war immernoch nicht so gut wie erwartet, dennoch gingen wir weiter. Vom Carl-von-Stahl Haus hat man eine super Aussicht.

Schneibstein

Wie erwartet war es immernoch rutschig und steil. Im unteren Bild seht ihr mal wie Steil es war. Wenn ihr gute Augen habt, dann seht ihr vielleicht die Steinböcke, die ich mit dem Bild eigentlich fotografieren wollte. 😀

Schneibstein Steinböcke

Es war ein langer Weg nach oben. Manchmal war es fast gerade, aber manchmal musste man auch über kleinere Felsen klettern. Dafür muss man aber nicht gut klettern können. Ich denke das schaffen auch die Kinder.Dann waren wir endlich oben. Es war immernoch neblig und es sah aus wie auf dem Mond. Überall waren riesige Felsen. Ich zeige euch aber noch ein paar Bilder.

Schneibstein

Auf dem Weg nach oben sahen wir einen schönen Regenbogen, der sogar unter uns war.

Schneibstein

Ein paar Meter vom Gipfel entfernt. Dabei sahen die anderen Wanderer im Nebel aus, wie Tiere.

Schneibstein Gipfel

Endlich waren wir am Gipfel. Leider war es Neblig und wir hatten keine schöne Aussicht.

Schneibstein

Doch nach einiger Zeit besserte sich das Wetter.

Schneibstein

Dabei hatten wir eine tolle Sicht ins Tal.

Das war mein neuer Beitrag. Wir sahen sogar Edelweiß und Baby- Steinböcke. Wenn ihr mehr davon lesen wollt, klick einfach Hier.

Wenn ihr noch ein paar allgemeine Informationen über den Schneibstein lesen wollt, klickt einfach hier und besucht die Seite der Berchtesgadener Alpen.

Viel Spaß beim Wandern. Bis zum nächsten mal 😀

Oliver