Schneibstein im Nebel

Schneibstein. Der leichteste zweitausender der Berchtesgadener Alpen ?

Es war Ende Juli und wir beschlossen auf den Schneibstein zu wandern. Der Schneibstein ist 2276m hoch und wird als leichter zweitausender eingestuft.

Wir sind am Morgen zum Parkplatz Hinterbrand auf 1120m gefahren und starteten dort die Tour. Es war etwas bewölkt und zwischendurch gab es auch mal Nebel. Trotzdem war es weder zu kalt, noch zu warm.

Da die Seilbahn ausgefallen ist, hatten wir eine extra Stunde Gehzeit. Am besten informiert man sich vorher, ob die Gondel fährt oder nicht. Der Hang war Steil und in der nassen Wiese vom Vortag auch noch ganz schön rutschig. Dennoch gab es keine Probleme an dem Punkt.

Bis dahin hat man eine schöne Aussicht auf den Watzmann, der an dem Tag leider von Wolken umhüllt war. Der Watzmann ist 2713 m hoch und ist somit der höchste Punkt des Berchtesgadener Landes.

Watzmann Wolken

Auf dem Weg sahen wir immerwieder Kühe, die mit ihren Glocken sehr schöne Geräusche machten.

Nach ungefähr 10-15 Minuten gehzeit, kamen wir an einem Hof vorbei, der zu dieser Zeit leider eine Baustelle war.

Ab dem Punkt der Tour hatten wir immer wieder eine tolle Sicht auf das Hohe Brett, welches mit 2341 m um 65m höher ist, als der Schneibstein.

Hohes Brett

Wir wanderten immer weiter und hatten immer einen tollen Weg. Man kam an ganz vielen Blumen,Sträuchern und Bächen vorbei.Wir sahen das Schneibsteinhaus, welches leider geschlossen war. Also gingen wir noch ca.20 Minuten weiter. Ab diesem Zeitpunkt sahen wir das erste mal den Schneibstein. Er sah viel höher aus, als er ist und ich konnte mir am Anfang gar nicht vorstellen, da oben zu stehen. Doch plötzlich wurde das Wetter schlechter und der Gipfel wurde mit Nebel umhüllt. Da wir die Tour gingen, um Steinböcke zu fotografieren, war es zuerst nicht so schlimm. Wir konnten die Steinböcke auch weiter unten finden. Trotzdem machten wir eine Pause am Carl-von-Stahl Haus. Es hatte zum Glück offen und somit konnten wir einen leckeren Kaiserschmarn essen. Im Carl-von-Stahl Haus kann man auch schlafen, was natürlich viel besser für viele Touren in der Region ist.

Das Wetter war immernoch nicht so gut wie erwartet, dennoch gingen wir weiter. Vom Carl-von-Stahl Haus hat man eine super Aussicht.

Schneibstein

Wie erwartet war es immernoch rutschig und steil. Im unteren Bild seht ihr mal wie Steil es war. Wenn ihr gute Augen habt, dann seht ihr vielleicht die Steinböcke, die ich mit dem Bild eigentlich fotografieren wollte. 😀

Schneibstein Steinböcke

Es war ein langer Weg nach oben. Manchmal war es fast gerade, aber manchmal musste man auch über kleinere Felsen klettern. Dafür muss man aber nicht gut klettern können. Ich denke das schaffen auch die Kinder.Dann waren wir endlich oben. Es war immernoch neblig und es sah aus wie auf dem Mond. Überall waren riesige Felsen. Ich zeige euch aber noch ein paar Bilder.

Schneibstein

Auf dem Weg nach oben sahen wir einen schönen Regenbogen, der sogar unter uns war.

Schneibstein

Ein paar Meter vom Gipfel entfernt. Dabei sahen die anderen Wanderer im Nebel aus, wie Tiere.

Schneibstein Gipfel

Endlich waren wir am Gipfel. Leider war es Neblig und wir hatten keine schöne Aussicht.

Schneibstein

Doch nach einiger Zeit besserte sich das Wetter.

Schneibstein

Dabei hatten wir eine tolle Sicht ins Tal.

Das war mein neuer Beitrag. Wir sahen sogar Edelweiß und Baby- Steinböcke. Wenn ihr mehr davon lesen wollt, klick einfach Hier.

Wenn ihr noch ein paar allgemeine Informationen über den Schneibstein lesen wollt, klickt einfach hier und besucht die Seite der Berchtesgadener Alpen.

Viel Spaß beim Wandern. Bis zum nächsten mal 😀

Oliver

Nachts im Schnee

 

Es ist Dezember, es schneit und die Temperatur geht Nachts bis -18 Grad Celsius runter. Was macht man bei so einem Wetter am besten ? Genau. Man nimmt sich sein Zelt, geht in den Wald und schläft einfach mal dort. Das haben wir uns gedacht. Man kann natürlich auch einfach drinnen bleiben, den Fernseher anmachen und sich ausruhen. Das wäre für uns aber zu langweilig.

Also packten wir die wichtigsten Sachen ein.

  • Das Zelt von Husky
  • Den Schlafsack von Vaude
  • Den Kocher von Campingaz
  • Etwas zum Essen und Trinken
  • Die Isomatte von Quechua
  • Den Rucksack von Salewa
  • Und die Klamotten, welche ich auch beim Gletscherkurs an hatte. Hier könnt ihr mein Abenteuer am Gletscher lesen.

Wir fuhren mit dem Auto zu einem Waldrand und luden die Sachen aus und liefen noch ein Stück in den Wald rein. Dann fanden wir unseren perfekten Platz. Es lag noch ein bisschen Schnee, der schon hart gefroren war. Aber das war kein Problem. Das Problem waren eher die Äste, die auf unser Zelt fallen könnten. Ein paar Minuten später fanden wir aber einen Platz, an dem keine Morschen Äste waren.

Endlich konnten wir anfangen. Wir bauten das Zelt auf und breiteten unsere Sachen aus. Ich fing an, den Kocher anzumachen und die Suppe zu kochen. Bis dahin war noch alles okay. Die Suppe war warm und lecker. Als wir fertig waren hörten wir noch ein bisschen Musik, spielten Karten und dabei ging die Sonne auch schon unter.

Nach ein, zwei Stunden beschlossen wir, schlafen zu gehen. Wir machten die Zeltlampe aus, zogen den Schlafsack bis zum Hals zu und schliefen ein.

Doch dann passierte es. Es war 3 Uhr nachts. Ich wachte plötzlich auf und hörte es ganz laut. Irgendjemand schrie so laut, das wir wach wurden. Es machte uns erst richtige Angst. Wir wussten nicht was es war. War es ein Mensch, oder doch nur ein Tier ?

Nach ein paar Minuten war es uns klar. Es war zum Glück nur ein Fuchs. Was sollte auch ein Mensch im Wald machen?!

Also schliefen wir wieder ein. Nach ein paar Stunden wachten wir nochmal auf. Diesmal war aber niemand Schuld daran. Wir hatten einfach Hunger und uns war kalt. Also feuerte ich den Kocher an und versuchte uns Ravioli zu kochen. Leider hat das aber nicht so gut geklappt, weil unser Gas zum Kochen leer war. Naja. Egal. Kalte Ravioli sind besser, als gar keine Ravioli ;D Endlich konnten wir wieder einschlafen und wachten erst morgens auf. Wir aßen direkt etwas, weil es so kalt war, dass wir etwas warmes brauchten. Wir wussten schon, dass uns gleich jemand abholen würde. Also bauten wir alles ab. Es war so kalt, dass meine Nase einfror. Ich merkte schon, wie ich Eis in der Nase hatte. Meine Hände konnte ich sowieso nicht mehr bewegen, weshalb der Tee im Auto ein gutes Hilfsmittel war.

So etwas will ich auf jeden Fall nochmal machen. Habt ihr schonmal so etwas gemacht? Schreibt es in die Kommentare. Bis zum nächsten mal 😀

Oliver

Erbeskopf im Winter

Ihr wohnt nicht in den Bergen, wollt aber trotzdem Skifahren ? Ich zeige euch heute das Skigebiet Erbeskopf. Der Erbeskopf liegt im Westen Deutschlands. Genauer gesagt im Hunsrück und ist mit 816 m. höhe der höchste Berg von Rheinland-Pfalz. Es gibt 3 leichte Pisten und einen Übungshang. Damit man die schwere Winterausrüstung nicht bis nach oben schleppen muss, gibt es einen Skilift. Die Preise für den Skilift findet ihr hier. Damit man auch fahren kann, wenn es nicht viel geschneit hat, gibt es  Schneekanonen. Wenn man mal etwas anders Skifahren will, kann man auch Abends kommen, da die Piste mit einer Flutlichtanlage beleuchtet wird.

Ich war heute dort und es war mal wieder ein super Tag. Es gab viel Schnee, wenige Leute und warmen Kakao im Hunsrückhaus. Es gab aber nicht nur warmes Trinken, sondern auch etwas warmes zu Essen. Wer gerne alleine auf der Piste sein will, der sollte bei einem Schneesturm kommen 😀 Das war bei mir der Fall. Am 16 Dezember öffnet ein Weihnachtsmarkt, den man sich auch angucken kann.

Vor Ort kann man sich die Skiausrüstung auch ausleihen, da ein Skiset dovh sehr teuer ist. Es gibt natürlich auch für die Kinder einen tollen Hügel. Der Hügel befindet sich direkt hinter dem Hunsrückhaus, was natürlich super ist, wenn man sich aufwärmen will. Dort kann man Schlitten fahren, Schneemänner bauen oder Skifahren lernen.

Wenn man vor „Pistenbeginn“ auf der großen Piste fahren will, sollte man am besten mit dem Snowboard oder breiten Skiern fahren, weil der Schnee noch unberührt und sehr hoch ist. Auf dem „Kinderhügel“ kann man aber schon fahren, weil dort meistens viele Kinder die Piste „platt“ fahren.

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen. Besucht die Webcam vom Erbeskopf, um die aktuelle Wetterlage zu sehen. Habt viel Spaß im Schnee und bis zum nächsten mal.

Liebe Grüße

Oliver