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Bergsteiger auf Vincentpyramide

Vincentpyramide – Stau in den Bergen!

6. August 2018 Comments (0) Allgemein, Blog, Meine Touren

Üben für den Notfall! (Toter Mann, Sicherungstechniken)

Rifugio O Mezzaramo

Die Rifugio O Mezzaramo am Morgen!

Guten Morgen… Wir haben heute in der Rifugio O Mezzalama geschlafen. Eine sehr schöne, schon etwas ältere Hütte, mitten in den Schweizer Bergen. Unser Ziel für Heute ist die Rifugio città di Mantova. Dies wird der Ausgangspunkt für unsere nächsten 4 4000er sein.

Aber zuerst mal die Überraschung. Nicht nur gestern Mittag, sondern auch schon heute Morgen stehen wieder ein paar Steinböcke genau vor unserer Haustür. Sie suchen dort nach Salz, das sich zwischen den Steinen befindet. Sie haben keine Angst vor uns. Nichtmal, wenn wir 1,5 Meter von ihnen entfernt stehen…

 

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Hüttenleben

Ich finde dieses Hüttenleben eigentlich ziemlich cool. Außer wenn man mit zu vielen Leuten, über einen längeren Zeitraum in dieser Hütte ist. Für 3-4 Nächte finde ich es aber sehr entspannt. Morgens früh das Aufstehen, wenn alle ihren Rucksack packen, wenn man Zähne putzt und dabei den Gletscher sieht und der Marschtee.

Eigentlich trinke ich nicht so gerne Tee. Der Marschtee von den Hütten schmeckt mir aber ganz gut 🙂 Wahrscheinlich liegt das daran, dass sie den Tee mit viel Zucker süßen. Und mit Zucker schmeckt doch alles gut 😉

Außerdem macht es immer viel Spaß, wenn man an der Hütte ankommt und dort erstmal eine lange Pause machen kann. Das ist auch wichtig. Denn zu lange sollte man, vor allem bei der Hitze auch nicht gehen.

Italienische Pizza

Wir gehen über schöne Pässe und Brücken weiter. An einer Stelle ist es besonders schwierig. Dort müssen wir über rutschige Steine auf eine Brücke gelangen. Hoffentlich rutsche ich jetzt nicht aus. Da wären meine Kamera und alle Bilder weg! [FinalTilesGallery id=’6′]

Nach einer mehrstündigen und sehr anstrengenden Wanderung kommen wir endlich in dem Dorf an. Hier gehen wir jetzt erstmal etwas essen und ich kann seit langem mal wieder eine Pizza essen 🙂 Und das noch in Italien. Besser geht es doch nicht. Davon muss ich auch erstmal ein Bild machen und es an meine Mutter schicken, um sie neidisch zu machen 😉

Sie liebt, so wie meine ganze Familie das italienische Essen 🙂 Aber wem schmeckt das schon nicht?!

Nach der leckeren Pizza geht es wieder mit der Seilbahn nach oben. Heute fahren wir ganz schön oft mit der Seilbahn… Aber das macht mir nach dem anstrengenden Aufstieg gestern auch nichts : )

Üben für den Notfall

Schweizer Berge

Tolle Landschaft hier in der Schweiz.

Die Landschaft hier sieht einfach so toll aus! Überall gibt es kleine Seen und Schnee. Wir gehen ein Stück weiter in den Schnee, da dies der einzige Weg zur Rifugio città di Mantova ist.

Auf dem Schnee entscheiden wir uns spontan nochmal dazu, für den Notfall zu üben. Wir üben den Toten Mann bzw. den T- Anker. Diesen benutzt man, wenn eine Person aus der Gruppe in eine Gletscherspalte fällt. Es ist sehr kompliziert und ich muss ehrlich sagen, dass ich bis heute nicht so richtig weiß, wann man welchen Knoten benutzen muss. Aber ich habe noch genug Zeit, um es zu lernen 🙂

 

Einer von uns sollte sich ins Seil hängen und der Bergführer hat uns gezeigt, wie man ihn aus der Spalte befreien würde. Das macht ziemlich viel Spaß. Zumindest, wenn man es gerade nur übt. [FinalTilesGallery id=’4′]

Bis zur Rifugio città di Mantova ist es aber noch ein Stück. Wir müssen sogar an Fixseilen gesichert über Felsen klettern.

Ankunft an der Rifugio città di Mantova

Meditieren in den Bergen

Der wohl beste Platz zum Meditieren…

Endlich sind wir angekommen. An der Rifugio città di Mantova! Eine sehr schöne Hütte. Hier gibt es sogar Duschen. ZUM GLÜCK 🙂
Nach 3 Tagen, 20 km und 1000 Höhenmetern am Tag ist es wirklich toll, wenn man mal wieder Duschen kann. Hier sind alle sehr nett und sehr entspannt, wie man bei manchen Leuten sehen kann. Sie sitzen auf dem Hubschrauberlandeplatz und meditieren dort 🙂

Ich freue mich schon auf morgen, wenn es mit den 4000ern endlich weiter geht!

 

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