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5 höchsten Berge der Welt

Das sind die höchsten Berge der Welt!

26. November 2018 Comments (0) Allgemein, Blog, Meine Touren

Kleiner Daumen Besteigung (2.197 m)

Kleiner Daumen Besteigung

Die Besteigung des kleinen Daumen war von mir eher spontan geplant. Wenn man es überhaupt geplant nennen kann 😉

Es waren zwei sehr stressige Tage, die ich mit der Anreise bis nach Hinterstein verbringen musste. Kein Hotel – kein Netz und kein Bus mehr. Aber davon könnt ihr noch in einem anderen Beitrag lesen 🙂

Nach der ersten Nacht in der Schwarzenberghütte entschied ich mich dazu den kleinen und den großen Daumen zu besteigen! Am Abend vorher habe ich in der Hütte zwei sehr nette Leute kennengelernt, die mit mir die Tour auf einer Karte geplant haben.

Kleiner Daumen von Schwarzenberghütte

Der Weg von der Schwarzenberghütte aus

Etwas verwundert war ich, als ich gesehen habe, dass der kleine Daumen schwieriger sein sollte als der große Daumen.

Nachdem uns der Hüttenwirt grünes Licht für’s Wetter gegeben hat, stand schon fest, dass ich die Tour gehen würde. Ich habe mir aber etwas gesagt.

Sobald ich ein schlechtes Gefühl bekommen würde, das Wetter umschlagen würde oder der Weg zu schwierig wäre, würde ich umdrehen.

Das ist meiner Meinung nach das, was ich immer beachten muss. Vor allem, wenn ich alleine unterwegs bin!

Steiler Weg aber schöner Sonnenaufgang

Wir (die zwei netten Wanderer und ich) starteten also von der Schwarzenberghütte aus. Um 6:00 Uhr klingelte der Wecker und um 6:30 Uhr waren wir alle drei pünktlich beim Frühstück.

Um ca. 7:00 Uhr brachen wir auf. Es dämmerte gerade noch. Die Gipfel des Giebels, des großen und des kleinen Daumens wurden aber schon von den Sonnenstrahlen beleuchtet und sahen aus wie riesige Feuerbälle!

Unser erstes Ziel war der Engeratsgundsee. Der Weg dorthin war nicht wirklich schwierig. An einigen Stellen war es manchmal etwas steiler, aber sonst war der Weg super.

Vor allem die Aussicht war der Hammer! Durch die Wolken sah die Landschaft beim Sonnenaufgang noch dramatischer aus!

Allgäuer Alpen Sonnenaufgang

Die Sonne kam zwischendurch mal raus.

Wir alle gingen unser eigenes Tempo. Keiner wollte den anderen hetzen oder langsamer machen.

Das war auch gut so. Denn wenn man schonmal in den Bergen ist, dann will man auch die Ruhe genießen können.

Der Weg zum Engeratsgundsee bahnt sich zuerst einmal durch ein kleines Waldgebiet. Dieses Stück ist aber nicht sehr lange. Sobald man aus dem Wald rauskommt, geht man nur noch über schöne Almwiesen bis nach oben zum See.

Die Strecke soll von der Schwarzenberghütte in ca. 1,5 Stunden zu schaffen sein. Wir haben sie aber auch schon in knapp 50 Minuten geschafft. Aber 1,5 Stunden sind eigentlich eine gute Zeit, die man dafür auch schonmal einplanen könnte.

Am See angekommen

Morgens um halb Acht am Sonntag war keiner auf dem Weg. Außer wir 🙂 Der See sah schöner aus als am Tag. Das Wasser war so glatt, dass man durch die Spiegelung den Unterschied zwischen Fels und Wasser fast nicht sehen konnte!

Dann hieß es für uns nochmal ein paar Minuten entspannen. Wir haben noch auf den dritten aus der Gruppe gewartet, weil sich am See unsere Wege trennten und wir uns nochmal verabschieden wollten.

Für den einen ging es weiter zum Nebelhorn, der andere ging wieder zurück nach Bad Hindelang und mein nächstes Ziel war der kleine Daumen!

Türle

Der See vom Türle aus.

Nach der Verabschiedung ging ich ca. 10 Minuten hoch zum Türle.

Am Türle vorbei, ging es erstmal auf  Wiesen bis zum Grat lang. Von diesem Punkt aus hatte ich eine tolle Aussicht auf den See und auf die Allgäuer Alpen.

Nachdem ich mir die Landschaft für ein paar Minuten anguckte, ging ich weiter. Zuerst überquerte ich ein paar Wiesen, bevor das erste Geröll kam.

Es kamen immer mehr Steine, zwischen denen ich durchgehen musste. Ab dem Zeitpunkt ging es auch steiler nach oben.

Wegtrennung

Kleiner Daumen

Absolute Trittsicherheit beim kleinen Daumen erforderlich.

Allgäuer Alpen

Links geht es einige Meter nach unten.

Oben am Grat angekommen kann man sich entscheiden, wo man langgeht. Nach links auf den großen Daumen oder nach rechts auf den kleinen Daumen.

Ich entschied mich erstmal auf den kleinen Daumen zu gehen.

Der Weg auf dem Grad war schwierig. An manchen Stellen ging es links und rechts hundert Meter nach unten. Da muss jeder Schritt sitzen.

Manche Stellen des Weges sind auch mit Drahtseilen ausgestattet, an denen man sich festhalten kann. Diese Stahlseile gibt es aber nur an den wichtigsten und gefährlichsten Stellen.

Nach ca. 150 m. kam der Gipfel. Die Aussicht war einfach toll. Ich konnte bis zum Alpenrand sehen. Auf der einen Seite war alles voller Berge und auf der anderen Seite war nichts mehr davon zu sehen!

Gallerie

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